Ostkirchliche Nachrichten
- cantus planus
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
2 neue Kirchen für Moskau: http://www.kath.net/detail.php?id=27943
(Irgendwie erinnert mich das an den katholischen Bauboom im Rhein-Ruhr-Gebiet nach dem Krieg. Die Kirchen werden jetzt alle geschlossen. Hoffentlich übertreibt man es da in Moskau nicht ähnlich.)
(Irgendwie erinnert mich das an den katholischen Bauboom im Rhein-Ruhr-Gebiet nach dem Krieg. Die Kirchen werden jetzt alle geschlossen. Hoffentlich übertreibt man es da in Moskau nicht ähnlich.)
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Daran dachte ich zwar auch, aber im Artikel steht noch, daß es vor der Oktoberrevolution 1 Kirchen in Moskau gab, zu den Zeiten des Kommunismus sank diese Zahl auf 4 - bei gleichzeitig enorm gewachsener Bevölkerung.cantus planus hat geschrieben:2 neue Kirchen für Moskau: http://www.kath.net/detail.php?id=27943
(Irgendwie erinnert mich das an den katholischen Bauboom im Rhein-Ruhr-Gebiet nach dem Krieg. Die Kirchen werden jetzt alle geschlossen. Hoffentlich übertreibt man es da in Moskau nicht ähnlich.)
- cantus planus
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Möglich. Dabei denke ich aber an die etwas grummeligen Worte des Professors Mitrofanov, der den Russen attestierte, großteils getaufe Heiden zu sein. Aber das ist ja nicht mein Problem. Ich wünsche der Orthodoxie nur, dass sie nicht unsere Fehler wiederholt.holzi hat geschrieben:Daran dachte ich zwar auch, aber im Artikel steht noch, daß es vor der Oktoberrevolution 1 Kirchen in Moskau gab, zu den Zeiten des Kommunismus sank diese Zahl auf 4 - bei gleichzeitig enorm gewachsener Bevölkerung.cantus planus hat geschrieben:2 neue Kirchen für Moskau: http://www.kath.net/detail.php?id=27943
(Irgendwie erinnert mich das an den katholischen Bauboom im Rhein-Ruhr-Gebiet nach dem Krieg. Die Kirchen werden jetzt alle geschlossen. Hoffentlich übertreibt man es da in Moskau nicht ähnlich.)
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Orthodoxe Bischofskonferenz für Österreich wird am 8. Oktober begründet
Utl.: Ankündigung von Metropolit Staikos bei der Begegnung mit dem serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_ ... begruendet
Patriarch Irinej: Hohes Lob für Österreich
Utl.: Hoffnung auf Wiederherstellung der Einheit - Kosovo braucht eine "gerechte Lösung für Albaner und Serben" =
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_ ... esterreich
Utl.: Ankündigung von Metropolit Staikos bei der Begegnung mit dem serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_ ... begruendet
Patriarch Irinej: Hohes Lob für Österreich
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"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
"In der Heilig-Kreuz-Kathedrale im türkischen Van hat am Sonntag der erste Gottesdienst der armenisch-apostolischen Kirche in der Region seit fast 1 Jahren stattgefunden": http://www.kathpress.at/content/site/na ... 34747.html

Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Profane Tänze in orthodoxer Kirche?
Tageszeitung Die Rheinpfalz hat geschrieben:Aus der Fremde ist zweite Heimat geworden
Griechische Gemeinde Ludwigshafen und griechisch-orthodoxe Kirche feiern 50 Jahre Migration
Die Griechen kamen einst nach Ludwigshafen, um sich ein besseres Leben aufzubauen. Heute leben rund 2000 Griechen in der Stadt. Längst fühlen sich die Gastarbeiter von einst und ihre Familien hier heimisch. Die griechische Gemeinde feierte gestern mit der griechisch-orthodoxen Kirche 50 Jahre Migration in Ludwigshafen in der Marienkirche im Stadtteil Nord.
[...]
Gemeinsam mit Mitgliedern der griechischen Vereine von Ludwigshafen brachte sie ein Stück Griechenland zum Jubiläum in die Marienkirche mit: Sie tanzten in Trachten und begeisterten damit Ehrengäste wie Bischof Bartholamaios von Arianz und Hanele Jalonen, Migrationsbeauftrage der Stadt.
