Welche Kleidung ist für christliche Frauen geeignet?

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Pit
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Welche Kleidung ist für christliche Frauen geeignet?

Beitrag von Pit » Mittwoch 17. Januar 2007, 22:22

Hallo !

Da an anderer Stelle (Stichwort: Kopftuch) das Thema schon angerissen wurde, interessiert es mich, welche Kleidung(sform,-art) ihr für christliche Frauen angemessen, akzeptabel findet - und warum?

Gruß, Pit
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sca81
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Re: Welche Kleidung ist für christliche Frauen geeignet?

Beitrag von sca81 » Mittwoch 17. Januar 2007, 22:35

Pit hat geschrieben:Hallo !

Da an anderer Stelle (Stichwort: Kopftuch) das Thema schon angerissen wurde, interessiert es mich, welche Kleidung(sform,-art) ihr für christliche Frauen angemessen, akzeptabel findet - und warum?

Gruß, Pit
Nun, ich ziehe sowohl in als auch außerhalb der Messe an, was ich will! :ja:

Und ich trage als Frau auch Hosen, auch wenn das manchen Leuten aus der "Büßerzelle" nicht paßt! :D -und wer Probleme damit hat, der soll halt wegschauen ;)

Prinzipiell aber haben mir aber auch Altmeßbesucher schon gesagt, daß ich "immer ordentlich angezogen" bin, Hose hin oder her. Da halte ich es mit Don Almiro de Andrade FSSP: Der hat zwar gemeint, daß man nicht mit Hotpants und Bikini zur Messe kommen soll (womit ich mich auch noch arrangieren kann), aber von Hosen bei Frauen hat er nichts gesagt! :ja:

Kopftuch setze ich übrigens auch keins auf - bin ja schließlich kein Moslemweiberl ;) :freude:
Zuletzt geändert von sca81 am Mittwoch 17. Januar 2007, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Knecht Ruprecht
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Beitrag von Knecht Ruprecht » Mittwoch 17. Januar 2007, 22:37

Dank Klimaerwärmung kann Frau und Mann immer öfter im Jahr mehr Haut zeigen. 8)

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Pit
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Re: Welche Kleidung ist für christliche Frauen geeignet?

Beitrag von Pit » Mittwoch 17. Januar 2007, 22:47

Da bin ich ganz Deiner Meinung. Es sollte jedem selber überlassen sein, was er/sie trägt, solange es nicht in Extreme ausartet.
Übrigens würde ich auch nie mit unpassender Kleidung in die Messe gehen.
Allerdings bin ich - mehr in jüngeren Jahren - durchaus schon mal (im Sommer bei 30 ° C Aussentemperatur) mit kurzer Hose in die Messe gegangen.
Und was den - an anderer Stelle erwähnten - blossen Oberkörper betrifft:
In der Messe ist soetwas vollkommen unpassend, in der City, bei einem sportlichen Jugendlichen nicht unbedingt (vorausgesetzt die Temperaturen sind entsprechend). ;-)

Gruß, Pit
sca81 hat geschrieben:
Nun, ich ziehe sowohl in als auch außerhalb der Messe an, was ich will! :ja:

Und ich trage als Frau auch Hosen, auch wenn das manchen Leuten aus der "Büßerzelle" nicht paßt! :D -und wer Probleme damit hat, der soll halt wegschauen ;)

Prinzipiell aber haben mir aber auch Altmeßbesucher schon gesagt, daß ich "immer ordentlich angezogen" bin, Hose hin oder her. Da halte ich es mit Don Almiro de Andrade FSSP: Der hat zwar gemeint, daß man nicht mit Hotpants und Bikini zur Messe kommen soll (womit ich mich auch noch arrangieren kann), aber von Hosen bei Frauen hat er nichts gesagt! :ja:

Kopftuch setze ich übrigens auch keins auf - bin ja schließlich kein Moslemweiberl ;) :freude:
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Linus
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Beitrag von Linus » Mittwoch 17. Januar 2007, 22:53

prinzipiell geschlossene Kleidung. also mindestärmellänge ellbogen, hose wenn nicht anders möglich(Rock) mndestens 7/8 lang. Diese "Pseudoärmel" wie sie letzten sommer bei frauen modern waren, (die achselhöhle sichtbar, ich denke ihr wisst was ich meine) find ich unpassend aufreizend.

meine Kurzarmhemden, versuch ich inzwischen auch auszumustern.

