Projekt "Valerie und der Priester"

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HeGe
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Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von HeGe » Freitag 20. Mai 2016, 14:07

katholisch.de hat geschrieben:Valerie und der Priester

Journalistin begleitet Münsteraner Kaplan ein ganzes Jahr lang

Was macht so ein Priester eigentlich den ganzen Tag? Und vor allem: Warum macht er das, was er da tut? Obwohl das Fragen stellen Teil ihres Berufes ist, hat sich die 25-Jährige Journalistin Valerie Schönian gerade mit diesen Fragen noch nie beschäftigt. Geboren und aufgewachsen in der ostdeutschen Diaspora hat sie zwar ein katholisches Gymnasium besucht, aber ansonsten mit Kirche nur wenig am Hut gehabt. Doch das ändert sich jetzt.

Denn Schönian, die heute als freie Journalistin in Berlin lebt, wird einen Priester und dessen Beruf(ung) mit all seinen Facetten kennenlernen – und ihn dafür begleiten. Und zwar nicht nur einen Tag oder eine Woche lang, sondern gleich ein ganzes Jahr. [...]
Hört sich erst einmal ganz interessant an, werde das mal verfolgen.

Zwei Zitate kann ich mir dann aber doch nicht verkneifen:
[...] Nach dem Anlass für diese Kampagne gefragt, gibt der Direktor des Zentrums [für Berufungspastoral], Michael Maas, eine ehrliche und einfache Antwort: "Wir machen das, weil das Image der Priester besser sein könnte." [...]

[...] "Deshalb geht es bei unserem Projekt auch nicht primär darum, neue Priester zu gewinnen", sagt Maas. [...]
Wo kämen wir da auch hin...
[...] Vor allem will Schönian jedoch eins: ihm Fragen stellen. Viele und auch heikle Fragen, wie sie sagt. Über die Rolle der Frau oder den Umgang der Kirche mit Wiederverheirateten und Homosexuellen. [...]
Wie innovativ. Bild
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

thesaurus
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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von thesaurus » Sonnabend 21. Mai 2016, 21:13

Ich bin gestern auf "Valerie und der Priester" gestoßen und finde, dass ist erst einmal ein spannendes Projekt. (Solange sich der Priester nicht in die Valerie verliebt dabei, ging mir so ganz blöd durch den Kopf :( ) . Es ist bewusst nicht als Teil einer Berufungspastoral gedacht, sondern um das Image der Priester zu verbessern.

Ich habe die ersten Artikel auf der Homepage gelesen und die Fragen, die Valerie bewegen, sind eben die einer "Ungläubigen". Da kommen dann auch Fragen nach Wiederverheiratet Geschiedenen oder nach Homosexualität. Spannend fand ich aber, wie sie sich vor der Monstranz bei der Anbetung gefühlt hat, wie sie die Anbetung wahrgenommen hat -->https://valerieundderpriester.de/elfrie ... .bxkj9u2v9

Es ist glaube ich eine große Chance auch Fragen des Glaubens ein Forum zu geben....

lg thesaurus http://katholischeschatzkiste.blogspot.de/

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Senensis
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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von Senensis » Sonntag 22. Mai 2016, 20:50

thesaurus hat geschrieben:(Solange sich der Priester nicht in die Valerie verliebt dabei, ging mir so ganz blöd durch den Kopf :( )
So ganz blöd ist der Gedanke nicht, wenn man die Fotos anschaut. Hab leider gerade keine Zeit, den Text dazu näher unter die Lupe zu nehmen - das Projekt als solches ist keine schlechte Idee, aber ich fürchte, die Journalistin spielt sogar selber ein bißchen damit (d. h. mit dem, was wir uns denken).
et nos credidimus caritati

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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von Vir Probatus » Sonntag 22. Mai 2016, 21:15

Senensis hat geschrieben:
thesaurus hat geschrieben:(Solange sich der Priester nicht in die Valerie verliebt dabei, ging mir so ganz blöd durch den Kopf :( )
So ganz blöd ist der Gedanke nicht, wenn man die Fotos anschaut. Hab leider gerade keine Zeit, den Text dazu näher unter die Lupe zu nehmen - das Projekt als solches ist keine schlechte Idee, aber ich fürchte, die Journalistin spielt sogar selber ein bißchen damit (d. h. mit dem, was wir uns denken).
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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von umusungu » Sonntag 22. Mai 2016, 21:31

