Freie Kirchenmusikerstellen

Von Orgelpfeifen, Zimbelspielern und Kantoren.

Moderator: taddeo

Benutzeravatar
holzi
Beiträge: 6552
Registriert: Montag 28. November 2005, 15:00
Wohnort: Regensburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von holzi » Freitag 6. Februar 2009, 14:41

Linus hat geschrieben:Persönlich meine ich ja, daß man a) Bayern aus der BRD rauslösen sollte, b) Die einzelnen Regierungsbezirke an Österreich fallen sollten und c) Vorarlberg als 26 Kanton der Schweiz zugehörig sowie Deutschwestungarn wieder Ungarn unterstelltwerden muß. (davor natürlich Rückführung der Untersteiermark, des Kanaltals, Südtirols. Und Freiburg/Br. als Exklave.[die wollten ja immerschon zu Österreich gehören. Man soll sie nicht aufhalten.)
ad a) darüber können wir gerne reden, da bin ich leidenschaftslos
ad b) untersteh er sich! Historisch gesehen gehört Österreich zu Baiern, wenn Vereinigung, dann mit der alten Haupt- und Herzogsstadt Regensburg!
ad c) wenn die da mitmachen - meinetwegen, aber wenn Österreich Freiburg haben will, dann müsst ihr auch den Zollitsch mit dazunehmen!
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

Benutzeravatar
Florianklaus
Beiträge: 3366
Registriert: Donnerstag 20. November 2008, 12:28
Wohnort: Bistum Münster

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Florianklaus » Freitag 6. Februar 2009, 14:43

holzi hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Persönlich meine ich ja, daß man a) Bayern aus der BRD rauslösen sollte, b) Die einzelnen Regierungsbezirke an Österreich fallen sollten und c) Vorarlberg als 26 Kanton der Schweiz zugehörig sowie Deutschwestungarn wieder Ungarn unterstelltwerden muß. (davor natürlich Rückführung der Untersteiermark, des Kanaltals, Südtirols. Und Freiburg/Br. als Exklave.[die wollten ja immerschon zu Österreich gehören. Man soll sie nicht aufhalten.)
ad a) darüber können wir gerne reden, da bin ich leidenschaftslos
ad b) untersteh er sich! Historisch gesehen gehört Österreich zu Baiern, wenn Vereinigung, dann mit der alten Haupt- und Herzogsstadt Regensburg!
ad c) wenn die da mitmachen - meinetwegen, aber wenn Österreich Freiburg haben will, dann müsst ihr auch den Zollitsch mit dazunehmen!
Nachnapoleonisch errichtete (Erz-) Bistümer werden natürlich ohnehin aufgelöst!

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 18147
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07
Wohnort: in Superiori Palatinatu

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von taddeo » Freitag 20. März 2009, 17:53

taddeo hat geschrieben:Nochmal dieselbe Ecke:

Das Bistum Passau sucht einen neuen Diözesanmusikdirektor zum 1.9.2009.
Heute per Mail vom Referat Kirchenmusik in Passau:
Neuigkeiten aus dem Referat Kirchenmusik:

Herr Marius Schwemmer ist von den Verantwortlichen in der Bistumsleitung - aus einem Bewerberkreis von rund 20 Personen - zum neuen Leiter des Referates Kirchenmusik berufen worden. Ende April/Anfang Mai wird Herr Marius Schwemmer seinen Dienst hier bei uns beginnen. Ich darf ihn ganz kurz vorstellen:

Herr Marius Schwemmer (32) ist zurzeit noch Kirchenmusiker an Sankt Lorenz in Kempten/Allgäu. Bekannt ist er vielen von Ihnen als Schriftleiter der kirchenmusikalischen Fachzeitschrift "musica sacra". Ganz im Gegenteil zum Referat Kirchenmusik hat Herr Marius Schwemmer eine sehr schöne und zugleich funktionierende Homepage: http://www.mariusschwemmer.de

Dort erfahren Sie eine Menge über den neuen Leiter des Referates Kirchenmusik.
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

MickHN
Beiträge: 7
Registriert: Sonntag 28. Dezember 2008, 16:31

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von MickHN » Sonntag 22. März 2009, 13:24

Auf der Internetseite des Erzbistums München-Freising ist die Domkapellmeisterstelle am Liebfrauendom in München ausgeschrieben (Nachfolge Karl-Ludwig Nies).

