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Re: EKD - Geistliche und moralische Selbstauflösung

Verfasst: Sonntag 19. März 2017, 12:27
von HeGe
Sempre hat geschrieben:
Sonnabend 18. März 2017, 03:09
HeGe hat geschrieben:
Freitag 17. März 2017, 14:06
kath.net hat geschrieben:Evangelische Jugendaktion mit Lutherzitaten auf Kondomen gestoppt

Evangelische Jugendkirche Düsseldorf verteilte Kondome an Jugendliche, beispielsweise mit dem Luther-Zitat: „Hier stehe ich und kann nicht anders“. [...]
Witzig ist die Idee ja schon irgendwie. :D
Primitivster Gossenhumor zur Verführung Jugendlicher. "Schon irgendwie witzig." Aber Satire gegen die Politik der totalen Verblödung wird gelöscht.
Mimimimi. :bedrippelt:

Bin ich eben ein primitiver Bauer, stört mich wenig. :achselzuck: Dass du in dem Zusammenhang auf deine widerliche "Satire" auf dem Niveau billigster türkischer Boulevardzeitungen hinweist, ist aber schon lächerlich.

Re: EKD - Geistliche und moralische Selbstauflösung

Verfasst: Sonntag 19. März 2017, 16:49
von umusungu
eine interessante Kolumne auf die Kondom-Aktion:

http://www.evangelisch.de/blogs/stilvol ... 18-03-2017

Re: EKD - Geistliche und moralische Selbstauflösung

Verfasst: Sonntag 19. März 2017, 18:39
von taddeo
umusungu hat geschrieben:
Sonntag 19. März 2017, 16:49
eine interessante Kolumne auf die Kondom-Aktion:

http://www.evangelisch.de/blogs/stilvol ... 18-03-2017
"Lutherus interruptus" :D :kugel:

Re: EKD - Geistliche und moralische Selbstauflösung

Verfasst: Montag 20. März 2017, 02:48
von Sempre
HeGe hat geschrieben:
Sonntag 19. März 2017, 12:27
Bin ich eben ein primitiver Bauer, stört mich wenig. :achselzuck:
Primitiv — ok. Den Gossenhumor aber Bauern anlasten? Meintest Du vielleicht eher Schweine?

HeGe hat geschrieben:
Sonntag 19. März 2017, 12:27
Dass du in dem Zusammenhang auf deine widerliche "Satire" auf dem Niveau billigster türkischer Boulevardzeitungen hinweist, ist aber schon lächerlich.
Da ist nichts widerlich, es sei denn das/die, was/die kritisiert wird. Die Farben der Fahnen sind Nebensache. Sie erinnern bloß daran, dass es um 12 Jahre geht.


Aber weiter zur "geistlichen und moralische Selbstauflösung". Kann davon überhaupt die Rede sein?


Re: EKD - Geistliche und moralische Selbstauflösung

Verfasst: Montag 20. März 2017, 11:53
von Fragesteller
Eine sehr differenzierte Argumentation legt die Dame da an den Tag. Super! :daumen-rauf: :roll:

Re: EKD - Geistliche und moralische Selbstauflösung

Verfasst: Montag 20. März 2017, 21:33
von Sempre
Fragesteller hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 11:53
Eine sehr differenzierte Argumentation legt die Dame da an den Tag. Super! :daumen-rauf: :roll:
Alma von Stockhausen ist Prorektorin der Gustav-Siewerth-Akademie. Differenzierteres als diese kleine Übersicht zu Luther findet sich dort.
Kardinal Ratzinger 2002 hat geschrieben:Gern bestätige ich, daß in der Gustav-Siewerth-Akademie eine sowohl vom wissenschaftlichen wie vom kirchlichen Standpunkt her positive Arbeit geleistet wird. Ich habe selbst an der ersten Phase der Entstehung dieser Einrichtung teilnehmen können und beobachte anhand der Programme die weitere Entwicklung. Ich bin immer wieder erstaunt, welch qualifizierte Gelehrte für deren Arbeit gewonnen werden können.

Re: EKD - Geistliche und moralische Selbstauflösung

Verfasst: Donnerstag 23. März 2017, 20:45
von Torsten
katholisches.info hat geschrieben:Martin Luther und reformationspopulistische Fake News
Hubert Hecker

[...]
Aber auch die historisch-kritischen Wissenschaftler blenden die entscheidende dritte Fragestellung aus: Warum war und ist der Protestantismus so anfällig für den jeweiligen Zeitgeist? Welche Elemente in Luthers neugläubiger Lehre begünstigen die prinzipienlose Verschwisterung mit den herrschenden Zeitströmungen?
Es ist ja nicht nur so. "Sie lernen aus der Vergangenheit, und werden aus der Gegenwart dennoch nicht klug."

Wo immer einer das Wort ergreift. Schöne Worte, die nach Aufbruch klingen. So von oben herab. Und das ausgerechnet bei denen, die dieses "von oben herab" doch irgendwie ablehnen. Aus der Vergangenheit lernen, das aufheben, was andere verworfen haben, in ihrem Aufbruch. Die Demut, die Liebe, der Glaube. An etwas wirklich großes. Größer als die menschliche Vernunft je sein wird.