Senensis hat geschrieben:
thesaurus hat geschrieben:(Solange sich der Priester nicht in die Valerie verliebt dabei, ging mir so ganz blöd durch den Kopf :( )
So ganz blöd ist der Gedanke nicht, wenn man die Fotos anschaut. Hab leider gerade keine Zeit, den Text dazu näher unter die Lupe zu nehmen - das Projekt als solches ist keine schlechte Idee, aber ich fürchte, die Journalistin spielt sogar selber ein bißchen damit (d. h. mit dem, was wir uns denken).
das Verführungsweib .........

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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchsats

Beitrag von Hubertus » Sonntag 22. Mai 2016, 21:48

umusungu hat geschrieben:
Senensis hat geschrieben:
thesaurus hat geschrieben:(Solange sich der Priester nicht in die Valerie verliebt dabei, ging mir so ganz blöd durch den Kopf :( )
So ganz blöd ist der Gedanke nicht, wenn man die Fotos anschaut. Hab leider gerade keine Zeit, den Text dazu näher unter die Lupe zu nehmen - das Projekt als solches ist keine schlechte Idee, aber ich fürchte, die Journalistin spielt sogar selber ein bißchen damit (d. h. mit dem, was wir uns denken).
das Verführungsweib .........
Die übliche Einteilung lautet 'Zölibatsgefährder' und 'Zölibatsverstärker' ;D
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von umusungu » Sonntag 22. Mai 2016, 21:55

typisch - auch bei "guten Katholiken" ist Sex Thema Nummer eins ... selbst hier im Forum.

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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von taddeo » Sonntag 22. Mai 2016, 22:02

umusungu hat geschrieben:typisch - auch bei "guten Katholiken" ist Sex Thema Nummer eins ... selbst hier im Forum.
... nur kein Neid! ;D :D
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Niels
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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von Niels » Sonntag 22. Mai 2016, 22:44

taddeo hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:typisch - auch bei "guten Katholiken" ist Sex Thema Nummer eins ... selbst hier im Forum.
... nur kein Neid! ;D :D
:D :daumen-rauf:
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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von guatuso » Montag 23. Mai 2016, 04:45

Ich wuerde es mir als Katholik verbeten, dass mein Kaplan kommt um mit mir seelsorgerische Probleme zu bereden, und er hat im Schlepptau einer Pressetante, die in mir den Affen sieht, ueber den sie dann berichten kann, natuerlich in Zusammenhang mit dem Priester.
Ehrlich, ich finde es abgeschmackt.
Und wie steht es mit der Wuerde der Bettler und der Bittsteller , wenn der besuchende Priester immer irgendso ein Flatterweib bei sich hat, bewaffnet mit Kamera und Bandgeraeht, die vielleicht den Bettler auffordert, doch ein bisschen erbarmungswuerdiger auszuschauen.
Mal im Ernst,ich halte das fuer ein voellig unserieoeses Vorgehen. Normalerweise und juristisch muss diese junge Frau von allen beteiligten Personen erst mal eine schriftliche Genehmigung erhalten, bei den Gespraechjen dabei sein zu duerfen, eventuell Fotos und Tonaufnahmen machen zu koennen.
Wer kann unter solchen Umstaenden dann offenen Herzens mit seinem Priester sprechen?
Oder wartet sie vor der Tuer? Auch das wuerde mich stoeren,weil ich mich dadurch bedraengt fuehle.

Und was soll damit bezweckt werden? Die Dokumentation dass Priester wirkliche Seelsorge betreiben? Wer haette das gedacht?
Ihr spinnt ihr Deutschen.
Demnaechst kommen Berichte ueber die Unterhosen eines Bischofs , weil das ja den Unglaeubigen zur Religion bewegen kann: Denn siehe, auch er ist ein Mensch!
Also was ihr in Deutschland alles macht um ein paar Besucher mehr in die Kirche zu bringen, da kann man nur noch sagen: Kaessmann uebernehmen sie,es ist soweit, die Katholiken haben aufgegeben.!