Die Stelle des Domorganisten (50%) am Rottenburger Dom und die Dozentenstelle (50%) für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg ist auch ausgeschrieben.

Und leider auch nur im Internet war die neu eingerichtete (!) A-Stelle am Rottweiler Münster ausgeschrieben. Sie ist mittlerweile besetzt.

Es scheint immer mehr Schule zu machen, Stellen nur noch im Internet auszuschreiben.

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von cantus planus » Montag 23. März 2009, 11:23

(Die interessantesten Stellen werden nicht einmal ausgeschrieben...)
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 18147
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07
Wohnort: in Superiori Palatinatu

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von taddeo » Mittwoch 3. Juni 2009, 16:05

Raimund Josef H. hat geschrieben:Altötting sucht für den 01.04.09 einen neuen Stiftsorganisten. Ausschreibung der Stelle in div. bayerischen Bistumsblätter die in dieser Woche erscheinen.
Die Stelle ist wieder besetzt: http://www.bistum-passau.de/aktuelle-me ... altoetting
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

Raimund J.
Beiträge: 6092
Registriert: Dienstag 3. April 2007, 09:33

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Raimund J. » Mittwoch 3. Juni 2009, 21:29

Ist die dann eigentlich für die Stiftspfarrkirche oder die Basilika (oder beide?) zuständig?
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore

Benutzeravatar
holzi
Beiträge: 6552
Registriert: Montag 28. November 2005, 15:00
Wohnort: Regensburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von holzi » Sonntag 4. Oktober 2009, 12:12

Regionalkantor/in in Bad Griesbach (Diözese Passau)
A- und B-Stellen
Das Bistum Passau will zum 01. Dezember 2009 die Stelle eines Regionalkantors bzw. einer Regionalkantorin im Dekanat Passau-Süd mit Dienstort in Bad Griesbach besetzen.
Dafür wird eine Kirchenmusikerin oder ein Kirchenmusiker mit einem abgeschlossenen Kirchenmusikstudium gesucht.
Zum Aufgabenbereich gehören die Mitarbeit bei der Ausbildung von nebenamtlichen Kirchenmusikern im Kirchenmusikseminar des Bistums Passau in allen Fächern der Kirchenmusik sowie die Verantwortung für die kirchenmusikalische Gestaltung von Gottesdiensten am Dienstort.

Daher wird eine Persönlichkeit mit kommunikativen und pädagogischen Fähigkeiten erwartet, die bereit und in der Lage ist, mit Musikliebhabern zu arbeiten und deren vokale wie instrumentale Anlagen zu erkennen und zu fördern. Zudem ist die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten (Abend- und Wochenenddienste), zur Zusammenarbeit im Team und eine positive Einstellung zur Katholischen Kirche gefordert.

Es wird eine interessante Stelle mit einem vielfältigen Beschäftigungsumfang in Vollzeit geboten und Sie sind neben der eigenverantwortlichen Tätigkeit als Regionalkantor/in in das Team der Regionalskantoren/innen des Bistums Passau eingebunden.
Die Vergütung richtet sich nach den Richtlinien des ABD (analog TVöD - VKA).

