Hauskapelle

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Moderator: Protasius

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Angelo
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Beitrag von Angelo » Donnerstag 2. August 2007, 13:32

cantus planus hat geschrieben:Wir hatten ein ähnliches Thema schon mal >HIER<. Vielleicht hilft das ein bisschen weiter.
Danke für den Link. Ich konnte mich so dunkel erinnern, da war doch mal was mit Fotos, wusste aber nicht mehr wo.

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Angelo
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Beitrag von Angelo » Donnerstag 2. August 2007, 13:41

Meine "Gebetsecke":
26 Quadratmeter, Tisch mit 12 Stühlen, 3 (oder mehr) Kerzen am Tisch
an den Wänden: ein großes Kreuz, Herz-Jesu-Bild, 2 Marienbilder, einige Heiligenbilder, Papstbild, 4 Kerzen
ein Kästchen mit Bibel drauf und 2 Kerzen
Wandregal mit diverser katholischer Literatur und Gebetbüchern
Kerzenhalter mit 3 Teelichtern am Fensterbrett
Pinwand für Gebetsanliegen
unzählige verschiedenartige Rosenkränze (die meisten sind selbstgeknüpft)

Der Raum ist gesegnet, es gab auch schon mal eine Hl.Messe.
Das Allerheiligste dürfen wir nicht aufbewahren.

...und NEIN: Foto bekommt ihr KEINES!!! ;D

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Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Donnerstag 2. August 2007, 14:32

Respekt - ich möchte auch mal eben 26 qm übrig haben, um mir eine "Gebetsecke" einzurichten... ;)
Ich glaube, da bitten wir definitiv um Bilder... :mrgreen: Weil erst "heiß machen" und dann Bilder ablehen, dass gildet nicht... :mrgreen: :kiss:
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Nueva
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Beitrag von Nueva » Donnerstag 2. August 2007, 15:26

Auch Bilder sehen möcht' *mit den Füssen auf den Boden stampf*
26 m², das kann ich in meiner Villa nicht mehr abtreten.
Und soooooviiiile Rosenkränze.
Eine eigene Haus-und Hofkapelle hätt ich schon gerne, dann bräuchten wir nicht immer am Küchentisch zu beten... Aber Gott ist überall, wo 2 oder 3 in seinem Namen versammelt sind.

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Ecce Homo
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Beitrag von Ecce Homo » Donnerstag 2. August 2007, 16:05

Du, Nueva, tröste dich, was die Rosenkränze angeht - er kann auch nur einen zur gleichen Zeit beten (da er sich noch nicht teilen kann)... einer reicht ja auch (man kann das Gebet sogar auch an den Fingern abzählen - und da hast du sogar zehn von! :mrgreen: )
*duck und wech*
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LaudaSion
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Beitrag von LaudaSion » Donnerstag 2. August 2007, 16:26

Mein "Hausaltar" wird je nach Anlass umgestaltet. Er befindet sich in meinem Arbeitszimmer und ist ein etwa 150cmx60cm und ca. 100cm hoher Holztisch mit einem weißen Tuch und aktuell grünem Antependium (aus dem protestantischen Bereich "geklaut". Darauf stehen vier Kerzen, zwei Glasvasen mit Blumen, eine Bibel und herausgehoben eine Dreifaltigkeitsikone. Überallem hängt an der Wand ein Bronzekreuz.
Daneben steht eine kleine Kommode mit einem Franziskusbild (mein Firmpatron), darauf eine Kerze und ein Weihrauchfass.
An der gegenüberliegenden Wand hängt einer schöner Bronze-Weihwasserkessel. Zum Stundengebet nutze ich übrigens auch die klassische Taizé-Gebetsbank :)

Nueva
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Beitrag von Nueva » Donnerstag 2. August 2007, 18:29

@ecce homo,
warum laufst du weg????
Komm wieder zurück, bitte !!!
Jetzt weiß ich doch endlich, wie ich ohne Rosenkranz rosenkranz beten kann. *froi*
10 Finger ? ehrlich ? Ich dachte ich hätte weniger.. Manchmal jedenfalls, könnte ich schon doppelt soviel brauchen...

