Hauskapelle

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Sascha
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Beitrag von Sascha » Sonntag 18. Mai 2008, 14:47

Der Papst hat heute morgen eine Messe gefeiert dazu schrieb kath.net:

Das Kirchenoberhaupt rief auch erneut auf, die Anbetung zu nützten und kleine Hauskirchen zu bilden.
Gott ist allmächtig.

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Lord Mouton
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Lord Mouton » Freitag 19. Februar 2010, 20:35

Hallo :DD

Ich weiß nicht ob das Thema gerade noch aktuell ist... aber ich beteilige mich trotzdem mal.

Hier mein kleiner "Altar"... ist zwar eigetntlich nen fach in nem bücherregal... naja egal

klein aber fein :D

http://yfrog.com/i3cimg4bj

EDIT: So ich hoffe das foto bleibt jetzt so... danke für den tipp Marion :D


zur erklärung: in der linken schale is nen bissl weihrauch und in der rechten, die mit som papiertail zugedeckt ist is weihwasser aus italien

das kreuz an der wand mittig hab ich in rom gekauft. das war an soner Sünden-vergebungstreppe (keine ahnung mehr wie die hieß, sry... jedenfalls musste man da auf jeder stufe was beten und wenn man oben war war da sone kapelle und son laden :D )

Gruß

Lord Mouton
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Marion
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Marion » Freitag 19. Februar 2010, 20:46

Das ist hübsch! :)

und herzlich Willkommen Lord Mouton :huhu:

P.S. http://load.imageshack.us/ hier kannst de Bilder hochladen die länger liegenbleiben
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

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anneke6
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Re: Hauskapelle

Beitrag von anneke6 » Sonnabend 20. Februar 2010, 20:06

Schmort das Bücherbord darüber nicht an, wenn Du die Kerze anzündest?
???

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Galilei
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Galilei » Sonnabend 20. Februar 2010, 20:21

Findet ihr es eigentlich angemessen von einem »Hausaltar« zu sprechen, selbst wenn dort keine Eucharistie gefeiert wird?
Zuletzt geändert von Galilei am Sonnabend 20. Februar 2010, 20:45, insgesamt 1-mal geändert.

LaudaSion870
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Re: Hauskapelle

Beitrag von LaudaSion870 » Sonnabend 20. Februar 2010, 20:44

Das ist eine alte Bezeichnung, die von jeher verwendet wird. Hausaltar bezeichnet bei uns in Franken die Kommode oder den Tisch, wo im Monat Mai z.B. eine Marienstatue geschmückt wird und kleine Maiandachten gehalten werden.
Zu den rechtlichen Bestimmungen : Jeder hat das Recht, sich eine Hauskapelle einzurichten- auch mit einem Altar oder etwas ähnlichem. Verboten ist dagegen die Aufbewahrung des Allerheiligsten ohne Genehmigung des Ortsordinarius. Und ohne Erlaubnis des zuständigen Pfarrers darf eigentlich auch keine Messe gelesen werden.
Mir ist aber bewußt, das dies in vielen solchen Hauskapellen privat geschieht. Seit der Liturgiereform ist das sprunghaft angestiegen und meist sind die Zelebranten entweder im Ruhestand oder aus irgendwelchen Gründen nirgends inkardiniert.
Die Aufforderung des Papstes, Hauskapellen zu gründen, nehme ich sehr ernst. Vielleicht kommt die Zeit, in der der Glaube nur in diesen kleinen Zellen überlebt. Ich hoffe es nicht, aber manches spricht dafür.

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Galilei
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Galilei » Sonnabend 20. Februar 2010, 20:55

LaudaSion870 hat geschrieben:Mir ist aber bewußt, das dies in vielen solchen Hauskapellen privat geschieht.
Tatsächlich? Nie von so was gehört.
LaudaSion870 hat geschrieben:Seit der Liturgiereform ist das sprunghaft angestiegen und meist sind die Zelebranten entweder im Ruhestand oder aus irgendwelchen Gründen nirgends inkardiniert.
Darf ein Priester ohne Inkardination die Messe feiern?
LaudaSion870 hat geschrieben:Die Aufforderung des Papstes, Hauskapellen zu gründen, nehme ich sehr ernst. Vielleicht kommt die Zeit, in der der Glaube nur in diesen kleinen Zellen überlebt. Ich hoffe es nicht, aber manches spricht dafür.
Fordert der Papst wirklich zum Einrichten von Privatkapellen auf? Sind nicht eher kleine Gebetsgemeinschaften gemeint als Sakralbauten?

