Sprüche für ein gutes Leben

Sonstiges und drumherum.

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cathol01
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Sprüche, Gedanken für den Alltag

Beitrag von cathol01 » Dienstag 17. Februar 2004, 11:55

Ich möchte hier einen Thread eröffnen, in den ihr, ohne viel Kommentar, Sprüche und Gedanken für den Alltag hinein schreiben könnt.
"Das Wahre ist nicht sicherer als das Wahrscheinliche."
(Diogenes Laërcius)

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cathol01
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Beitrag von cathol01 » Dienstag 17. Februar 2004, 11:56

"Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut."
Karl Rahner
"Das Wahre ist nicht sicherer als das Wahrscheinliche."
(Diogenes Laërcius)

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Dienstag 17. Februar 2004, 12:59

Bibit ille, bibit illa,
Bibit servus cum ancilla,
Bibit abbas cum priore,
Bibit coquus cum factore,
Et pro rege et pro papa
Bibunt vinum sine aqua
Et pro papa et pro rege
Bibunt omnes sine lege,
Bibunt primum et secundo,
Donec nihil sit in fundo.
Gruß
Jürgen

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Niels
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Beitrag von Niels » Dienstag 17. Februar 2004, 13:07

Versuchungen sind wie Vagabunden: Wenn man sie freundlich behandelt, kommen sie wieder und bringen andere mit.
Mark Twain

Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, daß immer die falsche Hälfte geglaubt wird.
Hans Krailsheimer

Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche.
Gilbert Keith Chesterton

Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen.
Max Planck
Zuletzt geändert von Niels am Dienstag 17. Februar 2004, 22:35, insgesamt 1-mal geändert.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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lancelot
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Beitrag von lancelot » Dienstag 17. Februar 2004, 13:17

"Mißtraue jeder Freude, die nicht auch Dankbarkeit ist."

(Theodor Haecker)

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Niels
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Beitrag von Niels » Dienstag 17. Februar 2004, 13:19

Es gibt auf der Welt nur zwei Tragödien. Die eine ist, daß man nicht bekommt, was man sich wünscht, und die zweite, daß man es bekommt.
Oscar Wilde

Idealismus ist die Fähigkeit, die Menschen so zu sehen, wie sie sein könnten, wenn sie nicht so wären, wie sie sind.
Curt Goetz

Ob eine schwarze Katze Unglück bringt, hängt davon ab, ob man ein Mensch oder eine Maus ist.
Anonymus

Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen.
Julio Cortázar

Man sollte eigentlich niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist ja groß genug.
Bertrand Russell
Zuletzt geändert von Niels am Dienstag 17. Februar 2004, 22:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Juergen
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Beitrag von Juergen » Dienstag 17. Februar 2004, 13:21

So wenig als möglich sitzen; keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren ist und in freier Bewegung, - in dem nicht auch die Muskeln ein Fest feiern.

Fr. Nietzsche
Gruß
Jürgen

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lancelot
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Beitrag von lancelot » Dienstag 17. Februar 2004, 13:30

"Jede Sorge kann gelindert werden durch einen guten Schlaf, ein Bad und ein Glas guten Wein."

(Thomas von Aquin)

(In einer anderen Version ist der Wein durch Bier ersetzt.)

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Dienstag 17. Februar 2004, 13:38

...da hat ich doch mal was gespeichert.......


Selbst der Lasterhafte zeigt, Daß er gar nicht abgeneigt...
W. BUSCH: Julchen

Und die Seele muß mit Grauen wie in einen Abgrund schauen...
EICHENDORFF: Gebet

Er wollte sie wiederküssen, Da hat er verreisen müssen.
RINGELNATZ: Ein männlicher Briefmark...

