Jesuiten

Klöster, Klerus, Laienschaft. Besondere Nachfolge.

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Ecce Homo
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Ecce Homo » Sonnabend 21. Mai 2011, 07:53

Positive Variante: vielleicht meint er, dass er nur im Namen des "Bruders und Herrn" betet.
Wie dieser Bruder und Herr denn konkret heißt, könnte keine Rolle spielen.

Jesuiten eben. :unbeteiligttu:
o{]:¬) God Doesn't Call the Qualified...God Qualifies the Called! (⌐:[}o
In POVERTY, she gives all that she HAS;
in CHASTITY she gives all that she IS;
and in OBEDIENCE she gives all that she will BECOME.

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Gallus
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Gallus » Sonnabend 28. Mai 2011, 00:57

Gerade auf dem Blog Mater Amata (http://materamata.blogspot.com/211/5/voll-blod.html) gefunden:

P. Klaus Mertes SJ ist Ehrenmitglied der ökumenischen Initiative Rogate. Dies wird hier vermeldet:
http://rogateberlin.wordpress.com/211/ ... d-ernannt/

Einen Eintrag drüber findet sich, ebenfalls bei Rogate, dieses Grußwort:
http://rogateberlin.wordpress.com/211/ ... indulgenz/

Wer nun wissen will von dem das Grußwort stammt, der klicke bitte (aber nur mit virtuellem Handschuh, nüchternem Magen und auf alles vorbereitet) dies hier an:
http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_ ... ieder.html

:panisch:

Heiliger Ignatius von Loyola, bitte für uns und alle Verlinkten!

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lifestylekatholik
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von lifestylekatholik » Sonnabend 28. Mai 2011, 02:24

Gallus hat geschrieben:Wer nun wissen will von dem das Grußwort stammt, der klicke bitte (aber nur mit virtuellem Handschuh, nüchternem Magen und auf alles vorbereitet) dies hier an:
Ich kenne ein paar der Schwestern und verstehe die Aufregung und Gallus »Warnhinweise« nicht ganz. Gallus, wo lebst du?
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«


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Gallus
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Gallus » Sonnabend 28. Mai 2011, 09:42

lifestylekatholik hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Wer nun wissen will von dem das Grußwort stammt, der klicke bitte (aber nur mit virtuellem Handschuh, nüchternem Magen und auf alles vorbereitet) dies hier an:
Ich kenne ein paar der Schwestern und verstehe die Aufregung und Gallus »Warnhinweise« nicht ganz. Gallus, wo lebst du?
In der Provinz. Aber es fällt mir schwer zu glauben, daß es für abgehärtete Berliner Großstadt-Jesuiten okay sein soll, mit Männern assoziiert zu sein, die grell geschminkt und mit BHs auf dem Kopf den Katholizismus verhöhnen. Das halte ich dann doch für eine ziemlich extreme Grenzüberschreitung.

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von PaceVeritas » Sonnabend 28. Mai 2011, 12:11

"Ausstieg aus dem Jesuitenorden: Erst mal keine Lust mehr auf Sahnetorte"
Für Jan ist das Leben im Orden - mit all seinen Strukturen, Regeln und Gelübden - wie eine Sahnetorte. Irgendwann war er pappsatt. Vor zwei Jahren gab er sein Leben als Jesuit auf. Doch missen möchte er die Zeit nicht.
Aus dem Interview:
Was ging in dir vor, als du gegangen bist?

Das Gefühl von "ich kann kommen und gehen wann ich will". Ich muss niemandem Rechenschaft abgeben, wo ich war und was ich tue, kann Mädels daten ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
(...)

Was war dein Wunschtraum?

Ein Wunsch war, wenn ich schon rausgeht und die Armut verlässt (sic), dann muss schon ein bisschen Kohle rein kommen.
Man hat den Eindruck, die Themen Gott, Kirche, Berufung, Verantwortung, Gehorsam kommen hier gegenüber dem Ego etwas zu kurz. Aufgrund von diffusen Gefühlen eintreten, aus demselben Anlass wieder gehen ... ? :/
» Sic enim dilexit Deus mundum ... «
(Joh. 3,16)
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lifestylekatholik
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von lifestylekatholik » Sonnabend 28. Mai 2011, 12:12

Gallus hat geschrieben:abgehärtete Berliner Großstadt-Jesuiten
Das hat nichts mit »abgehärtet« zu tun. Der gesellschaftliche Konsens hat sich verschoben und verschiebt sich weiter. Und man darf davor die Augen nicht verschließen und sich nichts vormachen: Diese Verschiebung ist längst viel weiter gediehen, als an der Oberfläche politischer Reden oder gar Gesetze deutlich wird. Die hinken noch stärker hinterher als die Provinz.