Und überhaupt: Ist die Feier der Messe nicht eine öffentliche Angelegenheit, die nur in Ausnahmefällen (z. B. kontemplative Orden) ohne freien Zugang für alle Gläubigen stattfinden sollte?

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anneke6
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Re: Hauskapelle

Beitrag von anneke6 » Sonnabend 20. Februar 2010, 21:06

Nehmen wir mal an wir befinden uns in einem Ort, wo es keine katholische Kirche gibt. Dann ist es doch etwas Gutes, wenn Privatpersonen mit eigenen Mitteln eine Kapelle finanzieren, in der auch die Eucharistie gefeiert werden kann. Ich habe solche schon selber gesehen. Meistens kommt dann nur in der Ferienzeit ein Priester, ansonsten wird dort "nur" gebetet.
???

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Re: Hauskapelle

Beitrag von LaudaSion870 » Sonnabend 20. Februar 2010, 21:24

Die Heilige Messe ist weder von der Erlaubtheit, noch von der Gültigkeit her auf die Teilnahme anderer Gläubiger angewiesen. Das Kirchenrecht bestimmt sogar, dass in Notsituationen der Priester sogar ohne Messdiener die Messe lesen kann. Die Heilige Messe als die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers in unblutiger Form ist ein Lob-Dank-Bitt und vor allem Sühnopfer für die Lebenden und die Verstorbenen. Die daraus entsprießenden Gnadenschätze werden bei jeder Heiligen Messe, die gültig gefeiert wird, gegenwärtig. Natürlich meinte der Papst keine Sakralbauten, da hast Du natürlich recht, aber eigentlich sollte jedem Haus ein Platz sein, wo Kirche im Kleinen auch sichtbar werden kann- eben in einem Hausaltar oder etwas ähnlichem.
Und das Du davon noch nichts gehört hast, ist auch nicht verwunderlich. Es ist in der Regel ein kleiner, verschwiegener Kreis, der so etwas gar nicht an die große Glocke hängen will.
Kirchenrechtlich nicht legal, aber gültig. Und nicht inkardinierte, aber gültig geweihte Priester gibt es etliche. So zum Beispiel all jene, die aus der Piusbruderschaft ausgeschieden sind, ohne ein Bistum oder einen Orden zu finden, der sie inkardiniert. Man nennt das auch einen "prebyter vagans" - einen umherschweifenden Priester.
Bei ehemaligen Piusbrüdern ist es insofern noch bitterer, als sie zwar gültig, aber verbotenerweise geweiht wurden und so niemand sich in der Kirche für sie verantwortlich fühlt.
Sie schlagen sich halt so durch.
Sicher kein leichtes Los.

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Galilei
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Galilei » Sonnabend 20. Februar 2010, 22:00

LaudaSion870 hat geschrieben:Und nicht inkardinierte, aber gültig geweihte Priester gibt es etliche. So zum Beispiel all jene, die aus der Piusbruderschaft ausgeschieden sind, ohne ein Bistum oder einen Orden zu finden, der sie inkardiniert. Man nennt das auch einen "prebyter vagans" - einen umherschweifenden Priester.
Bei ehemaligen Piusbrüdern ist es insofern noch bitterer, als sie zwar gültig, aber verbotenerweise geweiht wurden und so niemand sich in der Kirche für sie verantwortlich fühlt.
Sie schlagen sich halt so durch.
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Mein Mitleid mit gewohnheitsmäßigen Rechtsbrechern hält sich in Grenzen. Wer als »presbyter vagans« keine Möglichkeit zur Inkardination findet, sollte seinen priesterlichen Dienst aufgeben und sich einen zivilen Beruf suchen.

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Re: Hauskapelle

Beitrag von anneke6 » Sonnabend 20. Februar 2010, 22:20

Hoffentlich bin ich hier nicht schon orthodox infiziert, aber ich glaube, Priester sollten Diözesen oder Ordensoberen unterstehen und sich somit der kirchlichen Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Nur für sich selbst Priester sein und die Messe feiern wo und wann es einem gefällt…paßt irgendwie nicht gut.
Ich würde, wenn ich eine Privatkapelle hätte — was ich, wie ich in meinem Post von vorhin schrieb, ja durchaus für gut halte — nur einen Priester zelebrieren lassen, der auch ein Zelebret vorweisen kann.
???

