Engelwerk

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taddeo
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Re: Engelwerk

Beitrag von taddeo » Montag 18. Oktober 2010, 15:30

ad_hoc hat geschrieben:Solche Bischöfe wie Bischof Gregor Maria Hanke sind die neue Hoffnung der Kirche! Ein tiefgläubiger Mann, und vor allen Dingen papst- und romtreu. Möge es bald mehr solche Bischöfe geben.

Gruß, ad_hoc
Amen! :daumen-rauf:

(In Passau könnten wir so jemanden dringendst brauchen ...)
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incarnata
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Re: Engelwerk

Beitrag von incarnata » Dienstag 19. Oktober 2010, 00:37

taddeo hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Solche Bischöfe wie Bischof Gregor Maria Hanke sind die neue Hoffnung der Kirche! Ein tiefgläubiger Mann, und vor allen Dingen papst- und romtreu. Möge es bald mehr solche Bischöfe geben.

Gruß, ad_hoc
Amen! :daumen-rauf:

(In Passau könnten wir so jemanden dringendst brauchen ...)
:daumen-rauf: :daumen-rauf: dito !
(vielleicht wird ja er statt Marx Kardinal :hmm:
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
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Re: Engelwerk

Beitrag von maliems » Mittwoch 20. Oktober 2010, 00:29

das wird immer wahrscheinklicher.

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Re: Engelwerk

Beitrag von Berolinensis » Mittwoch 20. Oktober 2010, 10:00

maliems hat geschrieben:das wird immer wahrscheinklicher.
Sehe ich gar nicht so. Bin ziemlich sicher, daß Marx erhoben wird und Hanke nicht. Muß er halten warten, bis er hier nach Berlin kommt. ;D

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Re: Engelwerk

Beitrag von maliems » Donnerstag 21. Oktober 2010, 01:42

wie rechtdu hattest...

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Re: Engelwerk

Beitrag von ottaviani » Donnerstag 4. November 2010, 13:09

Es gibt Neuigkeiten
http://press.catholica.va/news_services ... 32&lang=ge
und eine zusammenfassung von Kathnet
http://www.kath.net/detail.php?id=28781
Eines dürfte somit klar sein für die Maßnahmen diverser deutscher Diözesen besteht kein Anlaß mehr
was die Mahnung betrifft erlaube ich mir zu sagen 1 jahre zu spät den die hier angesprochenen haben längst Untergrundstrukturen geschaffen was man nicht wollte passiert jetzt wird das ganze wirklich zur geheim Gesellschaft

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Re: Engelwerk

Beitrag von berneuchen » Donnerstag 4. November 2010, 21:56

ottaviani hat geschrieben:Es gibt Neuigkeiten
http://press.catholica.va/news_services ... 32&lang=ge
und eine zusammenfassung von Kathnet
http://www.kath.net/detail.php?id=28781
Eines dürfte somit klar sein für die Maßnahmen diverser deutscher Diözesen besteht kein Anlaß mehr
was die Mahnung betrifft erlaube ich mir zu sagen 1 jahre zu spät den die hier angesprochenen haben längst Untergrundstrukturen geschaffen was man nicht wollte passiert jetzt wird das ganze wirklich zur geheim Gesellschaft



Wer's glaubt. Wenn selbst Rom einräumt, dass nicht alle Probleme mit dieser Sondergemeinschaft gelöst sind, dann ist wohl die Rekonziliation dieser Leute alles andere als abgeschlossen. Sie jetzt hierb wieder " hoffähig" zu erklären, ist sträflicher Leichtsinn.

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Re: Engelwerk

Beitrag von ad_hoc » Freitag 5. November 2010, 00:45

Ohne auf das entrüstete Gewinsel des nur scheinbaren Insiders berneuchen eingehen zu wollen:

Von wirklichen Untergrundstrukturen, wie ottaviani sie nennt, weiß ich nichts. Allerdings glaube ich kurzfristig und mehr zufällig Kontakt gehabt zu haben mit einer Gruppe von Menschen, die den Gedanken der Führung des Menschen durch seinen Hl. Schutzengel im Sinne des Opus Angelorum pflegen. Es handelt sich hier um eine Gruppe, die absolut papsttreu und den Lehren der katholischen Kirche vollkommen ergeben ist. Sie sind mir jedenfalls allesamt lieber als diejenigen, die sich ihren eigenen Vorstellungen von Kirche hingeben und gewissermaßen eine Parallel-Kirche neben der Römisch-Katholischen Kirche gebildet haben.