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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von taddeo » Montag 23. Mai 2016, 07:54

guatuso hat geschrieben:Normalerweise und juristisch muss diese junge Frau von allen beteiligten Personen erst mal eine schriftliche Genehmigung erhalten, bei den Gespraechjen dabei sein zu duerfen, eventuell Fotos und Tonaufnahmen machen zu koennen.
Wer kann unter solchen Umstaenden dann offenen Herzens mit seinem Priester sprechen?
Bei vertraulichen seelsorglichen Gesprächen darf sie sowieso nicht dabei sein, und bei anderen Terminen mit Dritten natürlich nur mit deren ausdrücklicher Einwilligung. Aber man kann den Alltag eines Priesters auch "beobachten" und "dokumentieren" ohne solche Schnüffeleien. Der größte Teil besteht aus völlig unverfänglichen Verpflichtungen.
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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von Raphaela » Montag 23. Mai 2016, 11:33

guatuso hat geschrieben:Ich wuerde es mir als Katholik verbeten, dass mein Kaplan kommt um mit mir seelsorgerische Probleme zu bereden, und er hat im Schlepptau einer Pressetante, die in mir den Affen sieht, ueber den sie dann berichten kann, natuerlich in Zusammenhang mit dem Priester.
Ehrlich, ich finde es abgeschmackt.
Und wie steht es mit der Wuerde der Bettler und der Bittsteller , wenn der besuchende Priester immer irgendso ein Flatterweib bei sich hat, bewaffnet mit Kamera und Bandgeraeht, die vielleicht den Bettler auffordert, doch ein bisschen erbarmungswuerdiger auszuschauen.
Mal im Ernst,ich halte das fuer ein voellig unserieoeses Vorgehen. Normalerweise und juristisch muss diese junge Frau von allen beteiligten Personen erst mal eine schriftliche Genehmigung erhalten, bei den Gespraechjen dabei sein zu duerfen, eventuell Fotos und Tonaufnahmen machen zu koennen.
Wer kann unter solchen Umstaenden dann offenen Herzens mit seinem Priester sprechen?
Oder wartet sie vor der Tuer? Auch das wuerde mich stoeren,weil ich mich dadurch bedraengt fuehle.

Und was soll damit bezweckt werden? Die Dokumentation dass Priester wirkliche Seelsorge betreiben? Wer haette das gedacht?
Ihr spinnt ihr Deutschen.
Demnaechst kommen Berichte ueber die Unterhosen eines Bischofs , weil das ja den Unglaeubigen zur Religion bewegen kann: Denn siehe, auch er ist ein Mensch!
Also was ihr in Deutschland alles macht um ein paar Besucher mehr in die Kirche zu bringen, da kann man nur noch sagen: Kaessmann uebernehmen sie,es ist soweit, die Katholiken haben aufgegeben.!
Keine Angst, da gibt es in Deutschland schon ein Recht, daher ist dies nicht unseriös. - Egal um was es geht: Die Personen, die ich fotografieren möchte, müssen ihre Zustimmung geben. Lehnen sie dies ab, darf ich sie nicht für die Presse ablichten. Da gibt es schon weniger spektakuläre Ereignisse, bei denen Leute sagen, dass sie nicht in die Presse wollen (z. B. ein ganz normales Pfarrfest). Bei so einem Ereignis hat sie die Zustimmung, da kannst du sicher sein. Und bei Personen unter 16 Jahren braucht es sowieso die Zustimmung der Eltern.
Wird etwas schriftlich als Interview wiedergegeben, muss derjenige, dem die Fragen gestellt wurden, erst nochmals gegenlesen, bevor es veröffentlicht wird, evtl. auch berichtigen.

Und ansonsten: Was ist daran so schlimm, über diesen Priester so lange zu berichten? Ich stelle jeden neuen pastoralen Mitarbeiter in der Presse vor, natürlich auch Priester. Der Grund: Es sind öffentliche Personen, die jeder kennen sollte und die mit ganz vielen Menschen zu tun haben.

Unseriös ist da gar nichts.