(kurze hosen gibts bei mir nur beim sommerputz. sonst lange hosen)
Daß Don Almiro so liberal ist, wusste ich nicht :kiss:

Linus, noch immer noble Blässe dem revulotionäproletaischen Bräune vorziehend. (so ein pech aber auch dass seine Frau die einzige wirkliche Negerin unter ihrer ganzen topfennegerischen Verwandtschaft ist :D )
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Pit
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Beitrag von Pit » Mittwoch 17. Januar 2007, 23:00

Und Frauen, die Hosen tragen sind allenfalls notgedrungen duldbar?
Und interessant ist doch, daß in Debatten wie hier im Kreuzgang immer geschrieben wird, daß Männer durch Frauen (falsche, aufreizende Kleidung, kein Kopftuch etc.) verführt werden könn(t)en. Wie sieht es denn umgekehrt aus?

Gruß, Pit

P.S.:
Früher trugen Jungen hierzulande regelmäßig im Sommer kurze (!) Hosen.
Linus hat geschrieben:prinzipiell geschlossene Kleidung. also mindestärmellänge ellbogen, hose wenn nicht anders möglich(Rock) mndestens 7/8 lang. Diese "Pseudoärmel" wie sie letzten sommer bei frauen modern waren, (die achselhöhle sichtbar, ich denke ihr wisst was ich meine) find ich unpassend aufreizend.

meine Kurzarmhemden, versuch ich inzwischen auch auszumustern.

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Beitrag von sca81 » Mittwoch 17. Januar 2007, 23:05

Linus hat geschrieben: Daß Don Almiro so liberal ist, wusste ich nicht :kiss:
Tja, den hab ich richtig schätzen gelernt! :D

(Vor allem seit ich die Meinung vieler anderer Tradi-Patres kennengelernt habe ;) )

Ewig schad, daß er aus Wien weg ist! Aber es spricht doch für die Petrusbruderschaft, daß sie ihn so befördert hat! :)

Ralf B.
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Wichtig!

Beitrag von Ralf B. » Mittwoch 17. Januar 2007, 23:38

Frau grundsätzlich am ganzen Körper bedeckt.
Brüste dürfen sich nicht abzeichen, denn das könnte Männer aufreizen, und dafür wäre die Frau dann ja verantwortlich!
Augen und Mund dürfen nicht sichtbar sein, denn das könnte Männer aufreizen, und dafür wäre die Frau dann ja verantwortlich!
Ganz wichtig für mich: Auch im Bett darf die Frau nicht aufreizend sein! Sonst kommt der Mann noch auf lüsterne Gedanken und sofort in die Hölle!
Sehr wichtig! Geschlechtsakt kürzestmöglich, dabei möglichst nicht anfassen! Und wenn doch, dann erst beichten, sonst Jesus böse bei Kommunion und ab in die Hölle!

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Beitrag von Robert Ketelhohn » Donnerstag 18. Januar 2007, 01:35

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Maria Magdalena
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Beitrag von Maria Magdalena » Donnerstag 18. Januar 2007, 07:47

Also bei Frauen wäre es schon nett, wenn der Busen nicht bei einer kleiner Beugung nach vorne raus fällt und beim Bücken bzw. sich hinhocken gleich die Bändchen siehtbar sind, die man mit einer Art Unterwäsche verwechseln könnte. Nö, nicht nur weil es " billig" aussieht sondern es den Nieren auch nicht gut bekommt( jeder wird älter :D )
Bei den Männern, vor allem die Jungen. Ihr braucht eure Hosen nicht so zu tragen, dass euch eure " kleiner Freund" rausfällt. Denn es ist halt doch nur etwas zum Lachen und wegrennen. :D :D :P
Ausserdem sieht es genau wie bei den Mädels nur billig aus und nicht cool.

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FranzSales
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Beitrag von FranzSales » Donnerstag 18. Januar 2007, 08:35

Die katholische Tradition hat darauf bereits eine Antwort gegeben.
So und nicht anders hat es zu sein. Sonst: Hölle!
;)
"Herr Jesus Christus, wir beten Dich an und benedeien Dich. In Deinem Heiligen Kreuz hast Du die Welt erlöst."