Sie sprangen aus rasender Eisenbahn Und haben sich gar nicht weh getan ... Meine Gedanken.
RINGELNATZ: Zu dir

Einst waren wir reich und mächtig. Jetzt sind wir niederträchtig.
Nach RINGELNATZ

Sie aßen nicht, sie tranken nicht, Sie waren alle liederlich...
Kinderspielvers

Der eine wägt und mißt es, Der andre sagt: So ist es.
Nach PLATON

Aber plötzlich ist ihr Haß verschwunden. Krank und müde blicken sie sich an. Und sie staunen über ihre Wunden. Keiner wußte, daß er beißen kann...
KÄSTNER: Familiäre Stanzen

Von allen Menschen das Begehrteste ist und bleibt: Der Allerwerteste.
Frei nach RINGELNATZ

Die Alten ehre stets, Du bleibtst nicht ewig Kind; Sie waren, wie du bist, Und du wirst, was sie sind.
Hausinschrift

Auf dem Dache sitzt ein Greis, der sich nicht zu helfen weiß.
J. Friedrich HANSEN: In der großen Seestadt Leipzig

Die Jahre wie die Wolken gehn und lassen mich hier einsam stehn...
EICHENDORFF: Der Einsiedler

Man wird nicht schöner, wenn man älter wird. Wer anderer Ansicht ist, der irrt.
KÄSTNER: An ein Scheusal im Abendkleid

Selbst ein Hanfseil läßt verschiedene Entscheidungen zu.
KROLOW: Zwischenfälle

Manches Amt macht verdammt.
ABRAHAM A SANTA CLARA

Denn nur zu bald, wie allbekannt, ist solch ein Kuchen angebrannt.
W. BUSCH: Zu guter Letzt

Doch getröste dich in Ruh, auch der andre, der bist du!
ROSEGGER: Ewiges Leben

Zwei Dinge soll'n den tapfern Mann nicht mit Verdruß erfassen:
Die, die er nicht mehr ändern kann, und die sich ändern lassen.
J. LOHMEYER

Der Künstler fühlt sich stets gekränkt, wenn's anders kommt, als wie er denkt.
W. BUSCH: Fipps der Affe

Fordre kein lautes Anerkennen! Könne was, und man wird dich kennen.
HEYSE: Lebensweisheit

Wenn er nicht weiterkann, fängt er von vorne an.
Aus einem Kinderreim

Eine Last wohlgefaßt ist nur eine halbe Last.
Sprichtwort

Behalt den Kragen warm, füll nicht zu sehr den Darm...
LUTHER: Tischreden

An den Stuhl wie angebunden sitzt man, bis der Tag entschwunden.
P. CORNELIUS

So sauf' ich Schnaps im Kreis der Greise und nenne dicke Bäuche Du und höre, gegen kleine Preise, der wachsenden Verkalkung zu.
KÄSTNER: Eine Animierdame stößt Bescheid

Nicht von außen, nur von innen Ist die Anmut zu gewinnen.
BODENSTEDT

Einer acht's, der andre verlacht's, der dritte betracht's, was macht's?
Inschrift am Rathaus zu Wernigerode

Wer zu der Tat Ermunterung gibt, hat selber sie mit ausgeübt.
ZACHARIÄ: Der gefangene Trompeter

Im Paradiese selber träfe man wohl einen an, den man nicht leiden kann.
C.F. MEYER: Huttens letzte Tage

Aus meiner tiefsten Seele zieht mit Nasenflügelbeben ein ungeheurer Appetit nach Frühstück und nach Leben.
RINGELNATZ: Morgenwonne

Bei der Arbeit magst du singen; das verleiht der Mühe Schwingen.
Nach Anastasius GRÜN

Er sprach: "Wie kann man sowas machen? Das sind ja ärgerliche Sachen!
H. SEIDEL: Der Betrogene Teufel

Arm in Arm und fest verschlungen, kommt man auch durch Dämmerungen.
Nach MAHLMANN

Wenn Krankheit und Natur in einem Körper streiten, so kommt ein dummer Arzt und haut nach beiden Seiten...
Nach L.H. VON NICOLAY: Sinngedichte

Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man läßt.
W. BUSCH: Die fromme Helene

Sag Atome, sage Stäubchen. Siend sie auch unendlich klein, haben sie doch ihre Leibchen und die Neigung dazusein.
W. BUSCH: Die Kleinsten

...des Kängeruhs seitwärts laufender Sprung erregt die allgemeine Bewunderung.
FRIEDERIKE KEMPNER: Der Tierbändiger

Sie bliesen hoch die Backen auf, und weithin tönte das Geschnauf.
J. STURM: Der große Wind...