Aber es kann schon sein, dass Ungläubige anders berichten, als Gläubige.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von thesaurus » Montag 23. Mai 2016, 19:48

Wir sollten uns darüber freuen, dass ein Priester für so spannend und relevant gehalten wird, dass so ein Projekt gestartet wird. Ist zwar erst mal ne simple Feststellung. Aber so ein Priester könnte ja auch so egal sein, dass so einen Blog eh keiner liest....

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Senensis
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Senensis » Montag 23. Mai 2016, 21:13

(Ein Priester wird niemals egal sein können, weil er kraft seiner Weihe ein Einbruch Gottes in diese Welt ist. Das weiß auch die Welt, die nichts von Gott wissen will, denn ihren Schöpfer kann sie nicht verleugnen. Dies aber nur in Klammern.)

Übrigens herzlich willkommen im Forum, thesaurus!
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guatuso
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Re: Fragen zu Priesterbild/-seminar/-nachwuchs

Beitrag von guatuso » Montag 23. Mai 2016, 23:14

Raphaela hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:Ich wuerde es mir als Katholik verbeten, dass mein Kaplan kommt um mit mir seelsorgerische Probleme zu bereden, und er hat im Schlepptau einer Pressetante, die in mir den Affen sieht, ueber den sie dann berichten kann, natuerlich in Zusammenhang mit dem Priester.
Ehrlich, ich finde es abgeschmackt.
Und wie steht es mit der Wuerde der Bettler und der Bittsteller , wenn der besuchende Priester immer irgendso ein Flatterweib bei sich hat, bewaffnet mit Kamera und Bandgeraeht, die vielleicht den Bettler auffordert, doch ein bisschen erbarmungswuerdiger auszuschauen.
Mal im Ernst,ich halte das fuer ein voellig unserieoeses Vorgehen. Normalerweise und juristisch muss diese junge Frau von allen beteiligten Personen erst mal eine schriftliche Genehmigung erhalten, bei den Gespraechjen dabei sein zu duerfen, eventuell Fotos und Tonaufnahmen machen zu koennen.
Wer kann unter solchen Umstaenden dann offenen Herzens mit seinem Priester sprechen?
Oder wartet sie vor der Tuer? Auch das wuerde mich stoeren,weil ich mich dadurch bedraengt fuehle.

Und was soll damit bezweckt werden? Die Dokumentation dass Priester wirkliche Seelsorge betreiben? Wer haette das gedacht?
Ihr spinnt ihr Deutschen.
Demnaechst kommen Berichte ueber die Unterhosen eines Bischofs , weil das ja den Unglaeubigen zur Religion bewegen kann: Denn siehe, auch er ist ein Mensch!
Also was ihr in Deutschland alles macht um ein paar Besucher mehr in die Kirche zu bringen, da kann man nur noch sagen: Kaessmann uebernehmen sie,es ist soweit, die Katholiken haben aufgegeben.!
Keine Angst, da gibt es in Deutschland schon ein Recht, daher ist dies nicht unseriös. - Egal um was es geht: Die Personen, die ich fotografieren möchte, müssen ihre Zustimmung geben. Lehnen sie dies ab, darf ich sie nicht für die Presse ablichten. Da gibt es schon weniger spektakuläre Ereignisse, bei denen Leute sagen, dass sie nicht in die Presse wollen (z. B. ein ganz normales Pfarrfest). Bei so einem Ereignis hat sie die Zustimmung, da kannst du sicher sein. Und bei Personen unter 16 Jahren braucht es sowieso die Zustimmung der Eltern.
Wird etwas schriftlich als Interview wiedergegeben, muss derjenige, dem die Fragen gestellt wurden, erst nochmals gegenlesen, bevor es veröffentlicht wird, evtl. auch berichtigen.

Und ansonsten: Was ist daran so schlimm, über diesen Priester so lange zu berichten? Ich stelle jeden neuen pastoralen Mitarbeiter in der Presse vor, natürlich auch Priester. Der Grund: Es sind öffentliche Personen, die jeder kennen sollte und die mit ganz vielen Menschen zu tun haben.

Unseriös ist da gar nichts.