Ihre aussagefähige Bewerbung (bitte ohne Tonträger oder Konzertprogramme) bitte bis spätestens 16. Oktober 2009 senden an das

Bischöfliche Ordinariat Passau
HA Personal
Domplatz 7, 94032 Passau.
18.09.2009, 11:20 Uhr - 16.10.2009
Kontakt

Bischööfliche Ordinariat Passau, HA Personal
Domplatz 7
94032 Passau
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

MickHN
Beiträge: 7
Registriert: Sonntag 28. Dezember 2008, 16:31

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von MickHN » Sonnabend 21. November 2009, 12:48

Ist jemand von euch aus der Schweiz? Weiß jemand dort von freien hauptberuflichen Kirchenmusikerstellen? Ich habe zwar die Zeitschrift "Musik und Liturgie" abonniert, aber manches erfährt man ja eher von Mund zu Mund... 8)

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von cantus planus » Sonnabend 21. November 2009, 12:53

Hauptberuflich ist schwierig. Es gibt einige, aber man kommt von außen schlecht hinein. Der größte Teil der studierten Kirchenmusiker arbeitet dort nicht hauptberuflich in diesem Beruf. Wie es außerhalb Deutschlands, Englands und der USA eigentlich überall üblich ist.

Von aktuell freien Stellen wäre mir nichts bekannt.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Benutzeravatar
PaceVeritas
Beiträge: 1005
Registriert: Freitag 13. April 2007, 22:26

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von PaceVeritas » Sonnabend 23. Januar 2010, 01:25

In Scheyern (wo Kardinal Ratzinger regelmäßig seinen Urlaub im dortigen Benediktinerkloster verbrachte) wird ab Herbst ein
eine/n hauptamtliche/n Kirchenmusiker/in(A) für 39 Wochenstunden gesucht.
Anforderungen: Organistendienst an der Basilika Scheyern (Jann-Orgel), Leitung Chor und Orchester der Basilika, Choralbegleitung der Mönche (Scheyrer Psalter bei der Vesper), Basilikakonzerte, Aufbau/Leitung eines Kinder- und Jugendchores, stimmbildnerische Tätigkeit, 2 bis 4 Schulstunden an der BOS Scheyern.
Bewerbung bis 28. 2. 2010 http://www.erzbistum-muenchen.de/emf568/emf056776.asp
Bild

(Schreibfehler bei Benediktiner - wie peinlich ist das denn...)
Zuletzt geändert von PaceVeritas am Sonnabend 23. Januar 2010, 01:32, insgesamt 1-mal geändert.
» Sic enim dilexit Deus mundum ... «
(Joh. 3,16)
[/color]

Benutzeravatar
Niels
Beiträge: 21260
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 11:13
Kontaktdaten:

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Niels » Sonnabend 23. Januar 2010, 01:31

Benedektiner...interessante Variation... :roll:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von cantus planus » Sonnabend 23. Januar 2010, 09:21

Das nimmt zu. Ebenso wie das versemmelte Kompositum, Verwechselung von "Sie" und "sie" und ähnlicher Dinge mehr. Eigentlich alles Sachen, die man schon in der Grundschule lernt. Offensichtlich gibt es aber selbst bei vielen Verlagen keinen Rechtschreibkundigen mehr. Ich habe mir neulich einen Krimi aus einem recht bekannten Verlag gekauft, dessen Seiten so mit Rechtschreibfehlern und Buchstabendrehern übersät waren, dass mir die Freude daran vergangen ist.

Übrigens nehmen die Rechtschreibfehler auf Verkehrsschildern seit der "Reform" ebenfalls dramatisch zu. Mittlerweile haben wir statt einer Normrechtschreibung eine alte, eine neue, eine reformierte neue, eine nachgebesserte reformierte neue und mehrere Dutzend Hausorthographien bei Verlagen und Zeitungen. Die angebliche Reform hat die Rechtschreibung versaut und einen Rückfall ins 19. Jahrhundert ausgelöst. Duden trat ja eben an, um die Rechtschreibung zu vereinheitlichen. Jetzt ist das Chaos wieder da.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Benutzeravatar
Libertas Ecclesiae
Beiträge: 1483
Registriert: Montag 15. Juni 2009, 10:46