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Linus
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Linus » Sonnabend 20. Februar 2010, 22:49

Abgesehen von nichtinkardinierten ex Piusbrüdern kann ich mir keinen freiflottierenden Priester vorstellen. Wenn ein Bischof einen Priester aus seiner Diözese entlässt, schaut er doch, daß er irgendwo anders unterkommt, oder nicht? (ich rede nicht von Priestern die sich irgendwo ihre Weihen "gekauft" und von "Bischöfen" die ihre eigene Weihe irgendwie auf die Palmarianer oder sonstige lustige gruppen beziehen)


Zum Hausaltar: die Schönstätter reden mW sogar vom Hausheiligtum, und ich finds ganz ok, wenn die Leute sowas haben - muß ja nicht gleich ein ganzer reservierter Raum sein, wie bei Freunden, oder gar eine echte Kapelle, in der auch das Sakrament aufbewahrt wird. (eine andere bekannte Familie von uns - inklusive Erlaubnis des Bischofs)
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Bernado » Sonnabend 20. Februar 2010, 23:00

Galilei hat geschrieben:Mein Mitleid mit gewohnheitsmäßigen Rechtsbrechern hält sich in Grenzen. Wer als »presbyter vagans« keine Möglichkeit zur Inkardination findet, sollte seinen priesterlichen Dienst aufgeben und sich einen zivilen Beruf suchen.
Das ist eine ebenso billige wie ungerechte Härte. Und auch noch falsch: Der character indelebilis bleibt ja erhalten, und natürlich kann niemand von diesen Unglücklichen davon leben, wenn er in irgendeiner Hauskapelle alle zwei Wochen eine Sonntagsmesse hält.
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Bernado » Sonnabend 20. Februar 2010, 23:08

Linus hat geschrieben:Abgesehen von nichtinkardinierten ex Piusbrüdern kann ich mir keinen freiflottierenden Priester vorstellen.
Leider gibt es davon ziemlich viele. In den jahren des "neuen Frühlings" nach dem Konzil haben über 100 000 Priester die Ordnung der Kirche verlassen, und beileibe nicht nur konservative. Konservative wurde oft mit nachgerade kriminellen Mitteln herausgedrängt. Aber auch mancher eher fortschrittlich eingestellte junge Mann wurde trotz seiner Zweifel ins Seminar gelockt: Du meinst, du kannst das Zölibat nicht durchhalten - Junge, bis du geweiht wirst, ist das längst aufgehoben.

Die "Rechtsbrecher", um das ärgerliche Wort von Galilei aufzugreifen, sind da durchaus nicht nur auf Seiten der aus der Bahn geratenen Priester zu suchen. Da gibt es Schicksale und Verirrungen, daß einem die Haare zu Berge stehen.
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Maurus » Sonnabend 20. Februar 2010, 23:20

Linus hat geschrieben:Abgesehen von nichtinkardinierten ex Piusbrüdern kann ich mir keinen freiflottierenden Priester vorstellen. Wenn ein Bischof einen Priester aus seiner Diözese entlässt, schaut er doch, daß er irgendwo anders unterkommt, oder nicht?
Muss er. Die Exkardination ist unwirksam, solange keine Inkardination in eine andere Teilkirche (oder sonstigen Verband mit Recht zu Inkardination) erfolgt ist.

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Linus
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Linus » Sonnabend 20. Februar 2010, 23:21

Aber keine Inkardination? Nirgends? Nachdem geweiht wurde - bei jenen die dennoch im zölibatären Stand blieben?

Mir fällt "nur" Don Gregor Hesse ein - aber selbst der war mW irgendwo in Australien (Perth?) inkardiniert
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Niels » Sonnabend 20. Februar 2010, 23:23

Linus hat geschrieben:Aber keine Inkardination? Nirgends? Nachdem geweiht wurde - bei jenen die dennoch im zölibatären Stand blieben?