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Angelo
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Beitrag von Angelo » Donnerstag 2. August 2007, 22:28

Ecce Homo hat geschrieben:Du, Nueva, tröste dich, was die Rosenkränze angeht - er kann auch nur einen zur gleichen Zeit beten (da er sich noch nicht teilen kann)... einer reicht ja auch (man kann das Gebet sogar auch an den Fingern abzählen - und da hast du sogar zehn von! :mrgreen: )
*duck und wech*
Wenn du mich meinst, liebe Ecce, ich hatte heute schon in einem anderen Thread geschrieben, dass ich zum RK beten nichts brauche, weil ich eh 10 Finger hab :mrgreen:

Wenn wir mehrere Leute zum Gebet hier haben, ist es aber ganz praktisch, einige RKs in Reserve zu haben, falls jemand keinen eigenen mithat, aber doch was in Händen halten möchte. Ich hab schon soooo viele geknüpft (und verschenkt), da hat man halt immer eine kleine Auswahl zu Hause ;D

Der Gebetsraum war mal ein Büro (selbständige Tätigkeit, die nicht so toll gelaufen ist). Jetzt (wieder Fixanstellung) wird kein Büro mehr im Haus benötigt. Kinder haben wir (leider :( ) auch keine - also war einfach der Platz da. Den Wunsch nach einem Gebetsraum hatten wir ohnehin schon länger und so haben wir im Vorjahr "zugeschlagen" und umgebaut.

...und bitte, keinen falschen Neid - es ist nichts besonderes. Würdet ihr näher wohnen, tät ich euch gern einladen zum gemeinsamen RK (oder Vesper?) beten. :ja:

Angelo

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Johannes XXIII.
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Beitrag von Johannes XXIII. » Donnerstag 2. August 2007, 22:41

So ich weiß gar nicht, ob ich schon aktiv was zu dem Thema geschrieben habe. Auch ich hab keine "Hauskapelle" und auch keinen eigenen Gebetsraum. Ich hab nur ein Kreuz an der Wand hängen darüber IHS daneben so selbergemalte Johanniterkreuze, glaub ich zumindest, dass die so heißen (wo man immer an den Balken anfängt wieder ein Kreuz zu machen und dann wieder an den Balken von den 4 neuen Kreuzen ... und so weiter).
Gut es liegt sicher auch daran, dass ich nur über einen Raum im Haus verfügen kann. :mrgreen:
Wenn ich mal eine eigene Wohung habe - egal welchen Beruf ich ergreife ;D - werde ich dafür sicher einen Raum oder zum mindest ein ganzes Eck reservieren. :) Des cooolste is immer noch so eine richtige Hauskapelle, wie die in Ettal, die ich schon mal eingestellt hab.

Es is schon am schönsten, wenn man in einem richtigen Chorgestühl das Stundengebet beten kann.
"Wenn die Menschen, gerade die Jugend, ungestüm nach dem Sinn des Lebens fragen: Gebt ihr eine überzeugende, verständliche Antwort." (P.P. Johannes Paulus II.)

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Irenaeus
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Beitrag von Irenaeus » Montag 6. August 2007, 02:27

Ich glaube auch, daß weder Hauskapelle noch Chorgestühl oder überhaupt ein Kruzifix zum Beten nötig sind.... aber es ist auch schön, wenn man es hat. Ist aber nicht unbedingt nötig. Die für mich schönste Komplet habe ich zum Beispiel vor etwa zwei Wochen im Wald auf einer Bank gebetet, die Aussicht war allerdings genial: ich habe genau auf ein idyllisch bewohntes Tal mit Fluß hinabschauen können, dazu gabs ganz gratis einen Sonnenuntergang, einige von Euch werden sagen " wie kitschig" - aber für mich war es klasse. Zwischendurch kam ein älterer Mann mit Hund vorbei, wir haben dann einige Minuten zusammen auf der Bank gesesen und er hat mir von früher erzählt.... oder ich habe mal in Salzburg auf der Feste Hohensalzburg morgens um sieben das Glockenläuten zuerst vom Dom, dann von den anderen Stadtkirchen erlebt....
dazu die Laudes und die Prim gebetet.... das übertrifft vieles.

Und zu Hause brauche ich einfach einen Raum, in den ich mich zurückziehen kann... das geht hier einfach nicht anders.
Ich habe mir einen kleinen Raum dazu gesichert, eigentlich sollte da eine kleine Werkstatt entstehen, aber die ist langfristig ausgelagert worden :-)... und so gibts eben ne Hauskapelle... ich baue sie gerade um ... bald gibt es Bilder.