- lutherbeck
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Davon einmal abgesehen - wie wäre es, wenn man endlich daran ginge eine deutsch - orthodoxe Kirche zu gründen, anstatt immer in der eigenen Vergangenheit stecken zu bleiben?Kilianus hat geschrieben:Profane Tänze in orthodoxer Kirche?
Tageszeitung Die Rheinpfalz hat geschrieben:Aus der Fremde ist zweite Heimat geworden
Griechische Gemeinde Ludwigshafen und griechisch-orthodoxe Kirche feiern 50 Jahre Migration
Die Griechen kamen einst nach Ludwigshafen, um sich ein besseres Leben aufzubauen. Heute leben rund 2000 Griechen in der Stadt. Längst fühlen sich die Gastarbeiter von einst und ihre Familien hier heimisch. Die griechische Gemeinde feierte gestern mit der griechisch-orthodoxen Kirche 50 Jahre Migration in Ludwigshafen in der Marienkirche im Stadtteil Nord.
[...]
Gemeinsam mit Mitgliedern der griechischen Vereine von Ludwigshafen brachte sie ein Stück Griechenland zum Jubiläum in die Marienkirche mit: Sie tanzten in Trachten und begeisterten damit Ehrengäste wie Bischof Bartholamaios von Arianz und Hanele Jalonen, Migrationsbeauftrage der Stadt.
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Hast Du damit ein Problem?Kilianus hat geschrieben:Profane Tänze in orthodoxer Kirche?
Tageszeitung Die Rheinpfalz hat geschrieben:Aus der Fremde ist zweite Heimat geworden
Griechische Gemeinde Ludwigshafen und griechisch-orthodoxe Kirche feiern 50 Jahre Migration
Die Griechen kamen einst nach Ludwigshafen, um sich ein besseres Leben aufzubauen. Heute leben rund 2000 Griechen in der Stadt. Längst fühlen sich die Gastarbeiter von einst und ihre Familien hier heimisch. Die griechische Gemeinde feierte gestern mit der griechisch-orthodoxen Kirche 50 Jahre Migration in Ludwigshafen in der Marienkirche im Stadtteil Nord.
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lg Maria
(die Kirche ist unser Zuhause. Da führen wir uns nicht nur mystisch-heilig auf
Who is so great a God as our God? You are the God who does wonders!
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Mit Schuhplattler für den Bischof??lutherbeck hat geschrieben:Davon einmal abgesehen - wie wäre es, wenn man endlich daran ginge eine deutsch - orthodoxe Kirche zu gründen, anstatt immer in der eigenen Vergangenheit stecken zu bleiben?Kilianus hat geschrieben:Profane Tänze in orthodoxer Kirche?
Tageszeitung Die Rheinpfalz hat geschrieben:Aus der Fremde ist zweite Heimat geworden
Griechische Gemeinde Ludwigshafen und griechisch-orthodoxe Kirche feiern 50 Jahre Migration
Die Griechen kamen einst nach Ludwigshafen, um sich ein besseres Leben aufzubauen. Heute leben rund 2000 Griechen in der Stadt. Längst fühlen sich die Gastarbeiter von einst und ihre Familien hier heimisch. Die griechische Gemeinde feierte gestern mit der griechisch-orthodoxen Kirche 50 Jahre Migration in Ludwigshafen in der Marienkirche im Stadtteil Nord.
[...]
Gemeinsam mit Mitgliedern der griechischen Vereine von Ludwigshafen brachte sie ein Stück Griechenland zum Jubiläum in die Marienkirche mit: Sie tanzten in Trachten und begeisterten damit Ehrengäste wie Bischof Bartholamaios von Arianz und Hanele Jalonen, Migrationsbeauftrage der Stadt.
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- lutherbeck
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Nein - mit deutschsprachigen Messen und deutschsprachigem Gemeindeleben!

"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Warum sollten denn die Orthodoxen den Fehler von uns Katholiken wiederholen und ihre alten Liturgiesprachen aufgeben?lutherbeck hat geschrieben:Nein - mit deutschsprachigen Messen und deutschsprachigem Gemeindeleben!
