Ich habe, zumindest anhand historischer Photographien, der Eindruck, das vor dem 1. WK auch Maenner auf der Strasse stets eine Kopfbedeckung trugen.Lioba hat geschrieben:Bis zum ersten Weltkrieg trug wohl jede verheiratete Frau ausser Haus eine Kopfbedeckung
Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
-
Miserere Nobis Domine
- Beiträge: 1846
- Registriert: Samstag 4. April 2009, 22:17
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
asderrix hat geschrieben:Das wäre genauso, als wenn sie wie eine Dirne kahlgeschoren herumliefe.
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Kommentar von Allioli dazu:Nassos hat geschrieben:asderrix hat geschrieben:Das wäre genauso, als wenn sie wie eine Dirne kahlgeschoren herumliefe.
entehret ihren Mann, denn vor Gott soll sie mit dem Zeichen ihrer Bestimmung, unter der Gewalt des Mannes zu sein erscheinen. Wenn unbedeckt, würde sie gleichsam sagen, daß sie ihrem Manne nicht angehören wolle, also ihn beschimpfen. Sie würde wie geschoren sein, das ist einer öffentlichen Weibsperson gleichen - Unzüchtigen Weibspersonen wurden zur Strafe die Haare abgeschnitten.
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Zurück zum Thema.
Also- 1 Kor. 11.5
Ich selbst habe folgende Fragen:
1.War die Gemeinde zu dem betreffenden Zeitpunkt hauptsächlich judenchristlich, heidenchristlich oder waren beide Gruppen ungefähr gleich verteten?
2.Wie unterschieden sich jüdische und heidnische Sitten?
Soweit ich weiss, lehnte das Judentum die Prostitution grundsätzlich ab, ohne sie praktisch ganz abschaffen zu können. Sie existierte in geringerem Umfang als Gewerbsprostitution. (Salomos Urteil). Jüdische Männer haben wohl zu manchen Zeiten die Kontakte zu anderen Völkern genutzt, um deren Prostituierte zu besuchen.(Tamar). Religiöse Prostitution in Israel wäre nur möglich gewesen unter dem Einfluss heidnischer Kulte zu Krisenzeiten.
Im heidnischen Raum gab es wohl beide möglichen Prostitutionsformen. Zur Tempelprostitution:Rom integrierte zwar fast alle Kulte seines Einflussbereiches, unter konservativen Römern galten aber die Fruchtbarkeitskulte und mit ihnen verbundene Exzesse als anrüchig und dem römischen Wesen fremd.
Zur reinen Erwerbsprostitution fällt mir spontan eine Äusserung Senecas ein, ich denke es war in seinem Traktat "Von den Wohltaten". Darin schreibt er, es sei falsch, jemandem Geld zu geben, damit dieser eine Prostituierte besuchen kann.
3. Haare abschneiden bei Prostituierten.
Asderrix Aussage bezog sich höchstwahrscheinlich auf jüdischen Brauch. Ich kenne zwar keine Details, aber es finden sich auch später noch Aussagen im Midrasch dazu, die besagen, dass sich eine Frau die Haare nicht abschneiden darf ausser wegen Hurerei.
2. Auf antiken Darstellungen tragen die Damen vom Gewerbe durchaus langes Haar.-
So, und jetzt bitte nur noch Beiträge zu 1 Kor.11, die konkrete Fragen oder Informationen zum Inhalt haben.
Also- 1 Kor. 11.5
Ich selbst habe folgende Fragen:
1.War die Gemeinde zu dem betreffenden Zeitpunkt hauptsächlich judenchristlich, heidenchristlich oder waren beide Gruppen ungefähr gleich verteten?
2.Wie unterschieden sich jüdische und heidnische Sitten?
Soweit ich weiss, lehnte das Judentum die Prostitution grundsätzlich ab, ohne sie praktisch ganz abschaffen zu können. Sie existierte in geringerem Umfang als Gewerbsprostitution. (Salomos Urteil). Jüdische Männer haben wohl zu manchen Zeiten die Kontakte zu anderen Völkern genutzt, um deren Prostituierte zu besuchen.(Tamar). Religiöse Prostitution in Israel wäre nur möglich gewesen unter dem Einfluss heidnischer Kulte zu Krisenzeiten.