Grüße, Irenaeus
Per Deum omnia fieri possunt.
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cantus planus
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Beitrag von cantus planus » Montag 6. August 2007, 11:48

Wir sind gespannt, lieber Irenaeus!

Übrigens: schön, dass du wieder online bist (zu sein scheinst...)
:jump:
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Sascha
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Beitrag von Sascha » Freitag 17. August 2007, 20:30

Irenaeus hat geschrieben:Ich glaube auch, daß weder Hauskapelle noch Chorgestühl oder überhaupt ein Kruzifix zum Beten nötig sind.... aber es ist auch schön, wenn man es hat. Ist aber nicht unbedingt nötig. Die für mich schönste Komplet habe ich zum Beispiel vor etwa zwei Wochen im Wald auf einer Bank gebetet, die Aussicht war allerdings genial: ich habe genau auf ein idyllisch bewohntes Tal mit Fluß hinabschauen können, dazu gabs ganz gratis einen Sonnenuntergang, einige von Euch werden sagen " wie kitschig" - aber für mich war es klasse. Zwischendurch kam ein älterer Mann mit Hund vorbei, wir haben dann einige Minuten zusammen auf der Bank gesesen und er hat mir von früher erzählt.... oder ich habe mal in Salzburg auf der Feste Hohensalzburg morgens um sieben das Glockenläuten zuerst vom Dom, dann von den anderen Stadtkirchen erlebt....
dazu die Laudes und die Prim gebetet.... das übertrifft vieles.

Und zu Hause brauche ich einfach einen Raum, in den ich mich zurückziehen kann... das geht hier einfach nicht anders.
Ich habe mir einen kleinen Raum dazu gesichert, eigentlich sollte da eine kleine Werkstatt entstehen, aber die ist langfristig ausgelagert worden :-)... und so gibts eben ne Hauskapelle... ich baue sie gerade um ... bald gibt es Bilder.

Grüße, Irenaeus
Singst du die dann laut, sprichst du oder betst du in Gesanken?
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Irenaeus
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Beitrag von Irenaeus » Mittwoch 22. August 2007, 17:26

Das kommt auf den Ort an.

ich habe an anderem Ort dazu schon etwas geschrieben:

bin ich offensichtlich alleine, spreche ich sie laut, fühle ich, daß ich andere störe (bin schonmal in sehr atheistisch geprägter Umgebung unterwegs), spreche ich sie leise. Die entsprechenden Verneigungen halte ich aber immer ein. Das gehört für mich fest dazu.

Wenn ich merke, daß andere gerne teilhaben wollen, sprehe ich laut, manchmal finden sich aber auch ein paar Leute zusammen, dann versuchen wir auch, zu singen, wenn das nicht geht, sprechen wir.

Zu Hause spreche ich sie entweder laut, oder ich lege eine CD mit Stundengebet ein und bete/singe laut mit.
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Irenaeus
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Beitrag von Irenaeus » Donnerstag 28. Februar 2008, 00:11

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cantus planus
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Beitrag von cantus planus » Donnerstag 28. Februar 2008, 00:16

Irenaeus hat geschrieben:album_pic.php?pic_id=264
Sehr hübsch! Alle Achtung; ein Ort, der wirklich zur Andacht einlädt.

Bewahrst du das Allerheiligste auf?
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Irenaeus
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Beitrag von Irenaeus » Donnerstag 28. Februar 2008, 00:46

cantus planus hat geschrieben:
Irenaeus hat geschrieben:album_pic.php?pic_id=264
Sehr hübsch! Alle Achtung; ein Ort, der wirklich zur Andacht einlädt.

Bewahrst du das Allerheiligste auf?
Nein.

Die Realität ist leider sehr ernüchternd: Diesen "Tabernakel" habe ich vor einigen Jahren auf einem Trödelmarkt gekauft.... ebenso die Monstranz, beides in den Niederlanden. Ich hab gedacht, hier finden sie einen würdigen Ort....... *

wobei ich mir der bisherigen Verwendung nicht ganz sicher bin. In dem Tabernakel haben ich Reste von diversen Substanzen gefunden . ich vermute, er wurde mal als MiniBar mißbraucht :/ . Im Moment arbeite ich ihn etwas auf, er bekommt ein neues Edelsteinfries am Rand.... ein neues Schloß und ein neues Innenleben, sprich, eine Verkleidung mit Brokatstoff innen. Ob er als Tabernakel weiterleben wird, wird die Zukunft zeigen.

