Alles zum neuen "Gotteslob"

Von Orgelpfeifen, Zimbelspielern und Kantoren.

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Ralf
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Alles zum neuen "Gotteslob"

Beitrag von Ralf » Dienstag 27. Januar 2004, 00:04

Auf dieser Seite kann man sich als pdf-Datei des Fragebogens zum Gotteslob anschauen, die insgesamt 15% der dt.-sprachigen Gemeinden zugesendet wurde. Die Ergebnisse sind ebenfalls dort abzurufen.

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Dienstag 27. Januar 2004, 00:16

Naja,
die gewünschten "neuen Lieder" kann ich sicher nicht unterstützen.

ABER DIE ALTEN LIEDER! -- Zustimmung !!!! :freude:
Gruß
Jürgen

Dr. Dirk
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Beitrag von Dr. Dirk » Dienstag 27. Januar 2004, 00:29

...ebensowenig die "Latein-Phobie"

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D » Dienstag 27. Januar 2004, 00:33

Dirk hat geschrieben:...ebensowenig die "Latein-Phobie"
das ist keine Phobie, sondern nur logisch: wer kann denn heute noch Latein? Zudem die Leute ja fast schon vom Singen überfordert sind, bei mir fremden Liedern ich ja auch (manchmal - je nach Stimme und Morgenstunde - sogar bei mir gut bekannten). Latein ist heute keine "Volkssprache" mehr. Lieder im Gottesdienst sind gesungenes Gebet, ein Gebet, das zu Herzen gehen soll. In einer Fremdsprache ist das nicht so einfach, vor allem dann, wenn man sie nicht beherrscht.
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."

Dr. Dirk
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Beitrag von Dr. Dirk » Dienstag 27. Januar 2004, 09:08

@Erich

Das Wort benutzen die Auswerter des Fragebogens - ich habe nur zitiert...

Biggi
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Beitrag von Biggi » Dienstag 27. Januar 2004, 11:16

Juergen hat geschrieben:Naja,
die gewünschten "neuen Lieder" kann ich sicher nicht unterstützen.

ABER DIE ALTEN LIEDER! -- Zustimmung !!!! :freude:
Bei mir tendenziell eher umgekehrt!!! :ja: :mrgreen: ;)

Geronimo

Neues Gotteslob

Beitrag von Geronimo » Donnerstag 18. November 2004, 11:12

Zur Akzeptanz des Stammteils des Gotteslob

Umfrage der Unterkommission „Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch“ der Deutschen Bischofskonferenz (5.05.2004)


http://kirchenmusik.bistumlimburg.de/me ... ?eid=11304

Cicero
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Beitrag von Cicero » Donnerstag 18. November 2004, 11:19

Wenn nur ein Teil der Anregungen aufgenommen wird, wir das Neue Gesangbuch einen erheblichen Umfang haben. :kratz:

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Fichtel-Wichtel
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Beitrag von Fichtel-Wichtel » Donnerstag 18. November 2004, 13:13

Cicero hat geschrieben:Wenn nur ein Teil der Anregungen aufgenommen wird, wir das Neue Gesangbuch einen erheblichen Umfang haben. :kratz:
Na vermutlich ,den Umfang des evang.Gebet- und Gesangbuch, daß hier in Bayern so die Größe und den Umfang eines Ziegelsteines hat, in dunkelblauer Farbe.

Alos schwarzes Leder mit Goldrand sieht immer noch am Schönsten aus.

Das Bistum Regensburg hat jetzt schon das dickste und teuerste Golo aller Bistümer.

Gruß,
Elisabeth

Geronimo

Beitrag von Geronimo » Donnerstag 18. November 2004, 14:54

Vielleicht wäre die Anschaffung eines kleines Leiterwägelchens zu überlegen ... ;)

Oder noch besser: man füge den pastoralen Berufen den eines kirchlich bestellten Gesangbuchträgers für jeden Gottesdienstbesucher hinzu ...

Geronimo

Marlene
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Beitrag von Marlene » Donnerstag 18. November 2004, 15:27

Geronimo hat geschrieben:Vielleicht wäre die Anschaffung eines kleines Leiterwägelchens zu überlegen ... ;)

Oder noch besser: man füge den pastoralen Berufen den eines kirchlich bestellten Gesangbuchträgers für jeden Gottesdienstbesucher hinzu ...

Geronimo
Bitte nicht die mehrtägigen Einführungskurse zur Benutzung vergessen!

