Welche Dogmatik ist empfehlenswert ?

Gespräche über ausgewählte litterarische Texte.

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ottaviani
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Dogmatik von Ott

Beitrag von ottaviani » Dienstag 4. Mai 2004, 22:37

Hallo hat jemand eine Ahnung wo ich das Buch Grundriß der kath. Dogmatik von Ludwig Ott bgünstig bekommen kann
danke für eure Hilfe

Ralf
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Beitrag von Ralf » Dienstag 4. Mai 2004, 22:40

Bei mir.

Kannst mir ja 'ne PN schicken.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

Stefan
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Beitrag von Stefan » Dienstag 4. Mai 2004, 22:41

Finstere Geschäfte im Kreuzgang. 8)

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Nietenolaf
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Beitrag von Nietenolaf » Dienstag 4. Mai 2004, 22:41


Ralf
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Beitrag von Ralf » Dienstag 4. Mai 2004, 22:43

Ich hab die zehnte Auflage von 1981.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Dienstag 4. Mai 2004, 23:06

Ralf hat geschrieben:Ich hab die zehnte Auflage von 1981.
Mehrfach oder gar x-fach?

Will auch eine!
Gruß
Jürgen

Ralf
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Beitrag von Ralf » Dienstag 4. Mai 2004, 23:07

Neee, nur einmal. Damals bei ebay gekauft. Sorry.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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cathol01
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Beitrag von cathol01 » Dienstag 4. Mai 2004, 23:11

"Das Wahre ist nicht sicherer als das Wahrscheinliche."
(Diogenes Laërcius)

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cathol01
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Beitrag von cathol01 » Dienstag 4. Mai 2004, 23:12

Kauf dir die Glaubenszugänge von Beinert (3 Bde)! Oder die zweibändige Dogmatik von Schneider!
"Das Wahre ist nicht sicherer als das Wahrscheinliche."
(Diogenes Laërcius)

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Dienstag 4. Mai 2004, 23:12

cathol01 hat geschrieben:Kauf dir die Glaubenszugänge von Beinert (3 Bde)! Oder die zweibändige Dogmatik von Schneider!
Warum?
Ott ist wenigsten klar, verständlich, scholastisch :roll:
Gruß
Jürgen

Ralf
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Beitrag von Ralf » Dienstag 4. Mai 2004, 23:14

Eben. Die Dogmatik von Schneider habe ich größtenteils gelesen. bei Ott bekommt man zumindest den Glauben der Kirche präsentiert, genau das wollte ich ja haben.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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ottaviani
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Beitrag von ottaviani » Mittwoch 5. Mai 2004, 08:20

cathol01 hat geschrieben:Kauf dir die Glaubenszugänge von Beinert (3 Bde)! Oder die zweibändige Dogmatik von Schneider!
nee danke will was vernünftiges scholastisches

Stefan
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Beitrag von Stefan » Donnerstag 6. Mai 2004, 14:22

cathol01 hat geschrieben:Kauf dir die Glaubenszugänge von Beinert (3 Bde)!
Beinerts "Lexikon der kath. Dogmatik" ist nicht schlecht. Sie faßt jedenfalls zu jedem Stichwort die wesentlichen Grundzüge der traditionellen, modernen und ökumenischen Diskussion zusammen. Ist auch etwas für Scholastik-Fans.

Wise Guy
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Beitrag von Wise Guy » Donnerstag 6. Mai 2004, 14:53

Mit dem Ott flott zu Gott ... :)

hieß es bei uns im Studium,

wenn mich jemand früge, empfähle ich ihm das Handbuch der Dogmatik von Th. Schneider

(kann jemand deutsch, sind diese Konjunktive richtig: früge, empfähle???)

Wise Guy
Es ist nicht so wichtig etwas über Gott zu wissen, sondern ihn zu kennen. (Rahner)

Geronimo

Beitrag von Geronimo » Donnerstag 6. Mai 2004, 15:05

Vorschlag:
Fragte mich jemand, würde ich ihm die ......empfehlen.
("Früge mich jemand, würde ich ihm die...empfehlen" geht zwar, ist aber sehr veraltetes Deutsch.)
Oder:
Würde mich jemand fragen, empfühle ich ihm .... (ist aber auch arg veraltetes Deutsch.)
Die erste Möglichkeit ist die beste.


Tip:
Immer das eine Verb mit "würde" verbinden.
´
*wegbevoreinermitdemDudenschmeißt*

Geronimo

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D » Donnerstag 6. Mai 2004, 16:34

Geronimo hat geschrieben:Vorschlag:
Fragte mich jemand, würde ich ihm die ......empfehlen.
("Früge mich jemand, würde ich ihm die...empfehlen" geht zwar, ist aber sehr veraltetes Deutsch.)
Oder:
Würde mich jemand fragen, empfühle ich ihm .... (ist aber auch arg veraltetes Deutsch.)
Die erste Möglichkeit ist die beste.


Tip:
Immer das eine Verb mit "würde" verbinden.
´
*wegbevoreinermitdemDudenschmeißt*

Geronimo
Einer meiner Deuschlehrer pflegte bei Sätzen mit "würde" gerne zu sagen, solche Sätze seien würdelos. "machen"-Sätze gar stachelten ihn zu dem Ausruf an: "Machen tut man nur in die Hose, und sonst gar nichts!"

(Das war jetzt vielleicht ein klein wenig neben dem Thema ...)
Zuletzt geändert von Erich_D am Donnerstag 6. Mai 2004, 17:18, insgesamt 1-mal geändert.
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."