Es bleiben fast, wenn sie ihn sehn, die Leute auf der Straße stehn.
HEINE: Der arme Peter

Ich liebte einest einen jungen Mann, wie man nur lieben kann. Ich habe ihm alles geschenkt ... Er hat sich aufgehängt.
Klabund: Die Kriegsbraut

Ein Mensch, am Ende seiner Kraft, hat sich noch einmal aufgerafft. Statt sich im Schmerze zu vergeuden, beschließt er, selbst sich zu befreuden ...
E. Roth, Ein Mensch - Der Lebenskünstler

Allzeit traurig ist beschwerlich, allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit aufrecht, das ist ehrlich.
Hausinschrift

Das Glück gleicht dem Balle: Es steigt zum Falle.
Sprichwort

Frage nicht, was das Geschick Morgen will beschließen; unser ist der Augenblick, laß uns den genießen!
Rückert

Selbst ein leises Augenzwinkern zuckt durch alle Ewigkeit.
W. Busch, Kritik des Herzens

Aus ist's und gar ist's, frag nicht, ob's wahr ist.
Kinderreim

Selten ist gut ausgegangen, was nicht gut hat angefangen.
Nach Logau, Deutsche Sinngedichte

Wenn über eine dumme Sache mal endlich Gras gewachsen ist, kommt sicher ein Kamel gelaufen, das alles wieder runterfrißt.l
QUELLE UNBEKANNT

Schon sinkt die Sonne feierlich. Die Stunden fliehn vorbei. Du aber harrst, als ob für dich noch Zeit in Füle sei.
Horaz, Nachtfeier für Neptun (Krüss)

In deinem Lande sei einheimisch klug, im fremden bis du nicht gewandt genug.
Goethe, Faust II

Stets äußert sich der Weise leise, vorsichtig und bedingungsweise.
W. Busch

Was droben in den Wipfeln rauscht, das wird hier unten ausgetauscht.
Morgenstern, Die zwei Wurzeln

Man tobt sich aus mit Drang und Zweck und wird befreit von Zwang und Dreck ...
Nach Müller-Giersleben, Gut Holz!

Gut Gebet und Bad selten einen Schaden tat.
Freidank

Beim Bauen muß man schauen, sich nicht zu verhauen, sonst kommt man in des Elends Klauen.
Abraham a Santa Clara

Das Leben fällt mir ach so schwer. Ich wollt, daß ich kein Bauer wär.
Unbekannter Verfasser

Er dachte hin, er dachte her; das Denken wird den Königen schwer.
Heine, Der weiße Elephant

Sie freun sich, daß sich sich getroffen; jedoch im Herzen beide hoffen, indes sie ihren Abschied segnen, einander nie mehr zu begegnen.
E. Roth. Ein Mensch - Die guten Bekannten

Durch Zufall lernten wir uns kennen, durch Zufall müssen wir uns trennen, durch Zufall kann es auch geschehen, daß wir uns einmal wiedersehen.
Verfasser unbekannt

Und jetzt begehrt er nichts mehr, als die Eine - ihr Menschen, eine Brust her, daß ich weine!
Kleist, Katharina von Frankreich

Wer mit Besonnenheit vereint Begeisterung, kommt schnell voran und bleibt noch lang in Schwung.
Nach Rückert, Die Weisheit der Brahmanen

Ohne Blechmusik und Predigt wurde hier der Rest erledigt.
Kästner, Nekrolog auf den Maler E.H.

