Jesuiten

Klöster, Klerus, Laienschaft. Besondere Nachfolge.

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iustus
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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von iustus » Dienstag 22. April 2014, 18:36

Maurus hat geschrieben: Da kommst du aber leicht in einen Zirkel. Denn dann wäre es ja immer so, dass - gesetzt den Fall, der Absolvent ist nicht wie gewünscht positioniert - die Ausbildung schlecht gewesen sein muss.
Nein. Sie war nur nicht gut genug.
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Maurus
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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von Maurus » Dienstag 22. April 2014, 20:21

iustus hat geschrieben:
Maurus hat geschrieben: Da kommst du aber leicht in einen Zirkel. Denn dann wäre es ja immer so, dass - gesetzt den Fall, der Absolvent ist nicht wie gewünscht positioniert - die Ausbildung schlecht gewesen sein muss.
Nein. Sie war nur nicht gut genug.
Dann war sie das nie. Es gibt und gab ja immer schlechte Absolventen.

proetcontra
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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von proetcontra » Dienstag 22. April 2014, 20:38

ad_hoc hat geschrieben: ...
Um beim Beispiel des Papstes zu bleiben:
Welche Qualifikationen hat der gegenwärtige Papst? Ich meine damit Papst Franziskus, damit keine Zweifel bestehen? Worin hat er sich besonders qualifiziert? Wo ist er der absolute Spezialist. Welche Qualität haben die von ihm bisher verfassten Schriften, sowohl vor seiner Wahl zum Papst als auch danach?
Ich behaupte: Jeder einigermaßen gebildete Katholik ist imstande, das, was der Papst bislang öffentlich geschrieben oder gesagt hat, in gleicher Qualität, vielleicht sogar noch besser, auszudrücken. Und jeder einigermaßen administrativ geschulte Mensch ist ungleich fähiger, bessere Entscheidungen zu treffen als der gegenwärtige Papst. Das ist Fakt. Macht die Augen und Ohren auf, und ihr könnt es sehen; ob Feiertag oder Werktag.
wird.
:D Offenbar haben sie seine Schriften so intensiv studiert wie die Dissertation von Schavan....
Zu seiner Ausbildung: http://www.jorge-mario-bergoglio.at/ausbildung.shtml
Und solche Tätigkeiten werden im Jesuitenorden nicht "irgendwem" überantwortet; auch wenn ihre primäre Informationsquelle (Katholisches.info) anderes behauptet :D .

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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von ad_hoc » Dienstag 22. April 2014, 21:07

proetcontra

Von Ihnen kommt echt nur Gelabbere.
(Für diejenigen, die daran Zweifel haben: Bitte übersetzt die Fremdwörter in entsprechendes Deutsch und wandelt das gemachte Sprachbild proetcontra's in das natürliche Sprachbild um - es kommt unweigerlich Mist heraus.)
Die 'Ausbildung' der Jesuiten hat ihre hohe Zeit der Qualität, der Intellektualität und der Spiritualität schon seit einigen Jahrzehnten hinter sich gelassen. Wo es noch wirklich gute Ordensangehörige gibt, so haben diese dies nicht der Ausbildung bei den Jesuiten zu verdanken, sondern sie sind es trotzdem.

Übrigens habe ich auch an Sie gedacht, als ich die neue (nun ja: vielleicht auf den ersten Blick etwas intelligenter scheinende) Mittelmäßigkeit angesprochen hatte.

Natürlich teile ich Ihnen gerne mit, dass mir freundlicherweise der auf Ihre Bettelei hin gelöschte Beitrag, der sich im Zusammenhang mit der unseligen Schavangeschichte, mit Ihnen beschäftigte, freundlicherweise wieder zugänglich gemacht wurde.
Oh Freude, oh Freude: Ich werde also hin und wieder und in etwas veränderter Form daraus zitieren können. :)

Und Sie können noch lachen? Ich könnte weinen über Sie.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von Thomas Morus » Dienstag 22. April 2014, 22:31

koukol hat geschrieben:
Peti hat geschrieben:Jesuiten durchlaufen eine zehn- bis dreizehnjährige Ausbildung, ehe sie voll in die normale Arbeit einsteigen.
Da kann man nicht mehr von Mittelmaß reden.
http://www.heiligenlexikon.de/Orden/Jesuiten.htm
Entschuldigung, das ist dummes Geschwätz.

