Geht nächsten Freitag die Welt unter?

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Lycobates
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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von Lycobates » Montag 17. Juli 2017, 17:57

Romanus hat geschrieben:
Sonntag 16. Juli 2017, 20:55
Lycobates hat geschrieben:
Sonnabend 15. Juli 2017, 23:29
Pilgerer hat geschrieben:
Sonnabend 15. Juli 2017, 01:06
Ich hoffe, dass das Ende kommt, bevor eine andere Religion als das Christentum zur 1. Weltreligion in der Welt wird.
Wenn das Ende kommt, wird es das Christentum, das wahre natürlich, (fast) nicht mehr geben.
Lk. 18,8.
Wir sind zügig auf dem Wege dorthin.
Welches ist denn das wahre Christentum ... Wie begründest du deine pessimistische Endzeitstimmung? Und von welchem Glauben auf Erden spricht der Herr eigentlich genau?
Wir hatten das alles schon einmal, ausführlich. :achselzuck:
Das "wahre Christentum" ist der von Gott geoffenbarte Glaube, der in seiner Fülle allein vom Lehramt der katholischen Kirche allen Menschen als geoffenbart und zu glauben vorgelegt wird (vgl. Mt. 28,19-20). Nächste Glaubensregel ist daher eben dieses Lehramt.
Wir wissen aus der Heiligen Schrift, daß der endzeitliche Kampf des Antichrist, seiner Vorläufer und Helfer, massiv gegen eben diesen Glauben gerichtet sein wird, daß die große Drangsal die verbliebenen Gläubigen arg bedrängen wird, und somit der Glaube auf Erden bei der Wiederkunft Christi ein Schattendasein führen wird (vgl. Offb. 13, Mt. 24, 29 ff., 2Thess. usw. ; bei der Interpretation dieser und anderer Stellen muß der Väterkonsens, falls vorhanden, und muß das Lehramt interpretatorisch zugrunde gelegt werden).
Der seit der Reformation und der Französischen Revolution und verstärkt seit dem 20. Jh. von den widerchristlichen Ideologien (Materialismus, Naturalismus, Totalitarismus, Liberalismus, Modernismus, ...) geführte Kampf gegen das rechtgläubige Christentum, sein immerwährendes Opfer und seine Gnadenmittel ist davon ein Vorgeschmack.
Wir wissen aber auch, daß letztendlich dieser Glaubenskampf mit dem Ende der Zeit im Jenseits siegreich für die Kirche und die ihr Treugebliebenen ausgehen wird.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

Pilgerer
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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von Pilgerer » Montag 17. Juli 2017, 19:45

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 08:32
Pilgerer hat geschrieben:
Sonntag 16. Juli 2017, 14:30
In der Statistik mit den Weltreligionen sind die Christen immer noch in der Mehrheit. U.a. auch dank (Schwarz-)Afrika. Dort sind die Menschen stärker immun gegen den Kult der Vernunft, der in Europa das Christentum seit der französischen Revolution stark unterdrückt.
wo konkret wird in Europa das Christentum den unterdrückt und bitte wirklich unterdrückt d.h. die Praxis wird nicht gestattet (die Türkei mal ausgenommen)
Das Christentum als Religion wird unterdrückt, indem der Kult und die Hybris um die menschliche Vernunft an dessen Stelle treten. Es gibt zwar nach wie vor viele christliche Bräuche und Folklore, aber der Charakter als Religion ist selten geworden. Religion ist das, woraus die Menschen ihr Weltbild schöpfen, worauf sie ihren Selbstwert stützen, woraus sie ihre moralischen Werte entnehmen etc. Das lässt sich mit Vernunft harmonisieren, aber nicht mit einem Kult der Vernunft, der die Vernunft anbetet und alles (inkl. Gott) ihr unterordnet. Seit der "Aufklärung" spielen wir das Experiment durch, was mit einer Gesellschaft passiert, die glaubt, allein durch (menschliche) Vernunft Erleuchtung finden zu können.
Eine wirklich gottgerechte Theologie ist etwas völlig anderes als die aktuell dominierende universitäte Theologie, die Gott zum Objekt, zum Untersuchungsgegenstand, zum Opfer menschlicher Beliebigkeit macht. Gottgerechte Theologie begreift, dass Gott der Herr ist und wir Menschen zuerst einmal Geschöpfe und Knechte. Ehrfurcht (=Gott als Gott achten) ist der Anfang der Weisheit. Wo das fehlt, ist keine christliche Religion mehr. Sondern ein fremder Kultus in christlichem Gewand so wie ein Kuckucksei im fremden Nest.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Montag 17. Juli 2017, 20:30