Ich wiederhole hier nochmals: Das Opus Angelorum war nie eine Gemeinschaft, die völlig auf eine neue Engelslehre begründet war. Die Erkenntnisse bzw. Visionen von Gabriele Bitterlich hatten einzig und allein das Ziel, die Verehrung, die Liebe und die Anbetung unseres dreifaltigen Gottes tiefer zu erfassen, tiefer in das Geheimnis der würdigen Hl. Messe einzudringen und mit Hilfe der Hl. Engel immer näher auf Gott zuzugehen. Die Hl. Messe wurde immer im neuen Ritus gelesen und sie war ein Vorbild an Würde und Heiligkeit der Hl. Messe.

Gruß, ad_hoc
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Re: Engelwerk

Beitrag von Linus » Freitag 5. November 2010, 06:11

Redest du vom Opus Dei? Die haben, was den Umgang mit Schutzengel (Grüß Deinen eigenen am Morgen und den anderer, wenn Du auf andere Leute triffst) auch eine ziemlich ausgeprägte Lehre.
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Re: Engelwerk

Beitrag von Peti » Freitag 5. November 2010, 08:33

ad_hoc hat geschrieben:Solche Bischöfe wie Bischof Gregor Maria Hanke sind die neue Hoffnung der Kirche! Ein tiefgläubiger Mann, und vor allen Dingen papst- und romtreu. Möge es bald mehr solche Bischöfe geben.
Gruß, ad_hoc
Bischof Hanke wird ja von vielen Schreibern hier hochgeschätzt.
Auf die Frage nach seinem theologischen Hintergrund antwortete er:
"Von den neueren Theologen sind es vor allem Newman, dessen Schriften mich intensiv geprägt haben, sowie Hans Urs von Balthasar und Henry de Lubac."
http://www.zenit.org/article-11515?l=german
Mir gefällt diese Antwort.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Re: Engelwerk

Beitrag von ottaviani » Freitag 5. November 2010, 08:42

berneuchen hat geschrieben:
ottaviani hat geschrieben:Es gibt Neuigkeiten
http://press.catholica.va/news_services ... 32&lang=ge
und eine zusammenfassung von Kathnet
http://www.kath.net/detail.php?id=28781
Eines dürfte somit klar sein für die Maßnahmen diverser deutscher Diözesen besteht kein Anlaß mehr
was die Mahnung betrifft erlaube ich mir zu sagen 1 jahre zu spät den die hier angesprochenen haben längst Untergrundstrukturen geschaffen was man nicht wollte passiert jetzt wird das ganze wirklich zur geheim Gesellschaft



Wer's glaubt. Wenn selbst Rom einräumt, dass nicht alle Probleme mit dieser Sondergemeinschaft gelöst sind, dann ist wohl die Rekonziliation dieser Leute alles andere als abgeschlossen. Sie jetzt hierb wieder " hoffähig" zu erklären, ist sträflicher Leichtsinn.
Wiso die die sich haben verändern lassen sind eben jetzt hoffähig mit allem was dazu gehört handkomunion konzelebration Volksaltar ect da wurde ganze Arbeit geleistet
hier der Brief der Kongregation in deutsch
http://www.zenit.org/article-21766?l=ge ... rg/g-21766

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Re: Engelwerk

Beitrag von maliems » Sonnabend 6. November 2010, 01:28

Peti hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Solche Bischöfe wie Bischof Gregor Maria Hanke sind die neue Hoffnung der Kirche! Ein tiefgläubiger Mann, und vor allen Dingen papst- und romtreu. Möge es bald mehr solche Bischöfe geben.
Gruß, ad_hoc
Bischof Hanke wird ja von vielen Schreibern hier hochgeschätzt.
Auf die Frage nach seinem theologischen Hintergrund antwortete er:
"Von den neueren Theologen sind es vor allem Newman, dessen Schriften mich intensiv geprägt haben, sowie Hans Urs von Balthasar und Henry de Lubac."
http://www.zenit.org/article-11515?l=german
Mir gefällt diese Antwort.
mir eigentlich auch. Es sind halt keine harten Dogmatiker a la Ottaviani (die mir lieber wären), aber doch Autoren, die man mit katholischem Herzen lesen kann (manchmal Bedenken habend, weils ja auch Leute mit weniger katholsichem Willen lesen).

