Ich vermute, das, was dich an dem Tonbeispiel anspricht, ist nicht der »altrömische Choral«, sondern die spezielle Vortragsweise, die moderne byzantinische Vortragselemente reinmischt, von Ison bis hin zu griechischen Melodieauszierungen. Ich würde mich sehr wundern, wenn irgendetwas davon tatsächlich in irgendeinem Manuskript stünde. Vielmehr gehe ich davon aus, dass das arbiträre Zutaten der Aufführenden sind, die man im Prinzip jeder Musik überstülpen könnte.Nassos hat geschrieben:Ob man sich jetzt mal damit zufrieden gibt, dass die Punkte aufgezählt worden sind, bei denen es mangelt oder ob man eine Diskussion mit dem Urheber des Textes anfängt, das ist eine andere Frage.
Ich meine, ich hätte hier irgendwo auch mal etwas vom »Ensemble Organum« verlinkt, wo sie das bei einem Stück aus der gregorianischen Tradition getan hätten; find’s aber grad nicht mehr wieder.