Fatima und Lourdes

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Sempre
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Sempre » Mittwoch 1. März 2017, 11:57

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 09:42
Sempre hat geschrieben:
Dienstag 28. Februar 2017, 22:52
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Dienstag 28. Februar 2017, 22:15
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 28. Februar 2017, 08:51
[...]
Ich unterstreiche diese Feststellungen mit Nachdruck. Bloß »bis in die 40er Jahre« müßte es heißen.
Oder bloß die Phantasie derjenigen, die überliefern, was angeblich gesagt worden sein soll.
nein nein das bezieht sich nur auf das was die gute schwester gesagt und geschrieben hat
Gesagt und geschrieben hat? Gesagt und geschrieben haben soll.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Niels
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Niels » Mittwoch 1. März 2017, 12:01

Die einzig interessante Frage wäre, wer den Mund und die Hand der Dame gelenkt haben könnte.
Diesbezüglich habe ich aber nicht ansatzweise nur den Hauch einer Ahnung.
Zuletzt geändert von Niels am Mittwoch 1. März 2017, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 1. März 2017, 12:02

ich geh mal davon aus daß Pater Fuentes ihr bevorzugtes Sprachrohr nicht gelogen hat

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Niels » Mittwoch 1. März 2017, 12:10

Ja gut.
Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten. Entweder sind die Erscheinungen echt oder nicht. Tertium non datur.
Gibt es außer dem Sonnenwunder (etwas Ähnliches habe ich als Student um kurz vor 8 Uhr auf dem Weg zur Uni auch mal erlebt, leider ohne Zeugen [ weder bekifft noch betrunken oder sonstwas, aber egal]) noch was?
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Sempre » Mittwoch 1. März 2017, 12:27

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:02
ich geh mal davon aus daß Pater Fuentes ihr bevorzugtes Sprachrohr nicht gelogen hat
Ich gehe da nicht von aus. Sehe ich keinen Grund zu.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 1. März 2017, 12:33

was spricht für Lügen des Paters?

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 1. März 2017, 12:37

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:01
Die einzig interessante Frage wäre, wer den Mund und die Hand der Dame gelenkt haben könnte.
der Dame?
wohl des Hirtenmädchens, bzw. der Nonne.

Das werden wir hienieden nie mehr wissen.
Es dürfte unmöglich sein, richtig und falsch in der Botschaft, bzw. die ursprüngliche Botschaft heute noch zu eruieren.
Es gibt heute auch keine Möglichkeit, die Echtheit etwa hinterlegter Dokumente, falls die Originale noch vorhanden sind, noch zu erweisen.

Darum ist es wohl das beste, die ganze Fatima-Geschichte, mit Bedauern, ad acta zu legen.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Sempre » Mittwoch 1. März 2017, 12:42

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:10
Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten. Entweder sind die Erscheinungen echt oder nicht. Tertium non datur.
Oder es gab echte Erscheinungen, deren Inhalt aber geheim geblieben ist, und was später veröffentlicht wurde, ist Dichtung.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Sempre » Mittwoch 1. März 2017, 12:51

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:33
was spricht für Lügen des Paters?
Insofern gelogen wurde, ist er gleichermaßen verdächtig. Du nennst keinen Grund für Deine Annahme, dass er wohl nicht gelogen habe.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Niels » Mittwoch 1. März 2017, 13:13

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:37
Das werden wir hienieden nie mehr wissen.
Es dürfte unmöglich sein, richtig und falsch in der Botschaft, bzw. die ursprüngliche Botschaft heute noch zu eruieren.
Es gibt heute auch keine Möglichkeit, die Echtheit etwa hinterlegter Dokumente, falls die Originale noch vorhanden sind, noch zu erweisen.