Die Arbeitsgruppe, die das macht, ist nicht zu beneiden ... egal, wie sie das Xangbuch macht, sie wird wahrscheinlich nur Kritik ernten :(

Cicero
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Beitrag von Cicero » Donnerstag 18. November 2004, 15:33

Geronimo hat geschrieben:Vielleicht wäre die Anschaffung eines kleines Leiterwägelchens zu überlegen ... ;)

Oder noch besser: man füge den pastoralen Berufen den eines kirchlich bestellten Gesangbuchträgers für jeden Gottesdienstbesucher hinzu ...

Geronimo
Oder man macht etwas vernünftiges und erstellt mehrerererere Bücher.
Von denen eines für die Hand resp. Haus der Gläubigen bestimmt ist und einen Bestand von Liedern und Gebeten enthält, die hinreichend und Notwendig auch für die Feier der Liturgie sind.
Dieses kann sehr schnell und unkompliziert erstellt werden.

[Ironie]
Für die anderen Bücher richtet man Kommissionen, Unterkommissionen und Unterunterkommissionen ein denen Arbeitsgruppen und Arbeitsuntergruppen zugeordnet werden, die sich in Sachausschüsse aufteilen, die damit sie nächsten zwanzig Jahre beschäftigt sind.
Arbeitspapiere, Erhebung und Beschlußvorlagen zu erstellen, die dann in den ... Naja, ihr wißt schon.
Dann gibt es keinen mehr, der auf blöde Gedanken kommt, weil sie, die das so wollen, alle genug Arbeit haben. Mindestens vierzig Jahre!
[/Ironie]

Und wir haben ein brauchbares Gebet- und Gesangbuch... 8)


Zum besseren Verständnis mit Rot nachbearbeitet.Cicero
Zuletzt geändert von Cicero am Donnerstag 18. November 2004, 17:51, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitrag von Fichtel-Wichtel » Donnerstag 18. November 2004, 16:07

Ne Kommission für ein völlig neues Golo gibt es doch eh schon . Vorsitz der jetzige neue Bischof von Würzburg, vormals Weihbischof in Köln.
Startet dann jetzt jedes Bistum so ne Golo-Anhangskommission?

Meine mich zu erinnern, daß schon irgendwo gelesen zu haben, daß es eine Neu-Golo-Kreier-Kommission geben soll (siehe ersten Absatz) !

Weis wer davon etwas genaueres !

Die Kreuzgang.org eigenen Golo Experten ,falls es die schon geben sollte, bitte aus dem selbstgewählten Inkognito heraustreten.

Gruß,
Elisabeth

Anastasis

Beitrag von Anastasis » Donnerstag 18. November 2004, 17:46

Ich kannte mal einen bischöflichen Liturgie-Beauftragten einer hier nicht näher zu bezeichnenden Diözese, der jammerte immer sehr, wenn er zu diesen Kommissionssitzungen mußte...

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Andi
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Beitrag von Andi » Donnerstag 18. November 2004, 18:07

Man sollte das so regeln, daß man die Lieder per Videobeamar an die Wand hinter dem Altar wirft und alle es lesen können, so wie bei einer Karaoke-Show mit so einem hüpfendem Ball oder vielleicht einer hüpfenden Kerze. ;)

Dann wäre man auch viel flexibler was neue Lieder angeht. Außerdem kann man alle Textpassagen an die Wand werfen und hat bei Hochzeiten oder beerddigungen nicht mehr das Problem, daß niemand den Text kennt. Zusätzlich dazu kann man dann für den "Hausgebrauch" Gebetsbücher machen. 8)

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Beitrag von Fichtel-Wichtel » Donnerstag 18. November 2004, 18:33

Och ne, mit Golo in persönlichem Eigentum, finde ich Messe jedoch wesentlich besser.
Muß man sich augenmäßig so anstrengen, und bekommt man womöglich auch noch Genickstarre, wenn Texte an die Wand eingeblendet werden.
Und wohin mit der Sammlung an Hl.Bildchen ,wenn es keine Golos meht gibt?

Gruß,
Elisabeth
Zuletzt geändert von Fichtel-Wichtel am Donnerstag 18. November 2004, 21:29, insgesamt 1-mal geändert.