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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 18. Januar 2007, 09:22

@Pit, ich dulde eingedenk unseres Trauspruchs* nur aus Liebe, dass mein mir angetrautes Eheweib in Hosen herumrennt (interessanterweise verweigert sie mir die anschaffung eines Kärtnerkilts. Gegen den Afrianischen Kaftan, den ich sommers bisweilen trage, hat sie jesoch nichts (wohl wegen der afrikanischen Verwandtschaft )
Pit hat geschrieben: *Posse pati consortium amoris.

P.S.:
Früher trugen Jungen hierzulande regelmäßig im Sommer kurze (!) Hosen.
Ich weiß, hab in den Weihnachtsferien mit meinen Neffen (8 und 10) im Kino die 1950er Version von Pünktchen und Anton gesehen. Anfangs waren sie sichtlich geschockt ob der Schwarzweißfilmsache.
Zuletzt geändert von Linus am Donnerstag 18. Januar 2007, 09:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wichtig!

Beitrag von Linus » Donnerstag 18. Januar 2007, 09:25

Ralf B. hat geschrieben: Sehr wichtig! Geschlechtsakt kürzestmöglich, dabei möglichst nicht anfassen! Und wenn doch, dann erst beichten, sonst Jesus böse bei Kommunion und ab in die Hölle!
Das erinnert mich an die Nackte Kanone 2 1/2 "Nur Safer Sex" - und man sieht die beiden dann im Ganzkörperkondom im Bett :D
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FranzSales
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Beitrag von FranzSales » Donnerstag 18. Januar 2007, 09:52

Früher trugen Jungen hierzulande regelmäßig im Sommer kurze (!) Hosen.
Die Kinder unseres Sportlehrers (Mitte der 80er) mussten auch im Winter teilweise kurze Hosen tragen.
Echte teutsche Volxgenossen halt ... :mrgreen:
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Beitrag von Leguan » Donnerstag 18. Januar 2007, 11:18

Also, ich finde es schon schicklich (so ein Wort wollte ich schon immer mal benutzen :D ), wenn Frauen zum Sonntagsgottesdienst Rock/Kleid anziehen.
Und ich finde es schade, daß die ja immerhin auf die Bibel zurückgehende Tradition der Kopfbedeckung wohl jegliche Bedeutung verloren hat.
Aber beide Fälle gehen mich nichts an, das sollen die Betroffenen entscheiden.
Und ich selber kann gerade meinen Mund halten, ich bin immer schon froh, wenn ich Sonntags eine Hose ohne allzu offensichtlich geflickte Löcher auftreiben kann. Was daran liegt, daß ich Kleider einkaufen absolut nicht leiden kann. Ansonsten ziehe ich in die Kirche sowohl oben als auch unten was langärmliges/-beiniges an, und wenn's noch so warm ist. Allerdings ist es mir auch schon passiert, daß ich an einem Hochfest morgens noch im Halbschlaf aus dem Haus bin, und dann gemerkt habe, daß ich gerade in einer Art (langer) Skaterhose unterwegs war, die ich auch nicht gerade für angebracht hielt.

Im Alltag kann sich wegen mir jeder anziehen, wie er lustig ist, mit den Einschränkungen, die Maria Magdalena schon genannt hat.
Diese "Abstandsmode" (Abstand zwischen Hose und Oberteil) ist mir irgendwie sehr fremd. Mich friert es immer schon sofort, wenn mir mal das T-Shirt, das ich als Unterhemd verwende, an einer Ecke aus der Hose gerutscht ist.

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Melody
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Beitrag von Melody » Donnerstag 18. Januar 2007, 12:34

Leguan hat geschrieben:Mich friert es immer schon sofort, wenn mir mal das T-Shirt, das ich als Unterhemd verwende, an einer Ecke aus der Hose gerutscht ist.
Da geht es mir ähnlich... kann mich noch erinnern, wie ich vorigen Winter, als es wohl zeitweise erheblich kälter war als zur Zeit, mit zwei dicken Pullis und allerdickster Jacke völlig verständnislos auf die jungen Mädels schaute, die bei diesen Temperaturen immer noch bauchfrei(!) herumliefen... naja... :nein:

Hmmm... was Kleidung ansonsten angeht, frage ich mich, was für seltsame Fragen Pit eigentlich immer umtreiben, dass er so ein Thema hier anfängt...