Darum ist es wohl das beste, die ganze Fatima-Geschichte, mit Bedauern, ad acta zu legen.
Exakt das wollte ich mit meinem Beitrag sagen. :breitgrins:
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Edi » Mittwoch 1. März 2017, 13:20

Sempre hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 11:57
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 09:42
Sempre hat geschrieben:
Dienstag 28. Februar 2017, 22:52
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Dienstag 28. Februar 2017, 22:15
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 28. Februar 2017, 08:51
[...]
Ich unterstreiche diese Feststellungen mit Nachdruck. Bloß »bis in die 40er Jahre« müßte es heißen.
Oder bloß die Phantasie derjenigen, die überliefern, was angeblich gesagt worden sein soll.
nein nein das bezieht sich nur auf das was die gute schwester gesagt und geschrieben hat
Gesagt und geschrieben hat? Gesagt und geschrieben haben soll.
Geschrieben hat. Es liegt ja zumindest ein Brief an den Bischof vor.


http://www.pastorinhos.com/_wp/wp-conte ... asI_de.pdf
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Niels » Mittwoch 1. März 2017, 13:21

Niels hat geschrieben:
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:37
Darum ist es wohl das beste, die ganze Fatima-Geschichte, mit Bedauern, ad acta zu legen.
Exakt das wollte ich mit meinem Beitrag sagen. :breitgrins:
Irgendwie erinnert mich das Ganze (nicht Dein Beitrag) an Loriot: "Na gut. Nicht ohne Bedenken nehme ich mit Bedauern irgendwas zurück."
:kugel: :pfeif:
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von HeGe » Mittwoch 1. März 2017, 13:36

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:37
Es dürfte unmöglich sein, richtig und falsch in der Botschaft, bzw. die ursprüngliche Botschaft heute noch zu eruieren.
Es gibt heute auch keine Möglichkeit, die Echtheit etwa hinterlegter Dokumente, falls die Originale noch vorhanden sind, noch zu erweisen.

Darum ist es wohl das beste, die ganze Fatima-Geschichte, mit Bedauern, ad acta zu legen.
Mit der gleichen Begründung könnte man jedes Buch, das über reale Geschehnisse berichtet und ein gewisses Alter erreicht hat, "ad acta" legen. Letztlich selbst die Bibel.
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Marion » Mittwoch 1. März 2017, 14:03

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 13:36
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:37
Es dürfte unmöglich sein, richtig und falsch in der Botschaft, bzw. die ursprüngliche Botschaft heute noch zu eruieren.
Es gibt heute auch keine Möglichkeit, die Echtheit etwa hinterlegter Dokumente, falls die Originale noch vorhanden sind, noch zu erweisen.

Darum ist es wohl das beste, die ganze Fatima-Geschichte, mit Bedauern, ad acta zu legen.
Mit der gleichen Begründung könnte man jedes Buch, das über reale Geschehnisse berichtet und ein gewisses Alter erreicht hat, "ad acta" legen.
Kann man ja auch. Und ist auch vernünftig, wenn sich schon die einzelnen Quellen bereits widersprechen
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 13:36
Letztlich selbst die Bibel.
Hier vergißt du, daß ein Mächtiger aufpasst, was uns bei den anderen "Erzählungen" nicht versprochen wurde.
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 1. März 2017, 14:09

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 13:36
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:37
Es dürfte unmöglich sein, richtig und falsch in der Botschaft, bzw. die ursprüngliche Botschaft heute noch zu eruieren.
Es gibt heute auch keine Möglichkeit, die Echtheit etwa hinterlegter Dokumente, falls die Originale noch vorhanden sind, noch zu erweisen.

Darum ist es wohl das beste, die ganze Fatima-Geschichte, mit Bedauern, ad acta zu legen.
Mit der gleichen Begründung könnte man jedes Buch, das über reale Geschehnisse berichtet und ein gewisses Alter erreicht hat, "ad acta" legen. Letztlich selbst die Bibel.
Ich glaube das nicht.
Für die Bibel haben wir das Lehramt.
Für andere geschichtliche Ereignisse oft ausführliches Archivmaterial, wobei in der Tat, namentlich für ältere Ereignisse, nicht selten gegensätzliche Meinungen bzw. Interpretationen unter Historikern Bestand haben (können und müssen), wobei dann ein "ignoramus et ignorabimus" u.U. das letzte Wort sein muß.

