Berufung

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Seraph
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Seraph » Dienstag 9. Juni 2009, 09:32

cantus planus hat geschrieben:Ansichtssache. Ich halte alle "alten" Orden, die sich nach dem Konzil gewandelt haben, für vollkommen unattraktiv. Die kontemplativen Gemeinschaften stehen da noch am Besten da. Wirklich lebensfähig sind für mich nur die Gemeinschaften, die nach dem Konzil gegründet wurden - und die sich komischerweise alle nicht an modernen Experimenten beteiligen. Ob es FSSP, Jerusalem, Bethelehemschwestern oder Seligpreisungen sind. Die monastischen Zweige sind eben modern in der Verkündigung, aber in der Lebensform so konservativ, wie man nur sein kann.
Ich glaube, wir liegen inhaltlich gar nicht so weit auseinander. So wie es hier klingt, macht es allerdings den Eindruck, als wenn sich Kategorisierungen vorwiegend daran festmachen, in welchem Usus zelebriert wird. Bei Fridericus hatte ich dieses Gefühl auch schon, bevor er es gestern abend noch explizit geschrieben hat. Und gehe ich recht in der Annahme, daß auch das vielgelobte Stift Heiligenkreuz mal eben unter "nachkonziliar" einsortiert würde?
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cantus planus
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von cantus planus » Dienstag 9. Juni 2009, 09:42

Es geht nicht nur um die Liturgiefrage, sondern vielmehr um die Lebensweise. Da ist Heiligenkreuz ganz klar "nachkonziliar" in Liturgie und Lebensform, worauf das Stift ja auch erheblichen Wert legt. Eine nachkonziliare Gründung wie die Bethelehem-Schwestern kann man aufgrund ihres Alters nicht als vorkonziliar bezeichnen, obwohl sie eine Lebensform haben, wie wir sie nach dem Konzil fast nirgendwo mehr finden. Hier wird die Unbrauchbarkeit der Begriffe deutlich. Die FSSPX ist klar vorkonziliar, ihrem Alter nach aber nachkonziliarer als fast jeder andere Orden. :D
Aber ich denke, wir liegen in unseren Ansichten in der Tat nicht weit auseinander. Ich habe immer betont, dass ich die Alte Messe alleine keinesfalls für ein Allheilmittel heile. Dazu ist auf dem Gebiet von wissenschaftlicher Theologie, Volksfrömmigkeit und Katechetisierung über Jahrzehnte ein viel zu großer Raubbau betrieben worden.
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Fridericus » Dienstag 9. Juni 2009, 17:33

Seraph hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Ansichtssache. Ich halte alle "alten" Orden, die sich nach dem Konzil gewandelt haben, für vollkommen unattraktiv. Die kontemplativen Gemeinschaften stehen da noch am Besten da. Wirklich lebensfähig sind für mich nur die Gemeinschaften, die nach dem Konzil gegründet wurden - und die sich komischerweise alle nicht an modernen Experimenten beteiligen. Ob es FSSP, Jerusalem, Bethelehemschwestern oder Seligpreisungen sind. Die monastischen Zweige sind eben modern in der Verkündigung, aber in der Lebensform so konservativ, wie man nur sein kann.
Ich glaube, wir liegen inhaltlich gar nicht so weit auseinander. So wie es hier klingt, macht es allerdings den Eindruck, als wenn sich Kategorisierungen vorwiegend daran festmachen, in welchem Usus zelebriert wird. Bei Fridericus hatte ich dieses Gefühl auch schon, bevor er es gestern abend noch explizit geschrieben hat. Und gehe ich recht in der Annahme, daß auch das vielgelobte Stift Heiligenkreuz mal eben unter "nachkonziliar" einsortiert würde?

Die MT ist nicht ein Allheilmittel und kann dies auch nie sein. Das Leben einer monastischen Gemeinschaft besteht nicht nur aus der Heiligen Messe selbst, wenngleich diese zwar ein zentralstes Moment ist.