Was sagt die Länge eines Ausbildungsweges über die "Qualtiät" desjenigen aus, der eine derartige "Ausbildung" absolviert hat?

Überhaupt nichts.

Und wenn man sich in den Reihen der Jesuiten heutzutage umschaut, dann "Gute Nacht".
Nicht zu vergessen, daß auch die Jesuiten Nachwuchsmangel haben und nehmen müssen was kommt. Aber man kann wohl sagen, daß nur Leute mit einer bestimmten kirchenpolitischen Einstellung zu den Jesuiten wollen und dort auch genommen werden.
Wie soll beim durchschnittlichen Studium denn mehr als Mittelmaß herauskommen? Wenn man die Regelstudienzeit einhalten soll, heißt es "Augen zu und durch", Schein auf Schein, keine Zeit zur Vertiefung und wenn dann nur für wenige Fächer, die einen speziell interessieren. Vorlesungen, Prüfungen, Vorlesungen, Prüfungen, dann noch Seminararbeiten, Praktika, das ganze drumrum.
Nach meinem persönlichen Eindruck ist das darauf angelegt, ausgewählte Bereiche auswendigzulernen und entsprechend anzuwenden, bloß nicht nachdenken und infrage stellen.
Nicht jeder geht aus Überzeugung zu den Jesuiten. Manchmal sind es einfach pragmatische Gründe und das, was dort am meisten geschult wird, ist der innere Widerstand.
Qui Mariam absolvisti, et latronem exaudisti, mihi quoque spem dedisti.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von taddeo » Dienstag 22. April 2014, 22:54

Thomas Morus hat geschrieben:Nicht jeder geht aus Überzeugung zu den Jesuiten. Manchmal sind es einfach pragmatische Gründe und das, was dort am meisten geschult wird, ist der innere Widerstand.
Kennst Du irgendeinen Jesuiten persönlich, dessen Berufungsgeschichte Dir ein solches Urteil ermöglichen würde? :hmm:
Jesuit KANN man ausschließlich aus tiefer Überzeugung werden, oder man wird es nie. Denn egal, welche intellektuellen oder sonstigen Kenntnisse ein Kandidat dort im Laufe seiner Ausbildung erwirbt: vor dem endgültigen Eintritt in die Gesellschaft Jesu stehen für JEDEN die dreißigtägigen Exerzitien. Und mir wurde von Jesuiten, mit denen ich in Rom während des Studiums zusammenlebte, mehrfach versichert, daß diese Exerzitien für JEDEN Bewerber eine derartige Grenzerfahrung darstellen, daß kein einziger sie durchhält, der nicht aus voller Glaubensüberzeugung diesen Weg geht. (Übrigens mit ein Grund, warum man einen Jesuiten nicht mehr nachträglich "bekehren" kann, auch unseren Papst nicht. Bei totalitären Regimen nennt man das, was da passiert, wohl "Gehirnwäsche".)
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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von Thomas Morus » Dienstag 22. April 2014, 23:03

Dieser Satz bezog sich auf die Studenten an den Hochschulen, nicht auf die, die Jesuiten werden. Ich bitte um Verzeihung, wenn das so mißverständlich war.
Qui Mariam absolvisti, et latronem exaudisti, mihi quoque spem dedisti.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von taddeo » Dienstag 22. April 2014, 23:04