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Re: Engelwerk

Beitrag von berneuchen » Sonntag 7. November 2010, 21:21

ad_hoc hat geschrieben:Ohne auf das entrüstete Gewinsel des nur scheinbaren Insiders berneuchen eingehen zu wollen:

Von wirklichen Untergrundstrukturen, wie ottaviani sie nennt, weiß ich nichts. Allerdings glaube ich kurzfristig und mehr zufällig Kontakt gehabt zu haben mit einer Gruppe von Menschen, die den Gedanken der Führung des Menschen durch seinen Hl. Schutzengel im Sinne des Opus Angelorum pflegen. Es handelt sich hier um eine Gruppe, die absolut papsttreu und den Lehren der katholischen Kirche vollkommen ergeben ist. Sie sind mir jedenfalls allesamt lieber als diejenigen, die sich ihren eigenen Vorstellungen von Kirche hingeben und gewissermaßen eine Parallel-Kirche neben der Römisch-Katholischen Kirche gebildet haben.

Ich wiederhole hier nochmals: Das Opus Angelorum war nie eine Gemeinschaft, die völlig auf eine neue Engelslehre begründet war. Die Erkenntnisse bzw. Visionen von Gabriele Bitterlich hatten einzig und allein das Ziel, die Verehrung, die Liebe und die Anbetung unseres dreifaltigen Gottes tiefer zu erfassen, tiefer in das Geheimnis der würdigen Hl. Messe einzudringen und mit Hilfe der Hl. Engel immer näher auf Gott zuzugehen. Die Hl. Messe wurde immer im neuen Ritus gelesen und sie war ein Vorbild an Würde und Heiligkeit der Hl. Messe.




Fühlst du dich von mir angegriffen, dann sag klar warum. Ich habe nie beansprucht ein Insider in deinem Sinn zu sein (davor hat mich Gott bewahrt). Was ich vom Engelwerk mitgekriegt habe, reicht um die Skepsis aufrecht zu erhalten. Wer sich so erwählt und eingeweiht wähnt, wie es dort der Fall ist, findet immer ein Hintertürchen, um dem kirchlichen Instanzen die Schmierenkomödie vom bekehrten Sünder vorzuspielen. Das der Bitterlich - Clan im Hintergrund immer noch sagt wo es langgeht, des bin ich mir sicher.


Gruß, ad_hoc

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Re: Engelwerk

Beitrag von ad_hoc » Montag 8. November 2010, 01:47

Nein berneuchen, angegriffen fühle ich mich durch Dich keineswegs. Ich habe nur festgestellt, dass Du über Dinge redest, worüber Du nichts weißt außer fragwürdigem Gehörtem oder Angelesenem.
Der Bitterlich-Clan (wenn Du die Verwandschaft meinst) wirkt überhaupt nicht; was davon übrig ist, geht selber fragwürdige Wege, und diese womöglich nicht im Sinne des ehemaligen Opus Angelorum. Der einzige Offizielle, ein Sohn von Frau Bitterlich, ist mittlerweile leider verstorben. Die Priester und Ordenleute im engeren Umfeld von Frau Bitterlich sind ebenfalls verstorben oder altersbedingt nicht mehr mit Funktionen betraut.