Vielleicht sollte ich zum Thema Heiligenkreuz, was mich betrifft, noch etwas ergänzen. Wie die Zustände im Stift zur Zeit sind (z. B. die Weigerung im Seminar auch Zelebrationsübungen für die MT "anzubieten"), würde ich nicht in das Stift eintreten. Aber wenn sich der Kurs der Stiftsleitung in den nächsten Jahren ändert, dann könnte ich es mir überlegen.

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Ministrant
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Mein Eintritt bei den Prämos!!

Beitrag von Ministrant » Dienstag 16. Juni 2009, 10:45

Um mal wieder auf den Katholischen Boden zurückzukehren (vor lauter FSSPXlern).
Bei mir waren die letzten Tage, die Tage der Entscheidung. Zuerst Personalkapitel in meinem zukünftigen Kloster und am Montag Abiturverkündung.
Beides gut überstanden.
Morgen geht´s zum Habitschneider, damit alles zu Einkleidung am 11.September fertig ist. :)

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Re: Mein Eintritt bei den Prämos!!

Beitrag von cantus planus » Dienstag 16. Juni 2009, 10:48

Ministrant hat geschrieben:Um mal wieder auf den Katholischen Boden zurückzukehren (vor lauter FSSPXlern).
Bei mir waren die letzten Tage, die Tage der Entscheidung. Zuerst Personalkapitel in meinem zukünftigen Kloster und am Montag Abiturverkündung.
Beides gut überstanden.
Morgen geht´s zum Habitschneider, damit alles zu Einkleidung am 11.September fertig ist. :)
Die FSSPX ist ohne Zweifel katholisch. :dudu:

Ich freue mich für dich, dass sich dein Weg immer klarer abzeichnet. Meine begleitenden Gebete sind dir sicher! :ja:
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Re: Mein Eintritt bei den Prämos!!

Beitrag von Fridericus » Dienstag 16. Juni 2009, 10:50

Ministrant hat geschrieben:Um mal wieder auf den Katholischen Boden zurückzukehren (vor lauter FSSPXlern).
Bei mir waren die letzten Tage, die Tage der Entscheidung. Zuerst Personalkapitel in meinem zukünftigen Kloster und am Montag Abiturverkündung.
Beides gut überstanden.
Morgen geht´s zum Habitschneider, damit alles zu Einkleidung am 11.September fertig ist. :)


Herzlichen Glückwunsch.

Aber tragt ihr Prämonstratenser nicht Soutane?

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von cantus planus » Dienstag 16. Juni 2009, 10:51

Nein. Das sind die Augustiner-Chorherren.
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Fridericus » Dienstag 16. Juni 2009, 10:55

http://www.kloster-roggenburg.de/klro. ... onvent.jpg

(Das Bild ist zu groß. Deshalb bitte Link anklicken.)


Für mich schaute ihr Gewand aber nach Soutane aus.

Naja, man kann nicht alles wissen...

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von cantus planus » Dienstag 16. Juni 2009, 11:03

Ja, aber die Soutanenform wird ja durch ordenstypische Zeichen ergänzt: weißes Zingulum, Mozzetta. Daher spricht man vom Habit. (Ich dachte übrigens immer, dass zum Prämonstratenserhabit ein weißes Skapulier gehört hätte. Da hab' ich mich wohl zu den Dominikanern verlaufen...)
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Fridericus » Dienstag 16. Juni 2009, 11:10

cantus planus hat geschrieben:Ja, aber die Soutanenform wird ja durch ordenstypische Zeichen ergänzt: weißes Zingulum, Mozzetta. Daher spricht man vom Habit. (Ich dachte übrigens immer, dass zum Prämonstratenserhabit ein weißes Skapulier gehört hätte. Da hab' ich mich wohl zu den Dominikanern verlaufen...)

Achso. Vielen Dank für die Information.

