Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

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Petrus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Petrus » Donnerstag 23. November 2017, 13:23

Junias hat geschrieben:
Dienstag 14. November 2017, 14:44
Ein von mir hochgeschätzter Priester
hmm ...

ein Priester ist von Dir, Junias, hochgeschätzt.

was heißt das, für Dich?
Fröhliche Weihnachten!

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Raphael
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Donnerstag 23. November 2017, 14:32

Petrus hat geschrieben:
Donnerstag 23. November 2017, 13:23
Junias hat geschrieben:
Dienstag 14. November 2017, 14:44
Ein von mir hochgeschätzter Priester
hmm ...

ein Priester ist von Dir, Junias, hochgeschätzt.

was heißt das, für Dich?
Ist Dir nicht bekannt, daß es Priester und "Priester" gibt? :detektiv:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 24. November 2017, 08:56

das freilich liegt im Auge des betrachters für ein Mitglied der Wicca Religion ist ein kath Priester eben keiner

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Raphael
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Freitag 24. November 2017, 09:35

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 24. November 2017, 08:56
das freilich liegt im Auge des betrachters .............
Der arme Kerl hat sicherlich schwere Augenschmerzen! :pfeif:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 2. Dezember 2017, 11:40

in der Acta Apostolicae Sedis 2016/6 ist ein Brief des Papstes an die Bischöfe Argentiniens der klar feststellt wie die Sache zu verstehen ist
http://www.vatican.va/archive/aas/docum ... re2016.pdf
(in der datei zu finden auf der seite 21 )
der die Dubia beantwortet vielleicht sollten Em Burke und Freunde die Acta lesen
wenn sie der Meinung sind diese Interpretation ist falsch sollen sie die ihnen notwendig erscheinende Konsequenz ziehen und nicht dauern jammern

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HeGe
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Mittwoch 6. Dezember 2017, 14:54

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 2. Dezember 2017, 11:40
in der Acta Apostolicae Sedis 2016/6 ist ein Brief des Papstes an die Bischöfe Argentiniens der klar feststellt wie die Sache zu verstehen ist
http://www.vatican.va/archive/aas/docum ... re2016.pdf
(in der datei zu finden auf der seite 21 )
der die Dubia beantwortet vielleicht sollten Em Burke und Freunde die Acta lesen
wenn sie der Meinung sind diese Interpretation ist falsch sollen sie die ihnen notwendig erscheinende Konsequenz ziehen und nicht dauern jammern
Tatsächlich dürfte die Frage damit überwiegend beantwortet sein. Wie lange die "Ausnahme" eine solche bleibt, bleibt abzuwarten.

Aber die Art und Weise gefällt mir trotzdem nicht. Wieso wird die Angelegenheit nicht vorneherein vernünftig und klar formuliert? Wieso wird nicht nach Aufkommen der Diskussion die Sache einmal vernünftig öffentlich klargestellt? Nein, stattdessen wird ein zunächst privater Begleitbrief des Papstes an eine nationale Bischofskonferenz mehr als ein Jahr nach dessen Versendung plötzlich für allgemein verbindlich erklärt. :/
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 6. Dezember 2017, 17:51

naja es ist die beste Lösung um nicht den Anschein zu erwecken der Papst habe sich von Kardinal Burke und Co unter Druck setzen lassen
jetzt kann der Papst sagen
Ihre Frage ist längst beantwortet Eminenz
was anderes ich bin neugierig ob Burke und Co jetzt irgendwelche Konsequenzen ziehen

PascalBlaise
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 7. Dezember 2017, 08:51

Was bedeutet das jetzt effektiv? Ich frage mal, auch wenn das naiv wirkt:
Warum ist diese Debatte überhaupt derart wichtig?
Wen interessiert das denn?
Welche Konsequenzen wird das haben?
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Donnerstag 7. Dezember 2017, 10:35

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 6. Dezember 2017, 17:51
naja es ist die beste Lösung um nicht den Anschein zu erwecken der Papst habe sich von Kardinal Burke und Co unter Druck setzen lassen
Also geht es deiner Meinung nach um reine Machtfragen? Eine tolle Grundlage für päpstliches Handeln. :roll:
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Donnerstag 7. Dezember 2017, 13:45