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Sonnabend 23. Januar 2010, 21:37

Rechtschreibreform, Liturgiereform, ... *seufz* :auweia:
Wer einen Ritus ändert, verletzt einen Gott.
(Nicolás Gómez Dávila)

Benutzeravatar
Juergen
Beiträge: 21515
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Juergen » Sonnabend 3. April 2010, 18:25

1%-Stelle in Wewer
Dekanatskirchenmusiker/in

Im Erzbistum Paderborn wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/ein Dekanatskirchenmusikerin /Dekanatskirchenmusiker mit einem Beschäftigungsumfang von 1 % der Arbeitszeit eines Vollbeschäftigten (jeweils 5 % Pfarrei und Dekanat) gesucht. Dienstsitz ist die Pfarrei St. Johannes Baptist in Paderborn-Wewer.

Ausschreibung als PDF: http://www.i-basis.de/dp/ansicht/kunden ... rWewer.pdf
Es handelt sich um die Nachfolgestelle von Daniel Beckmann, der ja an den Dom in Mainz berufen wurde.
Homepages
der Pfarreri: http://www.stjohannes-wewer.de/
des Dekanats/Pastoralverbundes: http://www.dekanat-pb.de/PV-Elsen-Wewer.13..html


Die haben dort eine schöne neue Rieger Orgel: http://www.stjohannes-wewer.de/kirchenm ... _orgel.htm
und der Pfarrer ist auch in Ordnung.
Gruß
Jürgen

Benutzeravatar
Clemens
Beiträge: 3581
Registriert: Dienstag 2. Oktober 2007, 18:16
Wohnort: Bayern

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Clemens » Sonnabend 3. April 2010, 18:57

Darf ich mich hier mal kurz etwas offtopisch einmischen?

Wie stehen nach Eurer Meinung die Chancen, eine nicht mehr benötigte etwas schäbige einmanualige Orgel loszuwerden?
Ich habe - wenn ich mein Presbyterium vollends überzeugt habe - eine solche übrig.
Von allen Gottesgaben ist die Intelligenz am gerechtesten verteilt. Jeder ist zufrieden mit dem, was er hat und freut sich sogar, dass er mehr hat, als die anderen.

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 18147
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07
Wohnort: in Superiori Palatinatu

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von taddeo » Sonnabend 3. April 2010, 19:04

Clemens hat geschrieben:Darf ich mich hier mal kurz etwas offtopisch einmischen?

Wie stehen nach Eurer Meinung die Chancen, eine nicht mehr benötigte etwas schäbige einmanualige Orgel loszuwerden?
Ich habe - wenn ich mein Presbyterium vollends überzeugt habe - eine solche übrig.
Was soll die denn etwa kosten? Ist sie noch funktionsfähig, oder muß man sie komplett renovieren lassen?

(Loswerden kann man sie wohl relativ leicht - entweder verschenken an eine Pfarrei, die sie brauchen kann, oder bei ebay versteigern ...)
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

Benutzeravatar
Niels
Beiträge: 21260
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 11:13
Kontaktdaten:

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Niels » Sonnabend 3. April 2010, 19:05

taddeo hat geschrieben: (Loswerden kann man sie wohl relativ leicht - entweder verschenken an eine Pfarrei, die sie brauchen kann, oder bei ebay versteigern ...)
Oder sonstwie verkaufen. Da ich auch mal Mitglied eines Kirchenvorstandes war, kann ich das nur bestätigen.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von cantus planus » Sonnabend 3. April 2010, 19:18

Clemens hat geschrieben:Wie stehen nach Eurer Meinung die Chancen, eine nicht mehr benötigte etwas schäbige einmanualige Orgel loszuwerden?
Wie viele Register? Mit Pedal oder ohne? Erbauerfirma und -jahr?