Aber es kann schon sein, dass Ungläubige anders berichten, als Gläubige.
Ich kenne natuerlich die Publikationsgesetz in Deutschland aus eigener Erfahrung, dieser Einwand ist bei mir nur ein Nebeneinwand.
Was mich in Wirklichkeit stoert (und mir ist klar, ich habe da gar keine Stimme und bin wahrscheinlich aus der Zeit gefallen) ist diese um sich greifende Gefallsucht, ueber jeden und alles zu publizieren, gross hervorzuheben, vielleicht sogar einen "Hit" daraus zu machen.
Es gibt in meinem Beruf eine Grundeinstellung: "Ein guter Text erklaert sich von alleine."
Ein guter Priester braucht keine Presse.

Ich moechte Rilke zitieren, um zu verdeutlichen , um was es mir dabei geht:

"Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn, und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um."

Alles wird ans Licht der Oeffentlichkeit gerissen, nichts mehr soll den Nimbus von Geheimnis und somit Bedeutung besitzen.

Ob mich jemand verstehst, weis sich nicht, ist auch egal. Es ist schade dass es keine Geheimnisse und goettliche Spiritualitaet mehr geben darf. Ich glaube, viele begreifen gar nicht, wieviel damit zerstoert wird.
Wenn der Priester ein gewoehnlicher Mensch ist, der sich mit banalen Alltaeglichkeiten heurmschlaegt - wie kann ich da glauben, er koenne mir Gottes Trost geben, und mehr in die Geheimnisse der Goettlichkeit eingeweiht sein, als ich?

Ich meine nicht, dass der Priester eine oeffentliche Person ist, sondern eine Person Gottes. Erhaltet bitte ihn, und nicht die Person des (alltaeglichen) Presseberichts.

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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von ar26 » Dienstag 24. Mai 2016, 00:04

Die Idee ist im Ansatz bedenkenswert. Die Umsetzung erscheint prima facie katastrophal.

Die Dame wirkt auf mich nicht attraktiv, allenfalls nervig. Gleichwohl kommt das Thema 6. Gebot in ihren Beiträgen bzw. ihren Twitteraccount praktisch ganz vorn. Schon das disqualifiziert. Weiter spricht der Titel schon Bände. Ein guter Journalist spielt sich doch nicht so in den Vordergrund. Was das Verständnis der Dame von der katholischen Religion angeht, kann man nur den Kopf senken, "ein Stück Brot". Man stelle sich vor, Peter Scholl-Latour hätte so über den Islam gesprochen.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von guatuso » Dienstag 24. Mai 2016, 00:36

"Statt dem heiligen Geist spüre ich vorrangig meinen Magen." (O-Ton Valerie)
Taetae taetae taetae.
Wolle mer ihn reilasse?

Abgesehen vom falschen Deutsch ( "statt des heiligen Geistes....", man merkt, sie nennt sich Journalistin) hat es die unfreiwillige Komik einer egozentrischen Buettenrede. Ich Ich Ich.
Es bestaerkt nur meine Ablehnung derartiger Wichtigtuereien.

Na ja, sie ist noch sehr jung und kann es vielleicht lernen, aber die Fragen sind grausam banal.

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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Niels » Dienstag 24. Mai 2016, 01:46

Geben wir dem "Projekt" mal eine Chance. Vielleicht findet die nette junge Dame dadurch zur Kirche. Das wär' doch schon was.
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von guatuso » Dienstag 24. Mai 2016, 02:03

Niels hat geschrieben:Geben wir dem "Projekt" mal eine Chance. Vielleicht findet die nette junge Dame dadurch zur Kirche. Das wär' doch schon was.
Ja das hatte ich auch schon im Kopf. Aber ich fuerchte, wenn ich ihr kindliches Gebahren sehe und lese was und wie sie schreibt, dann stehen die Chancen zu Gott und der kath. Kirche zu finden nicht allzu hoch. Zumindest braucht es dazu ja auch ein Suchen, resp. inneres Interesse, aber bisher gibt es nur oberflaechliche Bemerkungen. Ich fuerchte auch sioe hat dieses Projekt gewaehlt, nicht aus Beduerfnis zur Religion, sondern weil es was ausgefallenes ist. Die einen Damen entscheiden sich fuer einen Kletterbericht, die anderen fuer das herumschleppen von Matratzen und die dritten halt fuer den Jahresablauf eines Geistlichen.
Wir koennen eh nichts aendern, also warten wir ab und hoffen wir fuer das Seelenheil der angehenden Journalistin und ihrer Sprachgewalt.
Beten wir fuer die Ueberzeugungskraft des jungen Priesters!