Nun gut. Grundsätzlich finde ich immer noch, dass Röcke für Frauen die bessere Wahl wären, aber zur Zeit ist das bei mir - auch innerhalb der Hl. Messe - wieder die absolute Ausnahme geworden. Ich hatte da aber auch vorher kein Dogma daraus gemacht. Es wäre das Bessere, ja, aber es ist auch nicht verwerflich, eine Hose zu tragen. Meiner Meinung nach.
Im übrigen hängt alles von der persönlichen Lebenssituation ab, und ich möchte jetzt nicht über meine Arbeitszeiten und meinen weiten Arbeitsweg diskutieren, aber jedenfalls bleibt sehr wenig Zeit übrig, und diese muss ich so effektiv wie möglich nutzen und kann es mir nicht leisten, aufgrund eines Rockes ständig zu Fuß zu gehen.
Ich denke nicht, dass Gott meinen Stress noch zusätzlich erhöhen möchte, indem Er mich in Röcke zwängt...

Man sollte sich grundsätzlich ordentlich kleiden, und einen allzu offenherzigen Stil habe ich nie im Leben gepflegt. Allerdings denke ich, dass ich gerade da in den letzten Jahren vielleicht auch widerum einiges zuuuu eng gesehen habe.
Für die Kirche allerdings ist ärmellos etc. absolut tabu. Das ist jenseits aller Diskussion.
Ob es aber unbedingt wirklich die "alte Regel" (d. h. Ellenbogen bedeckt!) sein muss, weiß ich auch nicht wirklich. Das ist nämlich im Hochsommer nicht machbar. Ich denke nicht, dass es der Andacht des Nachbarn dient, wenn man trieft und stinkt wie ein Iltis, um es mal überspitzt zu formulieren.

Doch habe ich mir über die Sache mit den Ellbogen ernsthaft Gedanken gemacht und mich im Sommer auch drum bemüht und war ehrlich erstaunt, als mich eine ältere Dame dann auch mal positiv auf meine Kleidung und eben auf die alte Regel ansprach...

Aber dafür frage ich mich, was sie heute über mich denken würde...
Dabei denke ich nicht, dass Gott Seine Meinung über mich verändert hat oder Seine Liebe zu mir in irgendeiner Art und Weise abgenommen hat.

Ich denke, Er freut sich einfach, wenn ich mir Zeit für die Hl. Messe nehme. Und ja, ich sehe es schon als einen besonderen Besuch an, für den ich mich zumindest sonntags "fein" machen sollte, aber wenn ich auf dem Nachhauseweg werktags mal eben wen besuche, dann steht auch da der Besuch an erster Stelle und nicht meine Kleidung.

Man kann immer alles übertreiben.
Wir sollten uns hübsch und liebenswert kleiden, ordentlich, sauber. So, dass wir uns wohl fühlen und andere sich freuen, uns zu sehen. Unser Leben wurde uns von Gott geschenkt, und wir sollen uns lieben und gut zu uns sein. Das spiegelt sich auch in der Kleidung wider.
Unsere Kleidung sollte anderen nicht anstößig vorkommen, aber hier scheiden sich halt die Geister, wann es objektiv anstößig ist.

Übrigens versteift man sich so gerne auf die Kleidung von Frauen und übersieht dabei völlig, welchen sexuellen Reiz es auf eine Frau ausüben kann, einen Mann in einer engen Hose vor sich breitbeinig sitzen zu sehen, wo sich sehr eindeutig Umrisse abzeichnen... jawohl!!!

Kurze Hosen allerdings sind sowohl bei Männern als auch bei Frauen in aller Regel eine Lachnummer...

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Athanasius2
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Ist kein Lachthema, gute Kleidung ist wichtig

Beitrag von Athanasius2 » Donnerstag 18. Januar 2007, 13:19

Ganz typisch Deutsch hochmutig wie hier über Frauen hergezogen wird die sich den katholischen Normen von guter Kleidung konformieren. "Muslemweiber" usw. usw.

Das hier ist das Beispiel wie es kann. Nicht mehr Schulternackt, keine tieferen Einblicke in die big boobies, und auch keine kürzere Röcke (man soll einer Frau nicht unbedingt ins "Häuschen" gucken können).