Ich hätte evtl. eine Gemeinde an der Hand, die eine Orgel brauchen könnte.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Benutzeravatar
Juergen
Beiträge: 21515
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Juergen » Sonnabend 3. April 2010, 19:20

Oder passt sie gar ins Wohnzimmer :hmm:


Wäre die Stelle nix für Dich, cantus... dann haste es auch nicht weit zu Libori... :D
Gruß
Jürgen

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 18147
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07
Wohnort: in Superiori Palatinatu

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von taddeo » Sonnabend 3. April 2010, 19:30

Juergen hat geschrieben:Oder passt sie gar ins Wohnzimmer :hmm:
Daran hab ich auch schon gedacht, deshalb meine Fragen ... :pfeif:
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

Benutzeravatar
Clemens
Beiträge: 3581
Registriert: Dienstag 2. Oktober 2007, 18:16
Wohnort: Bayern

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Clemens » Montag 5. April 2010, 18:25

Wir stehen gerade vor der Frage, nochmal stimmen lassen, oder abbrechen und verkaufen/verschenken und die extrem seltenen Gottesdienste in dieser Kirche vom Posaunenchor oder dem tragbaren Elektro-Klavier gestalten zu lassen.
Ich bin für letzteres.
Aber noch nicht alle vom KV sehen das ein.

In ein Wohnzimmer müsste sie passen. Sie hat Pedal. Wenn man sie neu aufbaut und dann stimmt, tut sie bestimmt auch wieder einwandfrei. Natürlich nichts Besonderes. Erbauungsjahr und Fabrikat kann ich so aus dem Bauch nicht sagen. Falls ich mich durchsetzen kann, melde ich mich nochmals.
Von allen Gottesgaben ist die Intelligenz am gerechtesten verteilt. Jeder ist zufrieden mit dem, was er hat und freut sich sogar, dass er mehr hat, als die anderen.

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 18147
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07
Wohnort: in Superiori Palatinatu

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von taddeo » Montag 5. April 2010, 18:48

Clemens hat geschrieben:Wir stehen gerade vor der Frage, nochmal stimmen lassen, oder abbrechen und verkaufen/verschenken und die extrem seltenen Gottesdienste in dieser Kirche vom Posaunenchor oder dem tragbaren Elektro-Klavier gestalten zu lassen.
Ich bin für letzteres.
Aber noch nicht alle vom KV sehen das ein.

In ein Wohnzimmer müsste sie passen. Sie hat Pedal. Wenn man sie neu aufbaut und dann stimmt, tut sie bestimmt auch wieder einwandfrei. Natürlich nichts Besonderes. Erbauungsjahr und Fabrikat kann ich so aus dem Bauch nicht sagen. Falls ich mich durchsetzen kann, melde ich mich nochmals.
Als katholischer Kirchenmusiker will ich Dir natürlich da nicht dreinreden, aber ich glaube, ich würde mich Deinen Plänen auch heftigst widersetzen, wenn ich da mitzureden hätte. Wenn eine Orgel mal aus der Kirche draußen ist, kommt meist so schnell auch keine mehr rein - und das ist immer ein Verlust. Und ein Elektroklavier als Ersatz - mit Verlaub, aber das wäre wie ein Prediger von den Pfingstlern, der einen Papstgottesdienst zelebrieren soll. Der Posaunenchor ist zumindest noch ehrliche Kirchenmusik.