Thomas Morus hat geschrieben:Dieser Satz bezog sich auf die Studenten an den Hochschulen, nicht auf die, die Jesuiten werden. Ich bitte um Verzeihung, wenn das so mißverständlich war.
Oh, das hab ich tatsächlich anders gelesen. Man sollte also betonen "nicht jeder geht aus Überzeugung zu den Jesuiten".
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Ralf
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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von Ralf » Mittwoch 23. April 2014, 08:10

ad_hoc hat geschrieben:Die 'Ausbildung' der Jesuiten hat ihre hohe Zeit der Qualität, der Intellektualität und der Spiritualität schon seit einigen Jahrzehnten hinter sich gelassen.
Belege? Oder bloß Behauptungen? Wohl (wie so oft) letzteres, weil das ja angeblich jeder so sehen müsse (oder so ähnlich).
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von ad_hoc » Mittwoch 23. April 2014, 13:29

Ralf hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Die 'Ausbildung' der Jesuiten hat ihre hohe Zeit der Qualität, der Intellektualität und der Spiritualität schon seit einigen Jahrzehnten hinter sich gelassen.
Belege? Oder bloß Behauptungen? Wohl (wie so oft) letzteres, weil das ja angeblich jeder so sehen müsse (oder so ähnlich).
Ralf
Dass Du meines Erachtens (zumindest was die einzig wahre Erkenntnis des katholischen Glaubens und insbesondere die Irrungen und Wirrungen anbelangt, denen diejenigen ausgesetzt sind, die sich nicht ausreichend um Erkenntnis bemühen) nicht mehr ernst zunehmen bist, weißt Du bereits. Warum sollte ich also mit Dir diskutieren?
Sperre einfach Deine Augen und Ohren auf - und Du erkennst alles, sofern Du guten Willens dazu bist.
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Caviteño
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Re: Jesuiten

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 7. August 2014, 10:47

Ein Bericht über die Jesuiten in der Schweiz:
Die Jesuiten haben die Faszination des Umstrittenen, ja Verbotenen noch nicht ganz verloren. Erst 1973 hob das Schweizervolk mit einer knappen Mehrheit von 55 Prozent jene Einschränkung der Religionsfreiheit auf, die letztlich auf 1847, die Zeit des Sonderbunds, zurückging. Damals hatten Radikalliberale das Wirken des Ordens, namentlich in den Mittelschul-Kollegien, zur Gefahr für den modernen Staat emporstilisiert, während konservative Katholiken das Gleiche zur Frage des konfessionellen Überlebens erklärten.
(...)
Die Jesuiten haben später auch die 126 Jahre des Bannes in der Schweiz überlebt. Verboten waren die «Aufnahme» des Ordens in einem Kanton und das Wirken von Mitgliedern in Kirche und Schule. Anfänglich wurde dies recht strikt vollzogen. Doch 1973 schrieb der Zürcher Staats- und Kirchenrechtler Werner Kägi in seinem monumentalen Gutachten, die Verfassungsbestimmung werde «in weitem Umfang nicht mehr angewendet». Tätig waren die Jesuiten damals namentlich in der Erwachsenenbildung, in der Jugendarbeit, in der Seelsorge für spezifische Kreise und in der Publizistik.
Die heutige Säkularisierung erweist sich in gewisser Hinsicht als das grössere Problem. Die Zahl der Schweizer Jesuiten – rund 6 – ist kaum noch halb so gross wie vor der Aufhebung des Verbots und dürfte trotz einigen Neueintritten noch weiter sinken.
(...)
Als stärkste Säule erweist sich das einstige Exerzitienhaus (und vormalige Kurhaus) Bad Schönbrunn im Kanton Zug, das als Lassalle-Haus zum «Zentrum für Spiritualität, Dialog und Verantwortung» geworden ist. In konfessionell offener Art wird dort der geistliche Kern des Ordens weitergepflegt, die Exerzitien, wie sie von Ignatius geprägt worden sind. Der Begriff tönt nach Unterordnung, und die «Übungen» sind durchaus ein disziplinierendes Programm der Gewissenserforschung und des Kampfs gegen die Sünde.
(...)
Jährlich absolvieren 1 bis 15 Personen die ganzen, 3-tägigen Exerzitien; insgesamt, mit kürzeren Programmen, verzeichnet das Lasalle-Haus etwa 16 Kurstage. Angesprochen werden laut Rutishauser vor allem Menschen in Phasen der Suche oder Reorientierung, also Jüngere, solche in der Lebensmitte und Neupensionierte. Angeboten wird auch ein Lehrgang für die Leitung von Exerzitien. Rund 9 Prozent der Kurstage gelten aber anderen Formen der Spiritualität und der Lebensführung, besonders dem Zen und dem Yoga.
http://www.nzz.ch/schweiz/macht-anfeind ... 1.18357947