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Maria Walburga » Dienstag 16. Juni 2009, 11:39

11. September ist ja ein geschichtsträchtiges Datum. :ja:

Wußte gar nicht, dass man dort sofort eingekleidet wird. Ich dachte, erstmal gibt es ein Postulat, wo man(n) noch zivil trägt. :glubsch:
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Ministrant » Dienstag 16. Juni 2009, 13:53

1.) Das Ordensgewand besteht aus: Habit (also so ähnlich wie eine Soutane), dem Skapulier, dem Zingulum und dem Kaputium (so was wie eine Mozzetta) Hier hat aber jedes Haus seinen eigenen Habit. Mal mit Kaputium, mal ohne, mal mit Zierknöpfen und mal ohne .....
2.) Da bei den Prämonstratensern das Noviziat 2 Jahre dauert, gibt es kein direktes Postulat sondern man wir sofort eingekleidet.

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von cantus planus » Dienstag 16. Juni 2009, 13:55

Das liegt wohl daran, dass die Prämonstratenser, wie auch die Augustiner-Chorherren, eigentlich kein Orden sind, sondern Kollegien von Weltgeistlichen, die sich erst später stärker den etablierten Orden angepasst haben.
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Linus » Dienstag 16. Juni 2009, 17:26

Maria Walburga hat geschrieben:11. September ist ja ein geschichtsträchtiges Datum. :ja:
Stimmt. Gründung von Heiligenkreuz 1133
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Maria Walburga » Dienstag 16. Juni 2009, 17:48

Ich dachte eher an die Nacht vom 10. auf den 11. September 1989, als Ungarn offiziell seine Grenze zu Österreich öffnete. :achselzuck:
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Christs Spouse » Donnerstag 18. Juni 2009, 20:41

So jetzt ist es raus! Das erste (und vielleicht auch einzige) kurze gespräch mit meiner Mutter hatte ich heute und es ist nicht so gut gelaufen... :nein:

cantus planus hat übrigens sehr recht behalten. Tja was will man da schon groß sagen.

Meine Mama ist jetzt ziemlich entäscht und sauer auf mich soweit ich das beurteilen kann und hat auch schon angekündigt, nicht mehr mit mir zu sprechen und wie ich sie kenne, hält sie dass auch durch. Sehr sehr schade. :traurigtaps:

Einerseits bin ich jetzt natürlich froh, dass es raus ist, aber auf der anderen Seite belastet mich die Situation schon. Ich hab schon irgendwie damit gerechnet, aber das machts halt auch nicht besser.

Aber ich freue mich natürlich weiterhin aufs Kloster und bereue meine Entscheidung nicht. Gott sei dank, das ich so viele gute Freunde hab die mich unterstützen, auch wenn ich tatsächlich zum "Berufungs Waisen" werden sollte.

Nur noch 2 1/2 Monate. Ich bin schon so voller Freude!
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cantus planus
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von cantus planus » Donnerstag 18. Juni 2009, 20:59

Mein Lieber, diese Reaktion war vorhersehbar. Und in ihrer Heftigkeit dennoch überraschend. Oft wird auch etwas gesagt, was tief unter die Haut geht. Ich erinnere mich an dieses Gespräch noch fast Wort für Wort - manches von dem, was ich da zu hören bekam, kann ich heute noch nicht glauben. Es ist allerdings auch kein zweites Mal gesagt worden... ;D

Jetzt nicht ins tiefe Loch fallen und verzagen, oder gar den Weg ändern, um den Eltern gerecht zu werden. Wie gesagt, ist in der elterlichen Sorge immer auch ein gewisser Egoismus enthalten. Schlägt man einen ganz anderen Weg ein, und sehen die Eltern dann, dass man glücklich ist, ändert sich das Verhalten schnell - und das Gewitter verzieht sich. Ich weiss aus Gesprächen mit vielen Ordensleuten, dass alle diese Erfahrung machen. Und im Normalfall wird das Eltern-Kind-Verhältnis sehr schnell wieder normal. Oft sogar herzlicher und ehrlicher als vorher.

Sei stark im Glauben und in der Liebe. Vergiß nicht, dass deine Eltern zum ersten Mal hören, womit du dich vielleicht schon seit Jahren beschäftigst. Vielleicht haben sie etwas geahnt, aber dennoch sitzt der Schock erstmal tief. Sie brauchen Zeit zum Verarbeiten.