Als SPD-Wowereit verkündet hat (immerhin mit »langjährigem Lebenspartner«), er sei schwul, haben nur die Provinzler applaudiert. Die anderen hat es nicht mal gejuckt. Als FDP-Westerwelle seinen »langjährigen Lebensgefährten« vorgestellt hat, hat es keinen gejuckt.

Und als schließlich CDU-Beust einen 19-jährigen Jugendlichen (Lukas) als seinen »Partner« vorgestellt hat, hat das eben auch keinen mehr gejuckt.

Nein, die Schwestern der P. I. sind in der Wirklichkeit der BRD wesentlich normaler und akzeptierter als Priester in Soutane. Und ich denke, es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Gallus » Sonnabend 28. Mai 2011, 12:32

lifestylekatholik hat geschrieben:Nein, die Schwestern der P. I. sind in der Wirklichkeit der BRD wesentlich normaler und akzeptierter als Priester in Soutane. Und ich denke, es ist wichtig, sich dessen bewusst zu sein.
Das stimmt sicher, aber der Maßstab eines katholischen Ordensmannes sollte doch nicht der gesellschaftliche Konsens sein. Daher sollte er sich sicher nicht mit einer ökumenischen Initiative einlassen, deren Ökumenebegriff auch schwul-lesbische Ordensparodien einschließt.

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von cantus planus » Sonnabend 28. Mai 2011, 12:38

Gallus hat geschrieben:
lifestylekatholik hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Wer nun wissen will von dem das Grußwort stammt, der klicke bitte (aber nur mit virtuellem Handschuh, nüchternem Magen und auf alles vorbereitet) dies hier an:
Ich kenne ein paar der Schwestern und verstehe die Aufregung und Gallus »Warnhinweise« nicht ganz. Gallus, wo lebst du?
In der Provinz. Aber es fällt mir schwer zu glauben, daß es für abgehärtete Berliner Großstadt-Jesuiten okay sein soll, mit Männern assoziiert zu sein, die grell geschminkt und mit BHs auf dem Kopf den Katholizismus verhöhnen. Das halte ich dann doch für eine ziemlich extreme Grenzüberschreitung.
Richtig. Nur, weil es mittlerweile etlichen Unsinn gibt, muss man nicht jeden Unsinn mitmachen.
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‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von lifestylekatholik » Sonnabend 28. Mai 2011, 13:02

Gallus hat geschrieben:der Maßstab eines katholischen Ordensmannes sollte doch nicht der gesellschaftliche Konsens sein.
Zeige mir Ordensmänner oder Priester, die tatsächlich vom gesellschaftlichen Konsens abweichen. Für jeden, den du mir zeigst, zeige ich dir hundert andere.

Den von dir formulierten Anspruch halte ich für sehr theoretisch.
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von lifestylekatholik » Sonnabend 28. Mai 2011, 13:16

cantus planus hat geschrieben:Nur, weil es mittlerweile etlichen Unsinn gibt, muss man nicht jeden Unsinn mitmachen.
Man muss aber wissen, wie weit er sich schon in die Seelen gefressen hat, und dass hinter den teilweise noch gesund wirkenden Fassaden vielfach nichts mehr ist als Leere, bis zuletzt durch leisen Windhauch auch noch die Fassaden zerbröseln.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Gallus » Sonnabend 28. Mai 2011, 13:18

lifestylekatholik hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:der Maßstab eines katholischen Ordensmannes sollte doch nicht der gesellschaftliche Konsens sein.
Zeige mir Ordensmänner oder Priester, die tatsächlich vom gesellschaftlichen Konsens abweichen. Für jeden, den du mir zeigst, zeige ich dir hundert andere.
Kann ich nicht, denn die sieht man ja nicht. Die sind damit beschäftigt, still und unauffällig ihren Weg mit Gott zu gehen und nebenbei, soweit das zu ihren Aufgaben gehört, gute Seelsorger zu sein. Die hätten gar nicht die Zeit für romkritische Zeitungsinterviews oder Talkshowdebatten zur Abschaffung der katholischen Sexualmoral. Aber auch wenn sie nicht auffallen, so muß es doch ziemlich viele von ihnen geben. Sonst würde die Kirche nämlich zusammenbrechen.

