St.-Johannes-Gemeinschaft

Klöster, Klerus, Laienschaft. Besondere Nachfolge.

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max72
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St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von max72 » Donnerstag 3. Februar 2005, 16:36

Hallo,

kennt jemand von Euch die St.-Johannes-Gemeinschaft? In "Life on the Rock" waren die zu Gast, und ein Mitbruder in einer anderen Sendiung war sehr interessant. Sehe gerade, dass es die auch in Oesterreich gibt...

Hier im Netz. http://www.stjean.com

Und in Oesterreich:
Priorat Maria Königin

Hauptplatz 24
A - 2293 Marchegg - Stadt
Tel: 00 43 2285 7360
Fax: 00 43 2285 6274

Gruesse

Max

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Beitrag von HeGe » Donnerstag 3. Februar 2005, 19:05

Ich habe vor zwei Jahren auf dem Kongress "Freude am Glauben" einige Vertreter einer Johannes-Gemeinschaft kennengelernt. Ob die identisch sind, weiß ich aber jetzt nicht genau.

Es waren jedenfalls recht junge Brüder, ganz in einem schwarzen Habit, so dass ich zuerst dachte, es wären Benediktiner. Wenn ich sie richtig verstanden habe, stehen sie aber mehr den Dominikanern nahe, sind aber eher kontemplativ ausgerichtet.

Wir hatten Samstags nachmittags mit denen eine nette Bibelrunde zur Hochzeit von Kanaan.

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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 3. Februar 2005, 20:24

Wenn du dunkelgraue Möchskutten (mit zwei überdimensionierten Brusttaschen, wo man schon 1 Weinflasche pro Tasche verstecken kann) und ebenso eingefärbten Skapulier (mit Ledergürtel und Psalter-Rosenkranz (15 Gesätzchen)an selbigen meinst Dann meinst du die Marchegger lieber HeGe.

Sind dominikanisch geprägt, ihr gründer ist dominikaner (pater marie philippe dominique )

haben echt viel philosophie (aristotelisch-thomistisch) drauf mit starkem lebensbezug.

sind aber im allgemeinen schon stark verkopft. sind unter anderem für die hauptuni-seelsorge in wien mitverantwortlich.
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Beitrag von Linus » Donnerstag 3. Februar 2005, 20:31

nachtrag: ein bekannter, der bei denen in Rimont (der eigenen Hochschule in Frankreich)studierte, und sich im Rahmen einer kleinen privaten Party sich über einiges am Studium Mokierte hatte plötzlich zwei Tage später den Gründer am Apparat, der meinte wenn er seine Aussagen nicht zurückziehe (die er nur im intimen Freundeskreis tätigte) würde er vors Gericht gehen.

Seltsam.

Seltsam auch, dass die aus der Pariser Diözese ausgewiesen wurden (wie auch aus der Mehrzahl der frz. konservativ geführten Bistümer).....
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Beitrag von max72 » Donnerstag 3. Februar 2005, 20:52

Linus hat geschrieben:der bei denen in Rimont ....
bei denen = Marchegger? Oder Johannesgemeinsch.??

Max

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Beitrag von HeGe » Freitag 4. Februar 2005, 11:15

Linus hat geschrieben:Wenn du dunkelgraue Möchskutten (mit zwei überdimensionierten Brusttaschen, wo man schon 1 Weinflasche pro Tasche verstecken kann) und ebenso eingefärbten Skapulier (mit Ledergürtel und Psalter-Rosenkranz (15 Gesätzchen)an selbigen meinst Dann meinst du die Marchegger lieber HeGe.
Hmm, das wäre schon möglich. Es ist ja schon ein bisschen her. An den Rosenkranz erinnere ich mich, wo du es jetzt sagst.
Aber ich meine mich trotzdem ebenfalls erinnern zu können, dass die sich Johannes-Gemeinschaft oder etwas in der Richtung nannten.
Oder verstehe ich dich jetzt falsch und du meinst, dass das die Johannes-Gemeinschaft sei? Denn nach der Adresse am Thread-Anfang kommen die doch aus Marchegg? :kratz:

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Beitrag von Linus » Freitag 4. Februar 2005, 13:12

Marchegg ist ein Priorat der St.Johannes Gemeinschaft, welche ihr Mutterkloster in Rimont (Fr) haben. Die Adresse die max velinkt hat (stjean.com is das der gem.)

@max
die johannesbrüder aus rimont (welcje das mutterkloster der marchegger sind)
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Beitrag von HeGe » Freitag 4. Februar 2005, 18:17

Ah. Ok. Dann hatte ich insoweit also recht, als dass diese Gruppierung tatsächlich die Johannes-Gemeinschaft war. Ob die damals aus Marchegg waren, weiß ich aber nicht.