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Niels
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Re: Jesuiten

Beitrag von Niels » Freitag 14. Oktober 2016, 15:39

"Der 1948 in Caracas geborene Venezolaner Arturo Sosa Abascal ist der neue Generalobere des Jesuitenordens": http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 81213.html
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Petrus
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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von Petrus » Mittwoch 19. Oktober 2016, 11:06

Ralf hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Die 'Ausbildung' der Jesuiten hat ihre hohe Zeit der Qualität, der Intellektualität und der Spiritualität schon seit einigen Jahrzehnten hinter sich gelassen.
Belege? Oder bloß Behauptungen? Wohl (wie so oft) letzteres, weil das ja angeblich jeder so sehen müsse (oder so ähnlich).
nun,

wer sich aus erster Hand informieren möchte, gehe auf die website Jesuiten.org, und bestelle sich da die (kostenlose, echt!) Zeitschrift.
"Bis wir die volle Einheit hamm,
gilt die Devise:
Halt mer zsamm!"

(Karl Hillenbrand anläßllich der Verabschiedung von Christian Schmidt).

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Re: Jesuiten

Beitrag von HeGe » Dienstag 8. November 2016, 10:44

P. Johannes Siebner, bislang Rektor des Aloisiuskollegs in Bonn, wird neuer Provinzial der deutschen Jesuiten:

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bon ... 27.html
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Jesuiten

Beitrag von Niels » Dienstag 8. November 2016, 10:55

Ist der auch so drauf wie sein neuer Chef?
http://www.katholisches.info/216/11/5 ... scal-1978/
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Nachrichten aus den Bistümern IV

Beitrag von Petrus » Dienstag 8. November 2016, 12:05

taddeo hat geschrieben:kennst Du irgendeinen Jesuiten persönlich
ja, taddeo. aber nur einen. P. Franz (Ferenc) Jalics SJ.

er hat mich freundlich aufgenommen, da,
mir mit großer Geduld mir gezeigt, was mein persönlicher Weg im Gebet ist,

und war halt einfach für mich da.

danke, Franz.

Peter.

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Re: Jesuiten

Beitrag von Gallus » Freitag 24. Februar 2017, 10:30

Wird der Jesuitenorden von einem Häretiker geleitet?

http://wdtprs.com/blog/2017/02/head-of- ... very-much/

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Re: Jesuiten

Beitrag von Niels » Freitag 24. Februar 2017, 10:55

Meine Oma hätte jetzt gesagt: "Wie der Herr, so's Gescherr." :pfeif:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Jesuiten

Beitrag von HeGe » Freitag 24. Februar 2017, 14:17

Wer Englisch nicht so gerne mag, kann sich eine Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen auch hier antun: :bedrippelt:

http://www.summorum-pontificum.de/theme ... sches.html
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Jesuiten

Beitrag von Marion » Freitag 24. Februar 2017, 15:14

HeGe hat geschrieben:
Freitag 24. Februar 2017, 14:17
Wer Englisch nicht so gerne mag, kann sich eine Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen auch hier antun: :bedrippelt:

http://www.summorum-pontificum.de/theme ... sches.html
Daraus:
... die dort heute das große Wort führen, sind wohl nur noch ganz gewöhnliche kleinkarierte Apostaten ...
Es ist schön zu sehen, daß die Realität doch noch von manchen erkannt wird. Dann ist nämlich noch nicht Hopfen und Malz verloren :)
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Raphael
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Re: Jesuiten

