Litteratur-Quiz

Gespräche über ausgewählte litterarische Texte.

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Walter
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Litteratur-Quiz

Beitrag von Walter » Freitag 5. Januar 2007, 22:10

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Beitrag von Walter » Freitag 5. Januar 2007, 22:16

Jemand hat geschrieben:
Reisende pflegen aufzuzeichnen, was ihnen auf ihrer Reise bemerkenswert erscheint. Dies jedenfalls taten die von Gott Erwählten, die in verschiedene Richtungen alle Pfade spirituellen Lebens erkundet und über alles Aufzeichnungen verfasst haben, was ihnen während ihrer beschwerlichen Wanderschaft geschehen und begegnet war. Zweck und Bedeutung dieser Aufzeichnungen aber variieren. Jene, die sich nicht auf Wanderung begeben können, mögen sich, indem sie Reisenotizen anderer Wanderer lesen, eine ziemlich genaue Vorstellung von fremden Ländern machen, ist doch der Lebensstil aller Geschöpfe in allen Ländern einander mehr oder weniger ähnlich. Ganz anders verhält es sich doch im spirituellen Leben. Nur jene können entsprechende Aufzeichnungen verstehen, die sich auf einem ähnlichen Lebensweg befinden. Für die anderen, die diesen Weg nicht beschreiten, bleibt es eine im ganzen unbekannte Wissenschaft. Können doch sogar jene, die ihn betreten haben, nicht alles in diesen Aufzeichnungen auf einmal verstehen. Ihre Vorstellungen und Ziele werden jedoch in dem Maße klarer, wie sie auf ihrem Wege vorankommen und tiefer in das Reich des Geistes eindringen...
Ein Tipp vorweg: Es ist weder aus Das Glasperlenspiel oder einem anderen Werk von Hermann Hesse noch einem Harry Potter-Band entnommen. ;D
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Stephen Dedalus
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Beitrag von Stephen Dedalus » Freitag 5. Januar 2007, 22:23

Ist das aus den Aufrichtigen Erzählungen einen russischen Pilgers?
If only closed minds came with closed mouths.

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Beitrag von Walter » Freitag 5. Januar 2007, 22:32

Stephen Dedalus hat geschrieben:Ist das aus den Aufrichtigen Erzählungen einen russischen Pilgers?
Hey, nicht schlecht! :shock:

Daraus wollte ich tatsächlich zuerst etwas einstellen, aber habe noch rechtzeitig gesehen, dass Du das Werk hier schon einmal richtig erraten hast. (Das also als Tipp zum Weitersuchen!) ;)
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Walter
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Beitrag von Walter » Dienstag 9. Januar 2007, 00:20

Weil anscheinend keiner meinen Tipp oben verstanden hat (deutlicher kann ich aber nicht werden), hier noch eine Textstelle aus dem gesuchten Werk:
Jemand anderes hat geschrieben:
Wer den Herrn sehen will, muß sein Gemüt reinigen durch ständige Erinnerung an Gott. So wird er den Herrn jeden Augenblick im Lichte seines Verstandes schauen. Wie es dem Fisch ohne Wasser ergeht, so dem Verstand ohne Erinnerung an Gott, wenn er sich in den Erinnerungsbildern an die Welt treiben läßt.

Glückselig zu preisen ist, wer das versteht und im Frieden verharrt ohne jede körperliche Arbeit, sondern das Gebet ihr vorzieht, wenn er den inneren Ruf dazu spürt. Wer aber die Einsamkeit nicht ohne Arbeit ertragen kann, der soll arbeiten. Doch nur als Hilfsarbeiter möge er arbeiten, wie so nebenbei, ohne Betriebsamkeit und ohne die Arbeit als Hauptberuf zu betrachten. Die Arbeit ist für die geistlich Schwachen. Abt E. sagt, daß die körperliche Arbeit sogar ein Hindernis für die Übung der Gegenwart Gottes werden kann. Wenn Gott deinen Verstand nach innen geöffnet hat und du deine gewöhnlichen Gebetsverneigungen unterläßt, dann fürchte nicht, daß der Teufel dich durch diese Praxis heimlich besiegen kann, sondern schaue und bewundere, was infolge solcher Erlebnisse in dir geschieht.
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Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Dienstag 9. Januar 2007, 06:11

:hmm:

Ich habe auch nach praktisch doppeltem Hinweis diesen "ominösen" :mrgreen: Tipp verstanden - und irgendwie nützt der mich nach wie vor nichts... :hmm: ;)
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Beitrag von holzi » Mittwoch 10. Januar 2007, 16:51