Anastasis

Beitrag von Anastasis » Donnerstag 18. November 2004, 21:18

Fichtel-Wichtel hat geschrieben:Und wohin mit der Sammlung an Hl.Bildchen ,wenn es keine Golos meht gibt?
Na, in die Stundenbücher! :mrgreen:

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Beitrag von Fichtel-Wichtel » Donnerstag 18. November 2004, 21:33

Anastasis hat geschrieben:
Fichtel-Wichtel hat geschrieben:Und wohin mit der Sammlung an Hl.Bildchen ,wenn es keine Golos meht gibt?
Na, in die Stundenbücher! :mrgreen:

Wieso Stundenbücher?
*Gibt es etwa mehr als ein Stundenbuch pro Tag durchzubeten. Wieviel Gebete sind das denn , wenn die dann net mal in ein Stundenbuch passen?*

Oder sind die nach dem bibl.Lesejahr sortiert ,daher die Rede von Stundenbüchern ?

Gruß,
Elisabeth

Anastasis

Beitrag von Anastasis » Donnerstag 18. November 2004, 21:38

Fichtel-Wichtel hat geschrieben:Wieso Stundenbücher?
*Gibt es etwa mehr als ein Stundenbuch pro Tag durchzubeten. Wieviel Gebete sind das denn , wenn die dann net mal in ein Stundenbuch passen?*

Oder sind die nach dem bibl.Lesejahr sortiert ,daher die Rede von Stundenbüchern ?

Gruß,
Elisabeth
Da gibt es verschiedene Systeme. Beim "normalen" und beim "kleinen" Stundenbuch gibt es mehrere Bände je nach Kirchenjahreszeit (Advent & Weihnachtszeit, Fasten- & Osterzeit, Jahreskreis). Beim Benediktinischen Antiphonale, das ich benutze, gibt es verschiedene Bände für die Gebetszeiten (Vigil & Laudes; Mittagshore; Vesper & Komplet), dafür ist dann aber da auch alles für das ganze Kirchenjahr drin.

Aber das ist hier natürlich eigentlich schon wieder offtopic... :)

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Beitrag von Fichtel-Wichtel » Freitag 19. November 2004, 00:19

Anastasis hat geschrieben:
Fichtel-Wichtel hat geschrieben:Wieso Stundenbücher?
*Gibt es etwa mehr als ein Stundenbuch pro Tag durchzubeten. Wieviel Gebete sind das denn , wenn die dann net mal in ein Stundenbuch passen?*

Oder sind die nach dem bibl.Lesejahr sortiert ,daher die Rede von Stundenbüchern ?

Gruß,
Elisabeth
Da gibt es verschiedene Systeme. Beim "normalen" und beim "kleinen" Stundenbuch gibt es mehrere Bände je nach Kirchenjahreszeit (Advent & Weihnachtszeit, Fasten- & Osterzeit, Jahreskreis). Beim Benediktinischen
Antiphonale, das ich benutze, gibt es verschiedene Bände für die Gebetszeiten (Vigil & Laudes; Mittagshore; Vesper & Komplet), dafür ist dann aber da auch alles für das ganze Kirchenjahr drin.

Aber das ist hier natürlich eigentlich schon wieder offtopic... :)

Off Topic ! Nö! Keineswegs ! Finde ich gut deine Ausführungen !
Hast immerhin gerade in kurzer-knackiger Art und Weise über die vielfältigen Arten und Sorten der Stundenbücher informiert und meine eh schon net sehr reichhaltige kath. Allgemeinbildung sehr wesentlich vergrößert. Danke ! :freude: :ja:
In der Religion ist Glauben eh wichtiger als Wissen.

Ansonsten gibt es keinen Bereich des Lebens wo das so gilt.

Gruß,
Elisabeth

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Dienstag 1. März 2005, 17:26

Das "Zurückrudern" eines Pfarrers:
Pfarrbrief 20.02 - 26.02 hat geschrieben:Neues „GOTTESLOB“: Voraussichtlich soll 2008 ein neues Gebets- und Gesangbuch zeitgleich mit dem neuen Messbuch erscheinen. In der Liturgie werden sich einige Inhalte verändern. Diejenigen, die für die kommenden Erstkommunikanten ein GOTTESLOB kaufen wollen, können sich eher auf eine einfache Ausführung des GOTTESLOBES konzentrieren, das dann auch schon vor dem „Weißen Sonntag“ durch Gebrauch entdeckt wird. An einer Prachtausgabe, die im Bücherregal verstaubt, verdienen nur Verlage und Buchhändler, aber die brauchen es heute auch.
Eine Woche Später
Pfarrbrief 27.02 - 5.03 hat geschrieben:Gotteslob, Neue Ausgabe: Herr Wassmuth weist darauf hin, Der Junfermann Verlag Paderborn weist darauf hin, dass es z. Zt. kein festes Datum zur Veröffentlichung des neuen Gotteslob gibt. Der mit der Erstellung beauftragte Würzburger Weihbischof Dr. F. Hofmann rechnet allerdings noch mit einem Vorbereitungszeitraum von 8 bis 10 Jahren.
(Anm: "Herr Wassmuth" ist ein örtlicher Buchhändler)