Wenn wir in der Ökumene für etwas taugen, dann als schlechtes Beispiel, wie man es bei der "Erneuerung" nicht machen sollte!
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Unabdingbare Liturgiesprachen wie Latein für die alte Messe gibt es in der Orthodoxie garnicht.taddeo hat geschrieben:Warum sollten denn die Orthodoxen den Fehler von uns Katholiken wiederholen und ihre alten Liturgiesprachen aufgeben?lutherbeck hat geschrieben:Nein - mit deutschsprachigen Messen und deutschsprachigem Gemeindeleben!
Wenn wir in der Ökumene für etwas taugen, dann als schlechtes Beispiel, wie man es bei der "Erneuerung" nicht machen sollte!
Es gibt ja eh nur noch wenige Länder in denen ältere Sprachformen in der Liturgie verwendet werden.
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Gibt es vereinzelt schon.lutherbeck hat geschrieben:Nein - mit deutschsprachigen Messen und deutschsprachigem Gemeindeleben!
-
Miserere Nobis Domine
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Also die Verwendung von Altgriechisch und Kirchenslawisch finde ich gar nicht so wenig... warst du schonmal in einer neugriechischen oder russischen Liturgie?songul hat geschrieben: Es gibt ja eh nur noch wenige Länder in denen ältere Sprachformen in der Liturgie verwendet werden.
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Ich weiß.songul hat geschrieben:Unabdingbare Liturgiesprachen wie Latein für die alte Messe gibt es in der Orthodoxie garnicht.taddeo hat geschrieben:Warum sollten denn die Orthodoxen den Fehler von uns Katholiken wiederholen und ihre alten Liturgiesprachen aufgeben?lutherbeck hat geschrieben:Nein - mit deutschsprachigen Messen und deutschsprachigem Gemeindeleben!
Wenn wir in der Ökumene für etwas taugen, dann als schlechtes Beispiel, wie man es bei der "Erneuerung" nicht machen sollte!
Es gibt ja eh nur noch wenige Länder in denen ältere Sprachformen in der Liturgie verwendet werden.
Aber Du wirst nicht bestreiten, daß gerade die alten Liturgiesprachen eine einheitsstiftende Wirkung auch in den orthodoxen Gemeinden haben (können). Wo man auch hinkommt - das "Gospodi pomiluj" kann man immer mitsingen.
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Ja..... falls man denn gerade in eine russische Gemeinde hingekommen ist...taddeo hat geschrieben:Ich weiß.songul hat geschrieben:Unabdingbare Liturgiesprachen wie Latein für die alte Messe gibt es in der Orthodoxie garnicht.taddeo hat geschrieben:Warum sollten denn die Orthodoxen den Fehler von uns Katholiken wiederholen und ihre alten Liturgiesprachen aufgeben?lutherbeck hat geschrieben:Nein - mit deutschsprachigen Messen und deutschsprachigem Gemeindeleben!
Wenn wir in der Ökumene für etwas taugen, dann als schlechtes Beispiel, wie man es bei der "Erneuerung" nicht machen sollte!
Es gibt ja eh nur noch wenige Länder in denen ältere Sprachformen in der Liturgie verwendet werden.
Aber Du wirst nicht bestreiten, daß gerade die alten Liturgiesprachen eine einheitsstiftende Wirkung auch in den orthodoxen Gemeinden haben (können). Wo man auch hinkommt - das "Gospodi pomiluj" kann man immer mitsingen.
... und falls einen der Chorleiter nicht bös anguckt...
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Das kenn ich nur für den Fall, daß einer in der russischen Gemeinde mit ukrainischem Akzent singt - das kann bös ausgehen.Mary hat geschrieben:Ja..... falls man denn gerade in eine russische Gemeinde hingekommen ist...taddeo hat geschrieben:Ich weiß.songul hat geschrieben:Unabdingbare Liturgiesprachen wie Latein für die alte Messe gibt es in der Orthodoxie garnicht.taddeo hat geschrieben:Warum sollten denn die Orthodoxen den Fehler von uns Katholiken wiederholen und ihre alten Liturgiesprachen aufgeben?lutherbeck hat geschrieben:Nein - mit deutschsprachigen Messen und deutschsprachigem Gemeindeleben!
