Was ist das Refektorium?

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Was ist das Refektorium?

Beitrag von Administrator » Montag 22. August 2005, 22:24

Was ist das »Refektorium«? Um »allgemein Katholisches« soll’s gehen,
sagt der Untertitel. Bis Anfang Januar 2006 nannte dies Unterforum
sich »Katholikengespräche«. Das ist dasselbe in Grün. Die Regeln
bleiben hier die alten, vielleicht noch einmal erinnerungshalber aufge-
frischt.

Das »Refektorium« ist also ein Raum zum Austausch unter Katholiken.
Das sind die Gläubigen jener Ortskirchen, die in Gemeinschaft mit
dem Papst von Rom stehen.

Das bedeutet nicht, daß nur „Glaubenserfahrungen“ wiedergegeben
werden dürften oder daß beständig der Rosenkranz gebetet werden
müßte. Vielmehr hat die ganze Bandbreite dessen, was Katholiken in
Sachen Kirche, Glauben und Religion interessiert, hier Platz (sofern
es nicht sachlich in ein anderes, spezifischeres Unterforum gehört,
wie z. B. Themen rund um den hergebrachten römischen Ritus und
die ihn praktizierenden Gemeinschaften in die »Sakramentskapelle«
gehören und Themen bezüglich der ostkirchlichen Riten und die Ge-
schichte der Ostkirchen in die »Sakristei«).

Das bedeutet auch nicht, daß sich hier niemand beteiligen dürfe, der
nicht zu einer mit dem Papst von Rom in Gemeinschaft stehenden
Ortskirche gehört. Voraussetzung, auch ohne volle Gemeinschaft mit
dem Papst im »Refektorium« schreiben zu dürfen, ist aber, daß die
gebührende Achtung vor der katholischen Kirche, ihrem Klerus und ih-
rem gläubigen Volk, vor ihrer religiösen Praxis und ihrer Glaubenslehre
gewahrt wird.

Gemeint sind hierbei Lehre und Praxis, wie von den Dokumenten des
Lehramts bis zum heutigen Tage vorgesehen und dargelegt.

Kritik daran hat – insbesondere wenn von Nutzern vorgetragen, die
nicht in voller Gemeinschaft mit dem römischen Bischof stehen – mit
der gebotenen Achtung und Zurückhaltung zu erfolgen, wie oben be-
schrieben.

Dasselbe soll freilich auch für die Katholiken untereinander gelten,
für die so verschiedenen Charismen in der Kirche.

Das »Refektorium« bleibt so ein Raum des Austauschs, in welchem
die Katholiken sich nicht für jede Selbstverständlichkeit rechtfertigen
müssen und in dem sie vor Angriffen und Polemik geschützt sind.

Die Moderatoren sind gehalten, diese Regel nach den allgemeinen
Grundsätzen der Moderatorentätigkeit im Kreuzgang durchzusetzen.
Sie achten auf ihre Einhaltung und ahnden Verstöße.