Im heidnischen Raum gab es wohl beide möglichen Prostitutionsformen. Zur Tempelprostitution:Rom integrierte zwar fast alle Kulte seines Einflussbereiches, unter konservativen Römern galten aber die Fruchtbarkeitskulte und mit ihnen verbundene Exzesse als anrüchig und dem römischen Wesen fremd.
Zur reinen Erwerbsprostitution fällt mir spontan eine Äusserung Senecas ein, ich denke es war in seinem Traktat "Von den Wohltaten". Darin schreibt er, es sei falsch, jemandem Geld zu geben, damit dieser eine Prostituierte besuchen kann.
3. Haare abschneiden bei Prostituierten.
Asderrix Aussage bezog sich höchstwahrscheinlich auf jüdischen Brauch. Ich kenne zwar keine Details, aber es finden sich auch später noch Aussagen im Midrasch dazu, die besagen, dass sich eine Frau die Haare nicht abschneiden darf ausser wegen Hurerei.
2. Auf antiken Darstellungen tragen die Damen vom Gewerbe durchaus langes Haar.-
So, und jetzt bitte nur noch Beiträge zu 1 Kor.11, die konkrete Fragen oder Informationen zum Inhalt haben.
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Und hier mal die evangelische weibliche Kopfbedeckung überhaupt, das Diakonissenhäubchen, im Stil angelehnt an die zur Gründungszeit üblichen Kopfbedeckung der verheirateten Frau.


Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Im Auftrag des Herrn unterwegs

Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Hübsch!Lioba hat geschrieben:Und hier mal die evangelische weibliche Kopfbedeckung überhaupt, das Diakonissenhäubchen, im Stil angelehnt an die zur Gründungszeit üblichen Kopfbedeckung der verheirateten Frau.
Tragen eigentlich die evangelischen Marienschwestern (mir fällt jetzt der volle Name nicht ein) auch eine Kopfbedeckung?
???
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Das Zitat aus der Bibel war:
Die Christen in Korinth dürften hauptsächlich Heidenchristen gewesen sein.
Wo diese Sitte zu hause war, weiß ich nicht, aber vermutlich in Korinth wo, der Brief ja hin ging, war sie bekannt. In Israel gab es diese Sitte nicht.Das wäre genauso, als wenn sie wie eine Dirne kahlgeschoren herumliefe.
Die Christen in Korinth dürften hauptsächlich Heidenchristen gewesen sein.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
-
Stephen Dedalus
- Beiträge: 5449
- Registriert: Dienstag 7. September 2004, 15:28
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Oh, eine Marineschwester!Lioba hat geschrieben:
If only closed minds came with closed mouths.
-
Stephen Dedalus
- Beiträge: 5449
- Registriert: Dienstag 7. September 2004, 15:28
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Antje Jackelen, lutherische Bischöfin von Lund in Schweden:


If only closed minds came with closed mouths.
- Florianklaus
- Beiträge: 3493
- Registriert: Donnerstag 20. November 2008, 12:28
- Wohnort: Bistum Münster
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Du hast - Laien-" " - vergessen! 
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
@ Stephen- die Schwestern sind wenn nötig mindestens so kämpferisch wie die Marinebrüder.


Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
- Robert Ketelhohn
- Beiträge: 26022
- Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
- Wohnort: Velten in der Mark
- Kontaktdaten:
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus

Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
-
civilisation
- Beiträge: 10481
- Registriert: Montag 17. November 2008, 20:15
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Hättest du geschrieben: "Die Gehörnte", würd ich jetzt nicht schreiben: "Du Langweiler!"Florianklaus hat geschrieben:Du hast - Laien-" " - vergessen!