So paradox es jetzt klingt: was du da schreibt, klingt gut! ;D
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Nueva
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Nueva » Donnerstag 18. Juni 2009, 21:23

Kann mich Cantus nur anschließen: Sei stark! Gott gibt dir die Kraft dazu!! Die Reaktion deiner Mutter ist verständlich, viele Mütter würden ähnlich reagieren, wahrscheinlich ging es mir ähnlich, würde eine meiner Töchter oder gar einer meiner Söhne so eiinen Schritt erwägen...Versuche bitte ihr Sorge zu verstehen, aber geh deinen Weg, vieles löst sich von selbst.
ICh schließe dich in meine Gebet mit ein
Lieben Gruß Nueva

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Raimund J. » Donnerstag 18. Juni 2009, 21:49

Nueva hat geschrieben: wahrscheinlich ging es mir ähnlich, würde eine meiner Töchter oder gar einer meiner Söhne so eiinen Schritt erwägen...
Warum?
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von cantus planus » Donnerstag 18. Juni 2009, 21:49

Raimund Josef H. hat geschrieben:
Nueva hat geschrieben: wahrscheinlich ging es mir ähnlich, würde eine meiner Töchter oder gar einer meiner Söhne so eiinen Schritt erwägen...
Warum?
Ich wäre froh. (... überhaupt erstmal Söhne und Töchter zu haben. :breitgrins: )
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Ecce Homo » Donnerstag 18. Juni 2009, 22:30

Christs Spouse hat geschrieben:So jetzt ist es raus! Das erste (und vielleicht auch einzige) kurze gespräch mit meiner Mutter hatte ich heute und es ist nicht so gut gelaufen... :nein:

cantus planus hat übrigens sehr recht behalten. Tja was will man da schon groß sagen.

Meine Mama ist jetzt ziemlich entäscht und sauer auf mich soweit ich das beurteilen kann und hat auch schon angekündigt, nicht mehr mit mir zu sprechen und wie ich sie kenne, hält sie dass auch durch. Sehr sehr schade. :traurigtaps:

Einerseits bin ich jetzt natürlich froh, dass es raus ist, aber auf der anderen Seite belastet mich die Situation schon. Ich hab schon irgendwie damit gerechnet, aber das machts halt auch nicht besser.

Aber ich freue mich natürlich weiterhin aufs Kloster und bereue meine Entscheidung nicht. Gott sei dank, das ich so viele gute Freunde hab die mich unterstützen, auch wenn ich tatsächlich zum "Berufungs Waisen" werden sollte.

Nur noch 2 1/2 Monate. Ich bin schon so voller Freude!
Ich nehme Euch alle mit ins Gebet! Das wird schon - nur Mut! :) :) :)
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Nueva » Freitag 19. Juni 2009, 09:23

Raimund Josef H. hat geschrieben:
Nueva hat geschrieben: wahrscheinlich ging es mir ähnlich, würde eine meiner Töchter oder gar einer meiner Söhne so eiinen Schritt erwägen...
Warum?
Oh, das hat viele Gründe. Die erste Frage wäre, was denn falsch gelaufen ist, dass sich Sohn/Tochter zu einem Klostereintritt entschließt. Was haben wir unseren Kindern wie vermittelt usw
-selbstzeifel würden mich da ganz gewaltig plagen...

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Staubkorn » Freitag 19. Juni 2009, 09:29

Falsch gelaufen?
Wenn sich ein Mensch entscheidet für Gott "da zu sein"?
Ich würde sagen, es ist genau richtig gelaufen.
Obwohl ich mit einer stark fundamentalistischen "Art" mich dann erst fragen würde: "Was ist falsch gelaufen"?
Ein Altvater wurde gefragt: "Was ist Demut?"
Er antwortete: "Demut ist, wenn du einem Bruder vergibst, der gegen dich gesündigt hat, noch bevor er selbst zu dir kommt und dich um Vergebung bittet."