Wenn wir in der Ökumene für etwas taugen, dann als schlechtes Beispiel, wie man es bei der "Erneuerung" nicht machen sollte!
Es gibt ja eh nur noch wenige Länder in denen ältere Sprachformen in der Liturgie verwendet werden.
Aber Du wirst nicht bestreiten, daß gerade die alten Liturgiesprachen eine einheitsstiftende Wirkung auch in den orthodoxen Gemeinden haben (können). Wo man auch hinkommt - das "Gospodi pomiluj" kann man immer mitsingen.
... und falls einen der Chorleiter nicht bös anguckt...
Und falls man in eine griechische Gemeinde gerät, dann sollte man halt besser beim "Kirieleison" bleiben, wie es sich gehört.
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Früher habe ich ähnlich gedacht, aber mit der Zeit wurde mir klar, dass die Liturgie ihre lebendige, katechetische Natur nur dann beibehält, wenn sie in der Sprache des Landes geschieht in der sie stattfindet.taddeo hat geschrieben:Aber Du wirst nicht bestreiten, daß gerade die alten Liturgiesprachen eine einheitsstiftende Wirkung auch in den orthodoxen Gemeinden haben (können). Wo man auch hinkommt - das "Gospodi pomiluj" kann man immer mitsingen.
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Miserere Nobis Domine
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Ukrainisch eindeutig Hospodi mit H! 
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Eben. Dafür kann Dich ein "russischer" Chorleiter schon mal versehentlich steinigen ... wenn Du nicht rechtzeitig einen Hustenanfall mit einbaust, um das "H" irgendwie zu rechtfertigen.Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Ukrainisch eindeutig Hospodi mit H!![]()
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Orthodoxe Bischofskonferenz für Österreich wird am 8. Oktober begründet
Utl.: Ankündigung von Metropolit Staikos bei der Begegnung mit dem serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej =
Wien (OTS) - Wien, 14.9.1 (PEW) Am 8. Oktober wird in Wien die
orthodoxe Bischofskonferenz für Österreich gegründet. Dies kündigte
Metropolit Michael Staikos am Montagabend beim Besuch des
serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej in der Wiener
griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale an. Mit der Gründung
der Bischofskonferenz soll die "orthodoxe Einheit" in Österreich
stärker zum Ausdruck gebracht werden. Der Beschluss zur Gründung von
orthodoxen Bischofskonferenzen in den Ländern der Diaspora war im
Vorjahr bei einer panorthodoxen Konferenz unter Vorsitz des
Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. gefasst worden.
In seinen herzlichen Begrüßungsworten an Patriarch Irinej erinnerte
Staikos daran, dass die serbischen Metropoliten von Sremski Karlovci
in der Vojvodina mit dem Segen des Ökumenischen Patriarchats als
Oberhäupter der orthodoxen Kirche in der österreichischen Monarchie
fungiert hatten. Griechen, Serben und Walachen (Rumänen) hätten
damals in einer Kirche zusammengelebt, "nicht immer friedlich oder
harmonisch", aber es gehe heute nicht um die Vergangenheit, sondern
um die Zukunft. Wörtlich sagte der Metropolit: "Im Namen der
Orthodoxie haben wir Griechen und Serben eine gemeinsame Geschichte,
der wir unsere nationale und kirchliche Identität verdanken". Der
Nationalismus sei kein Merkmal der orthodoxen Kirche, aber die
nationale Identität gehöre zur Persönlichkeit der orthodoxen
Christen. Alle orthodoxen Christen in Österreich seien froh über den
Zuzug von mehreren hunderttausend serbischen Orthodoxen, "weil sie
dem orthodoxen Zeugnis in diesem Land und in dieser Stadt etwas
Besonderes schenken". Es sei Aufgabe der orthodoxen Christen, in
der Öffentlichkeit Österreichs ein gemeinsames orthodoxes Zeugnis
abzulegen.
