Der Osterhymnus Ad coenam Agni providi

Rund um den traditionellen römischen Ritus und die ihm verbundenen Gemeinschaften.

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ad-fontes
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Der Osterhymnus Ad coenam Agni providi

Beitrag von ad-fontes » Freitag 12. Mai 2017, 14:35

Interessante Überlegungen bzgl. des liturgischen Kontextes des Hymnus:

http://pretiosaliturgica.blogspot.de/20 ... utung.html

(Unverständlich bleibt, warum der Blogger die Textfassung des Liber Hymnarius von 1983 (sic!) zugrunde legt, statt nach dem monastischen Brevier zu zitieren. In der Fassung von 1983 ist der Hymnus jedenfalls damals nicht gesungen worden, genauso wenig wie in der Fassung Urbans VIII.; - sozusagen ein Anachronismus. Die ältesten Hss. bieten zwar auch Varianten zur monastischen Fassung, aber wären ein eigenes Thema: wie beispielsweise cuius sacrum corpusculum statt cujus corpus sanctissimum - so findet sich der ungewöhnliche Ausdruck corpusculum nicht nur in Ms. London, British Mueseum Add. 30851 und Vatican, Urbin. 585 und Reg. 7172, sondern auch im 68. Brief St. Cyprians).
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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