Ich fand sie aber recht sympathisch, auch wenn sie mir tatsächlich sehr kopflastig oder anders ausgedrückt etwas vergeistigt vorkamen. Eher der Typ "Meditation" als "Suppenküche für Obdachlose".

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Beitrag von schmitz-backes » Freitag 4. Februar 2005, 23:53

Die gibts ja auch in Holland, demnächst auch im Erzbistum Köln ;)
"Ihr seid nicht die letzte Nachhut des Mittelalters, sondern die Vorboten einer neuen Zeit!" Joachim Kardinal Meisner

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Beitrag von HeGe » Sonnabend 5. Februar 2005, 09:29

schmitz-backes hat geschrieben:Die gibts ja auch in Holland, demnächst auch im Erzbistum Köln ;)
Tatsächlich? Wo denn?

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Samuel
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Beitrag von Samuel » Sonnabend 5. Februar 2005, 23:09

Es gibt eine Johannes-Gemeinschaft, die auf Hans Urs von Balthasar zurückgeht. Meines Wissens handelt es sich um einen eher lockeren Verband von Diözesanpriestern.

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Linus
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Beitrag von Linus » Montag 6. Oktober 2008, 12:10

Eben erhielt ich folgende e-mail.
Lieber Freunde,

zuerst einen herzlichen Gruß aus dem herbstlichen Burgund. Der Besuch des Papstes hat in Frankreich eine große Freude und ein neues Feuer für diese geprüfte Kirche gebracht, seine Reden und Predigten waren einfach gewaltig. Besonders bleibt mir in Erinnerung, dass er in Lourdes am 15 September, Fest der Schmerzen Mariens, in seiner Predigt 24 Mal von ihrem und unserem Lächeln im Leiden gesprochen hat. Es lohnt sich diese nachzulesen!

Lächeln im Leiden: damit komme ich zu euch mit einer Bitte.


Das Unvermeidliche ist eingetreten. Nachdem Paddy Kelly (Br. John Paul Mary) vor 4 Jahren bei uns eingetreten ist, vor 2 Jahren seine einfache Profess abgelegt hat und relativ verborgen leben konnte, kam jetzt der Moment wo er in der Öffentlichkeit sein Zeugnis als Bruder abgegeben hat. Das war heuer im Sommer beim Jugendfestival in Medjugorje. Natürlich sind die Medien darauf aufmerksam geworden. Jetzt hat die Bildzeitung 2 Artikel geschrieben, zuerst einen lieben über ihn, (siehe: http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/le ... oster.html )

dann einen bösen über die Johannesgemeinschaft, die als Sekte mit allem dazugehörigen dargestellt wird. Siehe: http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/le ... orden.html (Das ist jetzt nicht mehr „Wir sind Papst" sondern „Wir sind Sekte").

Die Bildzeitung als solche ist sicher unterstes Niveau, aber all die anderen schreiben von ihr ab, so der Kurier in der heutigen Ausgabe unter dem Titel „Sektenmönch Paddy Kelly?" (siehe http://kurier.at/freizeitundgesundheit/209042.php ). Viele andere Artikel, besonders im Internet folgten bereits, die meisten unkritisch, einige differenzierend. Es könnte noch einiges an medialen Wirbel auslösen und weitere Zeitungsartikel in den deutschen und österreichischen Zeitungen.

Die Journalisten der Bildzeitung haben einfach die Aussagen sogenannten Sektenhilfswerks 'Avref' übernommen, die man im Internet findet, wenn man über Google Johannesgemeinschaft eingibt. Die Avref ist in Wirklichkeit eine Vereinigung von ca. 10 Personen, die sich verschworen haben, den Untergang der Johannesgemeinschaft mit allen Mitteln zu erreichen. Über Internet schaut das seriös aus, aber in der Tat sind es nur ein Duzend Leute. Es sind auch keine neuen Infos dabei, sondern immer dasselbe seid ca 8 Jahren. Es gibt in Frankreich offizielle Sektenlisten von verschiedenen staatlichen Organisationen, und auf keinen diesen fungiert die Johannesgemeinschaft als Sekte. Also selbst von laizistischer Seite.


Die Schweizer Nachrichtenagentur KIPA, 'Katholische Internationale Presseagentur', ist auch nicht die Seriöseste.

Ok, ich erspar euch das Übrige.