Bild

Was der Kopfbedeckung in der Hl. Messe angeht, so ist Kopfbedeckung eigentlich angesagt und immer noch verpflichtet, auch wenn es nach 1966, der Kulturrevolution liberal-marxistischer Prägung, verschwunden ist aus den meisten "durchscnittlichen" Pfarreien.

Hier ein Link zu einem Artikel zum Gebot der Kopfbedeckung (und der fortwährenden Verpflichtung der Fleischabstinenz bzw. des Freitagsopfers in den Ländern wo man im Fleische dispensierte; egal ob gültig oder ungerecht).

Ich denke aber dass man wegen des Zustandes und der moralischen Verwirrung unserer Zeiten auch was Lehren der Kirche anbetrifft, Frauen ohne Kopfbedeckung die Hl. Kommunion nicht verweigern darf, was früher aber sehr wohl Praxis war und öfters vorfiel (z.B. in der Osterzeit).

Frauen die sich "keusch" kleiden sollten aber darauf achten keine 1950er, 1960er, 1920er oder 1930er Stile zu tragen. Wir leben heute, man kann sich von den heutigen Stoffen bedienen, sagte ein Priester. Man kann durchaus modiös únd moralisch einwandfrei gekleidet gehen. Also moderne Stile und Stoffe..... (Allerdings kenne ich mich nicht aus in der Mode usw., bin ja ein Mann, und kein modebewusster dazu.)

Männer sollten nicht mit völlig nackten Beinen oder nackten Knien in die Kirche gehen, allerdings sind Trachten usw. nicht verboten. Auch sollte ein Christlicher Mann normaliter und vor Frauen kein "Hemd" ohne Schulter und Oberarmbedeckung. Beim Schwimmen ist das natürlich anders, da hat die Nacktheit (teilweise) einen Zweck (wo aber Bikini nicht angesagt sind, glaube ich, bin mir aber nicht völlig sicher).

Kinder kleidet man am besten so.....

Bild
Bild
Bild

"Ganz im Stile der Zeit...."

Nein, ein Witz, aber auch Kinder sollte man gut anziehen und nicht nackt herum laufen lassen nach dem Bewusstseinsalter. Zudem gibt es - und heute sollte man das mehr als je wissen - Päderasten und sonstige Perversen.

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Athanasius2
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Beitrag von Athanasius2 » Donnerstag 18. Januar 2007, 13:26

Kardinal Siri zu Frauenhosen und der Keuschheit in der Kleidung (1960)

Ich denke aber, man sollte heute mehr Verständnis haben für Frauen die Hosen tragen. Wenn es keusche Kleidung ist, dann ist es nicht ein Problem, auch wenn es zur Geschlechtsverwirrung beiträgt. Zudem gibt es mittlerweile auch sehr viel "fräuliche" Hosen. Die genitale Zone ist aber immer prekär in diesem Falle, aber ist auch so bei der Hose der Männer.

Ich würde nie direkt ein Problem daraus machen. Damals könnte man das vielleicht noch, aber heute ist es so universell und oft auch unschuldig. Bei römisch-katholischen Frauen die ihren Glauben ernst nehmen, wird von selbst wohl eine Zeit kommen in der sie sich fragen, wie sie in ihrer Kleidung auch der Kirche Jesu Christi am besten entsprechen. Das muss man nicht aufzwingen, erzwingen oder direkt (heute) auflegen. Frauen muss man vorsichtig und höflich behandeln; negative öffentliche Angriffe auf ihre Kleidungsart kann sie in ihren Persönlichkeiten kränken, was nicht passieren soll. Das wirkt kontraproduktiv. Man muss nur aufklären.

Keuschheit und Kleidung waren aber 1917 in der Botschaft von Fatima sehr wichtig. Mehr Leute gingen heute wegen der Sünden des Fleisches ewig zu Grunde in die Hölle als wegen anderer Sünden (z.B. Machtgier oder Lüge).

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Beitrag von Maria Magdalena » Donnerstag 18. Januar 2007, 13:45

Nur bist du im Norden ganz schön "angeschmiert", wenn du versuchst einen Spitzenschleier zur Haarbedeckung für die heilige Messe zu bekommen. Selbst anfragen bei Firmen vorort bleibt ohne Erfolg.