Nebenbei:
Augenscheinlich hat der betreffende Pfarrer auch noch nicht zu Kenntnis genommen das Dr. F. Hofmann nicht "Weihbischof in Würzbug" ist, sondern "Bischof von Würzburg" :roll:
Gruß
Jürgen

Stefan
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Beitrag von Stefan » Dienstag 1. März 2005, 17:34

Schreib doch mal nen Leserbrief :roll: :)

Conny
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Beitrag von Conny » Sonntag 6. März 2005, 21:07

Fichtel-Wichtel hat geschrieben:Startet dann jetzt jedes Bistum so ne Golo-Anhangskommission?
Na da haben bei uns wohl einige Glück, denn eh unser Bistum aufwacht (DD-Meißen) gibts das neue Gotteslob bestimmt schon.
Conny

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Sursum Corda
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Beitrag von Sursum Corda » Freitag 1. Juni 2007, 10:42

Eine solche fragebogenaktion mag ja gut gemeint sein, trifft aber m. E. nach nicht den Kern der Sache. Auch ich bedauere das Verschwinden vieler alter Lieder aus dem Gotteslob, da sie den Gemeinden an allen Ecken und Enden fehlen. Man sollte sie aber nur dann in den Hauptteil übernehmen, wenn Text und Melodie auch in allen Diözesen wesentlich übereinstimmen. Das war aber vor 1975 bei den meisten Liedern nicht der Fall.
Viel wichtiger wäre eine Überarbeitung und massive Ergänzung der Diözesananhänge, in denen dann die Lieder in der lokal bekannten Text- und Melodiefassung stehen. Gerade wir in der Diözese Paderborn sind da "arm dran". Die Lieder im Anhang sind großteils von Prof. Kienecker mit neuen Texten versehen, was die Kirchgänger ärgert. Die Ergänzung des Diözesananhanges vor einigen Jahren brachte keine Besserung. Nun sind die 900er Nummern mit neuen geistlichen Liedern besetzt. Diese bis dahin freien Nummern nutzten aber viele Gemeinden für ihre selbstgedruckten "Privatanhänge" mit den Liedern aus dem alten Gesangbuch oder der örtlichen Tradition. Und wenn die Jugend unser altes Liedgut nicht bald kennenlernt, wird es für immer zugunsten eines "Einheitsbreies" verschwinden. Schade... :cry:

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Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Freitag 1. Juni 2007, 13:54

Hey, sursum - ganz herzliche willkommen hier im Kreuzgang... ! :huhu:
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Bin gerne hier

Beitrag von Sursum Corda » Freitag 1. Juni 2007, 21:35

Danke für die herzliche Begrüßung!
Aber ich muß vor mir warnen: Bei meiner Herkunft ist für mich ein Levitenamt, begleitet durch eine deutsche Singmesse, das höchste der liturgischen Gefühle... :mrgreen:
Spaß beiseite: ich habe mir das Forum schon länger angesehen und finde es sehr positiv, daß man hier nicht mit Schmutz zum Teil übelster Sorte nacheinander wirft und dabei die ganze Kirche lächerlich macht, wie das zum Teil woanders der Fall ist. In dieser Hinsicht ist der Kreuzgang wirklich sehr positiv zu bewerten.

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Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Sonnabend 2. Juni 2007, 09:10

Ist eigentlich irgendwo schon mal erwähnt worden, wann genau die Veröffentlichung des neuen Gesangbuches angeplant ist?
Ich wurde gestern danach gefragt; hatte aber keine Ahnung...

