Wie krank ist die GEZ eigentlich?

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Edi
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Edi » Dienstag 14. Februar 2012, 14:45

lifestylekatholik hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:Das ist aber ne ziemlich unrealistische Geschichte.
Vor allem löst das die grundsätzliche Verarsche nicht, dass die Sender bei mir abkassieren dürfen, obgleich ich mir meinen Rechner nun wirklich nicht gekauft habe, um damit Staatsfunk zu konsumieren. Das ist ähnlich wie wenn die mir unaufgefordert ein inhaltsloses Hochglanzmagazin in meinen Briefkasten würfen und darauf bestünden, ich müsse dafür doch gefälligst Gebühren an sie abführen.

:ikb_gun_bandana: Verbrecherbande!
Diese Schweinefirma schreibt mir jedes Jahr, ob ich einen Fernseher habe. Seit vielen Jahren habe ich keinen mehr. Antwortet mn nicht, weil nichts anzumelden ist, schreiben sie erneut und nochmals und drohen bis zu 1000 euro Bußgeld an- ich habe denen jetzt gefaxt, sie sollen die Klappe halten endlich. Solche doofen und rotzfrechen Mitarbeiter würde ich nie beschäftigen.
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cantus planus
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von cantus planus » Dienstag 14. Februar 2012, 15:07

Seit wann schreiben einem deutsche Behörden auch in einem neutralen Ton? Ich erwarte bei einem Formschreibe ja keine Freundlichkeit, sondern eine normale Ausdrucksweise. Tatsächlich habe ich mich immer schon gewundert, in welchem Tonfall einen die Ämter in ihren Briefen regelmäßig anrotzen: umgekehrt wäre das sofort eine Beleidigung!

Im Ausland gibt es zwar auch gelegentliche Missgriffe, aber sowas wie in Deutschland habe ich nirgendwo erlebt.
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von cantus planus » Dienstag 14. Februar 2012, 15:10

Die GEZ lag da übrigens bei mir immer ganz vorne auf der roten Liste, dicht gefolgt vom Reichswehr... äh... Kreiswehrersatzamt und dann dem Finanzamt.
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Edi
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Edi » Dienstag 14. Februar 2012, 15:19

cantus planus hat geschrieben:Seit wann schreiben einem deutsche Behörden auch in einem neutralen Ton? Ich erwarte bei einem Formschreibe ja keine Freundlichkeit, sondern eine normale Ausdrucksweise. Tatsächlich habe ich mich immer schon gewundert, in welchem Tonfall einen die Ämter in ihren Briefen regelmäßig anrotzen: umgekehrt wäre das sofort eine Beleidigung!

Im Ausland gibt es zwar auch gelegentliche Missgriffe, aber sowas wie in Deutschland habe ich nirgendwo erlebt.
Wenn diese Gauner nicht noch frecherweise für Anrufe Gebühren verlangen würden, hätte ich jetzt angerufen und ihnen mal meine Meinung gesagt. Übrigens wäre ein Anruf mit freundlicher Rückfrage wahrscheinlich auch für die billiger als diese blöden Briefe zu schicken.
Aber du hast recht und man erlebt es oft. Deutsche Beamte sind mit ihren Briefen oft genug unmöglich, statt zu dienen, drohen oft sie selbst dann, wenn eine Drohung absolut nicht notwendig ist. Man droht doch erst dann, wenn die andere Seite absolut uneinsichtig und nicht bereit ist, Nötiges in die Wege zu leiten.
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ziphen
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von ziphen » Dienstag 14. Februar 2012, 19:57

Hast du denn denen Computer angemeldet? :unbeteiligttu:
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

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Edi
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Edi » Dienstag 14. Februar 2012, 20:17

ziphen hat geschrieben:Hast du denn denen Computer angemeldet? :unbeteiligttu:

Wieso das? Es reicht, wenn ich drei Rundfunkgeräte angemeldet habe. Mit dem PC kann man ja nicht fernsehen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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Marcus
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Marcus » Dienstag 14. Februar 2012, 20:20

Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh. 14,6)

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Edi
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Edi » Dienstag 14. Februar 2012, 20:37

Die Überschrift in dem Link gilt nur, wenn man nicht schon ein normales Rundfunkgerät angemeldet hat.
Aber trotzdem kann man darum streiten, weil man mit dem PC eben nicht jede Radiosendung empfangen kann. Deutsche Schwarze (Richter) richten meist ohnhin nicht zugusten des Verbrauchers. Die haben uns seit einiger Zeit auch neue Abwassergebühren und Abrechungen eingebrockt, wo man noch für Regenwasser bezahlen muss.