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von cantus planus » Freitag 19. Juni 2009, 09:42

Nueva hat geschrieben:
Raimund Josef H. hat geschrieben:
Nueva hat geschrieben: wahrscheinlich ging es mir ähnlich, würde eine meiner Töchter oder gar einer meiner Söhne so eiinen Schritt erwägen...
Warum?
Oh, das hat viele Gründe. Die erste Frage wäre, was denn falsch gelaufen ist, dass sich Sohn/Tochter zu einem Klostereintritt entschließt. Was haben wir unseren Kindern wie vermittelt usw
-selbstzeifel würden mich da ganz gewaltig plagen...
Interessanterweise kam genau das damals von meinen Eltern. Ich kann das nicht nachvollziehen. Warum fragen sich Eltern, was falsch gelaufen ist, wenn das Kind ins Kloster oder Priester werden will?
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Firmian » Freitag 19. Juni 2009, 09:56

Linus hat geschrieben:
Maria Walburga hat geschrieben:11. September ist ja ein geschichtsträchtiges Datum. :ja:
Stimmt. Gründung von Heiligenkreuz 1133
Nicht zu vergessen der Sieg der Christenheit bei der Schlacht von Zenta am 11. September 1697.

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von taddeo » Freitag 19. Juni 2009, 10:00

Christs Spouse hat geschrieben:So jetzt ist es raus! Das erste (und vielleicht auch einzige) kurze gespräch mit meiner Mutter hatte ich heute und es ist nicht so gut gelaufen... :nein:

cantus planus hat übrigens sehr recht behalten. Tja was will man da schon groß sagen.

Meine Mama ist jetzt ziemlich entäscht und sauer auf mich soweit ich das beurteilen kann und hat auch schon angekündigt, nicht mehr mit mir zu sprechen und wie ich sie kenne, hält sie dass auch durch. Sehr sehr schade. :traurigtaps:

Einerseits bin ich jetzt natürlich froh, dass es raus ist, aber auf der anderen Seite belastet mich die Situation schon. Ich hab schon irgendwie damit gerechnet, aber das machts halt auch nicht besser.

Aber ich freue mich natürlich weiterhin aufs Kloster und bereue meine Entscheidung nicht. Gott sei dank, das ich so viele gute Freunde hab die mich unterstützen, auch wenn ich tatsächlich zum "Berufungs Waisen" werden sollte.

Nur noch 2 1/2 Monate. Ich bin schon so voller Freude!
Laß Dich nicht entmutigen! Eltern sind auch nur Menschen, sie wollen (normalerweise) nur das Beste für ihre Kinder, und haben halt seit dessen Geburt irgendwelche Hoffnungen, Wünsche, Vorstellungen ..., welchen Lebensweg das Kind mal einschlagen soll. Meistens verbindet sich mit diesen Vorstellungen der Gedanke, das Kind ein Leben lang an sich zu binden, und den hast Du mit Deiner Ankündigung, ins Kloster gehen zu wollen, erst mal zunichte gemacht. Aber tröste Dich, wenn Du gesagt hättest, Du wolltest heiraten, wäre es nicht anders gewesen. Für uns Eltern gehört das zum unweigerlichen Lebenslauf, seine Kinder irgendwann in "fremde Hände" geben zu müssen, auch wenn es schwerfällt. Ob das nun die Hände Gottes sind oder die eines Ehepartners, macht das "Hergeben" nicht leichter.

(Ich erinnere mich an einen Studienkollegen, dessen Mutter partout dagegen war, daß er Priester werden wollte. Sie drohte angeblich sogar damit, den Bischof zu erschießen, wenn er zur Diakonenweihe kommen sollte - weswegen dann die Polizei bei ihr anrückte und die Jagdgewehre ihres verstorbenen Mannes konfiszierte, damit sie ja keine Dummheiten machen konnte.)

Ich möchte Dir empfehlen, Deine Lage regelmäßig mit einem verständnisvollen geistlichen Begleiter zu besprechen. Er kann Dir helfen, das Richtige zu erkennen und Deinen Weg weiterzugehen, auch wenn Zweifel nagen. Und - versuche bitte, auch etwas Verständnis für Deine Mutter aufzubringen. Halte Dich offen für weitere Gespräche mit ihr, auch wenn sie scheinbar kein Interesse daran hat; es sollte aber wenigstens nicht an Dir scheitern. Informiere sie vielleicht über die Schritte, die in nächster Zeit anstehen, und gib ihr zu verstehen, daß Dir an ihrer Unterstützung und Anteilnahme gelegen ist. Nicht zuletzt könntest Du ihr vielleicht nahebringen, daß die endgültige Entscheidung zum Ordenseintritt ohnehin erst in ein paar Jahren fällig wird und die Zeit bis dahin - auch angesichts Deines sehr jugendlichen Alters - noch manche Unwägbarkeiten beinhalten dürfte, in denen Dir der Rückhalt Deiner Familie wichtig wäre - gerade für den nie ganz auszuschließenden Fall, daß Du es Dir vielleicht doch noch mal anders überlegst.