Und man begrub ihn ehrlich frei mit köstlich edler Spezerei. ...
Wunderhorn, Vogel Phönix

Durch wiederholte Streiche fällt auch die größte Eiche.
Sprichwort

Ich will nicht deine Träume stören. Die stummen Nächte bleiben dein. Ich will nur deine Atemzüge hören und bei dir sein.
Dagmar Nick, Nachtwache

Der Beichte folgt das Gnadenwort: Steh auf mein Sohn, und wandre fort...
Joh. Chr. Günther, Abendlied

Der Sänger sang das hohe C. Der Beifall wuchs und tobte. Die Dame in der Loge B stand auf und garderobte.
Ringelnatz, Der Sänger

Man kann es ganz einfach nicht fassen, daß sie sich beißen lassen...
Kästner, Ganz besonders feine Frauen

Der Würfel, innerlichst beleidigt, hat sich nicht weiter drauf verteidigt.
Morgenstern, Der Würfel

Einen Schuft bemerken heißt schon ihn stärken.
Vesper, Rufe in die Zeit

Bergauf ist eine Last, doch oben süße Rast.
Alter Spruch

Narrenhände beschmieren Tisch und Wände.
Sprichwort

Wer sich besinnt, dem's verrinnt; schlag' drein, und es istdein.
Alter Spruch

Und als sich mich ganz besoffen gemacht undm eine Kleider zerrissen, da ward ich armer Jünglich zur Tür hinaus geschmissen.
Heine, Klagelied...

Ein Löffel ist besser als zwei.
Hilde Domin, Mit leichtem Gepäck

Schimpfen kann ein jeder Bauer, besser machen fällt ihm sauer ...
Hausinschrift

Selbst wenn mich Einer Hure riefe, obwohl ich etwas Besseres bin, das ist hier Alles inklusive und in den Whiskys schon mit drin.
Kästner, Eine Animierdame ...

Ja Geschlechter kommen, Geschlechter gehen, hirschlederne Reithosen bleiben bestehen.
Münchhausen, Lederhosen-Saga

Und wessen Herz jetzt Geld und Gut besicht, so daß er bleibt - der zeigt sich als ein Wicht ...
Franz. Lied aus der Zeit der Kreuzzüge (Diez)

Manch ein Busch besuchte keck sonntags sie in dem Versteck ...
Welhaven, Guter Rat nicht teuer (Passarge)

Lange scheint uns der Betrug schlauer als die Ehrlichkeit, endlich aber kommt die Zeit, wo er doch nicht schlau genug.
Nach Logau

Betrügen und betrogen werden, nichts ist gewöhnlicher auf Erden.
Seume, Verlangtes Gutachten

Du sollst beim Betteln dich nicht verzetteln.
Nach einem alten Spruch

Nebel liegt auf meiner Wange und mein Herz beugt sich zum Untergange.
Else Lasker-Schüler, In deinen Augen

Sein Braten war nicht käuerlich, sein Wein war etwas säuerlich.
Pocci, Hans Teuerlich

Er schnitt ihm ab das schöne Haar, weil es so gut für Pinsel war. So mußte er das Malen mit seinem Schwanz bezahlen.
Heimeran, Der schwarze Schimmel

Wie einer lieset in der Bibel, so steht in seinem Haus der Giebel.
Luther (Bei Zingref)

Auf der Lippe ein paar Thesen, Teppiche auch auf dem Klo. Früher häufig Marx gelesen. Aber jetzt auch so schon froh.
K. Bartsch, Sozialistischer Biedermeier

Stille stand ich und bedachte meiner Seele Soll und Haben ...
Hagelstange, Die Frühlingsmesse

Bildung ist Gleichgewicht, Talent ist Übergewicht -
Grillparzer, Nachlaß

Mit Bitten herrscht die Frau und mit Befehl der Mann: Die eine, wenn sie will, der andre, wenn er kann.
J. Chr. Rost, Das Vorspiel

Das bißchen Blasen auch allein wird ja so strafenswert nicht sein!
SACHARIÄ: Der gefangene Trompeter

Man bracht ihm sein kristallnes Glas, er sa es an und wurde blaß.
Wunderhorn, Ritter Peter von Stauffenberg und die Meerfeie

Es war zur Nacht und schon die vierte Stunde... Sein Blick entsetzte mich bis tief zum Grunde.
Dante, Aus "Das neue Leben"

Ungewollt blickst du ihr tief bis in ihr Geheimarchiv.
Kästern, Ball im Osten ...