Was Fatima angeht, ist es, soweit ich es überblicke, gerade schwierig, die "realen Geschehnisse" erst einmal, sogar aus den zeitgenössischen Quellen, einwandfrei festzustellen. Viele Archivstücke waren bzw. sind geheim, andere verschollen, gar gefälscht, oder das wird aus guten Gründen vermutet.
Nicht einmal die persönliche Identität der "Schwester Lucia" über die Jahre hinweg steht fest.

Wobei ich von einer anfänglichen, realen und echten Erscheinung, jedenfalls 1917, ausgehe.
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Marion » Mittwoch 1. März 2017, 14:10

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:10
Ja gut.
Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten. Entweder sind die Erscheinungen echt oder nicht. Tertium non datur.
Gibt es außer dem Sonnenwunder (etwas Ähnliches habe ich als Student um kurz vor 8 Uhr auf dem Weg zur Uni auch mal erlebt, leider ohne Zeugen [ weder bekifft noch betrunken oder sonstwas, aber egal]) noch was?
Nicht nur ohne Zeugen, sondern auch ohne Ankündigung. Hier an Zufall zu glauben wäre schon arg verrückt.
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Sonnabend 13. November 2010, 19:13
Sempre hat geschrieben:
Amandus2 hat geschrieben:Was ist vom sogenannten Sonnenwunder von Fatima zu halten?
Es wurde lange vorher angekündigt, die Ankündigung lockte Zigtausende herbei, es fand dann tatsächlich statt und wurde sogar von der antikirchlichen Presse dokumentiert. Selbst wenn es sich nur um ein seltenes oder eigenwilliges Naturereignis gehandelt haben mag, ist es ein sehr eindrucksvolles Zeichen zugunsten der Hirtenkinder, die es angekündigt hatten.
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Lupus » Mittwoch 1. März 2017, 14:26

Da Mutter Kirche niemanden zum Glauben an die Ereignisse in "Erscheinungsorten" verpflichtet, ist es jedem frei gestellt, ob er dort ergangene "Botschaften" annimmt oder nicht. Das entbindet ihn aber nicht von der Verpflichtung, sich diesbezüglich zurück zu halten. Weder übertriebene Werbung, noch spöttelnde Ablehnung sind deshalb angeraten.
Ich war ca. 20 Jahre Sprecher in der Diözese für die "Marianische Priesterbewegung" des Don Gobbi, obwohl ich nie in Fatima war, noch auch jemals wohl dorthin pilgern werde.
Man kann die positiven Wirkungen der geglaubten Erscheinungen,bzw. deren "Botschaften" durchaus vertreten, muss aber nicht unbedingt zu Übertreibungen neigen.
+L.
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Sempre » Mittwoch 1. März 2017, 15:40

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 13:20
Sempre hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 11:57
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 09:42
nein nein das bezieht sich nur auf das was die gute schwester gesagt und geschrieben hat
Gesagt und geschrieben hat? Gesagt und geschrieben haben soll.
Geschrieben hat. Es liegt ja zumindest ein Brief an den Bischof vor.

http://www.pastorinhos.com/_wp/wp-conte ... asI_de.pdf
Wie aber kann ich wissen, dass ein solcher Brief tatsächlich von Sr. Lúcia geschrieben wurde?
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Edi » Mittwoch 1. März 2017, 15:55

Sempre hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 15:40
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 13:20
Sempre hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 11:57
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 09:42
nein nein das bezieht sich nur auf das was die gute schwester gesagt und geschrieben hat
Gesagt und geschrieben hat? Gesagt und geschrieben haben soll.
Geschrieben hat. Es liegt ja zumindest ein Brief an den Bischof vor.

http://www.pastorinhos.com/_wp/wp-conte ... asI_de.pdf
Wie aber kann ich wissen, dass ein solcher Brief tatsächlich von Sr. Lúcia geschrieben wurde?
Da musst du eben die Zeugen fragen, die es sicher noch gibt. Wenn du den Link ziemlich unten ansieht, ist einiges auch noch handgeschrieben, aber wenn man zweifeln will, kann man freilich alles bezweifeln, das Handgeschriebene ist ja auch kein Beweis solange man nicht andere Briefe von ihr zum Vergleichen vorliegen hat.
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 1. März 2017, 17:53