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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Raphaela » Dienstag 24. Mai 2016, 05:44

guatuso hat geschrieben:"Statt dem heiligen Geist spüre ich vorrangig meinen Magen." (O-Ton Valerie)
Taetae taetae taetae.
Wolle mer ihn reilasse?

Abgesehen vom falschen Deutsch ( "statt des heiligen Geistes....", man merkt, sie nennt sich Journalistin) hat es die unfreiwillige Komik einer egozentrischen Buettenrede. Ich Ich Ich.
Es bestaerkt nur meine Ablehnung derartiger Wichtigtuereien.
Du zitierst ohne Quellenangabe! Also bitte erst zeigen.
Wurde dies gesprochen, oder geschrieben?

Wenn es gesprochen wurde: Na und? Sprichst du etwa immer druckreif?
Und ansonsten: Lies mal die Zeitungen, die allermeisten freie Mitarbeiter kennen den Genetiv nicht mehr.
Und jeder freier Mitarbeiter darf sich Journalist nennen egal, welche Ausbildung dieser hat.
Journalist ist kein geschützter Begriff, im Gegensatz zu Redakteur.
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Protasius » Dienstag 24. Mai 2016, 06:49

Raphaela hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:"Statt dem heiligen Geist spüre ich vorrangig meinen Magen." (O-Ton Valerie)
Taetae taetae taetae.
Wolle mer ihn reilasse?

Abgesehen vom falschen Deutsch ( "statt des heiligen Geistes....", man merkt, sie nennt sich Journalistin) hat es die unfreiwillige Komik einer egozentrischen Buettenrede. Ich Ich Ich.
Es bestaerkt nur meine Ablehnung derartiger Wichtigtuereien.
Du zitierst ohne Quellenangabe! Also bitte erst zeigen.
Wurde dies gesprochen, oder geschrieben?

Wenn es gesprochen wurde: Na und? Sprichst du etwa immer druckreif?
Und ansonsten: Lies mal die Zeitungen, die allermeisten freie Mitarbeiter kennen den Genetiv nicht mehr.
Und jeder freier Mitarbeiter darf sich Journalist nennen egal, welche Ausbildung dieser hat.
Journalist ist kein geschützter Begriff, im Gegensatz zu Redakteur.
Das stammt vom Blog, ist also geschrieben.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von taddeo » Dienstag 24. Mai 2016, 08:25

Raphaela hat geschrieben:... kennen den Genetiv nicht mehr.
Wie sollten sie auch, wo es doch gar keinen Genetiv gibt ... :pfeif: :D




:doktor: ;D
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Niels » Dienstag 24. Mai 2016, 09:18

Früher war die Bezeichnung "Genetiv" durchaus üblich. Habe mindestens eine alte Grammatik, wo das so drinsteht. :fieselschweif:
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Senensis » Dienstag 24. Mai 2016, 09:35

Richtig. Auch im aktuellen universitären Leerbetrieb kann man dieser Schreibweise begegnen.

Zurück zum Thema: Selbstdarstellung kann man der jungen Dame sicherlich vorwerfen. Auf mich macht es aber den Eindruck, als ob sie sich dessen gar nicht bewußt ist. Sie hat eine nette Idee, folgt ihrer Intuition und tut das, was ihre Weltsicht hergibt.
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Niels » Dienstag 24. Mai 2016, 09:48

Habe gerade diesen Artikel gelesen: https://valerieundderpriester.de/elfrie ... .avhzv7u46

Im "Tal der Ahnungslosen" leben viele.