Wenn eine Orgel nicht mehr voll funktioniert, gibt es normalerweise nur eine sinnvolle Art des Vorgehens: Mehrere Orgelbaufirmen ansprechen und um jeweils zwei Kostenvoranschläge bitten: einmal für das absolute Minimum, damit der technische Zustand des Instruments wieder in Ordnung ist, und einmal für das, was der Orgelbauer für sinnvoll halten würde. Erst aufgrund dieser Kenntnisse würde ich entscheiden (lassen), was man dann macht. Wenn es eine Orgel ist, die in ein Wohnzimmer paßt, kann eine reine Stimmung nicht arg teuer sein.
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von cantus planus » Montag 5. April 2010, 18:53

Da stimme ich dir im Prinzip vollkommen zu, lieber Kollege. Allerdings schreibt Clemens hier von "extrem seltenen" Gottesdiensten. Wenn es alle drei Monate einmal einen Gottesdienst gibt, ist die Unterhaltung einer Orgel möglicherweise in der Tat zu teuer. Da wäre es schöner, sie käme andernorts zu Ehren, als das sie in der Kirche ungenutzt vergammelt. Es gibt leider schon zu viele Orgeln, denen dieses Schicksal beschieden ist.

Also: lieber in (noch) halbwegs gutem Zustand verkaufen, und dann den Posaunenchor antreten lassen. Vom E-Piano halte ich allerdings auch nichts.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Raimund J.
Beiträge: 6092
Registriert: Dienstag 3. April 2007, 09:33

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Raimund J. » Montag 5. April 2010, 19:03

Eine richtige Orgel in einem Gotteshaus ist immer einer elektronischen Lösung vorzuziehen. Auch wenn selten Gottesdienst ist. Bei uns in der Nähe gibt es eine kleine Dorfkapelle, da ist zwei bis max. drei mal im Jahr ein Gottesdienst, aber jedesmal ärgere ich mich über das dort vorhandene unsägliche Elektronium. Wie schön wäre dort eine kleine aber feine einmanualige Orgel.

Gerade in Kirchen wo seltener Gottesdienst ist, könnten die Instrumente auch für die Ausbildung und zum Üben zur Verfügung gestellt werden!
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von cantus planus » Montag 5. April 2010, 19:12

Ich sehe das pragmatischer: im Prinzip ist die richtige Pfeifenorgel vorzuziehen. Allerdings habe ich eben in kleineren und selten genutzten Kirchen schon an so unsäglichen Schrotthaufen gespielt, dass ich sogar eine Mundharmonika vorgezogen hätte.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Benutzeravatar
lifestylekatholik
Beiträge: 8661
Registriert: Montag 6. Oktober 2008, 23:29

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von lifestylekatholik » Montag 5. April 2010, 22:41

cantus planus hat geschrieben:Ich sehe das pragmatischer: im Prinzip ist die richtige Pfeifenorgel vorzuziehen. Allerdings habe ich eben in kleineren und selten genutzten Kirchen schon an so unsäglichen Schrotthaufen gespielt, dass ich sogar eine Mundharmonika vorgezogen hätte.
Au ja, ich bring ne Mundharmonika zur Begleitung mit nach 14H. :D

Nee, aber im Ernst: ’n E-Piano? Das geht nicht. Das geht wirklich nicht. Punkt. Wenn da so selten MessenGottesdienste sind, dann schafft das der Posaunenchor.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

Benutzeravatar
Sursum Corda
Beiträge: 371
Registriert: Donnerstag 31. Mai 2007, 22:31
Wohnort: Hochstift Paderborn

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Sursum Corda » Dienstag 13. September 2011, 07:40

Heute ging es durch die Presse, was schon einige Zeit wie eine Dunstwolke in der Gerüchteküche hing:
Der Paderborner Domorganist G. Krahforst ist vom Domkapitel wegen "schwerwiegenden Loyalitätsproblemen" bereits Anfang August entlassen worden. Krankgemeldet war er schon seit Mitte Juli.
Auf, eilen liebentzündet, auch wir zum heil'gen Streit! Der Herr, der's Haus gegründet, uns ew'gen Sieg verleiht.