Sempre hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:42
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 12:10
Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten. Entweder sind die Erscheinungen echt oder nicht. Tertium non datur.
Oder es gab echte Erscheinungen, deren Inhalt aber geheim geblieben ist, und was später veröffentlicht wurde, ist Dichtung.
Dann ist es aber jedenfalls auch unschädlich, das ganze ad acta zu legen.
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Niels » Mittwoch 1. März 2017, 17:53

Vielleicht könnte der Herr am Ende der Zeiten fragen: Hast Du an mich geglaubt oder an eine "Botschaft"?
:hmm:
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Gallus » Mittwoch 1. März 2017, 18:44

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 17:53
Vielleicht könnte der Herr am Ende der Zeiten fragen: Hast Du an mich geglaubt oder an eine "Botschaft"?
:hmm:
Kann mir aber nicht vorstellen, daß jemand der nicht an Christus glaubt Fatima irgendeine Bedeutung zumißt. Umgekehrt geht es natürlich. :hmm:

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Sascha B. » Mittwoch 1. März 2017, 18:46

Matthaeus 24:11
Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen.

Matthaeus 24:24
Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten.
Das ist immer mein erster Gedanke wenn ich von Visionen und Privat"offenbarungen" höre.

Und hier finden sich einige theologische Bedenken im Bezug auf die Fatimabotschaft.
http://www.monarchieliga.de/index.php?t ... e_Bedenken
"Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte." Adolph Kolping

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Marion » Mittwoch 1. März 2017, 19:26

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 18:46
Und hier finden sich einige theologische Bedenken im Bezug auf die Fatimabotschaft.
http://www.monarchieliga.de/index.php?t ... e_Bedenken
Daraus:
"Wer die Verehrung meines unbefleckten Herzens übt, dem verspreche ich das Heil."

Ist es zulässig, eine besondere Form der Verehrung für eine heilige Person wirklich mit einer gültigen Heilszusage zu verbinden? Die kirchliche Morallehre besagt, daß man niemals Sicherheit über sein Heil gewinnen kann, es sei denn es gäbe eine eindeutige echte Privatoffenbarung von Gott. ...

So etwas ähnliches findet man auch in einem Buch über die heilige Margareta Maria Alacoque
http://immaculata.ch/Apostolat/alacoque1.htm
"Er (Jesus) versprach mir, daß alle, die sich diesem heiligen Herzen weihen, niemals verloren gehen werden, und daß Er, der Quell aller Segnungen, diese im Überfluß ausgießen wird über jene Stätten, an denen das Bild dieses liebenswürdigen Herzens ausgestellt ist, um verehrt und geliebt zu werden. Durch dieses Mittel wolle er die Zwietracht aus den Familien entfernen und denen helfen, die sich in Not befinden." ...

"Ich verspreche dir im Übermaße der Güte Meines Herzens, daß Meine allmächtige Liebe allen, die in neun aufeinanderfolgenden Monaten am ersten Freitag die heilige Kommunion empfangen, die Gnade aufrichtiger Reue in der Todesstunde verleihen wird, so daß sie nicht in Meiner Ungnade sterben, sondern die heiligen Sakramente empfangen, und in der letzten Stunde einen sicheren Zufluchtsort finden in Meinem Herzen."
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Sascha B. » Mittwoch 1. März 2017, 19:37

Marion hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 19:26

So etwas ähnliches findet man auch in einem Buch über die heilige Margareta Maria Alacoque
http://immaculata.ch/Apostolat/alacoque1.htm
"Er (Jesus) versprach mir, daß alle, die sich diesem heiligen Herzen weihen, niemals verloren gehen werden, und daß Er, der Quell aller Segnungen, diese im Überfluß ausgießen wird über jene Stätten, an denen das Bild dieses liebenswürdigen Herzens ausgestellt ist, um verehrt und geliebt zu werden. Durch dieses Mittel wolle er die Zwietracht aus den Familien entfernen und denen helfen, die sich in Not befinden." ...