Pilgerer hat geschrieben:Das Christentum als Religion wird unterdrückt, indem der Kult und die Hybris um die menschliche Vernunft an dessen Stelle treten. ...
Aber das hat doch mit Unterdrückung überhaupt nichts zu tun. Was du da beschreibst, ist im wesentlichen eine natürliche Folge des freien menschlichen Willens, nämlich die Wahl zwischen zwei Wegen. Ein uraltes Thema, so alt wie die Paradieserzählung. Die Grundfrage für jeden Menschen ist: Wer steht im Mittelpunkt? Gott oder ich selbst, der gern wäre wie Gott?

Unter Unterdrückung stelle ich mir etwas ganz anderes vor, z.B.:
Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten, und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um meines Namens willen. Und dann werden viele verleitet werden und werden einander überliefern und einander hassen, und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen, und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe der meisten erkalten. [Mt 24]

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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von umusungu » Montag 17. Juli 2017, 21:36

Ich werde am nächsten Samstag hier posten können!.. wenn ich dann noch lebe.

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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von RomanesEuntDomus » Montag 17. Juli 2017, 21:49

Bereiten Sie am Samstag mal lieber eine ordentliche Predigt vor, Hochwürden. Ich bin am kommenden Sonntag bei Ihnen in der Gegend und werde anschließend hier Bericht erstatten.
:breitgrins:

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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von umusungu » Montag 17. Juli 2017, 22:31

dann mal viel Freude

Pilgerer
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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von Pilgerer » Dienstag 18. Juli 2017, 08:48

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 20:30
das hat doch mit Unterdrückung überhaupt nichts zu tun. Was du da beschreibst, ist im wesentlichen eine natürliche Folge des freien menschlichen Willens, nämlich die Wahl zwischen zwei Wegen.
Es ist zwar keine repressive Unterdrückung, aber eine Verdrängung. Das lebendige, Gott respektierende Christentum wird in Europa an den Rand und in die Bedeutungslosigkeit gedrängt. Deshalb ist Europa gegenüber dem Islam machtlos. Europa verachtet das Christentum, während die Muslime den Islam hochachten. Deshalb scheitert der interreligiöse "Dialog".
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von Romanus » Dienstag 18. Juli 2017, 10:38

Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Wir hatten das alles schon einmal, ausführlich. :achselzuck:
Wir beide? Eher habe ich den Eindruck, du gehst jeder möglichen Auseinandersetzung aus dem Weg. :hmm:
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Das "wahre Christentum" ist der von Gott geoffenbarte Glaube, der in seiner Fülle allein vom Lehramt der katholischen Kirche allen Menschen als geoffenbart und zu glauben vorgelegt wird (vgl. Mt. 28,19-20).
Das Ende des Matthäus-Evangeliums ist ein großer Trost, weil Jesus Christus bei mir ist bis ans Ende meiner Tage – und zwar laut Elberfelder Bibel ohne Verzug (vgl. Lukas 18,8). Wobei sich Jesus jetzt nicht explizit für das traditionelle Lehramt der katholischen Kirche ausspricht. Welchen Glauben könnte der Herr im Sinn gehabt haben, als er das Gleichnis vom ungerechten (utilitaristischen) Richter verkündete (vgl. Lukas 18,1–8)?
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Wir wissen aus der Heiligen Schrift, daß der endzeitliche Kampf des Antichrist, seiner Vorläufer und Helfer, massiv gegen eben diesen Glauben gerichtet sein wird, daß die große Drangsal die verbliebenen Gläubigen arg bedrängen wird, und somit der Glaube auf Erden bei der Wiederkunft Christi ein Schattendasein führen wird (vgl. Offb. 13, Mt. 24, 29 ff., 2Thess. usw. ; bei der Interpretation dieser und anderer Stellen muß der Väterkonsens, falls vorhanden, und muß das Lehramt interpretatorisch zugrunde gelegt werden).
Ja, das Lehramt an neuerer Exegese orientiert, von Übersetzungsfehlern bereinigt und dienend im Hinblick auf das Menschsein. Konzils-Kanones und päpstliche Enzykliken zu rezitieren bzw. sich als Sedisvakantist ins Abseits zu stellen bzw. Endzeitstimmung zu verbreiten, widerspricht dem Missionsbefehl (Matthäus 28,19–20).
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Der seit der Reformation und der Französischen Revolution und verstärkt seit dem 20. Jh. von den widerchristlichen Ideologien (Materialismus, Naturalismus, Totalitarismus, Liberalismus, Modernismus, ...) geführte Kampf gegen das rechtgläubige Christentum, sein immerwährendes Opfer und seine Gnadenmittel ist davon ein Vorgeschmack.
Wir wissen aber auch, daß letztendlich dieser Glaubenskampf mit dem Ende der Zeit im Jenseits siegreich für die Kirche und die ihr Treugebliebenen ausgehen wird.
Worin besteht die Treue? Muss ich als ,guter Katholik‘ dem Unterbau des katholischen Lehramts treuer sein, als dem Herrn selbst, der hier und jetzt bei mir ist? Entsprechend geht es nicht nur um übergeordnete Ideologien, sondern um den Eigenbeitrag jedes Einzelnen.
„Die Kirche ist ein Kind der Zeit, Gott aber nicht, und der Bischof von Rom, sein Stellvertreter, kann zeitlichen Mächten nicht dienlich sein.“ (Andreas Kilb)