Jedenfalls wünsche ich Dir Gottes Segen für Deinen Weg! Wenn Du Dich vorbehaltlos darauf einläßt, dann wirst Du spüren, wie Gott Dich mit jedem Schritt, den Du machst oder zu dem Dich äußere Umstände zwingen, näher dorthin führt, wo er Dich haben möchte. Auch der scheinbare "Widerstand" Deiner Mutter kann ein solcher Umstand sein, der im Nachhinein betrachtet einmal seinen Sinn haben wird.
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Nueva » Freitag 19. Juni 2009, 15:23

cantus planus hat geschrieben:
Nueva hat geschrieben:
Raimund Josef H. hat geschrieben:
Nueva hat geschrieben: wahrscheinlich ging es mir ähnlich, würde eine meiner Töchter oder gar einer meiner Söhne so eiinen Schritt erwägen...
Warum?
Oh, das hat viele Gründe. Die erste Frage wäre, was denn falsch gelaufen ist, dass sich Sohn/Tochter zu einem Klostereintritt entschließt. Was haben wir unseren Kindern wie vermittelt usw
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Interessanterweise kam genau das damals von meinen Eltern. Ich kann das nicht nachvollziehen. Warum fragen sich Eltern, was falsch gelaufen ist, wenn das Kind ins Kloster oder Priester werden will?
Das Thema "Reaktion von Eltern auf Klostereintritt ihres Kindes Ursachen und Gründe" ist bestimmt interessant und ich würde es auch gerne mit euch diskutieren. Aber ich befürchte, das wird hier OT.

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von cantus planus » Freitag 19. Juni 2009, 16:08

Wir haben dazu bereits einen eigenen Strang. Lass es uns ruhig erstmal weiterdiskutieren, wir verbinden das dann.
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Christs Spouse » Freitag 19. Juni 2009, 17:12

Danke euch allen an die lieben und guten Zusprüche und besonders auch fürs Gebet, dass kann ich wirklich gut gebrauchen.

Ich versuch ja wirklich meine Mutter zu verstehen und ich kanns ja auch in gewisser weise nachvollziehen, aber die Reaktion ist doch sehr heftig! Ich mein sie tut so als hätte ich ihr gerade verkündet ich würde absofort Drogendealer oder so... :achselzuck:

Ich hoffe einfach, dass sie meine entscheidung wenn auch nicht verstehen aber wenigstens akzeptieren kann, wenn sie merkt, dass ich glücklich bin und das mein weg ist. Natürlich nicht von heute auf morgen aber hoffentlich doch irgendwann mal.
taddeo hat geschrieben: Nicht zuletzt könntest Du ihr vielleicht nahebringen, daß die endgültige Entscheidung zum Ordenseintritt ohnehin erst in ein paar Jahren fällig wird.
@ taddeo: wie bereits in diesem strang geschrieben werde ich schon anfang September bei den Birgittinen eintretten, also damit kann ich sie leider nicht trösten.

Aber ich vertrau einfach auch weiterhin auf Gottes Führung und hoffe das Beste.