Meine Bitte an euch:
Ich würde euch bitten einen kurzen Leserbrief an den Kurier und auch an die Bildzeitung zu senden (beim Kurier kann man rechts oben beim Artikel direkt auf „Leserbrief" klicken), und falls es in den nächsten Tagen weitere Zeitungen gibt, die etwas darüber schreiben, auch an diese. Wenn ihr mit euren Worten einfach wiedergebt, wie ihr die Johannesgemeinschaft kennt, was eure persönliche Erfahrung ist und protestiert wie man eine kirchlich anerkannte Ordensgemeinschaft, die in 24 Ländern in mehr als 70 Häusern, die alle auf Einladung der jeweiligen Ortsbischöfe gegründet wurden, einfach so als Sekte abstempelt…Gerade im deutschsprachigen Raum hat es weder Skandale, noch ernsthafte Vorwürfe gegen die Gemeinschaft gegeben. Auch die Berichterstattung war eigentlich immer positiv, weil sie von den Fakten ausgegangen ist (selbst der Artikel im Profil war positiv!!!). Auch die Eingliederung in die Ortskirche ist bestens und das Vertrauen der österreichischen Bischofskonferenz ist groß.

Da ich um die Macht der Leserbriefe weiß, denke ich, daß man diese diffamierenden Aussagen damit am leichtesten stoppen kann. Welche Schritte wir sonst setzten werden, überlegen wir gerade.

Wir haben sicher so manche Fehler, an denen wir im Generalrat euch ernsthaft arbeiten, aber den Vorwurf eine Sekte zu sein, kann man so nicht im Raum stehen lassen.

Ich danke euch im voraus für eure Hilfe und Unterstützung.

Für alle Anfragen bin ich jederzeit zur Verfügung.

Die weitere Pressearbeit koordiniert P. Denis. Ihr könnt euch auch mit ihm in Verbindung setzen.

Wie gut, daß der Papst vom Lächeln im Leiden gesprochen hat, also, „Wir sind Lächeln".


Ich vermisse euch alle sehr! Aber ich trage euch in meinem Herzen.
Im Gebet verbunden, gaudium et spes,
euer p. Johannes
Notre Dame de Rimont
F-71390 Fley
France
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Beitrag von Petra » Montag 6. Oktober 2008, 21:17

Auf RTL war auch so ein seltsamer Bericht (die gloria tvler haben das zum Anschauen).

Ganz schlimm: Der arme Paddy Kelly muss um 6 Uhr aufstehen! (Ey, de Schnarchnase darf länger pennen als ich! ;) )
Und der Gipfel des "Sektentums": Er muss jeden Tag 5 Stunden beten!

Das Video von Paddys Interview mit Bruder Paulus gibt es schon ein Jahr im Net. Aber jetzt erst wird zum Angriff geblasen. War aber klar, dass sowas kommt.

Im RTL-Bericht wurde gesagt, Paddys Geschwister unterstützen seine Entscheidung. Joey (oder Jimmy?) sagte das auch in die Kamera. Immerhin. :jump:

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Beitrag von JuliaVictoria » Donnerstag 9. Oktober 2008, 02:59

Diese Berichte wie in der Bild-Zeitung machen mich sehr wütend und auch sehr traurig.
Nur weil, ich denke, ein Großteil der Gesellschaft nicht nachvollziehen kann, dass ein junger Mann der scheinbar alles im Leben hat (Ruhm, Geld, Erfolg), sich für ein gottgeweihtes Leben entscheidet, muss da natürlich in den Augen der Medien und auch in den Augen eines großen Teils der Gesellschaft etwas faul sein.
Leider muss ich sagen, dass mich das gar nicht überrascht, dass Medien wie die Bild, versuchen, der ganzen Sache einen negativen Beigeschmack zuzufügen....
"Die Kirche würde die Liebe zu Gott und ihre Treue zum Evangelium verraten, wenn sie aufhörte, die Stimme derer zu sein, die keine Stimme haben."
(Erzbischof Óscar Romero)

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Beitrag von Linus » Donnerstag 9. Oktober 2008, 07:36

Petra hat geschrieben:Im RTL-Bericht wurde gesagt, Paddys Geschwister unterstützen seine Entscheidung. Joey (oder Jimmy?) sagte das auch in die Kamera. Immerhin. :jump:
Naja Maite (eine Schwester Paddys) wollte bei den kontemplativen Schwestern eintreten - Gott hat sie anders geführt: verheiratet drei Kinder (IIRC)
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Beitrag von ottaviani » Donnerstag 9. Oktober 2008, 09:29

auch das ist sehr oft eine kreuzesnachfolge ;D

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Beitrag von Peti » Sonnabend 25. Oktober 2008, 09:00

Samuel hat geschrieben:Es gibt eine Johannes-Gemeinschaft, die auf Hans Urs von Balthasar zurückgeht. Meines Wissens handelt es sich um einen eher lockeren Verband von Diözesanpriestern.
Näheres darüber hier:
http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites ... m_id=35328

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Re:

Beitrag von juanpaolo » Sonntag 11. Januar 2009, 13:06

Linus hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:Im RTL-Bericht wurde gesagt, Paddys Geschwister unterstützen seine Entscheidung. Joey (oder Jimmy?) sagte das auch in die Kamera. Immerhin. :jump:
Naja Maite (eine Schwester Paddys) wollte bei den kontemplativen Schwestern eintreten - Gott hat sie anders geführt: verheiratet drei Kinder (IIRC)
Seit wann hat Maite drei Kinder? Ich weiss nur von zwei Mädchen, es sei denn es gab bei ihr eine wundersame Vermehrung. ;D

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von Linus » Sonntag 11. Januar 2009, 22:32

ich mags nicht 100 %ig wissen, meine mich aber daran erinnern zu können. ist aber eh egal.
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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von tomas » Montag 12. Januar 2009, 16:36

Ich erlaube mir kurz mit festzuhalten/anzumerken:

DIe Johannesgemeinschaft ist bestimmt keine Sekte, sondern gehört
zu einer der charismatischen Gründungen, die in den 1970ern v.a.
in Frankreich entstanden sind.
( Siehe auch Gem. der Seligpreisungen, Gem, Emmanuel, u.a.)
DIesen ist allen gemeinsam, dass sie TIEF in der TRADITION verankert sind
und zugleich sehr viel Wert auf Anbetung Christi im Altarsakrament legen.

Bei der Johannesgemeinschaft heisst das:;
Die ersten Brüder waren den Zisterziensern von Lerins nahe -
aber der spirituelle Gründer war ein Dominikaner, der aber nie als "Führungsperson" aufgetreten ist,
sondern auf Bitten der ersten Brüder die geistliche Leitung innehatte - v.a. als Berater.

Er wollte die junge Gruppe abgeben, weil er sich als Philosophie-Professer OP nicht dafür verantwortlich fühlte.
Sein ORdensgehorsam gab ihm einen anderen Auftrag.

Jedoch wurde ihm durch den Kontakt zur Mystikerin Marteh Robin klar, dass er die jungen suchenden
Menschen nicht fallenlassen dürfe, sodass er sich auf die Suche begab, der Gemeinschaft eine HEimat zu geben.
Das waren zuerst die Mönche von Lerins, die die jungen Männer geistlich ausbildeten.

Dann kam das Charisam des Apostolates hinzu. Und nach und nach wuchs es - durch die Theologie und
Philosophie, die P.Marie Dominique Philippe lehrte.

Die Gruppe war früh sehr eigenständig und fand sehr rasch Zulauf.

Was "sektierisch" sein soll, ist mir rärselhaft. Etliche Brüder sind Diakon oder Priester.
Die Eucharistie wird täglich gefeiert - ohne besonderes Aufsehen, aber mit der Betonung:
Das ist der Höhepunkt des Tages.

Ferner legt man in der Ordensspiritualität viel wert auf "Wüste" - wie es in mönchischer Tradition üblich ist.

Was einigen Bischöfen nicht so gefallen mag, weiß ich nicht. Vielleicht, weil die Gemeinschaft neu und
recht radikal im Glauben ist. Das kan anziehen oder abstossen - jedenfalls fordert es auch zur Entscheidung heraus.


DIe Gemeinschaft widmet sich sehr der Verbreitung der Lehre des Lehramtes, v.a. auch den Schriften JP ll.
Dem Wert der Familie und der Jugend wird hohe Bedeutung beigemessen im Apostolat.

Man arbeitet sehr eng mit dem Ortsbischof zusammen (Kennzeichen für eine Sekte? Wohl kaum!).

Was Kopflastigkeit angeht: es ist halt eher unüblich -außer bei Jesuiten vielleicht - dass
eine Gemeinschaft so viel philosophische Ausbildung hat.
Das ist Geschmacksache. Ich würde eigentlich sagen: Bodenhaftung ist wichtig. Aber Philosophie weitet den
Horizont und schärft das Urteils-Vermögen. Gerade in heutigen Umständen des Relativismus kann es nicht schlecht sein, lieber etwas mehr Philosophie als etwas zu wenig zu haben.

Die meisten Priester haben wohl nicht weniger Philosophie-Kenntnis, bloß
kommt das kaum im Alltag zum Tragen.


Allen einen Gruß

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von Linus » Montag 12. Januar 2009, 20:30

So sehr dir in dem geschriebenen Zuzustimmen ist, eines ist definitiv falsch: also charismatisch würde ich die Brüder sicher nicht nennen. Wiewohl sie aber mit charismatischen Gruppen in der Kirche zusammenarbeiten.
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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von tomas » Montag 12. Januar 2009, 23:53

Korrektur:
gemeint ist eine Gemeinschaft,
die im Aufbruch der charismatischen Neuerungsbewegung = Stichwort Neu-Evangelisation
als eines der Anliegen zu sehen ist.