Gruß, ad_hoc
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Re: Engelwerk

Beitrag von berneuchen » Dienstag 9. November 2010, 17:18

ad_hoc hat geschrieben:Nein berneuchen, angegriffen fühle ich mich durch Dich keineswegs. Ich habe nur festgestellt, dass Du über Dinge redest, worüber Du nichts weißt außer fragwürdigem Gehörtem oder Angelesenem.
Der Bitterlich-Clan (wenn Du die Verwandschaft meinst) wirkt überhaupt nicht; was davon übrig ist, geht selber fragwürdige Wege, und diese womöglich nicht im Sinne des ehemaligen Opus Angelorum. Der einzige Offizielle, ein Sohn von Frau Bitterlich, ist mittlerweile leider verstorben. Die Priester und Ordenleute im engeren Umfeld von Frau Bitterlich sind ebenfalls verstorben oder altersbedingt nicht mehr mit Funktionen betraut.

Gruß, ad_hoc

Ich kann Dir versichern, daß es sich um mehr als fragwürdiges Gehörtes und Angelesenes handelt. Ich habe manche der Vorgänge in Schondorf a.A. und im Exerzitienhaus St. Ottilien aus nächster Nähe erlebt. Nix für ungut (übrigens, zu Beruhigung: mein Hund ist braun, nicht schwarz).
Gruß B.

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Re: Engelwerk

Beitrag von Raphaela » Dienstag 9. November 2010, 21:41

berneuchen hat geschrieben:[Ich kann Dir versichern, daß es sich um mehr als fragwürdiges Gehörtes und Angelesenes handelt. Ich habe manche der Vorgänge in Schondorf a.A. und im Exerzitienhaus St. Ottilien aus nächster Nähe erlebt. Nix für ungut (übrigens, zu Beruhigung: mein Hund ist braun, nicht schwarz).
Gruß B.
Wann hast du dies erlebt?
Ich habe es erlebt, dass der Dekan sich geweigert hat, nach den Änderungen auf das Engelwerk zuzugehen und dies allen anderen Priestern auch geraten hat.!- Übrigens war zu dem Zeitpunkt der Dies/die Dekanatskonferenz immer in St. Ottilien
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Re: Engelwerk

Beitrag von berneuchen » Sonnabend 13. November 2010, 20:17

Raphaela hat geschrieben:
berneuchen hat geschrieben:[Ich kann Dir versichern, daß es sich um mehr als fragwürdiges Gehörtes und Angelesenes handelt. Ich habe manche der Vorgänge in Schondorf a.A. und im Exerzitienhaus St. Ottilien aus nächster Nähe erlebt. Nix für ungut (übrigens, zu Beruhigung: mein Hund ist braun, nicht schwarz).
Gruß B.
Wann hast du dies erlebt?
Ich habe es erlebt, dass der Dekan sich geweigert hat, nach den Änderungen auf das Engelwerk zuzugehen und dies allen anderen Priestern auch geraten hat.!- Übrigens war zu dem Zeitpunkt der Dies/die Dekanatskonferenz immer in St. Ottilien

Ist schon ein paar Jährchen her, war aber so krass, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass aus so verquaster "Frömmigkeit" noch eine theologisch verantwortbare Sache werden könnte. Das ganze dubiose Bittlerlich - Gedankengebäude kann m. E. nicht in normale kirchliche Bahnen geführt werden.

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Re: Engelwerk

Beitrag von Raphaela » Sonnabend 13. November 2010, 21:00

berneuchen hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:
berneuchen hat geschrieben:[Ich kann Dir versichern, daß es sich um mehr als fragwürdiges Gehörtes und Angelesenes handelt. Ich habe manche der Vorgänge in Schondorf a.A. und im Exerzitienhaus St. Ottilien aus nächster Nähe erlebt. Nix für ungut (übrigens, zu Beruhigung: mein Hund ist braun, nicht schwarz).
Gruß B.
Wann hast du dies erlebt?
Ich habe es erlebt, dass der Dekan sich geweigert hat, nach den Änderungen auf das Engelwerk zuzugehen und dies allen anderen Priestern auch geraten hat.!- Übrigens war zu dem Zeitpunkt der Dies/die Dekanatskonferenz immer in St. Ottilien
Ist schon ein paar Jährchen her, war aber so krass, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass aus so verquaster "Frömmigkeit" noch eine theologisch verantwortbare Sache werden könnte. Das ganze dubiose Bittlerlich - Gedankengebäude kann m. E. nicht in normale kirchliche Bahnen geführt werden.
Also, ich habe eine Priester, der zum Engelwerk gehört schon sehr ausgefragt -Schon eben solcher Gerüchte, wie sie von dir gegeben werden und weil ich das Verhalten vor einigen Jahren vom Dekan und anderen Priestern mitbekommen habe. - Und du kannst sicher sein, dass sich einiges geändert hat.
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Re: Engelwerk

Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonnabend 13. November 2010, 22:48

berneuchen hat geschrieben:Das ganze dubiose Bittlerlich-Gedankengebäude kann m. E. nicht in normale kirchliche Bahnen geführt werden.
Wurde es ja auch nicht, sondern komplett verboten.
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Re: Engelwerk

Beitrag von ad_hoc » Mittwoch 10. August 2011, 00:49

Raphaela haut im Berneuchensschen Geschwafel mit drauf:
Das ganze dubiose Bittlerlich - Gedankengebäude kann m. E. nicht in normale kirchliche Bahnen geführt werden.
Dazu ist zu sagen, dass eine neue Offenbarung durch Gabriele Bitterlich nicht stattgefunden hat und schon gar nicht durch sie bzw. durch ihre Anhänger gewollt war.
Das angebliche "dubiose Bitterlich - Gedankengebäude" ist nicht auf deren Aktivitäten zurückzuführen, sondern auf diejenigen verleumderischen Aktivitäten ihrer Gegner, unter denen sich besonders der mittlerweile verstorbene Weihbischof, Heinrich Graf von Soden-Fraunhofen, in unrühmlicher Art und Weise hervorgetan hat. Dessen an und für sich erkennbare kriminelle Energie, was bewusstes Verfälschen, Verleumden, Entstellen und Lügen anbelangt, wird vielleicht doch noch zu gegebener Zeit mal aufgearbeitet und nachgewiesen werden können, wobei man da anfangen sollte, dass er selbst um die Aufnahme in das Werk der Hl. Engel (wie es eigentlich korrekt hiess) ersucht hatte, aber aus mir leider nicht bekannten Gründen abgelehnt worden ist (im Gegensatz zu zahlreichen Priestern und Ordensangehörigen, ja auch Bischöfen). Erst nach dieser Ablehnung erfolgte die wilde Jagd des Soden-Fraunhofen auf das Werk.

Diejenigen, die, nicht als die ersten, aber auch nicht als die letzten und ohne irgendetwas ganz konkret zu wissen, nichts anderes zu tun haben, als derartige Verleumdungen unzählige Male widerzukäuen, möchten sich von mir im Geiste als geohrfeigt betrachten.

Zur Erläuterung: Keine Offenbarung bzw. eine Erweiterung einer solchen war jemals geplant, sondern eine gewisse Bereicherung, um den Glauben zu stärken, das Glaubensverständnis zu vertiefen und die Spiritualität auf Gott hin zu intensivieren. Wer jemals einen Vortrag oder eine Hl. Messe damals besucht hat, weiß darum, auch darum, dass die Hirngespinste ihre Ursachen in den Vorstellungen und Äußerungen der Gegner haben, und nicht beim Werk selbst.

Leider, leider, so muss auch festgestellt werden, haben einige Menschen (in der Regel sehr alte Menschen) die Vorträge nicht verstanden und ihren eigenen Fantasien freien Lauf gelassen. Das hat Soden-Fraunhofen natürlich aufgegriffen, obwohl ihm aus den ihm vorliegenden Unterlagen klar erkennbar geworden war, dass sich die Äußerungen dieser Menschen von den Inhalten und auch den Aussagen der befragten Priester klar unterschieden. Einigen Priestern im Werk kann man höchstens vorwerfen, dass sie zu vertrauensselig, zu einfältig gegenüber den Schlechtigkeiten und Hinterhältigkeiten dieser Welt gewesen waren, und Soden-Fraunhofen, der sich dieser weltlichen Mittel fleissig bediente, nicht gewachsen waren.


An phylax und Niels:
Dann freut Euch. Denn ebenfalls nichts anderes hatten die Anhänger des Werkes der Hl. Engel im Sinn. Ich wüßte auch nicht, wie Ihr etwas anderes vor dem Richterstuhl in der Ewigkeit hättet vertreten wollen.