Selbst deutsche Theologieprofessoren entdecken jetzt plötzlich die mit der lehramtlichen Verbindlichkeit verbundene Verpflichtung zu "religiösem Verstandes- und Willensgehorsam" wieder: :unbeteiligttu:

http://de.radiovaticana.va/news/2017/12 ... uf/1353329
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Yeti
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Yeti » Donnerstag 7. Dezember 2017, 14:39

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 13:45
Selbst deutsche Theologieprofessoren entdecken jetzt plötzlich die mit der lehramtlichen Verbindlichkeit verbundene Verpflichtung zu "religiösem Verstandes- und Willensgehorsam" wieder: :unbeteiligttu:

http://de.radiovaticana.va/news/2017/12 ... uf/1353329
Es gibt nichts Lächerlicheres unter der Sonne als ein 68-er, der autoritär daherkommt. Die ganze Herde von einer Provenienz, die jahrzehntelang auf einer "zügellosen Jagd nach Neuem" war, verkennt Papst Franziskus. Was, wenn dieser Papst auch strukturell sein Programm der "Entweltlichung" durchsetzt und nicht die Lehre der Kirche, wie jene es hoffen, verändert, sondern eine Reduktion der Strukturen einfordert? Wir können uns darauf verlassen, dass dann gerade jene, welche jetzt zur Treue - nicht zum Papst, wohlgemerkt, sondern zu ihrer eigenen Hermeneutik seiner Aussagen - aufrufen, zu ihrem Gegenteil raten werden. Ich hoffe nur, dass sich der Papst nicht mehr lange als Projektionsfläche für diese Strömungen zur Verfügung stellt.
#gottmensch statt #gutmensch

CIC_Fan
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 7. Dezember 2017, 15:12

Die Situation ist der bei Einführung der pseudo Liturgie von Paul VI nicht unähnlich mit dem feinen Unterschied, daß damals die Gegner konsequent waren und nicht nur gejammert haben

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Petrus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Petrus » Donnerstag 7. Dezember 2017, 23:17

CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 15:12
pseudo Liturgie von Paul VI
hmm...

was, bitte, ist "pseudo Liturgie"?
Fröhliche Weihnachten!

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Lycobates
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Lycobates » Freitag 8. Dezember 2017, 01:09

Petrus hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 23:17
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 15:12
pseudo Liturgie von Paul VI
hmm...

was, bitte, ist "pseudo Liturgie"?
Etwas CIC ist noch im Fan.
Prima opera fac

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 8. Dezember 2017, 10:27

Petrus hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 23:17
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 15:12
pseudo Liturgie von Paul VI
hmm...

was, bitte, ist "pseudo Liturgie"?
das was der furchtbare Herr Montini, Pseudonym Paul VI, hat von 1964-1972 hat produzieren lassen

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 8. Dezember 2017, 10:31

Lycobates hat geschrieben:
Freitag 8. Dezember 2017, 01:09
Petrus hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 23:17
CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 15:12
pseudo Liturgie von Paul VI
hmm...

was, bitte, ist "pseudo Liturgie"?
Etwas CIC ist noch im Fan.
Prima opera fac
das sagt jeder der ein Gefühl für Liturgie hat ich war mit meinem Freund in letzter Zeit auf 2 Begräbnissen mit Requiem
eines nach der Pseudo Liturgie ala Montini eines nach dem tridentinischen Ritus Mendel war entsetzt von Begräbnis 1 und sagte "nehmen die das wirklich ernst? Wenn ja wundert es nicht daß da kaum mehr wer hingeht "

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Petrus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Petrus » Freitag 8. Dezember 2017, 15:19

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 8. Dezember 2017, 10:31
wundert es nicht daß da kaum mehr wer hingeht "
nun,
ich vermute, dass beim Begräbnis mindestens ein Mensch hoffentlich anwesend war: Der Verstorbene.

Sinn oder Unsinn eines Begräbnisritus danach zu beurteilen, wie viele Trauergäste sich beteiligt haben (woars a scheene Leich?) oder in froher Hoffnung auf einen guten Leichenschmaus gekommen sind (übrigens: mein Onkel Herbert hätte mindestens noch zweimal sterben können, das war der leckerste Leichenschmaus meines Lebens),

halte ich eher für etwas arg daneben.
Fröhliche Weihnachten!