Charsimatisch nicht als "Markt-Schreier" des Evangeliums, oder laut den Lobpreis rufen,
sondern als "vom Geist neu bewegt und ins Leben gerufen".

Siehe auch: "charismatische Erweckung des Eremitenlebens in der Kirche im 20.Jahrhundert."

Wenn ich mich täusche und "charismatisch" definitiv anders besetzt ist, nehme ich es zurück und behaupte
das Gegenteil.

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von incarnata » Dienstag 13. Januar 2009, 00:07

Womit wir wieder Mal bei der Frage wären: was ist ein Charismatischer Christ ?
Einer,der Jesus Christus unmittelbar als den auch ihn Erlösenden erfahren hat und diese Erfahrung nun an die anderen weiterverkünden will-oder ein Mitglied einer Gemeinschaft,die zum Beten die Arme hochreisst,ständig den Hl Geist im Munde führt und in der Phenomäne wie das Zungenreden und das Ruhen im Geiste auftreten.
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von holzi » Dienstag 13. Januar 2009, 08:17

incarnata hat geschrieben:Womit wir wieder Mal bei der Frage wären: was ist ein Charismatischer Christ ?
Einer,der Jesus Christus unmittelbar als den auch ihn Erlösenden erfahren hat und diese Erfahrung nun an die anderen weiterverkünden will-oder ein Mitglied einer Gemeinschaft,die zum Beten die Arme hochreisst,ständig den Hl Geist im Munde führt und in der Phenomäne wie das Zungenreden und das Ruhen im Geiste auftreten.
Das ist genau so leicht zu beantworten wie die Frage, was ein evangelischer Christ ist ;)
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von overkott » Dienstag 13. Januar 2009, 16:09

holzi hat geschrieben:
incarnata hat geschrieben:Womit wir wieder Mal bei der Frage wären: was ist ein Charismatischer Christ ?
Einer,der Jesus Christus unmittelbar als den auch ihn Erlösenden erfahren hat und diese Erfahrung nun an die anderen weiterverkünden will-oder ein Mitglied einer Gemeinschaft,die zum Beten die Arme hochreisst,ständig den Hl Geist im Munde führt und in der Phenomäne wie das Zungenreden und das Ruhen im Geiste auftreten.
Das ist genau so leicht zu beantworten wie die Frage, was ein evangelischer Christ ist ;)
Unmittelbar? Ohne Sakrament? Ohne Bibel, ohne Taufe, ohne Kirche? Schwer vorstellbar.

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von Gaudete » Freitag 23. Januar 2009, 12:32

:vogel:
Nun drehen wir also durch^^. Hallo ersteinmal und Gottes Segen.
Also Charismatisch Religiöser Begriff [Bearbeiten]
Im Neuen Testament und älteren Christentum bezeichnet Charisma die Gaben des Heiligen Geistes an die Christen. Dazu zählen Weisheit, Erkenntnis, Glaube, Prophetie, Krankenheilungen, Wundertaten, Geisterunterscheidung, Zungenrede und Auslegung der Zungenrede. Unter besonderer Betonung einiger dieser Charismen (auch: Charísmata) entstanden in der Neuzeit geistliche Aufbruchsbewegungen wie die charismatische Bewegung oder die Pfingstbewegung. Als Beispiele aus der Bibel mögen folgende Zitate dienen: Mk. 16;17-18: „Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In Meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.“ Und 1. Korinther 12,10: "In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum allgemeinen Nutzen. Einem wird gegeben durch den Geist, zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntnis nach demselben Geist; einem andern der Glaube in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen in demselben Geist; einem andern, Wunder zu tun; einem andern Weissagung; einem andern, Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Sprachen; einem andern, die Sprachen auszulegen. Dies aber alles wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeglichen seines zu, nach dem Er will." Ferner Markus 13,22: "Denn es werden sich erheben falsche Christi und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, dass sie auch die Auserwählten verführen, so es möglich wäre." (s. auch Matthäus 24,24)

Wusste gar nicht das Charisma so Komplex ist. So im normalfall:
Aussprache:

IPA: [...], Plural: [...]
Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:

[1] Religion (Christentum): die Gabe Offenbarungen, Inspirationen und Erleuchtungen empfangen zu können
[2] Soziologie: Kurzform für charismatische Herrschaft
[3] Ugs., ohne Plural: Ausstrahlung einer Person
Herkunft:

griech.: chárisma=Gnadengabe
Synonyme:

[1] Anlage, Befähigung, Berufung, Fähigkeit, Gabe, Geistesgabe, Ingenium, Talent, Veranlagung
[3] Air, Aura, Austrahlung, Fluidum, Wirkung
Gegenwörter:

[2] Stigma
Oberbegriffe:

[1] Kultur, Christentum, Religion, Theoismus, Wissenschaft
[2, 3] Soziologie, Psychologie, Naturwissenschaft, Wissenschaft
Unterbegriffe:

[1] Erkenntnis, Geisterunterscheidung, Genialität, Glaube, Intelligenz, Klugheit, Krankenheilung, Prophetie, Vernunft, Weisheit, Wundertat, Zungenrede
Beispiele:

[1] Im Neuen Testament wird erwähnt, dass die Charismen die Gaben des Heiligen Geistes sind.
[2] Nach Max Weber ist das Charisma eine der drei Herrschaften.
[3] Dieser Moderator hat Charisma.
Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Heiliger Geist, Neues Testament
[2] Max Weber (Soziologe)
[3] Charakter, Esprit, Werbung
Abgeleitete Begriffe:

Charismaaffinität, charismatisch

Ich muss sagen, ich dachte erst an die Ausstrahlung einer Person.

Ich denke wirklich, dass das erste Charisma gemeint ist. Das ergaebe den grösseren Sinn.Ersteinmal das dazu.^^

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von Ecce Homo » Freitag 23. Januar 2009, 17:21

Willkommen hier im Kreuzgang!
:huhu:
o{]:¬) God Doesn't Call the Qualified...God Qualifies the Called! (⌐:[}o
In POVERTY, she gives all that she HAS;
in CHASTITY she gives all that she IS;
and in OBEDIENCE she gives all that she will BECOME.

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von Gaudete » Montag 26. Januar 2009, 10:48

Vielen lieben dank^^

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von Gaudete » Freitag 12. Juni 2009, 12:29

Ich habe mal eine Frage.
Was hat es eigentlich mit der Aussage "Totus Tuus" , auf sich?

Und wie findet man diese Aussage :
Ich weiss leider nicht woher die Quelle ist




Wie ist diese „Religion gelebt“?

Ein konstantes Beanspruchen der Großzügigkeit, die zur Ausbürgerung hinzugefügt wurde, die mit dem Eingang im religiösen Leben zusammenhängt, führt schnell die Neulinge an einer physischen und neuropsychique Erschöpfung, die ihren kritischen Sinn und ihre Referenzsysteme verschwinden läßt: sie verlieren die Fähigkeit, den ideologischen Inhalt zu analysieren, der ihnen eingeschärft wird. So erwarteten sich viele Anhänger nach dem Unterricht des Gründers, das Ende der Zeit zu sehen 2000 am Jahresende ankommen.

Keine Kontrolle hinsichtlich der Studien ist wirklich in der Kongregation während Jahre durch die kirchliche Autorität durchgeführt worden. Ein Bischof hat in einem internen Dokument an der Kirche die Unzulänglichkeit der Ausbildung der Brüder unterstrichen. Die Doktrinfehler sind deutlich beim neuen Beginn für Gewissenseinwand eines ganzen lehrenden Teiles des Körpers der gemerkt hat von dieses déviances erschienen.

Im Bildungshaus, Neulingen und profès leben in dem gleichen Ort sehr zahlreich; sie stellen eine indifférencié Gesamtheit unterschiedlicher Niveaus dar. daraus ergibt sich für viel eine Art Verwirrung, die durch die Auslastungen verschlimmert wurde. Das Fehlen von Zeit für es déstabilisent das Fehlen einer inneren Freiheit ernst die Intelligenzen. Die bei ihrem Rekrutieren valorisierte Person, fragilisée danach durch einen Schuldkomplex, der dem System inhärent ist. Die Stange, die festgelegt wird, sehr hoch fühlt sich die Person und beendet durch sich von ihren familiären, geistigen und sogar kulturellen entwertet, Wurzeln zu schneiden: eine Gesamtleere wird sich in ihr schaffen, schnell gefüllt von der „idealen“ Doktrin und „dem Meister“ wird „der Retter“. Die Zerstörung der Person kann mit allen Zeichen einer psychischen Krankheit voll sein.

Einige so konditionierte Brüder davon kommen, ein abweichendes Verhalten anzunehmen, das allmögliche Verstellungen verursachen kann. Ergeben sich in bestimmten Fällen, Geschlechtsmißbräuchen, Verletzungen, sehr zahlreicher homosexueller Neigungen. Mehrfache Depressionen und Zulassungen in psychiatrischen Krankenhäusern sind mitgeteilt worden; so auf den zehn jungen ungarischen Frauen, die bei den Schwestern Mariales im Laufe des Sommers 1998 hineingegangen sind, sind fünf für psychische Verwirrung in den Jahren behandelt worden, die ihrem Eingang gefolgt sind. Um diese Krankheiten zu erklären sind einige Verantwortliche nicht unentschlossen zu behaupten, daß diese Jugendlichen schon zerbrechlich seien, bevor sie in die Gemeinschaft beitraten.