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Re: Engelwerk

Beitrag von phylax » Mittwoch 10. August 2011, 20:45

Richterstuhl der Ewigkeit!
Gehts auch ne Nummer kleiner?
Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken

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Re: Engelwerk

Beitrag von Robert Ketelhohn » Donnerstag 11. August 2011, 00:46

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Re: Engelwerk

Beitrag von cantus planus » Freitag 12. August 2011, 10:38

Neues von jenem Teil des Engelwerks, der sich den römischen Anordnungen nicht gefügt hat: http://kreuz.net/article.13691.html
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

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Re: Engelwerk

Beitrag von Melody » Freitag 12. August 2011, 10:54

OT
Ah, der Thread ist wieder auf!
Ich muss unbedingt erwähnen, wie sehr es mich gefreut hat, mal auf Anhieb ein Bild zu erkennen, auch wenn dies hier nicht der Bilderrätselstrang ist... ;-)
Denn den von Robert geposteten Offizialatsstuhl hab ich an Pfingstsonntag mit eigenen Augen bei einem Ausflug nach Werl bewundern können! Er befindet sich in der dortigen Propsteikirche.
Sorry. ;D
/OT
Ewa Kopacz: «Für mich ist Demokratie die Herrschaft der Mehrheit bei Achtung der Minderheitenrechte, aber nicht die Diktatur der Minderheit»

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Re: Engelwerk

Beitrag von ad_hoc » Sonnabend 13. August 2011, 00:04

Hallo Melody

Warum hast Du Deine Information nicht um den Zusatz ergänzt, dass es sich bei diesem Stuhl um den "Gerichtsstuhl" handelt? ;)

Gruß, ad_hoc
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Re: Engelwerk

Beitrag von civilisation » Sonnabend 13. August 2011, 07:46

ad_hoc hat geschrieben:Hallo Melody

Warum hast Du Deine Information nicht um den Zusatz ergänzt, dass es sich bei diesem Stuhl um den "Gerichtsstuhl" handelt? ;)

Gruß, ad_hoc
Vielleicht weil der Begriff "Offizialat" schon in sich selbsterklärend ist? - Siehe Duden. ;)

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Re: Engelwerk

Beitrag von ad_hoc » Montag 15. August 2011, 03:20

Ich dachte, ich stell mal die Frage, vielleicht weiss es ja kaum jemand.....aber wenn sich halt jemand informiert.... ;)

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Den Wiener Engelwerkern reicht es

Beitrag von ottaviani » Mittwoch 28. März 2012, 16:19

Hatte soeben ein sehr ausführliches Telefongespräch mit jemand vom Engelwerk in Wien
Die Leitung am Petersberg hat nun auch das Haus in Wien verkauft nach dem das Sekretariat schon länger aufgelöst wurde die frommen Gläubigen fühlen sich um Ihre Spenden betrogen weil sie das Haus ohne Hilfe vom Petersberg umgebaut hatten eingerichtet hatten ect das war jetzt der Teopfen der das Faß zum überlaufen bringt die Leute wollen sich nun an Priester wenden die das römische Dekret von 1992 nicht mitgetragen haben und deshalb gegangen sind noch dazu wurde offenbar in letzter Zeit auch immer mehr moderne Praktiken eingeführt wie handkommunion zelebration "zum Volk" mit immer mit dem Argument aber man muß gehorsam sein
Ach ja ich poste das in einem eigenen thread weil ich im Refektorium nicht schreiben kann daher bitte den thread nicht verschmelzen danke

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Re: den Wiener Engelwwerkern reicht es