Mir fällt "nur" Don Gregor Hesse ein - aber selbst der war mW irgendwo in Australien (Perth?) inkardiniert
Andere in Vaduz...
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Linus » Sonnabend 20. Februar 2010, 23:24

Aber eben inkardiniert und damit nicht vagantisch
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Lord Mouton » Sonntag 21. Februar 2010, 12:18

anneke6 hat geschrieben:Schmort das Bücherbord darüber nicht an, wenn Du die Kerze anzündest?

öhm... nö^^ über den teelichtern merkt man kaum was und über dieser großen weißen kerze ist es so nach 10 minuten nen bissle warm und nach 20 relativ heiß.

hab die kerzen aber mal ne halbe stunde angelassen und is nichts passiert^^

ich hoffe mal das bleibt so^^

Lord Mouton
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Re: Hauskapelle

Beitrag von lutherbeck » Sonntag 21. Februar 2010, 12:53

LaudaSion870 hat geschrieben:Die Aufforderung des Papstes, Hauskapellen zu gründen, nehme ich sehr ernst. Vielleicht kommt die Zeit, in der der Glaube nur in diesen kleinen Zellen überlebt. Ich hoffe es nicht, aber manches spricht dafür.
Das ist auch meine Befürchtung...

Lutherbeck :erschrocken:
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Raimund J. » Freitag 6. Januar 2012, 19:58

Ich hatte heute das Glück in einer Privatkapelle an einer Hl. Messe (a.o. Form) teilnehmen zu dürfen! Faszinierend, was sich hinter manchen unscheinbaren Wohnhausmauern so verbirgt!
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Ecce Homo » Sonnabend 7. Januar 2012, 11:10

Raimund Josef H. hat geschrieben:Ich hatte heute das Glück in einer Privatkapelle an einer Hl. Messe (a.o. Form) teilnehmen zu dürfen! Faszinierend, was sich hinter manchen unscheinbaren Wohnhausmauern so verbirgt!
Also, woher bitte kennt ihr nur all die Priester, die eine Privatkapelle haben und dort dann auch noch (täglich) zelebrieren? Bitte mal rüberschicken, die Herren - samt ihren Wohnung/Kapellen/Messkoffern...

:blinker:
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Melody » Sonnabend 7. Januar 2012, 11:46

Ecce Homo hat geschrieben:Bitte mal rüberschicken, die Herren - samt ihren Wohnung/Kapellen/Messkoffern...
:daumen-rauf: :D

Genau, die könnten doch einfach regelmäßig quer durch Deutschland touren... INKLUSIVE Kapelle... wofür gibt es LKWs... ;-)
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Re: Hauskapelle

Beitrag von ottaviani » Sonnabend 7. Januar 2012, 12:15

Raimund Josef H. hat geschrieben:Ich hatte heute das Glück in einer Privatkapelle an einer Hl. Messe (a.o. Form) teilnehmen zu dürfen! Faszinierend, was sich hinter manchen unscheinbaren Wohnhausmauern so verbirgt!
das sind wahre Wunder ich weiß man müßte wirklich ein Buch sctreiben wie die außerordentliche Form in den modernen Katakomben überlebt hat

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offertorium
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Re: Hauskapelle

Beitrag von offertorium » Dienstag 18. August 2015, 09:04

Sascha hat geschrieben:Wie betet ihr daheim? Habt ihr vielleicht eine eigene Hauskapelle oder eine Gebetsecke? Wie ist es bei euch? Könnt ihr vielleicht sogar ein Bild von eurer Hauskapelle einstellen?
In meinem Wohnzimmer habe ich eine kleine Ecke mit Betstuhl, Kruzifix und Heiligenbild. Mit einem Freund hatte ich einmal ein Gespräch, der meinte, daß sowas ein klerikales Relikt wäre, für mich stellt es aber genau das Gegenteil dar. Ich hole Gott noch einmal bewusst in mein Leben.

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Kleinwald
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Kleinwald » Dienstag 10. Oktober 2017, 14:46

Ich kram mal diesen alten Faden aus :pfeif:

Da ich nun ein Haus mein eigen nenne, wird das Thema für mich wieder interessant. Bisher betete ich am Schreibtisch, das soll sich nun ändern. Ich habe zwar keinen ganzen Raum zur Verfügung, aber eine Ecke im Arbeitszimmer wäre frei.