Die Verantwortlichen testen den Widerstand der Jugendlichen, indem sie sie der Kälte, dem Fasten und dem Mangel an Schlaf unterbreiten; sie sehen so bis, wo ihre Submission geht, ohne die ernsten Gefahren zu berücksichtigen, die sie ihnen laufen lassen. Die Jugendlichen schließen sich auf sich selbst wieder. Mehrere Fälle verdächtiger Toter von Jugendlichen, die wahrscheinlich auf die Erschöpfung oder auf einen Selbstmord zurückzuführen sind, sind eingetreten. So eine gepflegte kontemplative Schwester hat sich übel einer Depression von einem velux Ende Januar 2003 geworfen. All diese Verstellungen an den sehr ernsten Folgen sind auf enfermement psychologisches der Personen zurückzuführen. Bestimmte psychologische Zerstörungen sind unwiderruflich, die Verantwortlichen sind sich nicht immer vom Ernst des Standes einiger religiöser bewußt, und in zahlreichen Fällen sind es die Familien oder die Freunde, die davon anläßlich eines Besuchs in der Gemeinschaft merken. Wenn die Verantwortlichen sich davon bewußt sind und die religiösen in einem Gesundheitshaus senden, verständigen sie die Familien nicht immer; so Familienmitglieder, die erfahren haben, daß ihr religiöses Mädchen eine neue Adresse hatte, sind sich sie selbst bewußt, daß die Adresse jene eines Hauses psychiatrischer Pflege war.

Wie ist die medizinische Unterstützung der religiösen gewährleistet?

Die medizinische Unterstützung ist ganz unangepaßt, insbesondere, weil einerseits die um ihre Fähigkeit gebrachten Jugendlichen zu entscheiden das Gewissen von dem verloren haben, was und schlecht für sich selbst gut ist und nicht wiedererkennt, daß sie krank sind und andererseits, weil die Verantwortlichen sie in dieser Verweigerung begleiten. Wenn diese Unterstützung besteht, kann sie entweder eine offizielle Medizin, oder eine parallele Medizin in Anspruch nehmen.

wenn es sich um eine offizielle medizinische Praxis handelt, pflegt derselbe Arzt alles es prieuré, weil es ein Freund der Gemeinschaft ist - und es gibt so ein ganzes Netz. So jener, der oft krank ist sogenannt nicht, denn er wagt nicht, sich jenem anzuvertrauen, der auch die Vorgesetzten pflegt; er kann auch nicht einen Arzt seiner Wahl sehen gehen, denn er muß vom Prior(in) übergehen, und alles weiß sich. Zahlreiche Doktoren sind Familienmitglieder von religiösen und handeln gutgläubig, aber einige fehlen der Deontologie. Psychotherapeuten oder Pseudo-Psychologen werden durch die Gemeinschaft empfohlen und begehen ernste Fehler.
wenn es sich um parallele Medizin handelt, ist es der Rückgriff auf Heilpraktiker, magnétiseurs und Wünschelrutengänger, die durch den Aberglauben und den Okkultismus den Unterwerfungsstand fortsetzen, der durch die Indoktrinierungstechniken erhalten wurde. Dies an der großen Entrüstung einiger Afrikaner sehr erstaunt seit langem in verbannt wurden diesen, Orten mit die Praktiken in ihren Familien konfrontiert zu werden. Einige Brüder von Saint-Jean haben sogar erreichte Krebspatienten gedrängt, Rückgriff auf die Methode Hamer 2 zu haben.
wenn die medizinische Unterstützung nicht vorhanden ist: dies sich bewerbende hat ein ernstes Geschwür am Kiefer gehabt, der nicht gepflegt worden ist. Angekommen in Katastrophe im Krankenhaus machte sie sich réprimander vom Arzt, so spät gekommen zu sein, und die Gefahr einer Blutvergiftung zu laufen. Das AVREF kennt die Fälle von zwei religiösen ziemlich Jugendlich, die an verallgemeinerten Krebsen gestorben sind; sind sie rechtzeitig gepflegt worden?
Wenn das schlecht geht, ist es gebräuchlich zu sagen, daß es eine Versuchung des Teufels sei, und man bis zum Exorzismus geht, um die Krankheit einzudämmen.
Das psychische Unbehagen der Jugendlichen aus den Gründen, die schon sich äußert durch physische Symptome erwähnt wurden, die nicht berücksichtigt werden. Diese Verweigerung der Wirklichkeit führt die Jugendlichen zu einem Gesamtunverständnis der Sorgen ihrer Familienmitglieder, die sie dann bis zu schlechtere übel anzuklagen gehen.