Beitrag von Raphael » Sonnabend 25. Februar 2017, 06:53

Marion hat geschrieben:
Freitag 24. Februar 2017, 15:14
HeGe hat geschrieben:
Freitag 24. Februar 2017, 14:17
Wer Englisch nicht so gerne mag, kann sich eine Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen auch hier antun: :bedrippelt:

http://www.summorum-pontificum.de/theme ... sches.html
Daraus:
... die dort heute das große Wort führen, sind wohl nur noch ganz gewöhnliche kleinkarierte Apostaten ...
Es ist schön zu sehen, daß die Realität doch noch von manchen erkannt wird. Dann ist nämlich noch nicht Hopfen und Malz verloren :)
Wie jetzt? :achselzuck:

Wurde der Charlier zum Papst gewählt und keiner hat's mitgekriegt? :anton:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Jesuiten

Beitrag von Gallus » Freitag 21. Juli 2017, 20:50

Der aktuelle Chef des Jesuitenordens verehrt Buddha.

https://twitter.com/ProtecttheFaith/sta ... 6360376320

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Re: Jesuiten

Beitrag von Marienkind » Sonnabend 22. Juli 2017, 10:54

Der aktuelle Chef des Jesuitenordens verehrt Buddha
Si cum Jesuitis,
Sine Jesu itis!

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Raphael
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Re: Jesuiten

Beitrag von Raphael » Sonnabend 22. Juli 2017, 11:00

Marienkind hat geschrieben:
Sonnabend 22. Juli 2017, 10:54
Jesuitis
Is' datt so watt wie Gastritis? :achselzuck:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Jesuiten

Beitrag von taddeo » Sonnabend 22. Juli 2017, 11:31

Marienkind hat geschrieben:
Sonnabend 22. Juli 2017, 10:54
Der aktuelle Chef des Jesuitenordens verehrt Buddha
Si cum Jesuitis,
Sine Jesu itis!
"... non cum Jesu itis" heißt das. Wegen des Wortspiels. :blinker:
nemini parcetur

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Re: Jesuiten

Beitrag von Marienkind » Sonnabend 22. Juli 2017, 14:18

Hoch geschätzter Herr Taddeo:

"cum" und "sine" heisst es, weil es ich um einen paralogismus in dictione der Art Homonymia handelt.
Hier wird das Wort "cum" dem "sIne" gegenübergestellt.
.

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Re: Jesuiten

Beitrag von taddeo » Sonnabend 22. Juli 2017, 19:34

Marienkind hat geschrieben:
Sonnabend 22. Juli 2017, 14:18
Hoch geschätzter Herr Taddeo:

"cum" und "sine" heisst es, weil es ich um einen paralogismus in dictione der Art Homonymia handelt.
Hier wird das Wort "cum" dem "sIne" gegenübergestellt.
.
cum jesuitis.jpg
nemini parcetur

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Re: Jesuiten

Beitrag von Marienkind » Sonnabend 22. Juli 2017, 22:18

Es gibt auch in der lateinischen Sprache eine Eleganz!
.
Der Hexayllabus
.
Si cum Jesuitis
Sine Jesu itis
.

stellt das "si" dem "si=ne" gegenüber.
.
Soviel mir bekannt ist, ist in dieser Form die Aussage auch in den kontroverstheologischen Schriften des 16. und 17. Jahrhunderts gebraucht.

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Re: Jesuiten

Beitrag von Gallus » Sonntag 13. August 2017, 14:36

Im aktuellen Osservatore Romano nennt der Ordensobere der Jesuiten das gefälschte und manipulierte Referendum in Venezuela, das den Weg in die Diktatur ebnete, die "wichtigste bürgerliche Abstimmung der venezolanischen Geschichte."

Meine Güte, was ist dieser Orden vor die Hunde gegangen.

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