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von lifestylekatholik » Sonnabend 28. Mai 2011, 13:27

Gallus hat geschrieben:so muß es doch ziemlich viele von ihnen geben. Sonst würde die Kirche nämlich zusammenbrechen.
Da die Kirche in weiten Teilen Europas tatsächlich zusammenbricht, scheinen es so viele denn wohl doch nicht zu sein.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Pit » Sonnabend 28. Mai 2011, 23:44

P.Andreas Steiner (Pressesprecher der FSSPX Deutschland) informiert über die Jesuiten- das kommt mir vor, als wenn ein Kommunist über die Heilige Messe informiert.
carpe diem - Nutze den Tag !

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Gamaliel
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Gamaliel » Sonntag 29. Mai 2011, 00:23

Pit hat geschrieben:
P.Andreas Steiner (Pressesprecher der FSSPX Deutschland) informiert über die Jesuiten- das kommt mir vor, als wenn ein Kommunist über die Heilige Messe informiert.
:hae?:

Bist Du betrunken? Was soll denn der Unsinn bedeuten?

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Gallus » Sonntag 29. Mai 2011, 02:45

lifestylekatholik hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:so muß es doch ziemlich viele von ihnen geben. Sonst würde die Kirche nämlich zusammenbrechen.
Da die Kirche in weiten Teilen Europas tatsächlich zusammenbricht, scheinen es so viele denn wohl doch nicht zu sein.
Offtopic:
Sagen wir mal: Es bröckelt. Von einem Zusammenbruch würde ich nicht reden. Und letztendlich, trotz aller Herumnörgelei (auch von mir) an diesen und jenen Mißständen, können wir doch auch zuversichtlich sein. Die Generation Konzilsgeist geht gerade in den Ruhestand, neue Priester sind oft von einer ganz anderen Frömmigkeit. Das sind zu wenige? Ja, sicher. Aber solche Leute werden in ihren Gemeinden auch wieder Berufungen hervorbringen. Ich glaube, die Kirche wird in zehn Jahren auch in Europa viel besser dastehen als heute – wenn sie in dieser kritischen Phase standhaft bleibt und sich nicht von den Memorandista kapern läßt.

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Gamaliel
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Gamaliel » Sonntag 29. Mai 2011, 09:06

Bildbericht aus den 50er Jahren über die Jesuiten (in den USA):

Life Magazine

civilisation
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von civilisation » Sonntag 29. Mai 2011, 09:58

Ein Jesuit, seine Fixierung und seine Visionen:
KNA: Zum Papstbesuch im September haben Sie zusammen mit dem Vorsitzenden des Diözesanrats Wolfgang Klose und der Kreuzberger Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Bettina Jarasch einen Blog zum Papstbesuch gestartet. Welches Ziel verfolgen Sie dabei?

Mertes: Damit wir zu einer noch breiteren gemeinsamen Vorfreude auf den Besuch finden können, ist es wichtig, dass wir nicht nur über Termine und Organisation sprechen, sondern auch als Katholiken miteinander schauen: Welche Themen stellt uns die Stadt bereits in der Vorbereitungsphase, und wie denken wir selbst darüber? Dazu gehört die Ökumene und die Stellung des Religionsunterrichts genauso dazu wie der Umgang mit Homosexualität, Migration und Integration sowie die Gleichstellung von Mann und Frau.
Quelle:
Jesuitenpater Mertes: „Werde nicht völlig von der Berliner Bühne abtreten“
http://gloria.tv/?media=161576

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von lifestylekatholik » Sonntag 29. Mai 2011, 11:35

Pit hat geschrieben:das kommt mir vor, als wenn ein Kommunist über die Heilige Messe informiert.
Hervorragend! Denn es war ein überzeugter alter Kommunist und Atheist, der mir erstmals den Aufbau der alten Messe darlegte und mich in dieses Kunstwerk einführte.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Niels » Sonnabend 4. Juni 2011, 20:44

"Drag Show" in der Jesuiten-Uni in Seattle: http://blog.cardinalnewmansociety.org/2 ... niversity/
:vogel:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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overkott
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von overkott » Sonnabend 4. Juni 2011, 21:21

civilisation hat geschrieben:Ein Jesuit, seine Fixierung und seine Visionen:
KNA: Zum Papstbesuch im September haben Sie zusammen mit dem Vorsitzenden des Diözesanrats Wolfgang Klose und der Kreuzberger Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Bettina Jarasch einen Blog zum Papstbesuch gestartet. Welches Ziel verfolgen Sie dabei?