Die Brüder von Ster Jean sind ihrer aumôniersfunktionen an Passy-Buzenval enthoben worden von Rueil-Malmaison (92) am Kollegium Stanislas in Paris und am Kollegium Champittet in Lausanne. Sie waren von Katechese auf der Diözese von Paris verboten. Ein Projekt für prieuré in Lausanne ist annulliert worden, der Bischof des Ortes erklärt, daß der Gründer von Ster-Jean „vampirise die Seelen“.

Der für Ster-Jean verantwortliche Bischof hat die Brüder in seinem monition vom Juni 2000 getadelt. Auf Antrag des Vatikans sind religiöse Assistenten, Außenseiten an der Kongregation, ernannt worden, um das Funktionieren der Gemeinschaften, zwei bei den Brüdern zu kontrollieren für die kontemplativen Schwestern, aber kein bei den apostolischen Schwestern, während man dort dieselben Symptome feststellt.

Bei den Brüdern von Ster-Jean wie bei den apostolischen Schwestern hat es zahlreiche Starts (insbesondere jener der Mätresse der Studien der Schwestern) immer für Gewissenseinwand gegeben.

Die Lage ist auch bei den mariales Schwestern aus Israel und von Ster-Jean besorgniserregend, schon erwähnt in einem Artikel der Blase 3. Ihr kirchliches Statut ist nicht klar: sie sind in der „Familie Ster-Jean“ Folge an der Entscheidung eines allgemeinen Kapitels der Kongregation angenommen worden, aber der schon erwähnte Bischof, der sie seit langem von seiner Diözese ausgestoßen hat, hat verlangt (ohne es zu erhalten!) die Abschaffung ihres Namens auf dem Verbindungsbulletin von Ster-Jean. Sie werden dagegen in der Diözese von Lyon als „private Assoziation von treuen von Christus“ empfangen.

Um zu schließen haben alle Zweige von Ster-Jean gemeinsam:

die Zerstörung der Persönlichkeit viel religiöser Folge mit dem Verlust ihrer psychischen Integrität und ihrer individuellen Freiheit zu denken und zu handeln.
die Zerstörung der Familien, die ein oder mehrere Angehörige an Ster-Jean hat, die Opfer werden können: Paare zerreißen sich, von den Brüdern und Schwestern verlieren ihre Bezugspunkte und oft den Glauben.
Das UNADFI und die Assoziation religiöses Leben und Familien spielen jede ihre Rolle, um diese Zerstörungen zu bekämpfen, die Erste pro seine allgemeine Kenntnis der sektiererischen Methoden, die Sekunde durch die Erfahrung, die sie von den dramatischen Folgen der déviances in der Kirche auf den Individuen und auf den Familien hat.

Derzeit scheint die katholische Kirche nicht, die gerechten Maßnahmen noch ergriffen zu haben, um diese Lage zu verbessern.

Was ist daran?

Und welche Communate des Johannesordens gibt es eigentlöich hier in Deutschland und in Belgien oder Holland?

Liebe Gruesse und Gottes segen

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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von cantus planus » Freitag 12. Juni 2009, 13:21

Gaudete hat geschrieben:Und wie findet man diese Aussage :
Ich weiss leider nicht woher die Quelle ist
Wie belieben...? :achselzuck:

Falls sich die gesuchte Quelle auf den obengenannten Text bezieht: bevor ich das kommentiere, würde ich gerne das - offensichtlich - französische Original lesen. Das ist so zu wirr und mißverständlich, um es einordnen zu können.
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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von cantus planus » Freitag 12. Juni 2009, 13:24

Es sei mir noch die Bemerkung gestattet, dass ein gut Teil der Vorwürfe das Übliche ist, dass gewisse ideologische Kreise in der Kirche jeder gut katholischen Organisation reflexhaft vorwerfen. Daher meine Vorsicht und Zurückhaltung. Linke Kreise wettern gerne gegen rubrikentreue Messe, gute Katechese, religiöse Bildung, Gehorsam, regelmäßigen Sakramentenempfang, überlieferte Frömmigkeitsübungen, Freude am hergebrachten Glauben und Treue zum Papst und zur Kirche etc.

Man frage sich, wer was und warum sagt!

Sollte es dir gelingen, das Originaldokument wiederzufinden, sage ich gerne noch etwas näher dazu.
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Re: St.-Johannes-Gemeinschaft

Beitrag von Ecce Homo » Freitag 12. Juni 2009, 15:40

Das müsste das Originaldokument sein: hier:
Da sind aber am Anfang noch mehr Aussagen als die oben übersetzten.
o{]:¬) God Doesn't Call the Qualified...God Qualifies the Called! (⌐:[}o
In POVERTY, she gives all that she HAS;
in CHASTITY she gives all that she IS;
and in OBEDIENCE she gives all that she will BECOME.

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