Aber ich schwöre Dir, als MiniBar wird er nie mehr herhalten müssen!



* ich hab mal mit einem Freund zusammen einen Antikhandel betrieben.... aber als ich gesehen habe, was da wie verramscht wurde, hab ichs aufgegeben. Mir bedeuten die sakralen Dinge etwas.
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Beitrag von Irenaeus » Donnerstag 28. Februar 2008, 01:41

Doch trotzdem ist das der Ort, an dem ich bete.
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cantus planus
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Beitrag von cantus planus » Donnerstag 28. Februar 2008, 17:53

Irenaeus hat geschrieben:Ich hab mal mit einem Freund zusammen einen Antikhandel betrieben.... aber als ich gesehen habe, was da wie verramscht wurde, hab ichs aufgegeben. Mir bedeuten die sakralen Dinge etwas.
Das kann ich gut nachvollziehen. Ich bin immer wieder überrascht, was in diesem Bereich z. B. bei ebay über den Tisch geht, und oft schier entsetzt, was dazu an Beschreibungen geliefert wird.

Nein, das wäre auch nichts für mich. Schön, dass dieser alte Tabernakel wieder eine würdige Heimat gefunden hat!

:jump:
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angelus72
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Beitrag von angelus72 » Freitag 7. März 2008, 19:25

Ich war vor einige Zeit in Illingen( Saarland ) da hat eine Fam. diese Privatkapelle bauen lassen. Leider war innen verboten zu Fotografieren( da sie viele wertvolle Bilder da hängen haben ).Diese Kapelle hat der Abt aus Tholey geweiht.
Bild


Bild

Nueva
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Beitrag von Nueva » Freitag 7. März 2008, 19:42

Wow. Staun. :shock: :shock: Mir fallen die augen raus :shock: :shock:
einfach genial.
wenn ich genügend Geld hab, dann bau ich auch sowas 8)

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angelus72
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Beitrag von angelus72 » Freitag 7. März 2008, 20:25

Das selbe hat mein Prarrer auch gesagt,die Leute haben sovieeeeeeeeeeeeeel Geld. Aber ist für jeden offen,man kann sogar dort Gottesdienst feiern ;D

Stephen Dedalus
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Beitrag von Stephen Dedalus » Freitag 7. März 2008, 20:32

Ich würde mich dann doch eher für dieses Modell entscheiden:

Bild
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Linus
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Beitrag von Linus » Freitag 7. März 2008, 20:44

Stephen, die Privatkapelle der Queen zählt nicht.
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Beitrag von Stephen Dedalus » Sonnabend 8. März 2008, 00:34

Linus hat geschrieben:Stephen, die Privatkapelle der Queen zählt nicht.
Stimmt, die wäre auch nett:

Bild
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Beitrag von Linus » Sonnabend 8. März 2008, 08:05

Gibts eigentlich auch anglikanisache Kirchen, die mehr als einschiffig sind? Irgendwie fällt das auf...(und ein riesen Fesnster)
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Beitrag von Stephen Dedalus » Sonnabend 8. März 2008, 09:32

Linus hat geschrieben:Gibts eigentlich auch anglikanisache Kirchen, die mehr als einschiffig sind? Irgendwie fällt das auf...(und ein riesen Fesnster)
Klar. Ich würde sagen, die Mehrheit ist mehrschiffig. Aber hier reden wir doch über Kapellen. ;)
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Irenaeus
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Beitrag von Irenaeus » Dienstag 11. März 2008, 15:21

Daß Privatleute Kapellen oder Kirchen stiften, hat es in der Geschichte ja nicht selten gegeben, daß es heute aber noch Menschen gibt, die das tun, freut mich.
Wir haben nicht weit von uns auch so etwas:

http://www.mechernich.de/seiten/aktuell ... apelle.php

Die Architektur ist allerdings Geschmackssache, ich würde soetwas englisches vorziehen, auch wenn es einschiffig ist ;-).
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Nolasker
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Allerheiligstes in Privatkapelle?