Ich bin auf der Suche nach einer Kniebank... Vielleicht hat ja jemand Tipps, auf ebay und Co. sind die Teile entweder unbezahlbar oder total verranzt. Wenn man sonst so googelt, landet man meistens bei Kniebänkchen, die einem die Gartenarbeit erleichtern sollen.
Katholischerseits ist darauf hinzuweisen, dass auch eine am Sukzessionsbegriff orientierte Ekklesiologie, wie sie in der katholischen Kirche gilt, keineswegs die Heil schaffende Gegenwart des Herrn im lutherischen Abendmahl leugnen muss.

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Re: Hauskapelle

Beitrag von martin v. tours » Dienstag 10. Oktober 2017, 19:11

Die Seite kennst Du?
http://www.fluminalis.com/inventory/kne ... yer-stools
Habe aber keine Ahnung was die Sachen dort kosten.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Hauskapelle

Beitrag von ziphen » Dienstag 10. Oktober 2017, 19:43

Kleinwald hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 14:46
Ich bin auf der Suche nach einer Kniebank...
Selbst ist der Hobby-Schreiner! :fieselschweif: 🖉📏🔨
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

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Re: Hauskapelle

Beitrag von Ecce Homo » Mittwoch 11. Oktober 2017, 09:34

Kleinwald hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 14:46

Ich bin auf der Suche nach einer Kniebank... Vielleicht hat ja jemand Tipps, auf ebay und Co. sind die Teile entweder unbezahlbar oder total verranzt. Wenn man sonst so googelt, landet man meistens bei Kniebänkchen, die einem die Gartenarbeit erleichtern sollen.
(Generell einige Anregungen hier... https://traditionundglauben.wordpress.c ... -betstuhl/ )

Versuch es mal nicht mit dem Begriff "Kniebank", sondern mit "Betbank" oder "Betstuhl".
Hab damals, bevor ich dann doch zum Schreiner meines Vertrauens gegangen bin, so einige sehr interessante Dinge auf Ebay etc. entdeckt... hier z.B. der aktuelle Stand:
"Betbank":
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R4 ... k&_sacat=0

"Betstuhl":
https://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=be ... l&_sacat=0

Gerade beim letzten Link vielleicht der Erste?
http://www.ebay.de/itm/antiker-Betstuhl ... SwSypY-LsG

Hier ganz neu in Mahagoni:
http://www.ebay.de/itm/Beichtstuhl-Maha ... OSwVaVZ3LW~

Hier im Artikel werden auch einige Bezugsadressen im Polen erwähnt - halt im Verhältnis sehr günstig:
https://traditionundglauben.wordpress.c ... hausaltar/

Ist halt die grundsätzliche Frage - welches Holz, mit/ohne Bezug?
Wie groß/tief/schwer etc.? Und, was DARF er denn letztlich kosten?

Darum bin ich damals lieber nach längerer Suche doch zum Schreiner... es gab sonst nirgendwo was "Passendes" in "meinem" Holz Kiefer hell lackiert...
Und der Schreiner meines Vertrauens hat mir ein unschlagbares Angebot gemacht - war dann knapp 200 Euronen all incl. - Zeichnung und Bemaßung kam halt im Vorfeld von mir... Bild davon mal im Anhang (das drüber ist sind vom Text her die gleichbleibenden Texte des Stundengebetes, natürlich - nix anderes... )
Kniebank.jpg

:)
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Re: Hauskapelle

Beitrag von Niels » Mittwoch 11. Oktober 2017, 12:17

ziphen hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 19:43
Kleinwald hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 14:46
Ich bin auf der Suche nach einer Kniebank...
Selbst ist der Hobby-Schreiner! :fieselschweif: 🖉📏🔨
Der Beitrag des Jahres. :patsch:
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Hauskapelle

Beitrag von Niels » Mittwoch 11. Oktober 2017, 12:19

martin v. tours hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 19:11
Die Seite kennst Du?
http://www.fluminalis.com/inventory/kne ... yer-stools
Habe aber keine Ahnung was die Sachen dort kosten.
Die haben Apothekenpreise.
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Re: Hauskapelle

Beitrag von ziphen » Mittwoch 11. Oktober 2017, 16:37

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 12:17
Der Beitrag des Jahres. :patsch:
Danke! :breitgrins: Erhalte ich dafür einen Pokal? Das Preisgeld darfst du direkt an Kleinwald schicken, denn ohne ihn hätte ich diese Auszeichnung nie erhalten. Ich habe ihm alles zu verdanken.
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das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

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