Trappistenabtei Mariawald

Klöster, Klerus, Laienschaft. Besondere Nachfolge.

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Salmantizenser
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Salmantizenser » Donnerstag 3. November 2016, 16:47

Sascha B. hat geschrieben:
Dieter hat geschrieben: 50 % der Mönche im österreichischen Heiligenkreuz sind Deutsche.
Nur? Ich ging davon aus dass in einem deutschen Staat wie Österreich der Anteil Deutscher im Kloster bei mindestens 80% liegen würde. ;D
:klatsch: :klatsch: :klatsch:

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HeGe
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von HeGe » Montag 7. November 2016, 11:49

CIC_Fan hat geschrieben:was ich mit bekommen gehts um wirtschaftliche Probleme
Zumindest laut dem weltlichen Leiter der Wirtschaftsbetriebe, Wolfgang Nowak, hat die Abtei keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten:
[...] Gerüchten, dass das Kloster Mariawald bereits aus den Niederlanden finanziell unterstützt werde, widerspricht Nowak: „Das ist so nicht richtig. Wirtschaftlich geht es uns gut.“ [...]
Quelle: http://eifelon.de/heimbach/mariawald/kl ... nfang.html
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kreuzzeichen
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von kreuzzeichen » Montag 7. November 2016, 12:17

Mariawald werde von Tilburg finanziell unterstützt, bestätigte Dom Bernardus. – Quelle: http://www.ksta.de/249964 ©216

Das mag natürlich die "Wirtschaftsbetriebe" unter Leitung von Herrn Nowak nicht unbedingt betreffen. Ich vermute, dass das nicht mit der allgemeinen Finanzierung des Klosters eins ist, sondern vor allem den Klosterladen, die Bücherstube und die Gastwirtschaft (etc..) betrifft.
"Für jedes Problem gibt es eine einfache Lösung – klar, einleuchtend und falsch." (Henry Louis Mencken)

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Siard » Dienstag 8. November 2016, 21:28

kreuzzeichen hat geschrieben:Mariawald werde von Tilburg finanziell unterstützt, bestätigte Dom Bernardus. – Quelle: http://www.ksta.de/249964 ©216

Das mag natürlich die "Wirtschaftsbetriebe" unter Leitung von Herrn Nowak nicht unbedingt betreffen. Ich vermute, dass das nicht mit der allgemeinen Finanzierung des Klosters eins ist, sondern vor allem den Klosterladen, die Bücherstube und die Gastwirtschaft (etc..) betrifft.
Das wäre ein Widerspruch in sich. Außerdem kann es nicht sein, daß die Betriebe keine Probleme haben, der Vaterabt trotzdem von möglichem Personalabbau redet. Mir scheint hier das Franziskuskonzept maßgebend zu sein, was diesen Bereich angeht. (Das bezieht sich nicht auf echte oder vermeintliche Probleme im Kapitel.)

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von kreuzzeichen » Donnerstag 10. November 2016, 18:09

Ich werde mich hier nicht in Spekulationen verlieren. Ich hatte es so verstanden, dass die "Wirtschaftsbetriebe" ausgegliedert und extern verwaltet werden. Was das konkret bedeutet... Allerdings glaube ich keinesfalls, dass hier irgendwelche finsteren Kirchenmächte zugange sind.
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Siard » Sonnabend 12. November 2016, 08:52

kreuzzeichen hat geschrieben:Ich hatte es so verstanden, dass die "Wirtschaftsbetriebe" ausgegliedert und extern verwaltet werden.
Die gesamte Abtei Mariawald wird extern verwaltet.

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von kreuzzeichen » Sonntag 13. November 2016, 17:09

Dann werden wir wohl vorerst mit der Situation leben müssen, dass P. Bernardus Peters und Wolfgang Nowak unterschiedliche Informationen über wirtschaftliche Schwierigkeiten der Abtei mitteilen.
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Siard » Sonntag 13. November 2016, 19:02

kreuzzeichen hat geschrieben:Dann werden wir wohl vorerst mit der Situation leben müssen, dass P. Bernardus Peters und Wolfgang Nowak unterschiedliche Informationen über wirtschaftliche Schwierigkeiten der Abtei mitteilen.
Das ist mir völlig egal. Ich interpretiere dies aber aus meiner Erfahrung in ähnlichen Fällen.