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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von Lycobates » Dienstag 18. Juli 2017, 12:15

Romanus hat geschrieben:
Dienstag 18. Juli 2017, 10:38
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Wir hatten das alles schon einmal, ausführlich. :achselzuck:
Wir beide? Eher habe ich den Eindruck, du gehst jeder möglichen Auseinandersetzung aus dem Weg. :hmm:
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Das "wahre Christentum" ist der von Gott geoffenbarte Glaube, der in seiner Fülle allein vom Lehramt der katholischen Kirche allen Menschen als geoffenbart und zu glauben vorgelegt wird (vgl. Mt. 28,19-20).
Das Ende des Matthäus-Evangeliums ist ein großer Trost, weil Jesus Christus bei mir ist bis ans Ende meiner Tage – und zwar laut Elberfelder Bibel ohne Verzug (vgl. Lukas 18,8). Wobei sich Jesus jetzt nicht explizit für das traditionelle Lehramt der katholischen Kirche ausspricht. Welchen Glauben könnte der Herr im Sinn gehabt haben, als er das Gleichnis vom ungerechten (utilitaristischen) Richter verkündete (vgl. Lukas 18,1–8)?
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Wir wissen aus der Heiligen Schrift, daß der endzeitliche Kampf des Antichrist, seiner Vorläufer und Helfer, massiv gegen eben diesen Glauben gerichtet sein wird, daß die große Drangsal die verbliebenen Gläubigen arg bedrängen wird, und somit der Glaube auf Erden bei der Wiederkunft Christi ein Schattendasein führen wird (vgl. Offb. 13, Mt. 24, 29 ff., 2Thess. usw. ; bei der Interpretation dieser und anderer Stellen muß der Väterkonsens, falls vorhanden, und muß das Lehramt interpretatorisch zugrunde gelegt werden).
Ja, das Lehramt an neuerer Exegese orientiert, von Übersetzungsfehlern bereinigt und dienend im Hinblick auf das Menschsein. Konzils-Kanones und päpstliche Enzykliken zu rezitieren bzw. sich als Sedisvakantist ins Abseits zu stellen bzw. Endzeitstimmung zu verbreiten, widerspricht dem Missionsbefehl (Matthäus 28,19–20).
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Der seit der Reformation und der Französischen Revolution und verstärkt seit dem 20. Jh. von den widerchristlichen Ideologien (Materialismus, Naturalismus, Totalitarismus, Liberalismus, Modernismus, ...) geführte Kampf gegen das rechtgläubige Christentum, sein immerwährendes Opfer und seine Gnadenmittel ist davon ein Vorgeschmack.
Wir wissen aber auch, daß letztendlich dieser Glaubenskampf mit dem Ende der Zeit im Jenseits siegreich für die Kirche und die ihr Treugebliebenen ausgehen wird.
Worin besteht die Treue? Muss ich als ,guter Katholik‘ dem Unterbau des katholischen Lehramts treuer sein, als dem Herrn selbst, der hier und jetzt bei mir ist? Entsprechend geht es nicht nur um übergeordnete Ideologien, sondern um den Eigenbeitrag jedes Einzelnen.
Ich gehe keiner Diskussion aus dem Weg, aber man muß erkennen - das bin ich mir angesichts der mir bemessenen Zeit schuldig -, wann es keine Tragfläche für einen fruchtbaren Gedankenaustauch (mehr) gibt. Das ist klar gegeben, wie hier, wenn ein rein subjektivistischer, autonomer, hoministischer Standpunkt als Basis des Lebens und Denkens genommen wird.
Da kann ich nur mit Bedauern die Hände in den Schoß legen, oder besser, sie falten.
:achselzuck:
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Romanus
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Re: Geht nächsten Freitag die Welt unter?