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Beitrag von Athanasius2 » Donnerstag 18. Januar 2007, 13:53

Maria Magdalena hat geschrieben:Nur bist du im Norden ganz schön "angeschmiert", wenn du versuchst einen Spitzenschleier zur Haarbedeckung für die heilige Messe zu bekommen. Selbst anfragen bei Firmen vorort bleibt ohne Erfolg.
Im Internetz kann man Mantillas bestellen. Natürlich ist ein schöner Hut usw. auch gut genug. Oder ein "nordischer" Kopftuch oder eine Tracht aus unseren Gegenden.
Bild

(Canon 1262, par. 2, Codex Iuris Canonici 1917)
Viri in ecclesia vel extra ecclesiam, dum sacris ritibus assistunt, nudo capite sint, nisi aliud ferant probati populorum mores aut peculiaria rerum adiuncta; mulieres autem, capite cooperto et modeste vestitae, maxime cum ad mensam Dominicam accedunt.

Männer sollten den Kopf unbedeckt halten, Frauen müssen in allen Umständen den Kopf aber bedecken, vor allem wenn sie zum Hl. Tische kommen (das Allerheiligste Sakrament empfängen).

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Beitrag von Athanasius2 » Donnerstag 18. Januar 2007, 13:54

FranzSales hat geschrieben:Die katholische Tradition hat darauf bereits eine Antwort gegeben.
So und nicht anders hat es zu sein. Sonst: Hölle!
;)
Nein, wir sollten anstatt der Tradition den Allretter Yves Congar lesen.... Oder?

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Beitrag von Melody » Donnerstag 18. Januar 2007, 13:54

Maria Magdalena hat geschrieben:Nur bist du im Norden ganz schön "angeschmiert", wenn du versuchst einen Spitzenschleier zur Haarbedeckung für die heilige Messe zu bekommen. Selbst anfragen bei Firmen vorort bleibt ohne Erfolg.
In dem Wallfahrtsort Kevelaer haben sie mich in einem Laden bei der Frage, ob sie wüssten, wo ich sowas herbekommen könnte, mal angeschaut, als ob ich nach einer lila Kuh gefragt hätte...

Die sowas in Deutschland tragen, haben sich das meist aus Orten wie Lourdes, Fatima und dergleichen mitgebracht, scheint mir.

Aber wesentlich finde ich die Frage der Kopfbedeckung nichtsdestotrotz nicht.

PS:
sca81 hat geschrieben:Da halte ich es mit Don Almiro de Andrade FSSP: Der hat zwar gemeint, daß man nicht mit Hotpants und Bikini zur Messe kommen soll (womit ich mich auch noch arrangieren kann), aber von Hosen bei Frauen hat er nichts gesagt!
Auf einer FSSP-Familienfreizeit sind eine andere Frau und ich auch schon mal mit den Worten empfangen worden, hier würden Röcke "gern gesehen"...

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Beitrag von Maria Magdalena » Donnerstag 18. Januar 2007, 14:02

Gut, dies mag sein, daß für Dich die Frage der Haarbedeckung nicht wichtig ist. Nur zeigt es, wen eine Frau es möchte, hätte sie in Deutschland keine Chance einen zu bekommen. und dies ist schon irgendwie traurig. Denn jeden anderen Unfug bekommst man sogar hinterher geworfen. :(

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Beitrag von sca81 » Donnerstag 18. Januar 2007, 14:09

Athanasius2 hat geschrieben:Männer sollten den Kopf unbedeckt halten, Frauen müssen in allen Umständen den Kopf aber bedecken, vor allem wenn sie zum Hl. Tische kommen (das Allerheiligste Sakrament empfängen).
Was steckt da dahinter? Doch nicht etwa die Aussage:
"Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist" von Kirchenlehrer Ambrosius (333-397).... :roll:

Ich hab aber in den Messen der Petrusbrüder ganze zweimal Frauen mit Schleier gesehen, und ich gehe immerhin schon seit über 3 Jahren des öfteren hin....