Beitrag von Yeti » Mittwoch 28. März 2012, 16:28

ottaviani hat geschrieben:Hatte soeben ein sehr ausführliches Telefongespräch mit jemand vom Engelwerk in Wien
Die Leitung am Petersberg hat nun auch das Haus in Wien verkauft nach dem das Sekretariat schon länger aufgelöst wurde die frommen Gläubigen fühlen sich um Ihre Spenden betrogen weil sie das Haus ohne Hilfe vom Petersberg umgebaut hatten eingerichtet hatten ect das war jetzt der Teopfen der das Faß zum überlaufen bringt die Leute wollen sich nun an Priester wenden die das römische Dekret von 1992 nicht mitgetragen haben und deshalb gegangen sind noch dazu wurde offenbar in letzter Zeit auch immer mehr moderne Praktiken eingeführt wie handkommunion zelebration "zum Volk" mit immer mit dem Argument aber man muß gehorsam sein
Ach ja ich poste das in einem eigenen thread weil ich im Refektorium nicht schreiben kann daher bitte den thread nicht verschmelzen danke
Ach ja, das Engelwerk...in einem Hauptseminar an der Uni Freiburg hab ich mal ein Referat darüber gehalten. Ich wurde damals als Fundi beschimpft, weil ich das nach 1992 geläuterte Engelwerk als legitimen Teil der römisch-katholischen Kirche verteidigt habe, allerdings ohne viel Sympathie für es zu empfinden. Aber mir ist nicht viel passiert, der schäumende Modernist war ein Spitzel vom Borromäus-Seminar und verließ nach Prof. Schumachers Bestätigung meiner Ausführungen das Hauptseminar. Vermutlich sofort in Richtung Ordinariat. :breitgrins:
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Re: Den Wiener Engelwerkern reicht es

Beitrag von ottaviani » Mittwoch 28. März 2012, 16:38

nur dieser geläuterte Teil ist offenbar nur zur abwicklung der Konkursmasse da

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Lycobates
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Re: Engelwerk

Beitrag von Lycobates » Freitag 1. Dezember 2017, 22:56

Ollatheir hat geschrieben:
Freitag 1. Dezember 2017, 22:34
Ich weise hiermit speziell auch auf das im Neuen Testament der Bibel im Judas-Brief vom Apostel Paulus auszugsweise zitierte ... ... ...
Der Völkerapostel zitiert auch den heidnischen Dichter Epimenides mit einem schönen Hexameter (Tit. 1,12): Κρῆτες ἀεὶ ψεῦσται, κακὰ θηρία, γαστέρες ἀργαί.
Und auch den Heiden Menander (1 Cor. 15,33): φθείρουσιν ἤθη χρηστὰ ὁμιλίαι κακαί. Und das ist ein jambischer Trimeter.
Und als captatio benevolentiae für die Areopagiten genügte schon ein halber Hexameter des Aratus, seines Zeichens ebenfalls heidnischer Dichter (Apg. 17,28): τοῦ γὰρ καὶ γένος ἐσμέν.

Was soll damit gesagt sein?
Nichts, als daß der junge Paulus von Tarsus ein gut erzogener Jude war, der seine profanen Klassiker, Heiden wie jüdische Apokryphen und sonstige, gut kannte, und ab und zu gern damit auspackte, wenn sich die Gelegenheit ergab.

Gehen wir wieder zur Tagesordnung über.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Ollatheir
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Re: Engelwerk

Beitrag von Ollatheir » Sonntag 3. Dezember 2017, 16:55

Nanu, wo sind meine Beiträge hin? Wurden die gelöscht? Wird hier etwa auch Zensur betrieben!? Merkwürdig!