"Ich verspreche dir im Übermaße der Güte Meines Herzens, daß Meine allmächtige Liebe allen, die in neun aufeinanderfolgenden Monaten am ersten Freitag die heilige Kommunion empfangen, die Gnade aufrichtiger Reue in der Todesstunde verleihen wird, so daß sie nicht in Meiner Ungnade sterben, sondern die heiligen Sakramente empfangen, und in der letzten Stunde einen sicheren Zufluchtsort finden in Meinem Herzen."
Somit wäre der freie Wille des Menschen aufgehoben. Mal abgesehen davon, müsste ich ja nur 9 Monate lang am ersten Freitag kommunizieren und schon wäre mir das Heil sicher. Ich bräuchte dann nie wieder Bete, Fasten oder Gottes Gebote einhalten. 9 Moante Frömmigkeit und dann ein Leben voller Sünde und am Ende doch das Heil. Praktisch, sollte ich evtl mal machen :D Gegen Jahresende wäre ich dann damit Fertig und könnte dann machen was ich will. :pfeif:
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Marion » Mittwoch 1. März 2017, 19:48

Man muss aufpassen. Da wird viel Schindluder getrieben. :daumen-runter:
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Edi » Mittwoch 1. März 2017, 20:08

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 19:37
Marion hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 19:26

So etwas ähnliches findet man auch in einem Buch über die heilige Margareta Maria Alacoque
http://immaculata.ch/Apostolat/alacoque1.htm
"Er (Jesus) versprach mir, daß alle, die sich diesem heiligen Herzen weihen, niemals verloren gehen werden, und daß Er, der Quell aller Segnungen, diese im Überfluß ausgießen wird über jene Stätten, an denen das Bild dieses liebenswürdigen Herzens ausgestellt ist, um verehrt und geliebt zu werden. Durch dieses Mittel wolle er die Zwietracht aus den Familien entfernen und denen helfen, die sich in Not befinden." ...

"Ich verspreche dir im Übermaße der Güte Meines Herzens, daß Meine allmächtige Liebe allen, die in neun aufeinanderfolgenden Monaten am ersten Freitag die heilige Kommunion empfangen, die Gnade aufrichtiger Reue in der Todesstunde verleihen wird, so daß sie nicht in Meiner Ungnade sterben, sondern die heiligen Sakramente empfangen, und in der letzten Stunde einen sicheren Zufluchtsort finden in Meinem Herzen."
Somit wäre der freie Wille des Menschen aufgehoben. Mal abgesehen davon, müsste ich ja nur 9 Monate lang am ersten Freitag kommunizieren und schon wäre mir das Heil sicher. Ich bräuchte dann nie wieder Bete, Fasten oder Gottes Gebote einhalten. 9 Moante Frömmigkeit und dann ein Leben voller Sünde und am Ende doch das Heil. Praktisch, sollte ich evtl mal machen :D Gegen Jahresende wäre ich dann damit Fertig und könnte dann machen was ich will. :pfeif:
Es gibt doch keinen Heilsautomatismus. Solche Aussagen setzen meines Erachtens auch voraus - auch wenn das nicht explizit gesagt wird - daß derjenige es ernst meint mit dem Glauben und nicht nur meint, er müsse einige Vorschriften wie diese einhalten und könne hernach tun und lassen, was er wolle.

Was Fatima angeht, bin ich davon überzeugt, daß das echt ist. Man betrachte nur mal das Leben der Fatimakinder.
Ob nun alle Prophetien stimmen und wie diese zu verstehen sein sollen, ist eine ganz andere Frage.
Ich denke solche und ähnliche Offenbarungen sollen dazu beitragen den Glauben immer wieder neu zu beleben. An sich Neues bringen sie ja nicht, aber man sieht ja, daß trotz allem, was richtigerweise gelehrt wird, vieles im Argen liegt, weil man es vielfach nicht praktiziert, was gelehrt wird.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 1. März 2017, 20:14

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 18:46
... theologische Bedenken im Bezug auf die Fatimabotschaft.
http://www.monarchieliga.de/index.php?t ... e_Bedenken
Nun ja ... ob ein einsamer Berliner mit seinem Ein-Mann-Wiki wirklich der geeignete Gewährsmann für solide "theologische Bedenken" ist, das sei dahingestellt. - Zumal,
- wenn für diesen selbst Ew. Lefebvre ein Irrlehrer ist und PP em. Benedikt XVI ein häretischer Ketzer
- und der Mann sogar unter "hohenzollerntreuen Monarchisten" als "klerikalfaschistisch" abgelehnt wird.