Heute durfte ich schon eine wirklich schöne Erfahrung machen, denn ich hab so Karten mit Bibelsprüchen und Vorsätzen für jeden Tag und heute morgen hab ich die gezogen auf der stand: "Gott hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.(Psalm 91,11) und danach stand "heute will ich bewusst mit Gottes wunderbarem Führen rechnen."
Und ich durfte auch ein total tolles und aufbauendes Gespräch mit einer Arbeitskollegin haben.
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von taddeo » Freitag 19. Juni 2009, 17:32

Christs Spouse hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben: Nicht zuletzt könntest Du ihr vielleicht nahebringen, daß die endgültige Entscheidung zum Ordenseintritt ohnehin erst in ein paar Jahren fällig wird.
@ taddeo: wie bereits in diesem strang geschrieben werde ich schon anfang September bei den Birgittinen eintretten, also damit kann ich sie leider nicht trösten.
Das habe ich schon gelesen. Aber auch dieser Orden wird doch eine Zeit des Postulats und des Noviziats haben, bevor die ewige Profeß abgelegt wird, oder? Eine Zeit der Überlegung und Prüfung - für Dich, für den Orden, und auch für Deine Eltern. Apropos: Wenn Deine Mutter so heftig reagiert, was sagt denn der Rest der Familie dazu (falls diese Frage nicht zu indiskret ist, ansonsten ignoriere sie einfach!)?
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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von Christs Spouse » Sonntag 21. Juni 2009, 09:49

Also ich hab mal wieder neuigkeiten und ich kanns im Moment selber kaum fassen.

@ taddeo: tut mir leid, dann hab ich das mit dem Eintritt falsch verstanden, natürlich haben auch die Birgittinnen Kandidatur und Noviziat vor der Ablegung der Profess, aber das tröstet meine Mama halt trotzdem nicht, da ich ja schon im Kloster bin. Ich glaube außerdem, dass es sie noch mehr beunruhigen würde wenn ich sag "ach Mama tröste dich doch damit, dass ich vielleicht eh wieder komm", denn wenn ich "sowas" schon mach, dann soll ich's auch ernst meinen, auch wenns die konsequenz nach sich zieht, dass ich nicht mehr wie gewohnt bei meiner Familie sein kann.

Aber jetzt zu meinen guten Nachrichten:

Nach den vielen lieben Gebeten von euch und Gottes wunderbarem eingreifen und führen, siehts im Moment so aus, dass meine Mutter wieder total normal und lieb und nett zu mir ist!!!!! WOW! :breitgrins: :klatschhops:

Ich kanns echt kaum fassen, den normalerweise hält sie die Nummer mit dem Ignorieren und nicht mehr Reden für Wochen durch, ich kenn das ja schon. Und umso erstaunlicher ist jetzt ihr Sinneswandel! Ich kann euch gar nicht sagen wie dankbar ich dafür bin, da ist mir schon echt ein Stein vom Herzen gefallen!
Wenn das nicht Gottes eingreifen war, dann frag ich mich schon....
Zur kurzen erklärung noch, und das beantwortet zum Teil auch taddeos Frage:
Mein Vater hat bis jetzt garnichts zu dem Thema gesagt, meinem Bruder ist das so egal wie sonst noch was und meine Schwester unterstützt mich wo sie kann. Sie verstehts zwar nicht, aber sie sagt, wenn du das möchtest und das dein Weg ist dann geh! Und meine Schwester hatte ein Gespräch mit meiner Mutter und was sie da so gesagt hat, na ich bin selber überrascht!

Auf jedenfall bin ich sooooooo froh! :hops:
Ich kann's noch gar nicht fassen. Das ist echt eine riesen erleichterung!

Danke, danke, danke an euch alle für die Gebete. Ich werde ganz besonders an euch denken wenn ich mal im Kloster bin :blinker:
Bild AMOR MEUS CRUCIFIXUS ESTBild

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Re: Ordensleben/-eintritt - kann ich mir vorstellen....

Beitrag von taddeo » Sonntag 21. Juni 2009, 11:33

Na schau, das hört sich ja echt gut an! Ich freue mich für Dich, daß der erste "Schock" Deiner Mutter vielleicht doch nicht so tief sitzt wie befürchtet.

Bewahre Dir diese Erfahrung im Herzen, sie kann Dir auch mal über spätere Schwierigkeiten hinweghelfen: Gott läßt sich nicht lumpen, wenn man sich ihm ganz anvertraut.

Alles Gute!
Der liebe Gott ist ein Masseur mit Händen aus Musik. (Martin Walser)

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