Aber dann schreibt die junge Dame:
Ich war auf einem katholischen Gymnasium.
Scheint wohl nicht wirklich was gebracht zu haben. :panisch:

Jedenfalls bekommt das "Projekt" so für mich einen leicht faden Beigeschmack. :roll:

Aber hoffen wir das Beste.
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Senensis » Dienstag 24. Mai 2016, 09:52

Stimmt, sie war auf einem katholischen Gymnasium. Sie schreibt aber auch, sie sei konfirmiert - dort, wo ich herkomme, sagen nur die Protestanten so, und Katholiken werden gefirmt. Ich will ja nicht ausschließen, daß es anderswo in Deutschland andere Sprachgebräuche gibt, aber für mich klingt das nach "evangelisch".
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von taddeo » Dienstag 24. Mai 2016, 14:40

Senensis hat geschrieben:Stimmt, sie war auf einem katholischen Gymnasium. Sie schreibt aber auch, sie sei konfirmiert - dort, wo ich herkomme, sagen nur die Protestanten so, und Katholiken werden gefirmt. Ich will ja nicht ausschließen, daß es anderswo in Deutschland andere Sprachgebräuche gibt, aber für mich klingt das nach "evangelisch".
Auch an katholischen Gymnasien werden Protestanten aufgenommen. Oft wollen die gerade extra dorthin, um eine Schule mit dezidiert religiöser Prägung zu haben.
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Senensis » Dienstag 24. Mai 2016, 14:47

taddeo hat geschrieben:
Senensis hat geschrieben:Stimmt, sie war auf einem katholischen Gymnasium. Sie schreibt aber auch, sie sei konfirmiert - dort, wo ich herkomme, sagen nur die Protestanten so, und Katholiken werden gefirmt. Ich will ja nicht ausschließen, daß es anderswo in Deutschland andere Sprachgebräuche gibt, aber für mich klingt das nach "evangelisch".
Auch an katholischen Gymnasien werden Protestanten aufgenommen. Oft wollen die gerade extra dorthin, um eine Schule mit dezidiert religiöser Prägung zu haben.
Sicher. Ich habe mich einfach gefragt, ob sie von Haus aus möglicherweise sogar evangelisch ist.

Genetiv: Guck mal in Deinen "Rubenbauer-Hofmann". Oder in den neuen "Menge". (Ja, ich mußte mich auch erst dran gewöhnen.)
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von ar26 » Dienstag 24. Mai 2016, 15:48

Googelt man ein wenig, findet man heraus, dass die Dame aus der Gegend um Magdeburg stammt, evang. Bekenntnisses ist und vmtl. auf das Norbertusgymnasium in Magdeburg ging. Da haben die Söhne des Hl. Norbert wohl nicht alles erzählt.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Fragesteller » Dienstag 24. Mai 2016, 17:21

ar26 hat geschrieben:Googelt man ein wenig, findet man heraus, dass die Dame aus der Gegend um Magdeburg stammt, evang. Bekenntnisses ist und vmtl. auf das Norbertusgymnasium in Magdeburg ging. Da haben die Söhne des Hl. Norbert wohl nicht alles erzählt.
Mit denen waren evtl. die (wie auch immer gestalteten ...) Schulgottesdienste der einzige Berührungspunkt; laut Website wird an dieser Schule auch ev. Religionsunterricht sowie Ethik angeboten.

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guatuso
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von guatuso » Mittwoch 25. Mai 2016, 21:33

Eigenlich bedauerlich, alle gehen auf den Genitiv ebenso ein wie auf den Genetiv, auf Stil der noch unreifen jungen Frau, auf das Projekt an sich, aber niemand scheint das zu beruehren was ich anfangs schrieb: die Entzauberung des Frommen, die Demaskierung aller Spiritualitaet hinab in die Banalitaet (da trug er einen Schal).
Das "Licht der Oeffentlichkeit" wurde anscheinend wichtiger als -um mich selber und Rilke nochmals zu zitieren:

"Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um."

Sehe nur ich das so?
Brauchen wir keine spirituellen Geheimnisse mehr?
Ich will nicht, dass ein Priester zum normalen Mann und Menschen zurueck mutiert wird, mit dem man sich eventuell identifizieren kann, und der einem zeigt, wie ein Pfaffe so tickt....

Ich moechte mich an ihm, bzw. an Gott durch ihn partizipieren.

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Senensis
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Re: Projekt "Valerie und der Priester"

Beitrag von Senensis » Mittwoch 25. Mai 2016, 21:41

Doch, Du hast sehr recht mit dem Rilke-Zitat. (Kennst Du es von Oskar Werner gelesen? Wunderbar.)
et nos credidimus caritati

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