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von kreuzzeichen » Sonntag 13. November 2016, 19:19

Und wie lautet Ihre Interpretation - und vor dem Hintergrund welcher ähnlichen Erfahrungen? Sofern dies mitteilbar ist?
"Für jedes Problem gibt es eine einfache Lösung – klar, einleuchtend und falsch." (Henry Louis Mencken)

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Marcus, der mit dem C » Sonntag 13. November 2016, 19:31

Ich kenne die Verhältnisse in Mariawald nicht, kann also die Aussagen nicht verifizieren oder falsifizieren.

Aber aus meiner Berufserfahrung kann ich ein paar allgemine Dinge dazu sagen. Es kann durchaus sein, daß die Wirtschaftsbetriebe gewinnbringend arbeiten, aber das Kloster trotzdem finanzielle Hilfe benötigt. Ein Betrieb ist dann gewinnbringend, wenn er nach Handels- oder Steuerrecht in der Jahresrechnung einen Gewinn ausweist .

Eine andere Frage ist es, ob der Eigentümer des Betriebs, hier das Kloster, durch die Gewinnentnahme/-abführung auch alle (Lebenshaltungs-)Kosten decken kann. Wenn es Mitbrüder gibt, die einen Pflegebedarf von etlichen Stunden pro Tag haben, kann es sehr schnell sehr teuer werden einen ambulanten Pflegedienst einzuschalten. Aus meiner Erfahrung in der Buchhaltung eines ambulanten Pflegedienstes weiß ich, daß eine 24/7 Pflege durchaus deutlich über 10.000,- € im Monat kosten kann. Die Pflegekasse übernimmt nach den bisherigen Regeln (2015) 1995,- € pro Monat bei Pflegestufe Härtefall. Alles was über diesen gedeckelten Betrag hinausgeht und die Investitionskosten, die die Pflegekasse nie bezahlt gemäß SGB XI, müssen dann von dem Kloster getragen werden. Eine vollstationäre Pflege käme nicht zwangsläufig billiger.
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von kreuzzeichen » Sonntag 13. November 2016, 20:21

Danke, Marcus ... so ähnlich hatte ich das auch gedeutet.
"Für jedes Problem gibt es eine einfache Lösung – klar, einleuchtend und falsch." (Henry Louis Mencken)

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von HeGe » Donnerstag 24. November 2016, 11:32

Der Artikel ist leider nur gegen Bezahlung lesbar: :/

Abtei Mariawald: Unruhe nach dem Rücktritt von Joseph Vollberg

Zufällig jemand hier, der die Aachener Zeitung abonniert hat und berichten kann, worum es in dem Artikel geht? :detektiv:
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Niels » Donnerstag 24. November 2016, 12:01

Das ist ja journalistische Simonie. :motz:
Diligite homines - interficite errores (Augustinus)

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von HeGe » Sonntag 27. November 2016, 12:26

Der WDR hat am Freitag kurz über die Abtei Mariawald berichtet. Viel Neues ist zwar nicht zu erfahren, aber wirtschaftliche Probleme werden auch hier noch einmal dementiert:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... d-1.html (Video noch verfügbar bis 2.12.216)
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Florianklaus
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Florianklaus » Sonntag 27. November 2016, 16:16

HeGe hat geschrieben:Der Artikel ist leider nur gegen Bezahlung lesbar: :/

Abtei Mariawald: Unruhe nach dem Rücktritt von Joseph Vollberg

Zufällig jemand hier, der die Aachener Zeitung abonniert hat und berichten kann, worum es in dem Artikel geht? :detektiv:
Habe den Artikel soeben gratis gelesen.

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Hubertus
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Hubertus » Sonntag 27. November 2016, 17:48

Florianklaus hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Der Artikel ist leider nur gegen Bezahlung lesbar: :/

Abtei Mariawald: Unruhe nach dem Rücktritt von Joseph Vollberg

Zufällig jemand hier, der die Aachener Zeitung abonniert hat und berichten kann, worum es in dem Artikel geht? :detektiv:
Habe den Artikel soeben gratis gelesen.
Stimmt, vermutlich ist er nach Ablauf einer bestimmten Frist kostenlos.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Petrus
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Petrus » Sonntag 27. November 2016, 21:40

"Von den 1 oder 11 noch lebenden Mönchen nehmen 2-3 an der tridentinischen Liturgie teil, die anderen feiern die nachkonziliare Liturgie in einer kleinen Kapelle."

Quelle: http://www.orden-online.de/news/28/11 ... h-strenge/

dort (damit Ihr Euch nicht alle Kommentare seit 28 durchlesen müßt):

Leserkommentar von "Citeaux" vom 2. Mai 212 11:49.