Aus der Phlilokalia? Obwohl, wenn ich da noch ein weiteres mal drüberlese, kommt mir das dann nicht mehr so genuin christlich vor. Könnte auch buddhistisch sein... :hmm:
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
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Beitrag von Walter » Mittwoch 10. Januar 2007, 20:32

holzi hat geschrieben:Aus der Phlilokalia?
:jump: Ja genau, es ist aus der Philokalie (original griechisch ΦΙΛΟΚΑΛΙΑ = Liebe zur [geistigen] Schönheit; russisch ДОБРОТОПЮБІЕ = Liebe zur Tugendschönheit), jenes Buch, welches der von SD oben genannte Pilger als Anleitung zum geistigen Leben mit sich führt (dort genannt Tugendliebe). Die erste Textstelle entstammt der Einleitung des Hl. Theofan des Klausners zur von ihm angefertigten Übersetzung ins modere Russisch, die zweite aus der Schrift Die Stufen der Reinigung Isaaks von Ninive (7. Jhdt).
holzi hat geschrieben:Obwohl, wenn ich da noch ein weiteres mal drüberlese, kommt mir das dann nicht mehr so genuin christlich vor. Könnte auch buddhistisch sein... :hmm:
Das Werk umfasst Schriften von 38 Vätern aus dem 4. bis 15. Jahrhundert, in der Tat in erster Linie asketisch-mystischen (auch hesychastischen) Inhalts.

Mehr zur Thematik und Entstehungsgeschichte der Philokalie auf der Anbieterseite der deutschen Übersetzung. Wem 250€ für die 2400 Seiten (5+1 Wälzer) zu teuer sind, dem sei die von Patmos herausgegebene "Schnupperauswahl" Kleine Philokalie (224 S., geb., 12,90€) empfohlen.

Also Konrad, jetzt bist Du dran. ;D
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Beitrag von holzi » Freitag 12. Januar 2007, 07:44

Walter hat geschrieben:Also Konrad, jetzt bist Du dran. ;D
Gerne, aber gebt mir Zeit bis Samstag, dann habe ich Zeit, an meine Bücher zu kommen.
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Beitrag von Ecce Homo » Freitag 12. Januar 2007, 13:35

holzi hat geschrieben:
Walter hat geschrieben:Also Konrad, jetzt bist Du dran. ;D
Gerne, aber gebt mir Zeit bis Samstag, dann habe ich Zeit, an meine Bücher zu kommen.
Ist ja schon gut, aber dann bestimmt... :mrgreen: *duck und wech*
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Beitrag von holzi » Freitag 12. Januar 2007, 14:01

Ecce Homo hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:
Walter hat geschrieben:Also Konrad, jetzt bist Du dran. ;D
Gerne, aber gebt mir Zeit bis Samstag, dann habe ich Zeit, an meine Bücher zu kommen.
Ist ja schon gut, aber dann bestimmt... :mrgreen: *duck und wech*
Ich werd euch das Zeug schon noch posten, elende Bande von Litteraturjunkies! Ihr kommt ja gar nicht mehr weg von dem Zeugs ;D
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Beitrag von Ecce Homo » Freitag 12. Januar 2007, 14:05

holzi hat geschrieben: "elende Bande von Litteraturjunkies!"
Das müsste man echt zum Kreuzgang-Satz des Monats küren... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: *haut sich auf die Schenkel vor Lachen*
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Beitrag von holzi » Freitag 12. Januar 2007, 17:50

So, jetzt hab ich was für euch:
Gib mir einen Leib, der nie krank wird oder der nach überstandener Krankheit einer dauernden Gesundheit sicher ist, dann will ich dir auch eine Seele geben, die nie sündigt, und, nachdem sie sich eine Zeitlang in der Tugend bewährt hat, auch fürderhin nicht sündigen wird. [Das will viel heißen], zumal von der Tugend zum Laster kein weiter Weg ist, und wenn man nur ein wenig abweicht, wird man sich vertun oder in den Abgrund stürzen. Wie nahe berühren sich nicht Hartnäckigkeit und Standhaftigkeit, Sparsamkeit und Kargheit, Freigebigkeit und Verschwendung, Klugheit und Schlauheit, Mut und Verwegenheit, Vorsicht und Furcht! Diese Begriffe haben zur einen Hälfte eine gute, zur andern eine schlimme Bedeutung. Denselben Vorgang nehmen wir auch im Leben des Körpers wahr. Nimmst du durch Mäßigung auf die Gallenblase Rücksicht, dann entsteht Verschleimung. Trocknest du zu eilig den Schweiß, dann erhitzt sich das Blut; es wird dadurch die Galle vergiftet, und gelbliche Färbung bleicht deine Wangen. Mögen wir auch alle ärztliche Sorgfalt aufwenden, im Maß der Speise vorsichtig sein, frei sein von Krankheitserregern und Verdauungsstörungen, so werden wir doch ganz sicher aus verborgenen, nur Gott bekannten Gründen vor Frost erschauern, im Fieber glühen, über Leibschmerzen klagen and die Hilfe des wahren Arztes und Erlösers anrufen mit den Worten des Apostels: "Herr, hilf uns, sonst gehen wir zugrunde".
Zwei Tips hab ich noch: der Autor ist bereits verstorben; und ja, es ist in der Tat eine Übersetzung.
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Beitrag von holzi » Sonntag 14. Januar 2007, 13:32