Metropolit Staikos betonte, dass die gesetzliche Situation der
orthodoxen Kirche in Österreich für die gesamte orthodoxe Diaspora
vorbildlich sei. Der Dank dafür gelte dem österreichischen Staat und
seinen Organen. Zu danken sei aber auch der römisch-katholischen
Kirche in Österreich mit Kardinal Christoph Schönborn an der Spitze.
Ohne die Unterstützung der katholischen Bischöfe wäre die orthodoxe
Kirche nicht im Stande gewesen, die Seelsorge für nunmehr fast
5. Orthodoxe in Österreich zu gestalten. Ein besonderes Wort des
Dankes richtete Staikos an die Stiftung "Pro Oriente", die den Boden
für die Ökumene vorbereitet habe, "damit hunderttausende orthodoxe
Gläubige ein freundliches Land finden können, ohne die Vorurteile der
Geschichte, die uns viel Trauer und Tränen gekostet haben". (forts)
Rückfragehinweis:
~
Erzdiözese Wien, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Erich Leitenberger
11 Wien, Stephansplatz 4/7/1
Tel: 1/51552-3591 begin_of_the_skype_highlighting 1/51552-3591 end_of_the_skype_highlighting
E-Mail: media@edw.or.at
http://presse.stephanscom.at
Die OBKD (Orth. Bischofskonferenz für Deutschland) wird sicher auch bald kommen, ihr habt ja mW nicht das Dilemma, daß im Jahre Anno 17hundertschnee der Kaiser nur die Griechen als Orthodox anerkannte. (weswegen bei uns dann die nichtgriechischen Kirchen "Serbisch -griechisch-orthodoxe Kirche zum Hl Sava" udgl. hießen...)
Utl.: Ankündigung von Metropolit Staikos bei der Begegnung mit dem serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej =
Wien (OTS) - Wien, 14.9.1 (PEW) Am 8. Oktober wird in Wien die
orthodoxe Bischofskonferenz für Österreich gegründet. Dies kündigte
Metropolit Michael Staikos am Montagabend beim Besuch des
serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej in der Wiener
griechisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale an. Mit der Gründung
der Bischofskonferenz soll die "orthodoxe Einheit" in Österreich
stärker zum Ausdruck gebracht werden. Der Beschluss zur Gründung von
orthodoxen Bischofskonferenzen in den Ländern der Diaspora war im
Vorjahr bei einer panorthodoxen Konferenz unter Vorsitz des
Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. gefasst worden.
In seinen herzlichen Begrüßungsworten an Patriarch Irinej erinnerte
Staikos daran, dass die serbischen Metropoliten von Sremski Karlovci
in der Vojvodina mit dem Segen des Ökumenischen Patriarchats als
Oberhäupter der orthodoxen Kirche in der österreichischen Monarchie
fungiert hatten. Griechen, Serben und Walachen (Rumänen) hätten
damals in einer Kirche zusammengelebt, "nicht immer friedlich oder
harmonisch", aber es gehe heute nicht um die Vergangenheit, sondern
um die Zukunft. Wörtlich sagte der Metropolit: "Im Namen der
Orthodoxie haben wir Griechen und Serben eine gemeinsame Geschichte,
der wir unsere nationale und kirchliche Identität verdanken". Der
Nationalismus sei kein Merkmal der orthodoxen Kirche, aber die
nationale Identität gehöre zur Persönlichkeit der orthodoxen
Christen. Alle orthodoxen Christen in Österreich seien froh über den
Zuzug von mehreren hunderttausend serbischen Orthodoxen, "weil sie
dem orthodoxen Zeugnis in diesem Land und in dieser Stadt etwas
Besonderes schenken". Es sei Aufgabe der orthodoxen Christen, in
der Öffentlichkeit Österreichs ein gemeinsames orthodoxes Zeugnis
abzulegen.
Metropolit Staikos betonte, dass die gesetzliche Situation der
orthodoxen Kirche in Österreich für die gesamte orthodoxe Diaspora
vorbildlich sei. Der Dank dafür gelte dem österreichischen Staat und
seinen Organen. Zu danken sei aber auch der römisch-katholischen
Kirche in Österreich mit Kardinal Christoph Schönborn an der Spitze.