Mertes: Damit wir zu einer noch breiteren gemeinsamen Vorfreude auf den Besuch finden können, ist es wichtig, dass wir nicht nur über Termine und Organisation sprechen, sondern auch als Katholiken miteinander schauen: Welche Themen stellt uns die Stadt bereits in der Vorbereitungsphase, und wie denken wir selbst darüber? Dazu gehört die Ökumene und die Stellung des Religionsunterrichts genauso dazu wie der Umgang mit Homosexualität, Migration und Integration sowie die Gleichstellung von Mann und Frau.
Quelle:
Jesuitenpater Mertes: „Werde nicht völlig von der Berliner Bühne abtreten“
http://gloria.tv/?media=161576
Ich freue mich mit Jesuitenpater Mertes über seine neue Aufgabe im Schwarzwald. Damit ist dieser Kelch an Bonn vorübergegangen.

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Niels
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Niels » Sonntag 5. Juni 2011, 00:06

:kugel:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Niels » Sonntag 5. Juni 2011, 00:07

(Aber eigentlich gibt's da nichts zu lachen - im Gegenteil.)
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Gallus » Freitag 17. Juni 2011, 21:22

Morgengottesdienst und Religionsunterricht im Aloisiuskolleg:

http://epistulaetiberii.blogspot.com/2 ... brech.html
:patsch:

Wieviele Priesterberufungen hat das Kolleg wohl in den letzten Jahren hervorgebracht? Ach, ich glaube ich will's gar nicht wissen.

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Yeti » Freitag 17. Juni 2011, 23:45

Gallus hat geschrieben:Morgengottesdienst und Religionsunterricht im Aloisiuskolleg:

http://epistulaetiberii.blogspot.com/2 ... brech.html
:patsch:

Wieviele Priesterberufungen hat das Kolleg wohl in den letzten Jahren hervorgebracht? Ach, ich glaube ich will's gar nicht wissen.
Vor allem der Reli-Lehrer hat so was von einer aggressiv-gehetzten Art, ganz unsympathisch. Würde der in dem ruhen, was er glaubt, dann könnte er viel entspannter sein. Ein typisches Symptom.
#gottmensch statt #gutmensch

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von ChrisCross » Sonnabend 18. Juni 2011, 00:06

Yeti hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Morgengottesdienst und Religionsunterricht im Aloisiuskolleg:

http://epistulaetiberii.blogspot.com/2 ... brech.html
:patsch:

Wieviele Priesterberufungen hat das Kolleg wohl in den letzten Jahren hervorgebracht? Ach, ich glaube ich will's gar nicht wissen.
Vor allem der Reli-Lehrer hat so was von einer aggressiv-gehetzten Art, ganz unsympathisch. Würde der in dem ruhen, was er glaubt, dann könnte er viel entspannter sein. Ein typisches Symptom.
Religionsuntericht macht ja nicht zum ersten Mal den Glauben kaputt.
Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von overkott » Sonnabend 18. Juni 2011, 00:20

ChrisCross hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:Morgengottesdienst und Religionsunterricht im Aloisiuskolleg:

http://epistulaetiberii.blogspot.com/2 ... brech.html
:patsch:

Wieviele Priesterberufungen hat das Kolleg wohl in den letzten Jahren hervorgebracht? Ach, ich glaube ich will's gar nicht wissen.
Vor allem der Reli-Lehrer hat so was von einer aggressiv-gehetzten Art, ganz unsympathisch. Würde der in dem ruhen, was er glaubt, dann könnte er viel entspannter sein. Ein typisches Symptom.
Religionsuntericht macht ja nicht zum ersten Mal den Glauben kaputt.
Pater Schneider ist leider als Leiter der Schule zu früh nach München gegangen. Er überzeugte die Schüler und Schülerinnen durch eine natürliche und vernünftige Art, als Jesuit Gott in allen Dingen zu finden. Schulen leben von ihren Persönlichkeiten. Mit einem Personalwechsel wechselt immer auch ein Stück der Identität der Schule. Matussek weint seiner Jugend etwas hinterher. Er ist ein vorkonziliarer Nostaligker. Sicher pflegt er sein katholisches Lebensgefühl. Aber es ist nicht das einzig mögliche.