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Beitrag von Leguan » Donnerstag 18. Januar 2007, 14:13

sca81 hat geschrieben:
Athanasius2 hat geschrieben:Männer sollten den Kopf unbedeckt halten, Frauen müssen in allen Umständen den Kopf aber bedecken, vor allem wenn sie zum Hl. Tische kommen (das Allerheiligste Sakrament empfängen).
Was steckt da dahinter? Doch nicht etwa die Aussage:
"Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist" von Kirchenlehrer Ambrosius (333-397).... :roll:
Nein, der erste Brief an die Korinther, Kapitel 11:

1 Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme.
2 Ich lobe euch, dass ihr in allem an mich denkt und an den Überlieferungen festhaltet, wie ich sie euch übergeben habe.
3 Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi.
4 Wenn ein Mann betet oder prophetisch redet und dabei sein Haupt bedeckt hat, entehrt er sein Haupt.
5 Eine Frau aber entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt. Sie unterscheidet sich dann in keiner Weise von einer Geschorenen.
6 Wenn eine Frau kein Kopftuch trägt, soll sie sich doch gleich die Haare abschneiden lassen. Ist es aber für eine Frau eine Schande, sich die Haare abschneiden oder sich kahl scheren zu lassen, dann soll sie sich auch verhüllen.
7 Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes.
8 Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann.
9 Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann.
10 Deswegen soll die Frau mit Rücksicht auf die Engel das Zeichen ihrer Vollmacht auf dem Kopf tragen.
11 Doch im Herrn gibt es weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne die Frau.
12 Denn wie die Frau vom Mann stammt, so kommt der Mann durch die Frau zur Welt; alles aber stammt von Gott.
13 Urteilt selber! Gehört es sich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott betet?
14 Lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für den Mann eine Schande,
15 für die Frau aber eine Ehre ist, lange Haare zu tragen? Denn der Frau ist das Haar als Hülle gegeben.
16 Wenn aber einer meint, er müsse darüber streiten: Wir und auch die Gemeinden Gottes kennen einen solchen Brauch nicht.

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sca81
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Beitrag von sca81 » Donnerstag 18. Januar 2007, 14:24

der erste Brief an die Korinther, Kapitel 11 hat geschrieben: Urteilt selber! Gehört es sich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott betet?
Nun, ich darf mich wiederholen, daß ich sogar bei den Petrusbrüdern nur ganze 2x Frauen mit Schleier gesehen habe. Und übrigens hat auch der von mir schon erwähnte Don Almiro nichts über Kopftücher gesagt, und der ist selten auf den Mund gefallen.... ;)
der erste Brief an die Korinther, Kapitel 11 hat geschrieben:Lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für den Mann eine Schande
Jesus wird auch immer so schön mit langen Haaren dargestellt.... :mrgreen:

Bild
der erste Brief an die Korinther, Kapitel 11 hat geschrieben: Wenn aber einer meint, er müsse darüber streiten: Wir und auch die Gemeinden Gottes kennen einen solchen Brauch nicht.
Gut, Leguan, dann streiten wir uns auch nicht drüber! :)

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Beitrag von Linus » Donnerstag 18. Januar 2007, 14:41

seit wann ist Jesus ein Weibsbild, ha? :D
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Beitrag von Leguan » Donnerstag 18. Januar 2007, 15:14

sca81 hat geschrieben:Gut, Leguan, dann streiten wir uns auch nicht drüber! :)
Das hatte ich auch nie vor, wie hoffentlich aus meinem ersten Beitrag hervorging. :kiss:

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Beitrag von stefan1800 » Donnerstag 18. Januar 2007, 16:01

@Melody:
@Sca81:
Bei der FSSPX ist es üblich, daß Frauen mit Röcken bekleidet sind. Frauen in Hosen findet man dort selten, aber es kommt vereinzelt vor. Das ist auch nicht das eigentliche Problem, das Problem sind die Übertreibungen: Z.B. Bluse mindestens ellbogenlang oder Rock bis zu den Knöcheln, und das in den heißen Sommermonaten ! Ich kenne junge Frauen dort, die längere Röcke tragen als ihre Großmütter. Mich erstaunt dann so etwas als Mann doch. Die Kombination knöchellanger Rock mit modernem Anorak paßt meines Erachtens auch nicht, aber über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten. :-)
Bei der FSSP gibt es hingegen etliche junge Frauen, die in Hosen oder Röcken kommen, je nach Geschmack und Jahreszeit.
Ich persönlich bin vielleicht für die Tradition zu modern eingestellt, aber mir gefallen an jungen Frauen sowohl Hosen als auch Röcke, das kommt ganz auf den Anlaß und den Typ an.