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von cantus planus » Dienstag 13. September 2011, 08:48

Sursum Corda hat geschrieben:Heute ging es durch die Presse, was schon einige Zeit wie eine Dunstwolke in der Gerüchteküche hing:
Der Paderborner Domorganist G. Krahforst ist vom Domkapitel wegen "schwerwiegenden Loyalitätsproblemen" bereits Anfang August entlassen worden. Krankgemeldet war er schon seit Mitte Juli.
:auweia:
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Benutzeravatar
Sursum Corda
Beiträge: 371
Registriert: Donnerstag 31. Mai 2007, 22:31
Wohnort: Hochstift Paderborn

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Sursum Corda » Dienstag 13. September 2011, 11:13

lifestylekatholik hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Ich sehe das pragmatischer: im Prinzip ist die richtige Pfeifenorgel vorzuziehen. Allerdings habe ich eben in kleineren und selten genutzten Kirchen schon an so unsäglichen Schrotthaufen gespielt, dass ich sogar eine Mundharmonika vorgezogen hätte.
Au ja, ich bring ne Mundharmonika zur Begleitung mit nach 14H. :D

Nee, aber im Ernst: ’n E-Piano? Das geht nicht. Das geht wirklich nicht. Punkt. Wenn da so selten MessenGottesdienste sind, dann schafft das der Posaunenchor.
Ich setze mich jetzt mal wieder voll in die Nesseln: Für Kapellen war doch das Harmonium eine sehr schöne Lösung. Habe das immer gern gehört. Leider hat man die Dinger ja durch elektronische Orgeln ersetzt.
Auf, eilen liebentzündet, auch wir zum heil'gen Streit! Der Herr, der's Haus gegründet, uns ew'gen Sieg verleiht.

Ivo Matthäus
Beiträge: 385
Registriert: Mittwoch 25. August 2010, 21:56

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von Ivo Matthäus » Dienstag 13. September 2011, 17:56

Sursum Corda hat geschrieben:Heute ging es durch die Presse, was schon einige Zeit wie eine Dunstwolke in der Gerüchteküche hing:
Der Paderborner Domorganist G. Krahforst ist vom Domkapitel wegen "schwerwiegenden Loyalitätsproblemen" bereits Anfang August entlassen worden. Krankgemeldet war er schon seit Mitte Juli.
Klingt wegen der Geschichte um seinen Vorgänger etwas komisch, gib es dazu auch zitierbare Details?

MfG I. M.
Ich schenke Euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in Euch. Ich nehme das Herz von Stein aus Eurer Brust und gebe Euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist auf Euch und bewirke, dass .. Ihr auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. (Ez 36)

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Beitrag von cantus planus » Dienstag 13. September 2011, 19:24

Ivo Matthäus hat geschrieben:
Sursum Corda hat geschrieben:Heute ging es durch die Presse, was schon einige Zeit wie eine Dunstwolke in der Gerüchteküche hing:
Der Paderborner Domorganist G. Krahforst ist vom Domkapitel wegen "schwerwiegenden Loyalitätsproblemen" bereits Anfang August entlassen worden. Krankgemeldet war er schon seit Mitte Juli.
Klingt wegen der Geschichte um seinen Vorgänger etwas komisch, gib es dazu auch zitierbare Details?

MfG I. M.
Wieso? Helmut Peters ist ganz normal in den Ruhestand gegangen, und Krahforst wurde nach ordentlicher Ausschreibung sein Nachfolger. Was ist daran ungewöhnlich?

Solltest du auf Peter Ewers anspielen, der am Dom öfters die Orgel spielte, aber nie Domorganist war, so ist auch dort alles mit rechten Dingen zugegangen: er hat sich während seines Ehenichtigkeitsverfahrens wiederholt mit seiner Lebensgefährtin gezeigt, und ist darum abgemahnt worden. Mehrere Gespräche mit dem Dompropst haben nichts gebracht, also wurde ihm untersagt, weiterhin die Domorgel zu spielen. Dazu kam Ärger über eine nichtautorisierte CD mit einem recht merkwürdigen Vorwort.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast