Tridentinische Messorte

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.

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Salmantizenser
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Salmantizenser » Mittwoch 15. Oktober 2014, 19:56

CIC_Fan hat geschrieben:interessant daß die Missa dialogata in Tradikreisen "salonfähig" wird
Die ist doch auch bei der Piusbruderschaft schon immer Usus? Soweit ich weiß, ist die stille Messe als vorherrschendere Form nur noch in den anglophonen Ländern verbreitet.

CIC_Fan
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 15. Oktober 2014, 20:12

hier in Wien gibt es sie bei der FSSPX nur 1 mal im Monat sonst unter der woche nur stille Messe
als ich mit dem thema der alten Messe in Berührung kam hieß es die Missa Dialogata sei ein direkter Vorläufer des NOM und ist strikt abzulehnen das war vor 30 Jahren

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ar26
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von ar26 » Donnerstag 13. November 2014, 00:01

Die Hl. Messe in der a.o. Form findet in Leipzig nunmehr jeden zweiten Sonntag im Monat um 18 Uhr statt, nicht mehr nur einmal pro Monat. Weitere Informationen unterhttp://www.missa-tridentina-leipzig.de
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Juergen
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Juergen » Montag 26. Januar 2015, 18:27

In Bezug auf die Messen in der a.o. Form des röm. Ritus in Paderborn bitte beachten:

Maria Lichtmeß fällt in diesem Jahr auf einen Montag; daher:
Mittwoch, 4. Februar, (Hl. Andreas Corsini) nachgeholte Feier Mariä Lichtmeß
18.30 Uhr, Kerzenweihe, Prozession und anschließend Hl. Messe in der Krypta des Hohen Domes


Für die Fastenzeit gelten andere Meßzeiten:
- Am Aschermittwoch ist die Hl. Messe ausnahmsweise in der Kapuzinerkirche im Liborianum.
- In der Fastenzeit beginnt die Hl. Messe am Mittwochabend bereits um 18 Uhr.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.-.-.--.-.-.-.-.--.-.-.-.-.-

Mittwochs um 19:30 sind im Hohen Dom Fastenpredigten, die von Predigern und Predigerinnen gehalten werden. Näheres dazu im Terminkalender auf der Internetseite des Erzbistums Paderborn (http://www.erzbistum-paderborn.de) in der linken Spalte.
Zuletzt geändert von Juergen am Montag 26. Januar 2015, 18:33, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Jürgen

iustus
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von iustus » Montag 26. Januar 2015, 18:30

Juergen hat geschrieben: Maria Lichtmeß fällt in diesem Jahr auf einen Montag; daher:
Mittwoch, 4. Februar, (Hl. Andreas Corsini) nachgeholte Feier Mariä Lichtmeß
:glubsch:

Ist sowas zulässig?
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Juergen
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Juergen » Montag 26. Januar 2015, 18:39

iustus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben: Maria Lichtmeß fällt in diesem Jahr auf einen Montag; daher:
Mittwoch, 4. Februar, (Hl. Andreas Corsini) nachgeholte Feier Mariä Lichtmeß
:glubsch:
Ist sowas zulässig?
Egal, Hauptsache das Wetter passt

→ Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.

→ Ist's an Lichtmeß hell und rein, wird ein langer Winter sein.
Gruß
Jürgen

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Gallus
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Gallus » Montag 26. Januar 2015, 19:49

iustus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben: Maria Lichtmeß fällt in diesem Jahr auf einen Montag; daher:
Mittwoch, 4. Februar, (Hl. Andreas Corsini) nachgeholte Feier Mariä Lichtmeß
:glubsch:

Ist sowas zulässig?
Irgendwann wird es das letzte verbliebene Dogma der Kirche sein: Montags hat der Priester frei!

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Protasius
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Protasius » Montag 26. Januar 2015, 19:58

Gallus hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben: Maria Lichtmeß fällt in diesem Jahr auf einen Montag; daher:
Mittwoch, 4. Februar, (Hl. Andreas Corsini) nachgeholte Feier Mariä Lichtmeß
:glubsch:

Ist sowas zulässig?
Irgendwann wird es das letzte verbliebene Dogma der Kirche sein: Montags hat der Priester frei!
Nach den Rubriken ist es auf jeden Fall zulässig, am Sonntag die äußere Feier von Lichtmeß zu begehen. Wenn der Bischof einverstanden ist, kann man es auch auf einen anderen Tag verlegen:
Betreff: Kurze Fragen - kurze Antworten
Gamaliel hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:Kann es eine Nachfeier geben, wenn das Hochfest an seinem eigentlichen Datum nicht verdrängt wird?
Wenn ja, unter welchen Bedingungen?

Z.B. Letzte Woche: Samstag, 20. März, als Nachfeier des Josephstages?
Ja.

Genaue Regelung:
V – De Missis votivis in solemnitate externa festorum

356. Nomine solemnitatis externae alicuius festi intellegitur celebratio ipsius festi absque Officio, in bonum fidelium, vel die quo festum impeditur, vel in dominica quando ipsum festum occurrit infra hebdomadam, vel alio statuto die.
357. Solemnitas externa alicui festo aut ipso iure competit, aut peculiari indulto conceditur.
358. Solemnitas externa ipso iure competit dumtaxat:
a) festo Ss.mi Cordis Iesu;
b) festo B. Mariae Virg. a Rosario, in dominica I mensis octobris;
c) festo Purificationis B.M.V., si actio liturgica huic diei propria, approbante Sancta Sede, in dominicam transferatur, pro ea tantum Missa, quae candelarum benedictionem et processionem sequitur;
d) festo Patroni principalis, rite constituti, nationis, regionis seu provinciae sive ecclesiasticae sive civilis, dioecesis, loci seu oppidi vel civitatis;
e) festo Patroni principalis, rite constituti, Ordinis seu Congregationis, et religiosae provinciae;
f) festo Patroni, rite constituti, coetuum vel institutionum, in ecclesiis vel oratoriis, quo fideles ad Patronum celebrandum conveniunt;
g) festis anniversarii Dedicationis necnon Tituli propriae ecclesiae;
h) festis Tituli necnon Fundatoris canonizati Ordinis seu Congregationis;
i) festis aut commemorationibus, in calendario Ecclesiae universae vel in calendario proprio inscriptis, quae cum peculiari populi concursu celebrantur: cuius rei iudex est loci Ordinarius.
359. Solemnitas externa, si ipso iure competat nec supra, n. 358, pro quibusdam solemnitatibus externis aliter statuatur, fieri potest aut ipso die quo festum impeditur, aut in dominica immediate praecedenti vel immediate sequenti Officium festi impediti, aut alio die ab Ordinario loci determinando, iuxta rubricas.
Si vero peculiari indulto conceditur, solemnitas externa diei definito assignatur.
360. De festo cuius fit solemnitas externa, celebrari potest una Missa in cantu et altera lecta, vel duae Missae lectae, tamquam votivae II classis, excepto casu de quo n. 358 c.
361. Solemnitates externae per peculiare indultum quibusdam dioecesibus, ecclesiis vel familiis religiosis iam antea concessae, in vigore manent, ea tamen restrictione quod diebus liturgicis I classis prohibeantur, et numquam plures quam duae Missae de eadem solemnitate celebrari possint.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

iustus
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von iustus » Montag 26. Januar 2015, 20:26

:daumen-rauf:

Danke!!!
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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mtoto
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von mtoto » Sonntag 15. März 2015, 22:22

Hier gibt es auch noch Infos für Mönchengladbach, auf Seite 2:

http://www.pfarre-sankt-vitus.de/images ... 3.215.pdf

LG mtoto :)

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Sursum Corda » Montag 23. März 2015, 15:36

Am Feste Mariä Verkündigung findet das Festhochamt (a.o. Form) in Paderborn um 18.00 Uhr in der Kapuzinerkirche (Bildungshaus Liborianum, an den Kapuzinern 5-7) statt.

Die Abendmesse im alten Ritus im Dom entfällt an diesem Tage.
Auf, eilen liebentzündet, auch wir zum heil'gen Streit! Der Herr, der's Haus gegründet, uns ew'gen Sieg verleiht.

maliems
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von maliems » Freitag 27. März 2015, 12:08

Wieso ist eigentlich nichts mehr in Dortmund seit einem Jahr?

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Hubertus
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Hubertus » Sonnabend 28. März 2015, 12:42

Seitdem die Petrusbruderschaft mit der Feier der forma extraordinaria in München beauftragt ist, wird es nunmehr auch hier möglich, das Triduum Sacrum in der aoF mitzuerleben.

Ich bringe hier mal die Termine für die Heilige Woche (alle in der Damenstiftskirche):

Palmsonntag Hl. Amt 09.30 Uhr, mit Prozession.

Karmontag Hl. Messe 08.00 Uhr, Kardienstag 16.55 Kreuzweg, Hl. Amt 17:30, anschließend Beichtgelegenheit.

Karmittwoch Hl. Messe um 08.00 Uhr.

Gründonnerstag Abendmahlsamt 19:00 Uhr, anschließend stille Anbetung bis 22 Uhr.

Karfreitagsliturgie 15.00 Uhr, anschließend stille Anbetung. Beichtgelegenheit 17.30-18.30 Uhr. 20 Uhr Andacht zum Abschluß der Anbetung.

Karsamstag Osternacht 21.00 Uhr.

Ostersonntag hl. Amt 09.30 Uhr.

Weiteres auf der entsprechenden Seite der FSSP:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von iustus » Sonnabend 28. März 2015, 12:50

In Frankfurt in der Deutschordenskirche ist das Angebot bei Weitem nicht so groß wie in München, aber immerhin:

Palmsonntag, 18 Uhr Choralamt

Karfreitag, 18 Uhr Karfreitagsliturgie

Ostersonntag, 18 Uhr Choralhochamt

http://www.deutschordenskirche.de/wp-co ... ternet.pdf
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Niels
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Niels » Sonnabend 28. März 2015, 13:55

maliems hat geschrieben:Wieso ist eigentlich nichts mehr in Dortmund seit einem Jahr?
Weil der entsprechende Priester versetzt wurde.

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von maliems » Sonnabend 28. März 2015, 23:23

Niels hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:Wieso ist eigentlich nichts mehr in Dortmund seit einem Jahr?
Weil der entsprechende Priester versetzt wurde.
Verstehe. Ich hatte den Pastor mal bei einer Beerdigung kennengelernt. War ein guter Mann. Hatte mich ihm nach der Messe für den Friedhof als Messdiener angeboten und wir haben dann am Grab spontan das Salve Regina gesungen. Wo ist er denn jetzt? Habe keinen Paderborner Schematismus.

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Niels
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Niels » Sonnabend 28. März 2015, 23:27

Schau mal Deine PNs an

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von iustus » Freitag 3. April 2015, 11:14

iustus hat geschrieben:In Frankfurt in der Deutschordenskirche ist das Angebot bei Weitem nicht so groß wie in München, aber immerhin:

Palmsonntag, 18 Uhr Choralamt

Karfreitag, 18 Uhr Karfreitagsliturgie

Ostersonntag, 18 Uhr Choralamt

http://www.deutschordenskirche.de/wp-co ... ternet.pdf
Auch am Ostermontag um 18 Uhr Choralamt. Am Ostersonntag mit Erwachsenentaufe!

http://tridentinische-messe-frankfurt.d ... dnung.html
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Montag 11. Mai 2015, 16:40

ar26 hat geschrieben:Ich hatte es im Kreuzgang schon mal geschrieben. in der Tschechei ist der Dominikanerorden fast eine Ecclesia-Dei Gemeinschaft. Viele der im Text genannten Orte sind Niederlassungen der Dominikaner, vgl auch Wikimissa. In Znaim, Olmütz, Pilsen, Budweis und Prag lesen die Dominikaner den alten römischen bzw. den alten Dominikanerritus.

Insgesamt erscheint mir die Situation der alten Liturgie in der Tschechei vor dem Hintergrund der dortigen Verhältnisse als recht erfreulich.

@ Jacinta
Wikimissa hilft Dir da. Ich dachte zudem, Du kannst ein bissel polnisch. Das reicht eigentlich schon.
Lesen die Dominikaner in Prag noch regelmäßig den alten Dominikanerritus? Der entsprechende Hinweis bei Wikkimissa ist leider verschwunden. Und die Informationen auf der Homepage des Klosters sind etwas dürftig:
http://praha.op.cz/?a=1&id=661
In der Prager Altstadt scheint es an Sonn- und Feiertagen auch keine hl. Messen im überlieferten römischen Ritus mehr zu geben. Weiß da jemand etwas Genaueres?
Wer einen Ritus ändert, verletzt einen Gott.
(Nicolás Gómez Dávila)

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Hubertus » Montag 11. Mai 2015, 22:12

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Ich hatte es im Kreuzgang schon mal geschrieben. in der Tschechei ist der Dominikanerorden fast eine Ecclesia-Dei Gemeinschaft. Viele der im Text genannten Orte sind Niederlassungen der Dominikaner, vgl auch Wikimissa. In Znaim, Olmütz, Pilsen, Budweis und Prag lesen die Dominikaner den alten römischen bzw. den alten Dominikanerritus.

Insgesamt erscheint mir die Situation der alten Liturgie in der Tschechei vor dem Hintergrund der dortigen Verhältnisse als recht erfreulich.

@ Jacinta
Wikimissa hilft Dir da. Ich dachte zudem, Du kannst ein bissel polnisch. Das reicht eigentlich schon.
Lesen die Dominikaner in Prag noch regelmäßig den alten Dominikanerritus? Der entsprechende Hinweis bei Wikkimissa ist leider verschwunden. Und die Informationen auf der Homepage des Klosters sind etwas dürftig:
Ja, schaut tatsächlich schlecht aus. Wenn man sich mal mithilfe des Google-Übersetzers zur Gottesdienstordnung (Rozpis celebrantů) hinquält, liest man für letzten Sonntag:
6. neděle velikonoční
also 6. Sonntag der Osterzeit. Auch fehlt der Hinweis auf das heutige Apostelfest, das nach dem im Internet verfügbaren liturgischen Kalender heute gefeiert werden müßte; genauso müßte es natürlich 5. Sonntag nach Ostern heißen. :/
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von ar26 » Dienstag 12. Mai 2015, 00:28

Bei den Dominikanern wirkt das tatsächlich unklar. Laut wiki missa und dieser Seite soll aber hier https://www.google.de/maps/place/Svat%C ... 6d0871d547 jeden Sonntag 17 Uhr Hl. Messe in der a.o. Form sein.
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von HeGe » Dienstag 2. Juni 2015, 11:48

In Bonn finden die Heiligen Messen in der aoFdrR in Kessenich ab dem 5. Juli 215 regelmäßig sonntags um 18 Uhr statt, nicht mehr, wie bisher, um 17 Uhr.

http://summorum-pontificum-bonn.de/termine.htm
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Niels » Dienstag 2. Juni 2015, 12:19

Gute Idee. :daumen-rauf:

Wenn da nur das richtige Messformular verwendet würde:
Sonntag, 05. Juli, 18.00 Uhr
6. Sonntag nach Pfingsten

Sonntag, 12. Juli, 18.00 Uhr
6. Sonntag nach Pfingsten

Sonntag, 19. Juli, 18.00 Uhr
6. Sonntag nach Pfingsten

Sonntag, 26. Juli, 18.00 Uhr
6. Sonntag nach Pfingsten
:panisch: ;)

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von HeGe » Dienstag 2. Juni 2015, 12:37

Niels hat geschrieben:Gute Idee. :daumen-rauf:

Wenn da nur das richtige Messformular verwendet würde:
Sonntag, 05. Juli, 18.00 Uhr
6. Sonntag nach Pfingsten

Sonntag, 12. Juli, 18.00 Uhr
6. Sonntag nach Pfingsten

Sonntag, 19. Juli, 18.00 Uhr
6. Sonntag nach Pfingsten

Sonntag, 26. Juli, 18.00 Uhr
6. Sonntag nach Pfingsten
:panisch: ;)
Tja, bei den Tradis ist eben die Zeit stehengeblieben. :D
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Coelestin
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Coelestin » Montag 15. Juni 2015, 20:56

1) mal ehrlich, ich fühl mich ganz schön wohl im Schoße der PiusX-Gemeinde. Noch dazu, wenn ich das hier lese. Im Mitteilungsblatt gibts überall Meßorte. Da muß man nicht rumeiern mit irgendwelchen vielleichts. :)
Und Angst hab ich auch keine. Denn der Berliner Kontaktmann zum Vatikan (Botschafter, Gesandter oder wie auch immer man das nennt) hat vor vielen Jahren schon gesagt, daß man die hl. Messe bei uns besuchen darf, und auch seine Sonntagspflicht damit erfüllt. (Für mich wär diese Aussage nicht nötig, aber für andere vielleicht.)

b) Ich hab übrigens keine Berührungsängste mit St. Petrussen, oder auch mod. Priestern, die außer einmal die Woche den NOm lesen. Aber mit der Piusgemeinde hab ich flächendeckend Meßorte wie sonst nirgends.
Dazukommt, wie ich das noch von Stgt-Zuffenhausen her kenne, mußte St. Petrus vor der hl. Messe warten, bis der NOM fertig ist. Dann dürfen sie in die absolut häßliche Kirche. (Noch häßlicher als das Wigratzbader Eisenzelt.) Und müssen dann nach der hl. Messe gleich wieder raus, weil dann ist der nächste NOM. Toll, so stell ich mir Kirche nicht unbedingt vor! Das sag ich nicht aus Schadenfreude, --> sie haben gewählt. Sie sind der "pars sanior" laut P.Recktenwald, "vertrauen auf die Vorsehung" und sollen sich also nicht beklagen, wenn es ihnen so geht, wie es unser Erzbischof vorrausgesehen hat. (Keine Priesterweihe-Möglichkeit in Wigratzbad mehr im neuen Eisenzelt, Erlaubnis zum eigenen Kirchen-Neubau zieht sich ... Und wurde das gesammelte Geld für den Neubau nicht bereits von der Kirche (Amtskirche) kassiert? Wurde mir erzählt.)

c) Nichtsdestotrotz sagt Sw. Lucia uns allen im Interview zu Pater Fuentes, 22.05.1958 :
"Pater, die Madonna ist sehr betrübt, weil man ihrer Botschaft aus dem Jahre 1917 keine Beachtung geschenkt hat. Weder die Guten noch die Bösen haben auf sie gehört. Die Guten gehen ihres Weges, ohne sich dessen bewußt zu werden, daß sie den himmlischen Anforderungen nicht gerecht werden und die Bösen verharren auf der breiten Straße, die zum Abgrund führt und lassen sich von den Strafandrohungen nicht zurückhalten. Glaube mir, Pater, daß der Herrgott sehr bald die Strafe über die Welt
verhängen wird. Sie wird materieller Art sein und bedenke, Pater, wie viele Seelen der Hölle verfallen werden, wenn nicht gebetet und Busse getan wird. Deswegen ist die Gottesmutter zutiefst betrübt. Pater, sage allen, daß mir die Madonna des öfteren wiederholt hat, daß viele Nationen untergehen werden. Nationen ohne Gott werden die von Gott erwählten Geißeln zur Züchtigung der Menschheit sein, falls wir nicht mit Gebeten und den heiligen Sakramenten die Gnade ihrer Bekehrung erwirken können.
Sage es allen, Pater, daß der Dämon seinen endgültigen und entscheidenden Angriff gegen die Madonna, wagt, und was die Unbefleckten Herzen von Maria und Jesus so sehr bekümmert, ist der Abfall religiöser und priesterlicher Seelen. Der Dämon weiß sehr gut daß Religiöse und Priester, die ihrer hohen Berufung untreu werden, viele Seelen ins Verderben stürzen. Es ist höchste Zeit, das Strafgericht des Himmels aufzuhalten. Dazu verbleiben uns zwei wirksame Hilfsmittel. Das Gebet und Das Opfer. Der Dämon macht sich viel zu schaffen, um uns zu zerstreuen und am Beten zu hindern. Wenn wir nicht gewillt sind uns zu retten, werden wir uns selbst zerstören. Pater, du mußt aber den Menschen sagen, daß sie keine Aufforderung zum
Gebet und zur Busse von Seiten des Papstes, der Bischöfe, Priester oder anderer hochgestellter Persönlichkeiten erwarten sollten.
Es ist höchste Zeit, daß jeder seine eigene Initiative ergreift, gute Werke vollbringt und sein Leben gemäß den Ermahnungen der Madonna in die richtige Bahn lenkt. Der Dämon will sich der geweihten Seelen bemächtigen und bemüht sich,
sie ins Verderben zu locken, damit alle anderen ebenfalls zur Unbußfertigkeit angeregt werden. Er versucht es mit allen Ränken und empfiehlt sogar, das religiöse Leben dem alltäglichen Lebensstil anzugleichen. Der Verzicht auf das Vergnügen führe zur Unfruchtbarkeit und zur Kälte im Innenleben und sei ein Hindernis für die vollständige Hingabe an Gott. Denke daran, Pater, daß zwei Dinge zur Heiligsprechung Jacintas und Francescos geführt haben: Die Betrübnis der Madonna und die Vision der Hölle.
Die Madonna befindet sich zwischen 2 Schwertern; auf der einen Seite sieht sie die Verstocktheit und Gleichgültigkeit der Menschheit hinsichtlich der angedrohten Strafen; auf der anderen Seite beobachtet sie, wie wir die heiligen Sakramente mit Füßen treten und das Strafgericht, das auf uns zukommt, nicht wahrhaben wollen und im Unglauben, in der Sinnlichkeit und im Materialismus verharren. Die Madonna hat ausdrücklich gesagt und dreimal weiderholt: "Wir nähern uns den letzten Tagen". Sie hat mir versichert, daß der Dämon die entscheidende Schlacht begonnen hat, aus der am Ende entweder diejenigen, die mit Gott oder diejenigen, die mit Satan sind, siegreich hervorgehen werden. Das 2. Mal sagte sie mir, daß die letzte Rettungsmöglichkeit der hl. Rosenkranz und die Hingabe an das Unbefleckte Herz Mariens seien. Das dritte Mal sagte sie mir, daß schließlich die allerletzte Zuflucht die Heilige Gottesmutter persönlich sei, ihre zahlreichen Erscheinungen, ihre Tränen und ihre Botschaften an Seher in der ganzen Welt. Wenn wir uns aber letzten Endes weiterhin ihren Ermahnungen gegenüber taub stellen und auf dem falschen Wege verharren, wird uns nicht mehr verziehen werden. Es ist dringend notwendig, Pater, daß man der furchtbaren Realität ins Auge sieht. Es liegt in Niemandes Absicht, die Seelen mit Furcht zu erfüllen, sondern dies soll nur ein dringender Mahnruf sein. Denn seitdem die Hl. Gottesmutter dem hl. Rosenkranz große Wirksamkeit beigemessen hat, dürfte es kein Problem mehr geben, sei es nun materieller oder geistiger Natur, im nat. oder internat. Bereich, das nicht mit ihm und unseren Opfern gelöst werden kann. Es wird Maria zum Trost gereichen und die Tränen ihres Unbefleckten Herzens trocknen, wenn wir den Rosenkranz mit Liebe und Hingabe beten". (Hab ich aus unserer GO geklaut.)
rotbraunes ANTI-sozialistisch “Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.”Konfuz.
"Unsere Ökonomie => Schweinezucht = produktiv, Kind-Großziehen = unproduktiv" Fried.List, dt.Ökonom

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Schwenkelpott » Montag 15. Juni 2015, 21:42

Coelestin hat geschrieben:Dazukommt, wie ich das noch von Stgt-Zuffenhausen her kenne, mußte St. Petrus vor der hl. Messe warten, bis der NOM fertig ist. Dann dürfen sie in die absolut häßliche Kirche. (Noch häßlicher als das Wigratzbader Eisenzelt.) Und müssen dann nach der hl. Messe gleich wieder raus, weil dann ist der nächste NOM.
Soweit ich weiß, finden in St. Albert keine Messen nach 1970er Messbuch (mehr) statt.

Aber ästhetisch ansprechend ist diese Kirche leider wirklich nicht.
Der Katholik steht und will stehen in Allem auf historischem Boden; nur das Erdreich der Überlieferung gibt ihm Festigkeit und Nahrung; nur was sich an Überliefertes anschließt, gedeiht und treibt zu neuen Blüten und neuem Samen.
H. Bone, Cantate! 1847

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von Juergen » Dienstag 16. Juni 2015, 00:08

Coelestin hat geschrieben:1) mal ehrlich, ich fühl mich ganz schön wohl im Schoße der PiusX-Gemeinde…
Mehr hättest Du nicht schreiben brauchen. Alle weiteren Ausführungen und Gespräche erübrigen sich.
Gruß
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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 16. Juni 2015, 11:24

Juergen hat geschrieben:
Coelestin hat geschrieben:1) mal ehrlich, ich fühl mich ganz schön wohl im Schoße der PiusX-Gemeinde…
Mehr hättest Du nicht schreiben brauchen. Alle weiteren Ausführungen und Gespräche erübrigen sich.
warum?

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von incarnata » Freitag 19. Juni 2015, 02:08

Na:in Berlin könntest Du auch heimeligen Unterschlupf in St.Afra,der Gemeinde des Instituts St. Philipp Neri finden.Wie sich das in den letzten 10 Jahren entwickelt hat finde ich sehr beachtlich: nicht nur dass die kahle Kirche, in die sie damals eingezogen sind sich mittlerweile
mit allem "Mobiliar" füllt,was anderswo nicht mehr gebraucht-hier aber sehr geschätzt wird:Beichtstuhl-Kommunionbank-Chorgestühl-jetzt gar
eine tolle alte Orgel,die aussieht als habe sie schon immer dorthin gehört-dabei wurde sie aus England importiert.Nein: sie missionieren auch richtig-einfach durch die würdige Feier des Hl. Messopfers,Soutane tragende Priester und gute Vorträge: so gibt es viele Kindertaufen und
auch schon Erwachsenentaufen und etliche Taufschein-Christen,die dort wieder lebendige Katholiken geworden sind.Hatte die Freude am
Sonntag dort ein levitiertes Hochamt mit einer super scola und prima lateinisch einstimmender Gemeinde zu erleben.Es liegt offensichtlicher
Segen auf dem Ort !
Und was das "Ambiente" betrifft: In München steht den Petrusbrüdern eine wunderschöne Barockkirche seit diesem Jahr jetzt ausschliesslich zur Verfügung-den Piusbrüdern nur ein mässig gelungener Neubau mit grausliger Akustik.
Was Fatima betrifft:Hitler hat aufgehört zu siegen,nachdem Pius XII die Weihe Russlands und der Welt an Maria vollzogen hat-
nachdem Johannes Paul II es tat brach der Eiserne Vorhang zusammen und auch der jetzige Papst hat die Kirche und die Welt unter
den Schutz der Gottesmutter gestellt und wird nicht müde allen modernen Theologen zum Trotz ganz offen immer wieder über den Teufel
zu sprechen.Alle noch bestehende Spaltung gläubiger Menschen-hie orthodox-da neu-dort traditionell katholisch oder gar evangelisch oder evangelikal ist dessen Werk und muss mit Gebet ,Opfern und guter Brüderlichkeit der Gläubigen untereinander bekämpft werden.Alle
Diskussionen ob die Weihen wirklich richtig vollzogen wurden sind dagegen Teufelswerk und dienen nur dazu, die Gläubigen vom Kern der Botschaft: Kehrt um-Tut Busse-betet den Rosenkranz und verliert nicht Euer Gottvertrauen-abzulenken !
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)

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incarnata
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Stille Messe

Beitrag von incarnata » Freitag 19. Juni 2015, 02:33

Früher wurden in der Damenstiftskirche in München richtige "stille Messen" werktags gelesen:dh. kein "Dialog" mit dem Volk sondern
die Messtexte bis auf die laut verlesene Lesung und das Evangelium,nur leise oder gar nicht vernehmbar; dafür gab´s danach die
von mir sehr geliebten "Gebete nach der stillen Hl. Messe". Diesen Mittwoch war ich erstmals seit Stabübernahme durch die Petrusbrüder
werktags dort: da gabs eine "Dialogmesse" mit auf und ab und laut gesprochenem Kyrie-Gloria-Agnus Dei durch das "Volk";zum Schluss
machte der Pater einen Wettersegen.Die o.g. "Gebete" wurden leider nicht gebetet.Dabei erinnern sich neuerdings ja sogar einige
novus-ordo Gemeinden an das "Hl. St. Michael..." von Papst Leo XIII. Ist das immer so ? Oder gibt´s manchmal auch echte stille Messen ?
Ich liebe gerade diese wegen der grösseren Andacht !
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Hubertus
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Re: Stille Messe

Beitrag von Hubertus » Freitag 19. Juni 2015, 06:37

incarnata hat geschrieben:Früher wurden in der Damenstiftskirche in München richtige "stille Messen" werktags gelesen:dh. kein "Dialog" mit dem Volk sondern
die Messtexte bis auf die laut verlesene Lesung und das Evangelium,nur leise oder gar nicht vernehmbar; dafür gab´s danach die
von mir sehr geliebten "Gebete nach der stillen Hl. Messe". Diesen Mittwoch war ich erstmals seit Stabübernahme durch die Petrusbrüder
werktags dort: da gabs eine "Dialogmesse" mit auf und ab und laut gesprochenem Kyrie-Gloria-Agnus Dei durch das "Volk";zum Schluss
machte der Pater einen Wettersegen.Die o.g. "Gebete" wurden leider nicht gebetet.Dabei erinnern sich neuerdings ja sogar einige
novus-ordo Gemeinden an das "Hl. St. Michael..." von Papst Leo XIII. Ist das immer so ? Oder gibt´s manchmal auch echte stille Messen ?
Ich liebe gerade diese wegen der grösseren Andacht !
"Echte" stille Messen (die ich auch den dialogisierten bei weitem vorziehe) gibt es immer morgens, d.h. montags und samstags um 8 Uhr.
Wenn der Wettersegen erteilt wird, entfallen die Leoninischen Gebete.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Tridentinische Messorte

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 19. Juni 2015, 13:34

incarnata hat geschrieben:Was Fatima betrifft:Hitler hat aufgehört zu siegen,nachdem Pius XII die Weihe Russlands und der Welt an Maria vollzogen hat-
nachdem Johannes Paul II es tat brach der Eiserne Vorhang zusammen und auch der jetzige Papst hat die Kirche und die Welt unter
den Schutz der Gottesmutter gestellt und wird nicht müde allen modernen Theologen zum Trotz ganz offen immer wieder über den Teufel
zu sprechen.Alle noch bestehende Spaltung gläubiger Menschen-hie orthodox-da neu-dort traditionell katholisch oder gar evangelisch oder evangelikal ist dessen Werk und muss mit Gebet ,Opfern und guter Brüderlichkeit der Gläubigen untereinander bekämpft werden.Alle
Diskussionen ob die Weihen wirklich richtig vollzogen wurden sind dagegen Teufelswerk und dienen nur dazu, die Gläubigen vom Kern der Botschaft: Kehrt um-Tut Busse-betet den Rosenkranz und verliert nicht Euer Gottvertrauen-abzulenken !
das ist die fromm bequeme Variante die Fortsetzung wäre dann zu erklären aber Rußland ist ja schon bekehrt das kann niemand ernst nehmen der sich mit der ganzen Problematik beschäftigt aber das gehört nicht in diesen thread
Zuletzt geändert von Hubertus am Dienstag 23. Juni 2015, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat eingefügt, um ursprünglichen Kontext wiederherzustellen.

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