Wofür hat man den Kreuzgang? Hier werden Sie geholfen... :mrgreen: :kiss:
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Petra
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Beitrag von Petra » Sonnabend 2. Juni 2007, 09:18

Wann wird das neue Gemeinsame Gebet- und Gesangbuch fertig sein?
Auch wenn die Unterkommission bemüht ist, die ihr übertragene Aufgabe zügig zu erfüllen, werden einige Jahre bis zur Veröffentlichung eines neuen Gebet- und Gesangbuches vergehen. Die Unterkommission hofft, dass die 13-jährige Vorbereitungszeit des "Gotteslob" deutlich unterschritten wird. Es gibt jedoch kein festes Datum zur Veröffentlichung des GGB. Ein Zeitraum von 8-10 Jahren dürfte realistisch sein
Seit dem 3. Mai 2004 bereiten die mit Zustimmung der beteiligten Bischofskonferenzen errichteten Arbeitsgruppen der Unterkommission anhand konkreter Aufträge die inhaltliche Ausgestaltung des GGB vor.
Quelle: Liturgisches Institut

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Beitrag von Raimund J. » Sonnabend 2. Juni 2007, 11:06

Eine vorläufige Ausgabe scheint schon halbwegs fertig zu sein und soll von Advent 2007 bis Pfingsten 2008 in einigen Gemeinden "getestet" werden.

Siehe hier:
Sechs Pfarreien testen das neue GGB
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore

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Beitrag von Ecce Homo » Sonnabend 2. Juni 2007, 13:19

Das kann noch lange dauern, bis dann die Ergebnisse der Erprobung raus sind - Gottes Mühlen mahlen wirklich langsam... :kiss:

Ich bin sehr gespannt, was da WIRKLICH reinkommt... ;)
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Beitrag von cantus planus » Freitag 17. August 2007, 15:11

kath.net mit einem Artikel zum neuen Gotteslob.
Wann die neue Ausgabe erscheint, ist noch nicht abzusehen. Ein paar Jahre wird es sicher noch dauern. Allerdings singen und spielen die Testpfarreien demnächst schon „Zukunftsmusik“. Der Diözesanbeauftragte für das Bistum Passau, Domkapitular Dr. Michael Bär, hat darauf geachtet, „dass Stadt- und Landpfarreien ausgewogen berücksichtigt sind“. Auch die unterschiedlichen Größen der Gemeinden haben eine Rolle gespielt sowie die Kirchenmusik. In den Testpfarreien gibt es, wie der Seelsorgeamtsleiter erläutert, dann fünf Testgruppen: die Gottesdienstgemeinde, Familien, ausgewählte Einzelpersonen, pastoral-theologische Experten, also Pfarrer und sein Seelsorgsteam, sowie eine Gruppe von kirchenmusikalischen Experten. Mit dieser Vielfalt soll sichergestellt sein, dass das Gotteslob ein „Hausbuch des Glaubens“ wird.
Kardinal Meißner sprach vor Jahren in der Fachzeitschrift "Musica Sacra" von einem "vademecum". Hoffentlich gelingt das wirklich.
Möglicherweise wird, laut Bischof Hofmann, auch die populäre „Deutsche Messe“ von Franz Schubert wieder in den allgemeinen Teil aufgenommen oder auch das Marienlied „Segne Du Maria“. Für die lateinische Messe soll ebenso Platz sein wie für moderne Lieder, allerdings „keine Eintagsfliegen“.
Das letztere klingt sehr erfreulich. Wie man die Schubert-Messe mit der nachkonziliaren Liturige verbinden kann, ist mir immer unbegreiflich gewesen. Aber nur zu...
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Beitrag von taddeo » Freitag 17. August 2007, 17:43

cantus planus hat geschrieben:Wie man die Schubert-Messe mit der nachkonziliaren Liturige verbinden kann, ist mir immer unbegreiflich gewesen. Aber nur zu...
Mal abgesehen vom musikalischen Aspekt (der heute in der Liturgie ohnehin kaum eine Rolle spielt): von der Geisteshaltung her, die hinter den Texten der Schubert-Messe steht, passen deren Lieder geradezu perfekt in das, was heutzutage oft als Liturgie verkauft wird. Subjektivismus, Relativismus, Pantheismus... - Du wirst kaum einen -ismus finden, der nicht irgendwie auf die Schubert-Messe und gleichzeitig auf die religiöse Haltung vieler Kirchgänger paßt. Der inhaltliche Gegensatz der Schubert-Messe zur "tridentinischen" Messe ist, genau besehen, viel krasser als zur nachkonziliaren.

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