Ich verwies u.a. auf das vom Apostel Paulus im Judas-Brief im Neuen Testament der Bibel auszugsweise zitierte mystische Buch Henoch bzw. äthiopische Henoch-Buch, welches wie auch das Jubiläen-Buch bis heute noch zum engeren und zum breiteren Bibel-Kanon der äthopisch-koptischen Kirche der Kopten Äthiopiens gehört.
Der Heilige Irenäus von Lyon zählte auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Neuen Testament der Bibel. Bei gehören auch heute noch zum biblischen Kanon der russisch-orthodoxen Kirche, die auch das slawische Henoch-Buch zur Angelogie bewahrt hat. Weiter verweise ich auf die syrische Kirche, welche sich vom Apostel Markus herleitet und auch die Jakobus-Liturgie kennt nach dem Apostel Jakobus.
Sie entstammt der zweitältesten christlichen Gemeinde der Welt in Antiochia, die zweitälteste christliche Gemeinde nach der ersten ältesten christlichen Gemeinde in Jerusalem. Und ihr gehören teilweise auch die Thomas-Christen der Thomas-Kirchen Indiens nach dem Apostel Thomas an. Auch die orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens stehen in bischöflicher Tradition und Sukzession und Nachfolge der Apostel.
Sie folgen theologisch meist mehr dem Heiligen Irenäus von Lyon als dem heiligen Augustinus, welchem die katholische Kirche theologisch gesehen meist eher den Vorzug gab. Manche Heilige und Seeliger und Kirchenlehrer der römisch-katholischen Kirche (siehe auch die rumänisch-orthodoxe Kirche) gehörten auch der iro-keltischen Johannes-Kirche in der Bretagne nach dem Apostel Johannes an, welche von den Kopten aus Alexandria gegründet wurde. So etwa St. Patrick und Johannes "Scottus" Eriugena, in deren theologischer Tradition auch noch der Seelige Johannes "Duns Scotus" stand. Das iro-keltische bzw. iro-schottische Christentum auf den britischen Inseln und in der Bretgane in Frankreich und teilweise auch noch an anderen Orten wie Galizien in Spanien und im Frankreichenreich und im germanisch-skandinavischen Sprachraum ging in der römisch-katholischen Kirche auf. So gesehen gibt es sehr wohl theologische Schnittstellen und Überschneidungen und Gemeinsamkeiten auch zwischen der römisch-katholischen Kirche und zwischen den Kopten der koptischen Kirche und den orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens.

https://de.wikipedia.org/wiki/Iroschottische_Kirche

Als Gründer der koptischen Kirche gilt der Überlieferung nach Markus, der Verfasser des Markusevangeliums, welcher im 1. Jahrhundert AD in Ägypten lebte. Er war außerdem der erste Bischof von Alexandria. 68 AD starb er als Märtyrer. Die Koptische Kirche hat 10-15% der Gesamtbevölkerung als Gläubige in Ägypten. Bis zum 7. Jahrhundert stieg die Anzahl der Mitglieder der Koptischen Kirche permanent in Ägypten an. Danach wurde eine weitere Zunahme der Anhängerschaft durch die islamische Eroberung Ägyptens gebremst. Noch heute steht die Christenverfolgung in Ägypten an der Tagesordnung. Die Koptische Kirche verwendet seit dem 2. Jahrhundert neben dem Griechischen die koptische Sprache bei der Bibellesung, beim Gebet und bei der Predigt als Sakralsprache. In Folge der Auseinandersetzungen um das Konzil von Chalcedon 451 erfolgte eine Spaltung der nicht-chalcedonischen oder altorientalischen Kirchen (z.B. Syrer, Äthiopier, Kopten, Armenier) und der chalcedonischen Kirchen (Orthodoxe Kirchen, Katholische Kirchen) über die Frage der gott-menschlichen Natur Christi. Der Begriff Kopten stammt aus dem Griechischen und heißt „Ägypter“. Ursprünglich bezeichnete dieses Wort die Einwohner Alexandriens und ganz Ägyptens. Die koptische Sprache entstand aus dem Ägyptischen des 3. Jahrhunderts. Nicht nur die Sprache der Kopten weist auf die altägyptische Tradition hin, sondern auch in der Kunst und in den Inhalten der Glaubenslehre wird diese immer wieder erkennbar. Ägypten war das erste Land der Welt, welches vom Christentum missioniert wurde. Bereits in der 2. Hälfte des ersten Jahrhunderts AC verbreitete sich das Christentum in Ägypten. Man denke auch dabei an die Christianisierung verschiedener europäischer Länder, zum Beispiel Irland.

MFG

Ollatheir

P.S.

Ich bitte hiermit darum, dass meine verschobenen oder gelöschten Antworten zu diesem Diskussionsthread und hier auf diesen letzten Beitrag über meinem Posting hier wieder zugänglich gemachten werden. Man muß sie ja auch nicht gleich löschen, sondern kann sie in ein anderes Forum verschieben und so weiter...
sie waren als Antwort und Hinweise auf und für Lycobates gedacht und hatten schon ihren Sinn als Beleg.

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