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Southern Baptists?Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
M. v. Ebner- Eschenbach
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Die Queen ist nur Oberhaupt der "Church of England", nicht aber der Anglikanischen Gemeinschaft.civilisation hat geschrieben:Nach der Vorstellung des königlichen Camauros folgt hier eine kleine Collage zu Kopfbedeckungen des Oberhaupts der Anglikanischen Gemeinschaft, die sehr deutlich zeigt, wie abwechslungsreich auch die "Haupt"-Bekleidung anläßlich eines Kirchenbesuchs sein kann.
(Zur Großansicht bitte anklicken)
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104
User hat sich vom KG verabschiedet
User hat sich vom KG verabschiedet
- Lutheraner
- Beiträge: 3914
- Registriert: Donnerstag 9. November 2006, 10:50
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Aber immerhin legt sie das Ehrenoberhaupt der Anglik Gem. festChrist86 hat geschrieben:Die Queen ist nur Oberhaupt der "Church of England", nicht aber der Anglikanischen Gemeinschaft.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Inwieweit denkt ihr, dass die von Paulus angeführte Kopfbedeckung der Frau sehr abhängig von kulturellen Aspekten war (und zwar nicht unbedingt jüdischen - er stimmte ja der Beschneidung von Heidenchristen nicht zu).
Inwieweit hat dann das Verschwinden des Kopftuches mit der heutigen gesellschaftlichen / kulturellen Situation und Entwicklung zu tun, in Städten, in Dörfern?
Inwieweit hat dann das Verschwinden des Kopftuches mit der heutigen gesellschaftlichen / kulturellen Situation und Entwicklung zu tun, in Städten, in Dörfern?
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist. Er kommt (im Gegensatz zur Stelle, dass die Frau in der Gemeinde schweige) zum Schluss, dass die Kopfbedeckung der Frau in der Tat eine kulturelle Praxis in der damaligen Gemeinde gewesen wäre. Daraus erwächst auch, dass es nicht per se falsch wäre, wenn heute Frauen ohne Kopfbedeckung in die Kirche gehen. Falsch wäre es dann, wenn sie das aus feministischen Gründen täten, um zu zeigen, dass sie genau die selben Aufgaben wie ein Mann in der Kirche ausfüllen können.
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Wer ist Vater Johannes und was genau hat er wo geschrieben/gesagt?Anselmus hat geschrieben:Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
-
Miserere Nobis Domine
- Beiträge: 1846
- Registriert: Samstag 4. April 2009, 22:17
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Es handelt sich um der orthodoxen Priester Johannes Nothhaas aus Mainz, der in Deutschland evangelische und in Griechenland orthodoxe Theologie studiert hat. Der Artikel, von dem Anselmus spricht, wurde in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, deren Name mir entfallen ist. Er ist aber auch online nachzulesen unter http://orthodox-svetigeorgije.ehlgen.info/?page_id=214asderrix hat geschrieben: Wer ist Vater Johannes und was genau hat er wo geschrieben/gesagt?
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Vielen Dank MND. Die online Quelle kannte ich noch nicht. Als Nachtrag: Der Artikel ist in der Zeitschrift "Forum Katholische Theologie" 3/2005 erschienen.
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Danke für die Info. 
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Das erinnert mich an die katholische Vorschrift, dass eine Feuerbestattung erlaubt ist, falls damit nicht die Auferstehung der Toten geleugnet werden soll. Wer also die Auferstehung der Toten leugnet, muss also eine Erdbestattung erhalten, während ein Rechtgläubiger feuerbestattet werden kann.Anselmus hat geschrieben:Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist. Er kommt (im Gegensatz zur Stelle, dass die Frau in der Gemeinde schweige) zum Schluss, dass die Kopfbedeckung der Frau in der Tat eine kulturelle Praxis in der damaligen Gemeinde gewesen wäre. Daraus erwächst auch, dass es nicht per se falsch wäre, wenn heute Frauen ohne Kopfbedeckung in die Kirche gehen. Falsch wäre es dann, wenn sie das aus feministischen Gründen täten, um zu zeigen, dass sie genau die selben Aufgaben wie ein Mann in der Kirche ausfüllen können.