Ohne die Unterstützung der katholischen Bischöfe wäre die orthodoxe
Kirche nicht im Stande gewesen, die Seelsorge für nunmehr fast
5. Orthodoxe in Österreich zu gestalten. Ein besonderes Wort des
Dankes richtete Staikos an die Stiftung "Pro Oriente", die den Boden
für die Ökumene vorbereitet habe, "damit hunderttausende orthodoxe
Gläubige ein freundliches Land finden können, ohne die Vorurteile der
Geschichte, die uns viel Trauer und Tränen gekostet haben". (forts)
Rückfragehinweis:
~
Erzdiözese Wien, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Erich Leitenberger
11 Wien, Stephansplatz 4/7/1
Tel: 1/51552-3591 begin_of_the_skype_highlighting 1/51552-3591 end_of_the_skype_highlighting
E-Mail: media@edw.or.at
http://presse.stephanscom.at
Die OBKD (Orth. Bischofskonferenz für Deutschland) wird sicher auch bald kommen, ihr habt ja mW nicht das Dilemma, daß im Jahre Anno 17hundertschnee der Kaiser nur die Griechen als Orthodox anerkannte. (weswegen bei uns dann die nichtgriechischen Kirchen "Serbisch -griechisch-orthodoxe Kirche zum Hl Sava" udgl. hießen...)
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Deutschland:Linus hat geschrieben:
Die OBKD (Orth. Bischofskonferenz für Deutschland) wird sicher auch bald kommen, ihr habt ja mW nicht das Dilemma, daß im Jahre Anno 17hundertschnee der Kaiser nur die Griechen als Orthodox anerkannte. (weswegen bei uns dann die nichtgriechischen Kirchen "Serbisch -griechisch-orthodoxe Kirche zum Hl Sava" udgl. hießen...)
http://www.kath.net/detail.php?id=25837
und hier die Schweiz
http://www.kipa-apic.ch/index.php?pw=ki ... &ki=2618
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Wo steht, dass sie Tänze IN der Kirche stattfinden???Kilianus hat geschrieben:Profane Tänze in orthodoxer Kirche?
Tageszeitung Die Rheinpfalz hat geschrieben:Aus der Fremde ist zweite Heimat geworden
Griechische Gemeinde Ludwigshafen und griechisch-orthodoxe Kirche feiern 50 Jahre Migration
Die Griechen kamen einst nach Ludwigshafen, um sich ein besseres Leben aufzubauen. Heute leben rund 2000 Griechen in der Stadt. Längst fühlen sich die Gastarbeiter von einst und ihre Familien hier heimisch. Die griechische Gemeinde feierte gestern mit der griechisch-orthodoxen Kirche 50 Jahre Migration in Ludwigshafen in der Marienkirche im Stadtteil Nord.
[...]
Gemeinsam mit Mitgliedern der griechischen Vereine von Ludwigshafen brachte sie ein Stück Griechenland zum Jubiläum in die Marienkirche mit: Sie tanzten in Trachten und begeisterten damit Ehrengäste wie Bischof Bartholamaios von Arianz und Hanele Jalonen, Migrationsbeauftrage der Stadt.
Sie finden nach der Liturgie auf dem Kirchenplatz (explizit: außerhalb des Gotteshauses) statt. Hab ja selber ooch oft bei kirchlichen Veranstaltungen jetanzt. OPA!
Chellas,
Nassos
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
- lutherbeck
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- Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Auf diese Weise könnte eine deutschsprachige orthodoxe Gemeinde sicherlich mehr Mitglieder bekommen - enttäuschte Lutheraner oder Altkatholiken evtl.?!songul hat geschrieben:Gibt es vereinzelt schon.lutherbeck hat geschrieben:Nein - mit deutschsprachigen Messen und deutschsprachigem Gemeindeleben!