Ab nächstem Jahr . wenn ich ncht nicht irre . kommt sowieso ein Pauschaltarif pro Haushalt.
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 15. Februar 2012, 07:16

Edi hat geschrieben:
Die haben uns seit einiger Zeit auch neue Abwassergebühren und Abrechungen eingebrockt, wo man noch für Regenwasser bezahlen muss.

Ab nächstem Jahr . wenn ich ncht nicht irre . kommt sowieso ein Pauschaltarif pro Haushalt.
Das ist bei uns schon seit Jahren der Fall. Man mußte sogar angeben, wie groß das Grundstück ist, wieviel davon bebaut und ob und ggfs. wie groß der asphaltierte Anteil der Restfläche ist.

Zurück zur Rundfunkgebühr:
Ich muß sogar für den Staatsfunk zahlen, wenn ich sechs Monate hier auf den PH bin, obwohl meine Wohnung von niemandem während der Zeit genutzt wird. Solange ein Gerät zum Empfang bereitgehalten wird, wird die Gebühr fällig. Einzige Möglichkeit wäre, das Ding in die Garage zu stellen - aber dann geht es u.U. bei Frost kaputt und das wäre noch teurer (von der Schlepperei abgesehen).

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Raphael
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. Februar 2012, 07:29

Edi hat geschrieben:
ziphen hat geschrieben:Hast du denn denen Computer angemeldet? :unbeteiligttu:

Wieso das? Es reicht, wenn ich drei Rundfunkgeräte angemeldet habe. Mit dem PC kann man ja nicht fernsehen.
Wieso? :hmm:
Hat Dein Monitor keinen DVB-T-Empfänger eingebaut? ;D
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Edi » Mittwoch 15. Februar 2012, 08:46

Raphael hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
ziphen hat geschrieben:Hast du denn denen Computer angemeldet? :unbeteiligttu:

Wieso das? Es reicht, wenn ich drei Rundfunkgeräte angemeldet habe. Mit dem PC kann man ja nicht fernsehen.
Wieso? :hmm:
Hat Dein Monitor keinen DVB-T-Empfänger eingebaut? ;D
Ich weiss nicht, was ein DVB-T-Empfänger ist. Aber wie gesagt muss man , wenn man ein Radio angemeldelt hat, nicht aauch noch für den PC Gebühren bezahlen, was auch schon in dem Link oben bei SPON stand. Gewisse Sendungen, die freigegeben oder von den Sendern gespeichert wurde,, kann man natürlich auch mit dem PC sehen. Das ist aber kein normles Fernsehen, wo man sich jede gepnschte Sendung ansehen kann.
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von HeGe » Mittwoch 15. Februar 2012, 10:59

So ist auch mein Wissensstand. Die Anmeldepflicht für den PC ist mit der Anmeldung eines Radiogeräts erfüllt, er gilt dann als kostenloses Zweitgerät. Anders ist es natürlich bei beruflicher Nutzung des PC.
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Edi » Mittwoch 15. Februar 2012, 11:45

HeGe hat geschrieben:So ist auch mein Wissensstand. Die Anmeldepflicht für den PC ist mit der Anmeldung eines Radiogeräts erfüllt, er gilt dann als kostenloses Zweitgerät. Anders ist es natürlich bei beruflicher Nutzung des PC.
Ja, weil jeder Im Büro oder Betrieb stundenlang Zeit hätte vom PC aus Radio zu hören oder Fernsehen zu schauen. :achselzuck:

Aber so sind die Richter, die machen das vielleicht in ihrem Büro stundenlang, bezahlen tut das dann die Behörde.
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Raphael » Mittwoch 15. Februar 2012, 11:58

Edi hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
ziphen hat geschrieben:Hast du denn denen Computer angemeldet? :unbeteiligttu:

Wieso das? Es reicht, wenn ich drei Rundfunkgeräte angemeldet habe. Mit dem PC kann man ja nicht fernsehen.
Wieso? :hmm:
Hat Dein Monitor keinen DVB-T-Empfänger eingebaut? ;D
Ich weiss nicht, was ein DVB-T-Empfänger ist. Aber wie gesagt muss man , wenn man ein Radio angemeldelt hat, nicht aauch noch für den PC Gebühren bezahlen, was auch schon in dem Link oben bei SPON stand. Gewisse Sendungen, die freigegeben oder von den Sendern gespeichert wurde,, kann man natürlich auch mit dem PC sehen. Das ist aber kein normles Fernsehen, wo man sich jede gepnschte Sendung ansehen kann.
Frl. Vicky Pedia schreibt dazu: DVB-T
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Clemens
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Clemens » Mittwoch 15. Februar 2012, 12:06

Was die Höflichkeit betrifft:
auf meinem Kontoauszug erschienen doch anlässlich der Abbuchung meiner GEZ-Abgabe im Januar die Worte:
VIELEN DANK FUER IHRE
RUNDFUNKGEBUEHREN

Ist das nicht herzallerliebst!?