Sowas geht auf Dauer nicht gut.

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umusungu
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von umusungu » Sonntag 27. November 2016, 22:34

Petrus hat geschrieben:"Von den 1 oder 11 noch lebenden Mönchen nehmen 2-3 an der tridentinischen Liturgie teil, die anderen feiern die nachkonziliare Liturgie in einer kleinen Kapelle."

Quelle: http://www.orden-online.de/news/28/11 ... h-strenge/

dort (damit Ihr Euch nicht alle Kommentare seit 28 durchlesen müßt):

Leserkommentar von "Citeaux" vom 2. Mai 212 11:49.

Sowas geht auf Dauer nicht gut.
sollte das stimmen, hat dieser Abt mit einer sehr eigenwilligen Entscheidung den Tod der Abtei herbeigeführt.

maliems
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von maliems » Sonntag 27. November 2016, 22:41

:D :D Hmmmm, ich glaube aber eigentlich eher, das Alter ist eine der wichtigsten Triebfedern für den Tod.

Petrus
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Petrus » Sonntag 27. November 2016, 22:52

nun,

ich interessiere mich für Klöster. Und für Mariawald auch deshalb, weil ich mit dem späteren Prior von Mariawald, fr. Bernardin, in einem anderen (Benediktiner-)Kloster einige Monate (an der Erstellung des sog. "Scheyrer Psalters") zusammengearbeitet habe.

ich meine: Wenn ein Konvent so gespalten ist, dass der Konvent nicht einmal gemeinsam Eucharistie feieren kann, dann geht das auf Dauer nicht gut. Nein.

(ich habe mich mal ein bißchen eingelesen, und war entsetzt. und traurig.)

Leider werde ich die Mariawalder Erbsensuppe nicht genießen. Fast hätte ich die mir schon heute bestellt, online, aus Solidarität mit Trappisten - aber ich vertrage leider kein Glutamat.

Peter.

Petrus
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Petrus » Sonntag 27. November 2016, 23:03

umusungu hat geschrieben:sollte das stimmen
nun, ich war nicht dabei. Wenn das die einzige Nachricht diesbezüglich im betreffenden thread (tschuldigung, "Strang") im Leserforum von ordenonline gewesen wäre (ich habe mir alle Beiträge dort durchgelesen), hätte ich das hier nicht gepostet.

bißchen traurig -
nuja. Das Leben geht weiter. Gott sei Dank.

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umusungu
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von umusungu » Sonntag 27. November 2016, 23:07

Petrus hat geschrieben:ich meine: Wenn ein Konvent so gespalten ist, dass der Konvent nicht einmal gemeinsam Eucharistie feieren kann, dann geht das auf Dauer nicht gut. Nein.
Diese Spaltung hat doch wohl der Abt verursacht .... mit seinen traditionalistischen Ideen....

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Petrus » Sonntag 27. November 2016, 23:59

umusungu hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben:ich meine: Wenn ein Konvent so gespalten ist, dass der Konvent nicht einmal gemeinsam Eucharistie feieren kann, dann geht das auf Dauer nicht gut. Nein.
Diese Spaltung hat doch wohl der Abt verursacht .... mit seinen traditionalistischen Ideen....
hallo umusungu,

ich weiß es nicht, denn ich war nicht dabei.

ich meine: wenn eine Gemeinschaft keine gemeinsame Eucharistiefeier mehr feiern kann, dann ist halt dann "Ende Gelände", irgendwann.

und dabei ist mir schaisswurschtegal, ob da im mozarabischen, Mailänder (wichtig dort: nie Hände falten!), tridentinischem, oder sonstigem christlichen (!) Ritus gefeiert wird.

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Sascha B.
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Sascha B. » Montag 28. November 2016, 00:05

Petrus hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben:ich meine: Wenn ein Konvent so gespalten ist, dass der Konvent nicht einmal gemeinsam Eucharistie feieren kann, dann geht das auf Dauer nicht gut. Nein.
Diese Spaltung hat doch wohl der Abt verursacht .... mit seinen traditionalistischen Ideen....
hallo umusungu,

ich weiß es nicht, denn ich war nicht dabei.

ich meine: wenn eine Gemeinschaft keine gemeinsame Eucharistiefeier mehr feiern kann, dann ist halt dann "Ende Gelände", irgendwann.