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Nur Deutsch wird leider von den meisten nicht angenommen. Am Fest der Geburt unserer Gottesmutter habe ich dies leider wieder erlebt. Ich habe den Segen unseres Priester die Stundengebete, Apostel u.s.w meist auf Deutsch zu lesen und wir hatten an diesem Tag viele Russen bei uns. Der Leser aus der russischen Gemeinde wollte unseren Priester fragen, ob er das auf Slavianski lesen darf. Er sagte nein, die Stundengebete sollen nur auf Deutsch gelesen werden. Nun was soll ich euch sagen, es hat keinen Interessiert! Was ich sehr schade finde. Ich habe sogar erlebt wie einige (Eine Minderheit) rausgehen wenn die Apostellesung auf Deutsch statt finden, wenn ich aber mal diese auf serbisch lese dann kehren sie wieder zurück. Es ist traurig. Die meisten von denen nehmen nie die hl. Kommunion. Für mich als Deutscher ist das deprimierend. Wie Songul schon sagte, gibt es in fast jeder großen Stadt (Ausser Bremensongul hat geschrieben:Früher habe ich ähnlich gedacht, aber mit der Zeit wurde mir klar, dass die Liturgie ihre lebendige, katechetische Natur nur dann beibehält, wenn sie in der Sprache des Landes geschieht in der sie stattfindet.taddeo hat geschrieben:Aber Du wirst nicht bestreiten, daß gerade die alten Liturgiesprachen eine einheitsstiftende Wirkung auch in den orthodoxen Gemeinden haben (können). Wo man auch hinkommt - das "Gospodi pomiluj" kann man immer mitsingen.
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Hallo Illija,
schade, wenn Du so negative Erfahrungen machst. Ich denke aber, dass die Zeit die Veränderungen mit Gewissheit bringen wird. In den USA war es doch anfangs genauso und jetzt findet an vielen Orten die nicht-englische Liturgie zu "Nebenzeiten" statt, wenn überhaupt.
Wir in Mainz haben jeden Sonntag zu 80% deutsche (alles Wichtige) und zu 20% kirchenslawische Liturgie; es gibt keinerlei Probleme. Der Priester ist Deutscher, der Diakon, der Lektor, diverse Chorsänger, Gläubige, Katechumenen und interessierte Besucher. Die meisten Deutschen sind Konvertiten der letzten Jahre, die anderen sind multi-national, so dass keine Fokussierung auf eine Nation aufkommen kann. Als Entgegenkommen für "Russland-Fans" haben wir jetzt allerdings auf den alten Kalender umgestellt.
Damit will ich nicht sagen, dass es nicht diejenigen gibt, die wie Du es beschrieben hast, alles auf Kirchenslawisch wollen, aber es gibt eben auch einen "Markt" für eine Orthodoxie auf Deutsch, ganz eindeutig. Man muss diese dann nur mit einer gewissen Konsequenz anbieten und es nicht allen Recht machen wollen.
Viele Grüße
schade, wenn Du so negative Erfahrungen machst. Ich denke aber, dass die Zeit die Veränderungen mit Gewissheit bringen wird. In den USA war es doch anfangs genauso und jetzt findet an vielen Orten die nicht-englische Liturgie zu "Nebenzeiten" statt, wenn überhaupt.
Wir in Mainz haben jeden Sonntag zu 80% deutsche (alles Wichtige) und zu 20% kirchenslawische Liturgie; es gibt keinerlei Probleme. Der Priester ist Deutscher, der Diakon, der Lektor, diverse Chorsänger, Gläubige, Katechumenen und interessierte Besucher. Die meisten Deutschen sind Konvertiten der letzten Jahre, die anderen sind multi-national, so dass keine Fokussierung auf eine Nation aufkommen kann. Als Entgegenkommen für "Russland-Fans" haben wir jetzt allerdings auf den alten Kalender umgestellt.
Damit will ich nicht sagen, dass es nicht diejenigen gibt, die wie Du es beschrieben hast, alles auf Kirchenslawisch wollen, aber es gibt eben auch einen "Markt" für eine Orthodoxie auf Deutsch, ganz eindeutig. Man muss diese dann nur mit einer gewissen Konsequenz anbieten und es nicht allen Recht machen wollen.
Viele Grüße
1 Cor.11:30: That is why the work of a priest is not to distribute tickets, so that people might enter Paradise; he must heal people, so that when they encounter God, God will become light and not fire to them.