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 8. Dezember 2017, 15:22

grins es ging eigentlich un das jeweilige Requiem

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HeGe
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Montag 11. Dezember 2017, 17:05

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 13:45
Selbst deutsche Theologieprofessoren entdecken jetzt plötzlich die mit der lehramtlichen Verbindlichkeit verbundene Verpflichtung zu "religiösem Verstandes- und Willensgehorsam" wieder: :unbeteiligttu:

http://de.radiovaticana.va/news/2017/12 ... uf/1353329
Und selbst ein Kardinal Kasper besinnt sich plötzlich zwar nicht wörtlich, aber wenigstens inhaltlich auf das "Roma locuta, causa finita": http://www.kath.net/news/61997

Wenn der bei der Frage der Weihe für Frauen nur auch mal so konsequent wäre... :unbeteiligttu:
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Montag 11. Dezember 2017, 17:21

Das Problem haben beide Seiten jene die bei Ordinatio Sacerdotalis zum Schweigen aufgefordert haben beugen sich jetzt nicht und Vice Versa
also dem Papst nur gehorchen wenn er die Meinung der frommen Seelen teilt egal welche Richtung
das ist nicht ernst zu nehmen

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Niels
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Niels » Montag 11. Dezember 2017, 18:16

Petrus hat geschrieben:
Freitag 8. Dezember 2017, 15:19
Leichenschmaus
Kann selbiger auch unerlaubt und ungültig begangen werden? :narr:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Niels » Montag 11. Dezember 2017, 18:17

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 17:21

das ist nicht ernst zu nehmen
Wer entscheidet das und warum? :detektiv:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Montag 11. Dezember 2017, 18:30

lies das ganze Posting dann ist die Frage überflüssig

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Niels » Montag 11. Dezember 2017, 22:12

Onkel Primus, das ist keine Antwort auf meine Frage.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 12. Dezember 2017, 08:36

die Antwort geht aus dem Posting hervor

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Petrus » Dienstag 12. Dezember 2017, 18:24

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 7. Dezember 2017, 13:45
Selbst deutsche Theologieprofessoren entdecken jetzt plötzlich die mit der lehramtlichen Verbindlichkeit verbundene Verpflichtung zu "religiösem Verstandes- und Willensgehorsam" wieder: :unbeteiligttu:

http://de.radiovaticana.va/news/2017/12 ... uf/1353329
es freut mich ein bißchen, daß die "endgültige" Lehre nun auch von der "anderen Seite" entdeckt worden ist :)

Zur Sache:

Die "endgültige" Lehre ist in der Kirchengeschichte eine ziemlich neue Sache, und wurde erfunden von Joseph Card. Ratzinger, anläßlich der im Raume stehenden "Donaupriesterinnenweihen".

Früher war das einfacher. Da gab es nur unfehlbare Äußerungen des Lehramts und fehlbare Äußerungen des Lehramts. Die Unterscheidung ist (war?) einfach: Kuckst Du in Deinen "Denzinger/Hünermann". Randziffer fettgedruckt: Unfehlbar. Randziffer nicht fettgedruckt: fehlbar.

Nun aber ergab sich folgendes Dilemma:

1) Es handelt sich beim Verbot der Frauenpriesterweihe nicht um eine unfehlbare Entscheidung des Lehramts. Für die Nichtachtung unfehlbarer Entscheidungen des Lehramts kann man bestraft werden. Für die Nichtachtung fehlbarer Entscheidungen des Lehramts aber nicht.

2) Gemäß CIC kann bei ungültiger oder unerlaubter Sakramentenspendung nie der Empfänger eines Sakramentes oder der Simulation eines Sakraments bestraft werden, sondern nur der Spender.

3) Darauf hatten die "Donaupriesterinnen" (ich sag das mal so unscharf) gehofft.

Nun aber wurde das Kirchenrecht ergänzt. Um die "Endgültige Lehre".

nuja.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 13. Dezember 2017, 09:08

Joseph Ratzinger hat versucht durch die Hintertür dem Dokument Ordinatio Sacerdotalis sehr stümperhaft die Unfehlbarkeit um zu hängen ein einmaliges Ereignis da gibt der Papst eine Entscheidung heraus es steht ihm frei es so zu formulieren daß klar hervorgeht es ist ex cathedra verkündet
(siehe z.b. hier die Artikel 44-47)
http://www.kathpedia.com/index.php?titl ... (Wortlaut)

er macht es nicht dann steht der kleine Pepi der Musterschüler auf und sagt aber bitte das ist unfehlbar
Das ist aber hier nicht gemeint es handelt sich bei der Entscheidung zu Amoris laetitia um ordentliches Lehramt ähnlich wie Humanae Vitae

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