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Edi
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Edi » Mittwoch 15. Februar 2012, 12:19

Raphael hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
ziphen hat geschrieben:Hast du denn denen Computer angemeldet? :unbeteiligttu:

Wieso das? Es reicht, wenn ich drei Rundfunkgeräte angemeldet habe. Mit dem PC kann man ja nicht fernsehen.
Wieso? :hmm:
Hat Dein Monitor keinen DVB-T-Empfänger eingebaut? ;D
Ich weiss nicht, was ein DVB-T-Empfänger ist. Aber wie gesagt muss man , wenn man ein Radio angemeldelt hat, nicht aauch noch für den PC Gebühren bezahlen, was auch schon in dem Link oben bei SPON stand. Gewisse Sendungen, die freigegeben oder von den Sendern gespeichert wurde,, kann man natürlich auch mit dem PC sehen. Das ist aber kein normles Fernsehen, wo man sich jede gepnschte Sendung ansehen kann.
Frl. Vicky Pedia schreibt dazu: DVB-T
DVB-T habe ich nicht.
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der Irrtum findet immer freie Bahn,
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civilisation
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von civilisation » Dienstag 2. Oktober 2012, 17:19

Medien - Rundfunk: Verfassungsgericht weist Beschwerde gegen Rundfunkgebühr für PCs ab
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/136848

Zur Pressemeldung des BVerfG: http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg12-7.html

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Maurus » Dienstag 2. Oktober 2012, 20:23

civilisation hat geschrieben:Medien - Rundfunk: Verfassungsgericht weist Beschwerde gegen Rundfunkgebühr für PCs ab
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/136848

Zur Pressemeldung des BVerfG: http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg12-7.html
Ein erwartbares Urteil. Der Staatsfunk ist juristisch bestens abgesichert. Da gibts vor Gericht keine Überraschungen.

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von civilisation » Dienstag 9. Oktober 2012, 16:50

GEZ will Bürger künftig noch stärker ausforschen
http://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... schen.html

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Maurus » Dienstag 9. Oktober 2012, 20:40

civilisation hat geschrieben:GEZ will Bürger künftig noch stärker ausforschen
http://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... schen.html
Ehernes Gesetz der Verwaltung: Sie wird niemals überflüssig.

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Torsten » Sonntag 30. Dezember 2012, 18:26

dwn hat geschrieben:Arroganz pur: WDR-Chefredakteur verhöhnt Kritiker, nennt GEZ eine „Demokratie-Abgabe“

Weil zahlreiche ARD-Kritiker auf der Facebook-Seite des Senders gegen die neue Zwangsgebühr GEZ protestiert hatten, griff der Chefredakteur des WDR selbst zur Feder – und lieferte mit Arroganz, Überheblichkeit und Anmaßung und Realitätsverlust ein unfreiwilliges Sittenbild über die innere Verkommenheit des öffentlich-rechtlichen Systems.
Es gibt so viele gute Angebote im Internet, die um jeden Spendeneuro bitten und betteln und manchmal auch aufgeben müssen, und denen mit einer Kultur-Flatrate sehr geholfen wäre, aber hier wird so ein Monster genährt. Und es wird sich nichts daran ändern.

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 2. Januar 2013, 20:02

Im Frühjahr werden mit Stichtag 3. 3. 213 die Daten der Einwohnermeldeämter mit den Daten der GEZ "abgeglichen" ("Rasterfahndung). Dabei konzentriert sich die Suche auf folgende Personengruppen:
► Mindestens 849  „Schwarzseher“ sollen durch einen einmaligen Abgleich mit den Meldeämtern ertappt werden. Das geht aus BILD vorliegenden Unterlagen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hervor. Experten vermuten sogar: Es gibt noch viel mehr TV-Zuschauer, die ARD und ZDF bisher den Beitrag verweigerten.

► 589  Deutsche, die laut Statistischem Bundesamt eine Zweitwohnung haben, werden ab sofort mit dem doppelten Satz (35,96 Euro pro Monat) belangt.

► Von 8  bislang von TV-Gebühren befreiten Schwerbehinderten müssen laut internen Planungsdaten nun 6  pro Monat 5,99 Euro zahlen.

► 1,4 Millionen Haushalte besitzen laut Statistikamt überhaupt keinen Fernseher. Auch sie müssen jetzt jeden Monat die Abgabe leisten.

► Bis zu 1 Million Radiohörer und Computernutzer zahlten bis Silvester einen ermäßigten Beitrag von 5,76 Euro. Jetzt müssen sie mit dem monatlichen Satz von 17,98 Euro mehr als das Dreifache bezahlen.
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/gez/ ... .bild.html

Geld für einen solchen Datenabgleich ist durch die "TV-Zwangssteuer" ausreichend vorhanden, nicht wahr....