-
Miserere Nobis Domine
- Beiträge: 1846
- Registriert: Samstag 4. April 2009, 22:17
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Lieber Ilija,
Wenn es nur 5 Leute gibt, die regelmässig eine deutsche Liturgie besuchen, einer davon (ehrenamtlich tätiger) Priester, dann kann die Gemeinde wachsen. So war es z.B. in der Mainzer Geminde, die vor 20 Jahren mit 5 Leuten angefangen haben, jetzt kommen jeden Sonntag 50-60 Leute. Einige davon besuchen wohl schon ein Fernstudium oder haben daran Interesse. Ich hoffe also, dass es zu einigen Gemeindegründungen kommen wird, wie das in USA und Kanada schon der Fall ist. Und in 20-30 Jahren wird auch das Interesse der ethnischen Orthodoxen an der deutschen Liturgie viel grösser sein, da die hier geborene Generation besser deutsch spricht als altgriechisch oder kirchenslawisch.
Herr schenke uns Priester! Herr schenke uns heilige Priester! Herr schenke uns viele heilige Priester!
Wenn es nur 5 Leute gibt, die regelmässig eine deutsche Liturgie besuchen, einer davon (ehrenamtlich tätiger) Priester, dann kann die Gemeinde wachsen. So war es z.B. in der Mainzer Geminde, die vor 20 Jahren mit 5 Leuten angefangen haben, jetzt kommen jeden Sonntag 50-60 Leute. Einige davon besuchen wohl schon ein Fernstudium oder haben daran Interesse. Ich hoffe also, dass es zu einigen Gemeindegründungen kommen wird, wie das in USA und Kanada schon der Fall ist. Und in 20-30 Jahren wird auch das Interesse der ethnischen Orthodoxen an der deutschen Liturgie viel grösser sein, da die hier geborene Generation besser deutsch spricht als altgriechisch oder kirchenslawisch.
Herr schenke uns Priester! Herr schenke uns heilige Priester! Herr schenke uns viele heilige Priester!
Re: Ostkirchliche Nachrichten
Wurde da tatsächlich mit nur 5 Gläubigen eine Gemeinde gegründet?Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Lieber Ilija,
Wenn es nur 5 Leute gibt, die regelmässig eine deutsche Liturgie besuchen, einer davon (ehrenamtlich tätiger) Priester, dann kann die Gemeinde wachsen. So war es z.B. in der Mainzer Geminde, die vor 20 Jahren mit 5 Leuten angefangen haben, jetzt kommen jeden Sonntag 50-60 Leute. Einige davon besuchen wohl schon ein Fernstudium oder haben daran Interesse. Ich hoffe also, dass es zu einigen Gemeindegründungen kommen wird, wie das in USA und Kanada schon der Fall ist. Und in 20-30 Jahren wird auch das Interesse der ethnischen Orthodoxen an der deutschen Liturgie viel grösser sein, da die hier geborene Generation besser deutsch spricht als altgriechisch oder kirchenslawisch.
Herr schenke uns Priester! Herr schenke uns heilige Priester! Herr schenke uns viele heilige Priester!
(Wir überlegen uns immer, was die Mimimalzahl sein könnte, damit keiner überfordert ist... )
Maria
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Dieser Priester in Mainz, ist das der Vr. Johannes Nothaas? (Von dem ich schon einiges gehört und gelesen habe)
Re: Ostkirchliche Nachrichten
@ Mary: In der Anfangszeit hatten sich erst einmal Orthodoxe eines Deutschkurses versammelt und mehr oder weniger gemeinsam gebetet. Dann wurden es langsam mehr Leute und Vater Johannes zum Priester geweiht. Ich denke einmal, dass ein paar mehr als fünf schon gut wären.
@ holzi: Ja.
@ holzi: Ja.
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Miserere Nobis Domine
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Re: Ostkirchliche Nachrichten
Ja. Übrigens war Vater Johannes damals erst Diakon, hatte aber bereits orthodoxe Theologie in Griechnland studiert.Mary hat geschrieben: Wurde da tatsächlich mit nur 5 Gläubigen eine Gemeinde gegründet?