Wo das Auge blicket warm und rein, wird's warm und rein auch im Herzen sein.
Inschrift Berliner Ratskeller

Ein blinder Mann ist arm und blind ein armer Mann, weil jener keinen sieht, und keiner den sieht an.
Logau, Deutsche Sinngedichte

und vielleicht bringt diese festliche geschmückte Bank dein geronnenes Blut in ihrem Panzerschrank.
Cendrars, Ostern in New York (J. Schroeder)

Borgen und Schmausen endigt mit Grausen.
Spruch an einem Tiroler Wirthaus

Und als er dann das Schreiben überlas, da wurden ihm die Augen naß.
Deutsche Volksballade. Es kehrt ein Fürst ...
Gruß
Jürgen

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Dienstag 17. Februar 2004, 18:05

Wenn Haß und Neider dich umringen,
dann denk an Götz von Berlichingen.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Niels
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Beitrag von Niels » Dienstag 17. Februar 2004, 18:20

Pred'ge Weisheit lang und breit, wer geht in ihren Pfaden?
Auf Erden wird kein Mensch gescheit, außer durch eignen Schaden.
Viktor Blüthgen

Am Abend wird man klug
für den vergangenen Tag,
doch niemals klug genug
für den, der kommen mag.
Friedrich Rückert

Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln.
Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste.
Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste.
Konfuzius
Zuletzt geändert von Niels am Dienstag 17. Februar 2004, 22:24, insgesamt 1-mal geändert.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Niels
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Beitrag von Niels » Dienstag 17. Februar 2004, 21:45

Zwei Dinge scheinen unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
Albert Einstein

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
Erich Kästner

Wohl dem, der nichts zu sagen hat, und trotzdem schweigt.
Oscar Wilde
Ich verschiebe niemals auf morgen, was sich auch übermorgen erledigen läßt.
Oscar Wilde

Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.
Winston Spencer Churchill
Zuletzt geändert von Niels am Dienstag 17. Februar 2004, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Petra
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Beitrag von Petra » Dienstag 17. Februar 2004, 22:07

Es sind nicht die Vollkommenen sondern die Unvollkommenen, die Liebe brauchen.
Oscar Wilde

Es bedarf großen Mutes, die Welt in ihrer befleckten Schönheit zu sehen und sie trotzdem zu lieben.
Oscar Wilde

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Dienstag 17. Februar 2004, 22:13

Ich konstatiere: es sind Oscar Wilde - Fans Anwesend. :ja:
Gruß
Jürgen

Petra
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Beitrag von Petra » Dienstag 17. Februar 2004, 22:17

Humor ist nicht erlernbar. Neben Geist und Witz setzt es vor allem ein großes Maß von Herzensgüte voraus, von Geduld, Nachsicht und Menschenliebe. Deshalb ist er so selten.
Curt Goetz

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Beitrag von Niels » Mittwoch 18. Februar 2004, 14:31

Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon.
Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.
Epiktet

Nichts macht auf den Geist des Menschen
einen sanfteren und tieferen Eindruck als das Beispiel.
John Locke

Wenn einer, der mit Mühe kaum
gekrochen ist auf einen Baum,
schon meint, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der.
Wilhelm Busch
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

Engele
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Beitrag von Engele » Mittwoch 18. Februar 2004, 21:56

An bösen Worten, die man ungesagt herunterschluckt,
hat sich noch niemand den Magen verdorben.

Winston Churchill

Dumme Gedanken hat jeder,
aber der Weise verschweigt sie.

Wilhelm Busch


Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.

Ödön von Horvath

Wer sich zu wichtig für kleinere Arbeiten hält, ist meistens zu klein für wichtige Aufgaben.

Jacques Tati

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Beitrag von Niels » Donnerstag 19. Februar 2004, 09:54

Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: Unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.
Albert Einstein

Mache die Dinge so einfach wie möglich - aber nicht einfacher.
Albert Einstein

Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.
Albert Einstein
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

Engele
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Beitrag von Engele » Donnerstag 19. Februar 2004, 22:21

Marie von Ebner-Eschenbach
österreichische Schriftstellerin (1830 - 1916)

Dem großen Publikum ist ein Buch nicht leicht zu schlecht, sehr leicht aber zu gut.

Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.

Die meisten Nachahmer lockt das Unnachahmliche.

Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.

Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.

Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewußtseins.

Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

So mancher meint ein gutes Herz zu haben und hat nur schwache Nerven.

Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.

Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.

Samurai
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Beitrag von Samurai » Freitag 20. Februar 2004, 04:29

Nicht, daß ich Angst hätte zu sterben.
Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn es passiert.

Woody Allen



Das Leben ist wie ein Porsche
Zu schnell, aber macht nichts
können wir uns eh nicht leisten.

Anonym



Das Leben auf der Erde
mag teuer sein, aber im Preis
ist eine järliche Reise um die Sonne enthalten.

In etwa Ashleigh Brilliant



Wer den Kopf (des anderen) hat, bestimmt die Richtung.

Mein Wing Tsun Trainer

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Beitrag von Niels » Sonnabend 21. Februar 2004, 10:10

Denke niemals an die Zukunft, sie kommt früh genug.
Albert Einstein

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
Konrad Adenauer

Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als große, die man plant.
George Catlett Marshall

Ideale sind wie Sterne. Wir erreichen sie niemals, aber wie die Seefahrer auf dem Meer richten wir unseren Kurs nach ihnen.
Carl Schurz
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Juergen
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Beitrag von Juergen » Sonnabend 21. Februar 2004, 10:39

Umwege erhöhen die Orskenntnis.
Rainer Piepmeyer
Gruß
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Petra
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Beitrag von Petra » Sonnabend 21. Februar 2004, 10:46

Die anderen Menschen sind furchtbar. Die einzig erträgliche Gesellschaft ist man selbst.
Oscar Wilde

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Beitrag von Juergen » Sonnabend 21. Februar 2004, 10:52

Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die man vernünftig nennen kann:
die, die Gott von ganzem Herzen lieben, weil sie ihn kennen,
und die, die ihn von ganzem Herzen suchen, weil sie ihn nicht kennen.
Blaise Pascal
Gruß
Jürgen

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonnabend 21. Februar 2004, 10:52

»Mönchlein, Mönchlein, du
gehst einen schweren Gang.«
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Beitrag von Petra » Dienstag 2. März 2004, 19:16

Einer muss noch! Der ist so gut!

Die Frau ist kein Genie, sie ist dekorativer Art. Sie hat nichts zu sagen. Aber sie sagt es so hübsch. (Oscar Wilde)

Biggi
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Beitrag von Biggi » Dienstag 2. März 2004, 21:58

Na, da muss ich doch was dagegen setzen:

Eine Frau, die so gut sein will wie ein Mann, hat einfach keinen Ehrgeiz. ;D

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Dienstag 2. März 2004, 22:07

Da fällt mir noch ein ganz kurzer Frauenwitz ein:



Die Frau!




;D
Gruß
Jürgen

Petra
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Beitrag von Petra » Dienstag 2. März 2004, 22:26

Juergen hat geschrieben:Da fällt mir noch ein ganz kurzer Frauenwitz ein:



Die Frau!
Stimme Jürgens Beitrag voll inhaltlich zu.

;D

Petra
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Beitrag von Petra » Sonnabend 13. März 2004, 23:32

Die Menschen werden eingeteilt in Gerechte und Ungerechte. Die Zuordnung in die Gruppen erfolgt von den Gerechten.
(Nö, sach jetzt nicht von wem das ist, von mir ist es jedenfalls nicht.)

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Niels
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Beitrag von Niels » Montag 15. März 2004, 19:15

Wer früher stirbt, lebt länger ewig.
(Manfred Lütz in LebensLust)
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Raphael
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Beitrag von Raphael » Montag 15. März 2004, 19:36

Trinkfest und arbeitsscheu,
aber der Kirche treu!

(Anonymus)
JESUS CHRISTUS ist ein guter Lehrer:
Erst führt ER die Schüler an ihre Grenzen und dann darüber hinaus!

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