Entsprechend muss nach dem oben Gesagten die Feministin in der Kirche ein Kopftuch tragen, während die rechtgläubige Frau ohne kommen darf …
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Wenn du es so formulierst, klingt es in der Tat komisch.
Aber es müsste meiner Meinung nach anders heißen. Nicht die Feministin darf nicht ohne Kopftuch die Kirche betreten, sondern diejenige, die mit dem Weglassen des Kopftuches quasi einen "feministischen Akt" setzen möchte. Es geht hier nicht um eine allgemeine Disposition der Frau, sondern um die Tat deren Sündhaftigkeit untersucht wird.
Ich find das auch leicht zu verstehen. Solche feministischen Gedanken sind nicht gut für die Seele. Wenn jemand einen solchen feministischen Gedanken durch eine Tat festigen und anderen zeigen möchte, ist das nicht gut für die Seele und sollte unterlassen werden.
Hast du denn den Text gelesen? Meine mehr als kurze Zusammenfassung ist sicherlich völlig unzureichnend.
Aber es müsste meiner Meinung nach anders heißen. Nicht die Feministin darf nicht ohne Kopftuch die Kirche betreten, sondern diejenige, die mit dem Weglassen des Kopftuches quasi einen "feministischen Akt" setzen möchte. Es geht hier nicht um eine allgemeine Disposition der Frau, sondern um die Tat deren Sündhaftigkeit untersucht wird.
Ich find das auch leicht zu verstehen. Solche feministischen Gedanken sind nicht gut für die Seele. Wenn jemand einen solchen feministischen Gedanken durch eine Tat festigen und anderen zeigen möchte, ist das nicht gut für die Seele und sollte unterlassen werden.
Hast du denn den Text gelesen? Meine mehr als kurze Zusammenfassung ist sicherlich völlig unzureichnend.
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Welche Gründe hat es bei den Antiochenern und Griechen?Nassos hat geschrieben:Inwieweit denkt ihr, dass die von Paulus angeführte Kopfbedeckung der Frau sehr abhängig von kulturellen Aspekten war (und zwar nicht unbedingt jüdischen - er stimmte ja der Beschneidung von Heidenchristen nicht zu).
Inwieweit hat dann das Verschwinden des Kopftuches mit der heutigen gesellschaftlichen / kulturellen Situation und Entwicklung zu tun, in Städten, in Dörfern?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Ich nicht; das Schriftbild ist mir zu anstrengend.Anselmus hat geschrieben:Hast du denn den Text gelesen?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
- lifestylekatholik
- Beiträge: 8702
- Registriert: Montag 6. Oktober 2008, 23:29
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Seite öffnen. Strg+A, Strg+C.ad-fontes hat geschrieben:Ich nicht; das Schriftbild ist mir zu anstrengend.Anselmus hat geschrieben:Hast du denn den Text gelesen?
Word öffnen. Strg+V, Strg+A.
Den Knopf für Blocksatz oder linksbündigen Flattersatz anklicken.
Lesen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Oder im Firefox: Ansicht -> Webseiten-Stil -> Kein Stil
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
-
Miserere Nobis Domine
- Beiträge: 1846
- Registriert: Samstag 4. April 2009, 22:17
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Darf man überhaupt kirchlich bestattet werden, wenn man eine solche Häresie vertritt?Galilei hat geschrieben: Wer also die Auferstehung der Toten leugnet, muss also eine Erdbestattung erhalten, während ein Rechtgläubiger feuerbestattet werden kann.
In der Orthodoxie arbeitet man ja viel mit ikonomia, und weniger mit festen Vorschriften. In der Gemeinde von Vater Johannes Nothhaas ist es ja so, dass einige Frauen Kopftuch tragen (vor allem diejenigen aus der ehemaligen UdSSR), während andere es nicht tun. Ich könnte mir also vorstellen, dass wenn in einer solchen Gemeinde einige Frau die Forderung erhebt, zur Priesterin geweiht zu werden o.ä., dass man sie dann auffordert, ein Kopftuch zu tragen, um sich ihrer vorgesehenen Rolle wieder bewusst zu werden.