Beitrag von Romanus » Dienstag 18. Juli 2017, 14:12

Lycobates hat geschrieben:
Dienstag 18. Juli 2017, 12:15
Romanus hat geschrieben:
Dienstag 18. Juli 2017, 10:38
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Wir hatten das alles schon einmal, ausführlich. :achselzuck:
Wir beide? Eher habe ich den Eindruck, du gehst jeder möglichen Auseinandersetzung aus dem Weg. :hmm:
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Das "wahre Christentum" ist der von Gott geoffenbarte Glaube, der in seiner Fülle allein vom Lehramt der katholischen Kirche allen Menschen als geoffenbart und zu glauben vorgelegt wird (vgl. Mt. 28,19-20).
Das Ende des Matthäus-Evangeliums ist ein großer Trost, weil Jesus Christus bei mir ist bis ans Ende meiner Tage – und zwar laut Elberfelder Bibel ohne Verzug (vgl. Lukas 18,8). Wobei sich Jesus jetzt nicht explizit für das traditionelle Lehramt der katholischen Kirche ausspricht. Welchen Glauben könnte der Herr im Sinn gehabt haben, als er das Gleichnis vom ungerechten (utilitaristischen) Richter verkündete (vgl. Lukas 18,1–8)?
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Wir wissen aus der Heiligen Schrift, daß der endzeitliche Kampf des Antichrist, seiner Vorläufer und Helfer, massiv gegen eben diesen Glauben gerichtet sein wird, daß die große Drangsal die verbliebenen Gläubigen arg bedrängen wird, und somit der Glaube auf Erden bei der Wiederkunft Christi ein Schattendasein führen wird (vgl. Offb. 13, Mt. 24, 29 ff., 2Thess. usw. ; bei der Interpretation dieser und anderer Stellen muß der Väterkonsens, falls vorhanden, und muß das Lehramt interpretatorisch zugrunde gelegt werden).
Ja, das Lehramt an neuerer Exegese orientiert, von Übersetzungsfehlern bereinigt und dienend im Hinblick auf das Menschsein. Konzils-Kanones und päpstliche Enzykliken zu rezitieren bzw. sich als Sedisvakantist ins Abseits zu stellen bzw. Endzeitstimmung zu verbreiten, widerspricht dem Missionsbefehl (Matthäus 28,19–20).
Lycobates hat geschrieben:
Montag 17. Juli 2017, 17:57
Der seit der Reformation und der Französischen Revolution und verstärkt seit dem 20. Jh. von den widerchristlichen Ideologien (Materialismus, Naturalismus, Totalitarismus, Liberalismus, Modernismus, ...) geführte Kampf gegen das rechtgläubige Christentum, sein immerwährendes Opfer und seine Gnadenmittel ist davon ein Vorgeschmack.
Wir wissen aber auch, daß letztendlich dieser Glaubenskampf mit dem Ende der Zeit im Jenseits siegreich für die Kirche und die ihr Treugebliebenen ausgehen wird.
Worin besteht die Treue? Muss ich als ,guter Katholik‘ dem Unterbau des katholischen Lehramts treuer sein, als dem Herrn selbst, der hier und jetzt bei mir ist? Entsprechend geht es nicht nur um übergeordnete Ideologien, sondern um den Eigenbeitrag jedes Einzelnen.
Ich gehe keiner Diskussion aus dem Weg, aber man muß erkennen - das bin ich mir angesichts der mir bemessenen Zeit schuldig -, wann es keine Tragfläche für einen fruchtbaren Gedankenaustauch (mehr) gibt. Das ist klar gegeben, wie hier, wenn ein rein subjektivistischer, autonomer, hoministischer Standpunkt als Basis des Lebens und Denkens genommen wird.
Da kann ich nur mit Bedauern die Hände in den Schoß legen, oder besser, sie falten.
:achselzuck:
Selbstbewusstsein hätte es nicht nötig, sich in Hochmut zu flüchten ...
„Die Kirche ist ein Kind der Zeit, Gott aber nicht, und der Bischof von Rom, sein Stellvertreter, kann zeitlichen Mächten nicht dienlich sein.“ (Andreas Kilb)

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