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Gallus » Sonnabend 18. Juni 2011, 01:07

overkott hat geschrieben:Matussek weint seiner Jugend etwas hinterher. Er ist ein vorkonziliarer Nostaligker. Sicher pflegt er sein katholisches Lebensgefühl. Aber es ist nicht das einzig mögliche.
Nein, er hat völlig Recht mit seinen skeptischen Bemerkungen.

Da ist ein nominell katholisches, von Jesuiten betriebenes Internat. Dieses nimmt auch Schüler anderer Konfessionen auf. Schön und gut, kein Problem soweit. Man könnte mit gesundem katholischem Selbstvertrauen sagen: Willkommen bei uns, wir feiern jeden Morgen eine katholische Messe, Ihr seid herzlich eingeladen – und falls Ihr dann sogar irgendwann unser Verständnis von Eucharistie teilt, dann seid Ihr auch herzlich eingeladen, katholisch zu werden.

Aber nein. Stattdessen macht die katholische Schule Abstriche, verzichtet auf eine ordentliche heilige Messe und feiert stattdessen irgendwas seicht-beliebiges mit New-Age-Musik vom Band. Das ist Irrsinn. Reiner Irrsinn.

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Yeti » Sonnabend 2. Juli 2011, 17:48

Mal - wie ich finde - positive Nachrichten von einem Jesuiten. Ein Beitrag über "Das Loyola-Gymnasium in Prizren".
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von Yeti » Sonnabend 2. Juli 2011, 17:52

overkott hat geschrieben:Er ist ein vorkonziliarer Nostaligker.
Und Du bist ein nachkonziliarer Altliberaler. Schublade auf, Matussek rein. Das ist sicher unter Deinem möglichen intellektuellen Niveau. Übrigens gibt das Buch gar nichts her, was Du hier beschreibst. Bauchgefühl reicht als Argument nicht.
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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von overkott » Sonntag 3. Juli 2011, 08:50

Gestern haben wir mit unserm Sohn im Aloisiuskolleg Abitur gefeiert. Mit einer Eucharistiefeier (Dank ist schließlich beim Abitur besonders angebracht), mit anschließenden Ansprachen und musikalischen Darbietungen sowie der eigentlichen Zeugnisübergabe, mit anschließendem Sektempfang und abendlichem Bankett auf dem Petersberg bei fantastischem Sonnenuntergang über dem Rhein, mit Superstar Marinello und Feuerwerk. Es war wunderschön wie eine Hochzeit. Daran merkt man, dass das Aloisiuskolleg katholisch ist. Die Schule versteht zu feiern.

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Re: Jesuiten - was sie waren und was sie sind...

Beitrag von HeGe » Sonntag 3. Juli 2011, 12:30

overkott hat geschrieben:Gestern haben wir mit unserm Sohn im Aloisiuskolleg Abitur gefeiert. Mit einer Eucharistiefeier (Dank ist schließlich beim Abitur besonders angebracht), mit anschließenden Ansprachen und musikalischen Darbietungen sowie der eigentlichen Zeugnisübergabe, mit anschließendem Sektempfang und abendlichem Bankett auf dem Petersberg bei fantastischem Sonnenuntergang über dem Rhein, mit Superstar Marinello und Feuerwerk. Es war wunderschön wie eine Hochzeit. Daran merkt man, dass das Aloisiuskolleg katholisch ist. Die Schule versteht zu feiern.
Mit Verlaub, aber wieso müssen Schulen ihren Abschluss auf dem Petersberg feiern? Ich habe jetzt verschiedentlich mal gehört, was diese prunkvollen Abschlussfeiern so kosten, das fängt so bei 20.000 € an und liegt beim Petersberg mindestens doppelt so hoch. Braucht man das? Wir haben unsere Abschlussfeier in einer örtlichen Stadthalle gefeiert und ich war damit völlig zufrieden.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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