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von holzi » Mittwoch 2. Januar 2013, 22:05

Gründen wir eine "Weg-mit-der-GEZ!"-Partei? Eine absolute Mehrheit sollte uns sicher sein.
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Maurus » Donnerstag 3. Januar 2013, 10:35

holzi hat geschrieben:Gründen wir eine "Weg-mit-der-GEZ!"-Partei? Eine absolute Mehrheit sollte uns sicher sein.
Das Kind hat sich ja schon umbenannt.

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Torsten » Sonntag 6. Januar 2013, 19:24

Wussten sie schon?

Zum Beispiel: Claus Kleber erhält 600.000 Euro im Jahr dafür, dass er sich im "ZDF heute journal" selbst darstellt?

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Edi » Sonntag 6. Januar 2013, 19:50

Torsten hat geschrieben:Wussten sie schon?

Zum Beispiel: Claus Kleber erhält 600.000 Euro im Jahr dafür, dass er sich im "ZDF heute journal" selbst darstellt?
Mir ist das nicht neu. Die Sprecher sind wohl alle überbezahlt. Einige, die im ZDF auftreten, haben sogar eigene Firmen, die dem ZDF Filme liefern und sich dafür hoch bezahlen lassen. Das ist ein Verein wo der eine dem andern Geld in die Tasche schiebt. Gespart wird da nicht. Auch wenn man sich so einige Journalisten ansieht wie die sich bei ihren Fragen von den Politikern abspeisen lassen (heute wieder bei Walde gesehen) dann weiß man, wie es um die Pressefreiheit steht, zumal die Parteien ja die Intendanten raussuchen.
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Albert » Montag 7. Januar 2013, 11:03

Torsten hat geschrieben:Wussten sie schon?

Zum Beispiel: Claus Kleber erhält 600.000 Euro im Jahr dafür, dass er sich im "ZDF heute journal" selbst darstellt?
Danke für die Info.

Mir blieb die "Spucke" weg.

Diese mafiösen Strukturen, egal welcher Colour, sind unser Untergang.

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von taddeo » Montag 7. Januar 2013, 12:47

Albert hat geschrieben:Diese mafiösen Strukturen, egal welcher Colour, sind unser Untergang.
:kugel:
Nach dieser Philosophie müßte die ganze Menschheit schon längst untergegangen sein.
Seit es Menschen gibt, gibt es unter ihnen "mafiöse Strukturen", die die Welt regieren. Und wir leben immer noch, und gar nicht mal schlecht (um nicht zu sagen besser denn je).
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Peregrin » Montag 7. Januar 2013, 13:18

taddeo hat geschrieben:
Albert hat geschrieben:Diese mafiösen Strukturen, egal welcher Colour, sind unser Untergang.
:kugel:
Nach dieser Philosophie müßte die ganze Menschheit schon längst untergegangen sein.
Seit es Menschen gibt, gibt es unter ihnen "mafiöse Strukturen", die die Welt regieren. Und wir leben immer noch, und gar nicht mal schlecht (um nicht zu sagen besser denn je).
Es ist schon manchmal besser und manchmal schlechter. Diese mafios-demokratischen Verhältnisse wurden in der Geschichte immer als absoluter Tiefpunkt gesehen.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von taddeo » Montag 7. Januar 2013, 14:37

Peregrin hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
Albert hat geschrieben:Diese mafiösen Strukturen, egal welcher Colour, sind unser Untergang.
:kugel:
Nach dieser Philosophie müßte die ganze Menschheit schon längst untergegangen sein.
Seit es Menschen gibt, gibt es unter ihnen "mafiöse Strukturen", die die Welt regieren. Und wir leben immer noch, und gar nicht mal schlecht (um nicht zu sagen besser denn je).
Es ist schon manchmal besser und manchmal schlechter. Diese mafios-demokratischen Verhältnisse wurden in der Geschichte immer als absoluter Tiefpunkt gesehen.
Geschmackssache. Anderswo gibt es halt dafür mafios-diktatorische Verhältnisse, da sind mir die unseren derzeit noch lieber. Mafios ist es überall, selbst im Vatikan.
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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von Torsten » Montag 7. Januar 2013, 14:51

Eines steht fest: Die Schere zwischen Arm und Reich geht auch zwischen Journalisten auf. Aber gewaltig.

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Re: Wie krank ist die GEZ eigentlich?

Beitrag von taddeo » Montag 7. Januar 2013, 14:53

Torsten hat geschrieben:Eines steht fest: Die Schere zwischen Arm und Reich geht auch zwischen Journalisten auf. Aber gewaltig.
Wenn ich anschaue, was ich für einen Zeitungsbericht kriege und Kleber für ein Heute-Journal, dann hast Du zweifellos recht. :D
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