und dabei ist mir schaisswurschtegal, ob da im mozarabischen, Mailänder (wichtig dort: nie Hände falten!), tridentinischem, oder sonstigem christlichen (!) Ritus gefeiert wird.
Stimmt, eine Spaltung der Abtei in verschiedene Riten ist ungesund. In Niederaltaich klappt es ja auch nur wegen der Größe der Abtei. Aber wenn man sich unter 11 Leuten nicht auf einen gemeinsamen Ritus einignen kann läuft was schief.
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Petrus » Montag 28. November 2016, 00:33

hallo Sascha B.

danke Dir.

als ich meine Beiträge schrieb, habe ich an Niederaltaich auch gedacht.

dort herrscht aber (vermutlich?) friedliche Koexistenz (schreibt man das so?) der Riten.

ich vermute mal, dass mich der orthodoxe Teil von Niederaltaich nicht rauswirft, wenn ich mich falschrum bekreuzige.

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Sascha B. » Montag 28. November 2016, 02:19

Petrus hat geschrieben:hallo Sascha B.

danke Dir.

als ich meine Beiträge schrieb, habe ich an Niederaltaich auch gedacht.

dort herrscht aber (vermutlich?) friedliche Koexistenz (schreibt man das so?) der Riten.

ich vermute mal, dass mich der orthodoxe Teil von Niederaltaich nicht rauswirft, wenn ich mich falschrum bekreuzige.
Der byzantinische Teil träfe es besser, sind ja römisch-katholische Mönche ;)
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Siard » Montag 28. November 2016, 05:15

umusungu hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben:ich meine: Wenn ein Konvent so gespalten ist, dass der Konvent nicht einmal gemeinsam Eucharistie feieren kann, dann geht das auf Dauer nicht gut. Nein.
Diese Spaltung hat doch wohl der Abt verursacht .... mit seinen traditionalistischen Ideen....
Diese Einschätzung ist genauso falsch, wie sie richtig ist. :pfeif:

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Siard » Montag 28. November 2016, 05:20

Sascha B. hat geschrieben:Stimmt, eine Spaltung der Abtei in verschiedene Riten ist ungesund.
Auch andere Klöster sind letztlich in verschiedene Quasi-Riten gespalten und haben Probleme – das allein muß nicht zwangsläufig einen Konvent zerstören.
Die oben geschilderte Situation ist so auch meines Wissens nicht richtig, schon weil einige "Oppositionellen" gar nicht im Kloster leb(t)en.
Sich gegen eine Entscheidung des Abtes zu wenden, kann außerdem als Verstoß gegen das Gehorsamsgelübde verstanden werden.

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Montag 28. November 2016, 08:28

umusungu hat geschrieben:sollte das stimmen, hat dieser Abt mit einer sehr eigenwilligen Entscheidung den Tod der Abtei herbeigeführt.
Abwarten. Totgesagte leben länger! 8)
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von kreuzzeichen » Montag 28. November 2016, 08:33

Dass der Konvent in Fragen der Liturgie unterschiedlicher Meinung ist dürfte stimmen. Allerdings leben einige Mitglieder nicht in der Abtei, mindestens einer ist Einsiedler im Hause, einer lebte als Einsiedler in einer belgischen Klause. Wenn ich dort war, haben fünf bis sechs Mönche miteinander in der außerordentlichen Form die Hl. Messe gefeiert. Ganz so dramatisch, wie es hier und da anklingt dürfte es nicht sein.
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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von Petrus » Montag 28. November 2016, 12:09

meine Meinung:

fr. Josef Vollberg wurde "ins kalte Wasser geschmissen".

hier zur vita: http://www.orden-online.de/wissen/v/vollberg-josef/

und das geht nicht immer gut. noch als Akolyth und Lektor wurde er zum Superior von Mariawald ernannt.

Natürlich hat der Konvent ihn dann später zum Abt gewählt - was sonst?

Mariawald scheint speziell dafür geeignet zu sein, jemanden zu überlasten. Siehe fr. Bernardin.

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Re: Trappistenabtei Mariawald

Beitrag von HeGe » Montag 28. November 2016, 12:36

Florianklaus hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Der Artikel ist leider nur gegen Bezahlung lesbar: :/

Abtei Mariawald: Unruhe nach dem Rücktritt von Joseph Vollberg

Zufällig jemand hier, der die Aachener Zeitung abonniert hat und berichten kann, worum es in dem Artikel geht? :detektiv:
Habe den Artikel soeben gratis gelesen.
Danke für den Hinweis. Ich hatte gestern Mittag noch geguckt, da ging es noch nicht, offensichtlich haben sie ihn kurz danach freigeschaltet. Viel Interessantes steht allerdings nicht drin.
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