Na, was ist? Zuerst konnte es euch nicht schnell genug gehen und jetzt will niemand raten? Oder braucht Ihr etwa Tips?
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Beitrag von Ecce Homo » Sonntag 14. Januar 2007, 18:22

holzi hat geschrieben: Oder braucht Ihr etwa Tips?
:ja: :ja: :ja:
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Beitrag von holzi » Sonntag 14. Januar 2007, 18:29

Der Text ist eine Übersetzung aus dem Lateinischen. Wird's jetzt klarer?
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Beitrag von Inabikari » Sonntag 14. Januar 2007, 19:02

Ist der Text von Hildegard von Bingen?

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Beitrag von holzi » Sonntag 14. Januar 2007, 19:09

Inabikari hat geschrieben:Ist der Text von Hildegard von Bingen?
Nein, daneben :P
Der Text ist um einige Jährchen älter!
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Beitrag von holzi » Sonntag 14. Januar 2007, 22:07

Noch'n Tip: Ihr habt noch knapp eine Woche Zeit, dann erscheint der gesamte Text online auf BKV
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Beitrag von Melody » Montag 15. Januar 2007, 14:09

Ist der Autor der Hl. Ambrosius von Mailand?

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Beitrag von holzi » Montag 15. Januar 2007, 14:16

Melody hat geschrieben:Ist der Autor der Hl. Ambrosius von Mailand?
Nein, aber die Zeit stimmt in etwa.
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Beitrag von holzi » Montag 15. Januar 2007, 23:02

holzi hat geschrieben:
Melody hat geschrieben:Ist der Autor der Hl. Ambrosius von Mailand?
Nein, aber die Zeit stimmt in etwa.
Na, was is? Noch deutlicher geht's ja wohl kaum noch!
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Beitrag von kephas » Dienstag 16. Januar 2007, 11:41

holzi hat geschrieben:
holzi hat geschrieben:
Melody hat geschrieben:Ist der Autor der Hl. Ambrosius von Mailand?
Nein, aber die Zeit stimmt in etwa.
Na, was is? Noch deutlicher geht's ja wohl kaum noch!
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Beitrag von Tobias » Dienstag 16. Januar 2007, 12:03

Thomas von Aquin?
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Beitrag von Melody » Dienstag 16. Januar 2007, 12:09

Tobias hat geschrieben:Thomas von Aquin?
Der lebte doch einiges später...

Vielleicht Johannes Chrysostomos?

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Beitrag von holzi » Dienstag 16. Januar 2007, 12:25

Melody hat geschrieben:
Tobias hat geschrieben:Thomas von Aquin?
Der lebte doch einiges später...
Vielleicht Johannes Chrysostomos?
Der war zwar auch ein Zeitgenosse des gesuchten Autors, ebenso wie der Hl. Ambrosius und Augustinus. Ich schrieb aber, daß die Übersetzung aus dem Lateinischen ist, daher scheidet Johannes Chrysostomus aus, weil der Griechisch scrieb. Viele westliche Kirchenväter aus dieser Zeit bleiben jetzt aber nicht mehr übrig. Schaut doch mal auf den Inhalt! Da wird gegen eine damals verbreitete Irrlehre argumentiert. Dämmert's? :hmm:
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Beitrag von Inabikari » Dienstag 16. Januar 2007, 13:38

Hilarius von Poitiers?

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Beitrag von holzi » Dienstag 16. Januar 2007, 13:53

Inabikari hat geschrieben:Hilarius von Poitiers?
:nein: der Gesuchte lebte etwas später.
Zuletzt geändert von holzi am Dienstag 16. Januar 2007, 16:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von kephas » Dienstag 16. Januar 2007, 15:38

Cyprian von Karthago?

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Beitrag von holzi » Dienstag 16. Januar 2007, 15:49

kephas hat geschrieben:Cyprian von Karthago?
:nein: - der gute Cyprian lebte gut 100 Jahre vor dem Gesuchten.
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Beitrag von holzi » Dienstag 16. Januar 2007, 16:35

Soll ich noch einen anderen Ausschnitt aus dem Werk reinstellen?
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Beitrag von Ecce Homo » Dienstag 16. Januar 2007, 17:31

holzi hat geschrieben:Soll ich noch einen anderen Ausschnitt aus dem Werk reinstellen?
Im Zweifelsfall ja - wir raten hier nur blind die Autoren durch... vielleicht kriegt dann einer noch einen Geistesblitz... ;) ;D
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