Petra
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Beitrag von Petra » Donnerstag 6. Mai 2004, 17:02

Nun, eine etwas schwörige Frage:

Also Geronimos Vorschlag ist ok für Garamond ect. Dein „fräge, empfähle“ und Geronimos „empfühle“ wären auch möglich, allerdings nur wenn man in der Schriftart Sütterlin T1903 publizieren kann, die im Kreuzgang ja nun nicht im Angebot ist. ;)

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Donnerstag 6. Mai 2004, 17:14

Petra hat geschrieben:Nun, eine etwas schwörige Frage:

Also Geronimos Vorschlag ist ok für Garamond ect. Dein „fräge, empfähle“ und Geronimos „empfühle“ wären auch möglich, allerdings nur wenn man in der Schriftart Sütterlin T1903 publizieren kann, die im Kreuzgang ja nun nicht im Angebot ist. ;)
[font=sütterlin]Im Kreuzgang sind viele Schriften möglich!

(Vorausgesetzt, der Lesen hat die Schrift auf dem Rechner installiert, aber da gibt es ja was im Netz)[/font]
Gruß
Jürgen

Edith
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Beitrag von Edith » Donnerstag 6. Mai 2004, 17:20

Stefan hat geschrieben:
Beinerts "Lexikon der kath. Dogmatik" ist nicht schlecht. Sie faßt jedenfalls zu jedem Stichwort die wesentlichen Grundzüge der traditionellen, modernen und ökumenischen Diskussion zusammen. Ist auch etwas für Scholastik-Fans.
nun, die hab ich... ist aber irgendwie recht unergibig... find ich.
Da gibt ja der KKK mehr her.

max72
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Beitrag von max72 » Freitag 7. Mai 2004, 09:12

Ralf hat geschrieben:Eben. Die Dogmatik von Schneider habe ich größtenteils gelesen. bei Ott bekommt man zumindest den Glauben der Kirche präsentiert, genau das wollte ich ja haben.
Was ist mit der katholischen Dogmatik von Gerhard Mueller? Wurde mir mal empfohlen.

Max

Ralf
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Beitrag von Ralf » Freitag 7. Mai 2004, 09:19

Die gilt als Nachfolgewerk von Ott, hat allerdings nicht den klassischen Aufbau. Ich hab' mal reingeschaut, sie präsentiert aber gut die Lehre der Kirche (ich habe aber auch gehört, Rahner schimmere doch ab und an durch, das ist ja auch nicht weiter schlimm und für manche auch ein Qualitätsmerkmal).
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Beitrag von max72 » Freitag 7. Mai 2004, 09:24

Ich seh grad, die Dogmatik von Ott ist noch erhaeltlich auf englisch:
http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/de ... 895550091/

Max

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Freitag 7. Mai 2004, 09:35

Geronimo hat geschrieben: Zu „empfehlen“ gehört natürlich „empfähle“ (zu „empfahl“) und nicht „empfühle“ (zu „Pfuhl“?).[/color]

Eija klar ... das ist mir hinterher gedämmert. Empfühle ist echt eine groteske Wortschöpfung :mrgreen:

Geronimo

------------------------

Da haste mich wohl editiert statt zitiert, alter Apatsche! :motz: :D

Ursprünglich sah das so aus:
Geronimo hat geschrieben:… Die erste Möglichkeit ist die beste. … Immer das eine Verb mit "würde" verbinden.
Ich plaidiere entschieden für den synthetischen Konjunktiv. Der periphrastische ist nur selten aus stilistischen Gründen vorzuziehen.

Die Form „früge“ (zum Präteritum „frug“) ist mundartlich bedingt durchaus möglich, hochsprachlicher Standard ist jedoch die schwache Flexion („fragte“).

Zu „empfehlen“ gehört natürlich „empfähle“ (zu „empfahl“) und nicht „empfühle“ (zu „Pfuhl“?).
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Beitrag von Robert Ketelhohn » Freitag 7. Mai 2004, 09:37

Ich habe hier übrigens die Dogmatik von Franz Egger.
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Beitrag von cathol01 » Freitag 7. Mai 2004, 22:34

Ich habe die Dogmatik von Tillich.
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Raphael
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Beitrag von Raphael » Sonnabend 8. Mai 2004, 10:39

@ cathol01
cathol01 hat geschrieben:Ich habe die Dogmatik von Tillich.
Da ist die achtbändige Dogmatik von Scheffczyk und Ziegenaus sicher eher zu empfehlen! :roll:

GsJC
Raphael
Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Hallelujah singen!

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Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonnabend 8. Mai 2004, 11:08

Die hab’ ich auch. – Aber wer zum Geier hat eigentlich mein Egger-Titelblatt gelöscht? Muß ich das auch noch mal bringen … :motz:
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonnabend 8. Mai 2004, 11:08

Bild
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Beitrag von Raphael » Sonnabend 8. Mai 2004, 20:51

@ Robert Ketelhohn
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Die hab’ ich auch......
Suum quique! 8)

GsJC
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Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Hallelujah singen!

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Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonnabend 8. Mai 2004, 21:20

Raphael hat geschrieben:Suum quique!
Zu deutsch: „Das Schwein quieke!“ (Für die Lateinschüler.)
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Beitrag von cathol01 » Sonnabend 8. Mai 2004, 22:45

Raphael hat geschrieben:
cathol01 hat geschrieben:Ich habe die Dogmatik von Tillich.
Da ist die achtbändige Dogmatik von Scheffczyk und Ziegenaus sicher eher zu empfehlen! :roll:
Naja...
"Das Wahre ist nicht sicherer als das Wahrscheinliche."
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Peter
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Beitrag von Peter » Sonnabend 8. Mai 2004, 23:18

Wenn ich jetzt bös’ wäre, würde ich fragen, ob ich ein «Naja» von dir als Gütesiegel verstehen darf … (just kidding …)

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