LG, Stefan

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Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Donnerstag 18. Januar 2007, 16:14

stefan1800 hat geschrieben:Bei der FSSP gibt es hingegen etliche junge Frauen, die in Hosen oder Röcken kommen, je nach Geschmack und Jahreszeit.
Ich persönlich bin vielleicht für die Tradition zu modern eingestellt, aber mir gefallen an jungen Frauen sowohl Hosen als auch Röcke, das kommt ganz auf den Anlaß und den Typ an.
Im Prinzip ist es doch wirklich Geschmackssache. Letzten Endes muss sich doch jeder selbst fragen, was man(n)/frau trägt oder nicht trägt. Wenn es darum ginge, wie die anderen finden, dass ich aussehe, dann müsste ich je nach Gegenüber meine Kleidung wechseln.
Und jeder Christ/jede Christi ins manns/fraus genug, selbst zu entscheiden, was man anzieht! Für die Kirche gelten da für mich persönlich die selben Konventionen wie für eine festliche Gelegenheit. Immerhin geht es um den höchsten Gast, den ich nur empfangen kann.
Aber da setzt eben jeder die Maßstäbe anders - und warum sollte ich mir das recht rausnehmen, übr jemanden anders zu urteilen, der es anders sieht? Weiß ich denn, was Gott dazu denkt?
;)
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Melody
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Beitrag von Melody » Donnerstag 18. Januar 2007, 16:15

stefan1800 hat geschrieben:Ich persönlich bin vielleicht für die Tradition zu modern eingestellt...
Akzeptiere Deine Einstellung und versuche nicht, "zur Tradition" zu gehören. Das Wichtigste ist unser (katholischer) Glaube und nicht irgendeine Richtung innerhalb der Kirche!

Die katholische Kirche gibt heute weder vor, dass Frauen Röcke noch Kopfbedeckung etc. pp. tragen müssten. Auch von ellbogenlang ist heute nirgendwo die Rede. Daran darf man sich getrost halten.

Das einzige Problem ist, dass manche Leute ohne diese Regeln offenbar jegliches Gespür für Schicklichkeit und das, "was sich gehört", in der Hl. Messe verloren haben. Aber nun ja.

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Athanasius2
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Beitrag von Athanasius2 » Donnerstag 18. Januar 2007, 16:34

Ecce Homo hat geschrieben:
stefan1800 hat geschrieben:Bei der FSSP gibt es hingegen etliche junge Frauen, die in Hosen oder Röcken kommen, je nach Geschmack und Jahreszeit.
Ich persönlich bin vielleicht für die Tradition zu modern eingestellt, aber mir gefallen an jungen Frauen sowohl Hosen als auch Röcke, das kommt ganz auf den Anlaß und den Typ an.
Im Prinzip ist es doch wirklich Geschmackssache. Letzten Endes muss sich doch jeder selbst fragen, was man(n)/frau trägt oder nicht trägt. Wenn es darum ginge, wie die anderen finden, dass ich aussehe, dann müsste ich je nach Gegenüber meine Kleidung wechseln.
Und jeder Christ/jede Christi ins manns/fraus genug, selbst zu entscheiden, was man anzieht! Für die Kirche gelten da für mich persönlich die selben Konventionen wie für eine festliche Gelegenheit. Immerhin geht es um den höchsten Gast, den ich nur empfangen kann.
Aber da setzt eben jeder die Maßstäbe anders - und warum sollte ich mir das recht rausnehmen, übr jemanden anders zu urteilen, der es anders sieht? Weiß ich denn, was Gott dazu denkt?
;)
Es ist keine Geschmackssache. Die Hauptlinien liegen kraft den Zehn Geboten und der Lehre der Kirche fest. Man muss bestimmte Körperteile bedecken, Schultern, Genitalzonen, Bauch, Busen, Oberschenkel, Knien. UNd die Haare auch (in der Kirche).

Es geht nicht darum was DU willst, sondern was Er will und fordert.

Stil ist egal. Man darf Tracht und Hippie-Style tragen. Das ist mir egal. Deswegn finde ich die Forderung von Krawatte und Anzug ein wenig übertrieben wie sie in manchen amerikanischen Kapellen der römisch-katholischen Tradition gilt.

Aber dennoch. Es gibt Ge- und Verbote. Nicht nur unser Geschmack und unseren Willen Busen und Oberarme zu etalieren um Frauen/Männer anzuziehen. Würde man so vor Jesus treten? Nun, so soltle man denn auch nicht vor den Mitmenschen treten.

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