Beurteilung der Liturgiereform durch Orthodoxe

Ostkirchliche Themen.

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Coturnix
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Beurteilung der Liturgiereform durch Orthodoxe

Beitrag von Coturnix » Donnerstag 12. Oktober 2017, 14:51

Hallo,
ich schreibe zur Zeit an einer Seminararbeit zum Thema Liturgik. Bekanntlich haben sich die liturgischen Reformbewegungen, sowohl in der katholischen als auch in der lutherischen Kirche, die sich zu Beginn des 20. Jh. formierten immer wieder Bezug auf die Alte Kirche genommen. Ebenso bekannt ist, dass viele der Reformen nach 1970 auch altkirchlich legitimiert wurden, so z.B. das Fürbittengebet, der Volksaltar, die Vernakularsprache, die neuen Hochgebete, die Handkommunion - die Liste ließe sich noch fortführen. Nun ist es für mich aber augenscheinlich, dass die Liturgiereform eine größere Entfremdung von den östlichen Ritus und dem "ordentlichen" römischen Ritus gebracht hat, also keine Annäherung, wie dies wohl intendiert war. Nun interessiert es mich, ob es da Stellungnahmen von orthodoxen Theologen zu gibt. Ich habe bis jetzt nur eine gelesen, die war aber nicht sonderlich zufriedenstellend, da sie sich nur auf SC bezogen hat und nicht auf die Reform selber und dann auch sehr positive Töne gefunden hat. Gibt es da auch zitierfähige kritischere Stimmen?
Vielen Dank!

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Florianklaus
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Re: Beurteilung der Liturgiereform durch Orthodoxe

Beitrag von Florianklaus » Donnerstag 12. Oktober 2017, 19:16

Frag doch mal hier nach: http://www.orthodoxes-forum.de/

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