Beitrag von Nolasker » Mittwoch 12. März 2008, 08:01

Bitte verzeiht, wenn diese Frage hier schon abgehandelt worden sein sollte. Ich habe nicht den ganzen Thread durchgelesen.

Meine Frage lautet: Welche Voraussetzungen braucht es, um in einer (Privat-)Kapelle das Allerheiligste im Tabernakel aufbewahren zu können? Dies wird meist auch mit einem konsekrierten Altar einhergehen, nehme ich an.

Nolasker

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cantus planus
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Beitrag von cantus planus » Mittwoch 12. März 2008, 08:21

Dazu benötigt man einen geeigneten Aufbewahrungsort (Tabernakel) und einen würdig gestalteten Platz an dem dieser steht. Ein konsekrierter Altar ist nicht notwendig, und stellt wohl eher die Ausnahme dar.

Zur Aufbewahrung des Allerheiligsten braucht man die Erlaubnis des Bischofs, der daran bestimmte Auflagen knüpfen wird, die je nach Antragssteller (geistliche Gemeinschaft, Diakone, geweihte Jungfrauen, gewöhnliche Privatpersonen etc.) unterschiedlich sein können.

Eine einheitliche Regelung gibt es m. W. nicht, nur die allgemeinen Vorschriften zur würdigen Aufbewahrung des Allerheiligsten.
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Re: Allerheiligstes in Privatkapelle?

Beitrag von Irenaeus » Mittwoch 12. März 2008, 09:49

Nolasker hat geschrieben:Bitte verzeiht, wenn diese Frage hier schon abgehandelt worden sein sollte. Ich habe nicht den ganzen Thread durchgelesen.

Meine Frage lautet: Welche Voraussetzungen braucht es, um in einer (Privat-)Kapelle das Allerheiligste im Tabernakel aufbewahren zu können? Dies wird meist auch mit einem konsekrierten Altar einhergehen, nehme ich an.

Nolasker
... warum aber möchte man das Allerheiligste zu Hause aufbewahren? Ich habe mich auch mal mit der Frage beschäftigt, ob ich das möchte, bin aber für mich zu der Meinung gekommen, das nicht zu möchten, obwohl ich die Möglichkeiten dazu hätte, bzw. einrichten könnte.

Mich würde Deine persönliche Motivation interessieren?

Oder stellst Du die Frage nur interessehalber?

Irenaeus
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Beitrag von Linus » Mittwoch 12. März 2008, 10:42

cantus planus hat geschrieben: Zur Aufbewahrung des Allerheiligsten braucht man die Erlaubnis des Bischofs, der daran bestimmte Auflagen knüpfen wird, die je nach Antragssteller (geistliche Gemeinschaft, Diakone, geweihte Jungfrauen, gewöhnliche Privatpersonen etc.) unterschiedlich sein können.

Eine einheitliche Regelung gibt es m. W. nicht, nur die allgemeinen Vorschriften zur würdigen Aufbewahrung des Allerheiligsten.
Nicht ganz: nachdem ich zwei Personen mit Privatkapelle und Tabernakel kenne (einmal Diözese Wien, einmal Salzburg): Grundvoraussetzung dürfte sein, daß mindestens monatlich eine Messe gefeirt wird. Diese hat öffentlich stattzufinden (bei dem "Wiener" stehts im Pfarrblatt) und dabei ist (wenn es wirklich nur monatlich ist) der "Austausch" der gewandelten Gaben stattzufinden.

und das warum: ganz einfach den Herrn direkt unter seinem Dach zu haben ist doch schön. Oder wenns eine etwas abseitgelegene Gegend ist: damit die Leute dort vor den eucharistischen Herrn anbeten können. (und täglich sein Gebet dort verrichten können - echt genial.)

PS. Nolasker, sei herzlich gegrüßt- vielleicht geht sich ein nachösterliches Bier aus? (im Siebenstern oder sonstwo...)
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Beitrag von Nolasker » Mittwoch 12. März 2008, 17:25

Mit dem äußersten Vergnügen, geschätzter Linus. (Zuerst hat mich die bayrische Flagge irritiert, aber diese dürfte den gleichen Grund haben wie meine Vatikanische! :mrgreen:

Was die Messe im Pfarrblatt angeht, kannst du dazu Details sagen? Lass mich tippen: HLI-Kapelle in der Postgasse?

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