Das nur mal, zur Einordnung dieser "theologischen Schule" ... :blinker:

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Marion » Mittwoch 1. März 2017, 20:23

Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 20:14
Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 18:46
... theologische Bedenken im Bezug auf die Fatimabotschaft.
http://www.monarchieliga.de/index.php?t ... e_Bedenken
Nun ja ... ob ein einsamer Berliner mit seinem Ein-Mann-Wiki wirklich der geeignete Gewährsmann für solide "theologische Bedenken" ist, das sei dahingestellt. - Zumal,
- wenn für diesen selbst Ew. Lefebvre ein Irrlehrer ist und PP em. Benedikt XVI ein häretischer Ketzer
- und der Mann sogar unter "hohenzollerntreuen Monarchisten" als "klerikalfaschistisch" abgelehnt wird.

Das nur mal, zur Einordnung dieser "theologischen Schule" ... :blinker:
Hast du auch etwas zu diesen "theologische Bedenken" beizutragen, ist ja nicht arg viel zu lesen, sind nur 22 Zeilen, oder meinst du tatsächlich Einwände so erfolgreich abwenden zu können?
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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Sempre » Mittwoch 1. März 2017, 20:38

Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 20:14
Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 18:46
... theologische Bedenken im Bezug auf die Fatimabotschaft.
http://www.monarchieliga.de/index.php?t ... e_Bedenken
Nun ja ... ob ein einsamer Berliner mit seinem Ein-Mann-Wiki wirklich der geeignete Gewährsmann für solide "theologische Bedenken" ist, das sei dahingestellt. - Zumal,
- wenn für diesen selbst Ew. Lefebvre ein Irrlehrer ist und PP em. Benedikt XVI ein häretischer Ketzer
- und der Mann sogar unter "hohenzollerntreuen Monarchisten" als "klerikalfaschistisch" abgelehnt wird.

Das nur mal, zur Einordnung dieser "theologischen Schule" ... :blinker:
Der Text ist, wie dort korrekt ausgewiesen, von Wigand Siebel, Professor für Soziologie und Wissenschaftstheorie. Sascha hat keineswegs von "geeigneter Gewährsmann" geredet, und wofür bist Du denn geeigneter Gewährsmann, außer dafür, dass Du Deinen Thomas von Kempen nicht gelesen hast: Frage nicht wer etwas sagt, sondern was gesagt wird, das beachte.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Robert Ketelhohn » Donnerstag 2. März 2017, 09:39

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 18:46
Und hier finden sich einige theologische Bedenken im Bezug auf die Fatimabotschaft.
http://www.monarchieliga.de/index.php?t ... e_Bedenken
Wenn ich lese, was Mählmann da verbricht, kommt mir das kalte Grausen. Der dämonische Zweck hinterm ganzen zeichnet sich schemenhaft ab.

Solcherart sind die nackenbrechenden Mausefallen für diejenigen verbliebenen Gläubigen der Westkirche, die sich immerhin noch schwanzzuckend der Generalassimilierung widersetzen.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Re: Fatima und Lourdes

Beitrag von Robert Ketelhohn » Donnerstag 2. März 2017, 09:42

Sempre hat geschrieben:
Mittwoch 1. März 2017, 20:38
Frage nicht wer etwas sagt, sondern was gesagt wird, das beachte.
Korrekt. – Du glaubst aber auch erst Siebel, nicht mir … :blinker:
(Dabei kannte ich den Siebel schon, als du noch Heide warst.)
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