Kurze Fragen - kurze Antworten VI

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Protasius
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Protasius » Montag 25. Juli 2016, 12:39

Weiß einer von euch, was in einem niederländischen Pfarrblatt "samenzang" als Bezeichner für eine Eucharistiefeier bedeutet?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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HeGe
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von HeGe » Montag 25. Juli 2016, 12:42

Protasius hat geschrieben:Weiß einer von euch, was in einem niederländischen Pfarrblatt "samenzang" als Bezeichner für eine Eucharistiefeier bedeutet?
Das hat wohl was mit "zusammen singen" zu tun:

https://nl.wikipedia.org/wiki/Samenzang
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Hubertus
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Hubertus » Montag 25. Juli 2016, 14:11

HeGe hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:Weiß einer von euch, was in einem niederländischen Pfarrblatt "samenzang" als Bezeichner für eine Eucharistiefeier bedeutet?
Das hat wohl was mit "zusammen singen" zu tun:

https://nl.wikipedia.org/wiki/Samenzang
Volksgesang quasi? Wobei Volkszang auch existiert (vgl. http://www.dbnl.org/tekst/_vla1619931 ... 31_1.pdf; Print-S. 17; zu samenzang vgl. Print-S. 146).
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Protasius » Montag 25. Juli 2016, 15:11

Hubertus hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:Weiß einer von euch, was in einem niederländischen Pfarrblatt "samenzang" als Bezeichner für eine Eucharistiefeier bedeutet?
Das hat wohl was mit "zusammen singen" zu tun:

https://nl.wikipedia.org/wiki/Samenzang
Volksgesang quasi? Wobei Volkszang auch existiert (vgl. http://www.dbnl.org/tekst/_vla1619931 ... 31_1.pdf; Print-S. 17; zu samenzang vgl. Print-S. 146).
Ich habe den Verdacht, es soll tatsächlich Gemeindegesang bedeuten. Es gibt ein paar Youtube-Videos mit dem Wort samenzang im Titel; das sind zwar reformierte oder lutherische Gemeinden, aber da soll es sich anscheinend auf den Gesang der Gemeinde beziehen.

Viel Erfahrung mit niederländischen Gemeinden habe ich nicht, aber da ich sonst immer einen "koor" in den Pfarrblättern angegeben gesehen habe, scheint es wohl darum zu gehen, ob ein Chor singt oder nicht.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Fragesteller
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Fragesteller » Montag 25. Juli 2016, 16:54

Marion hat geschrieben:Ist das mit dem Stundengebet nicht mit Pius V. oder dann später mit Pius X. vereinheitlicht worden? Heißt das nun sogar, daß nicht nur die Mönche, sondern alle Kleriker pro Woche alle Psalmen beteten? Nicht schlecht! Das sind ja, wenn man nachts schläft alle ca. 4 Stunden 5 Psalmen oder so. Ich bin glaube ich im falschen Strang. Die Frage gehört somit in die Sakramentskapelle? Wo kann ich das nachschauen, welche Psalmen an welchem Tag dran sind (waren)?
Das was Pius X. gemacht hat, war auch ein bisschen mehr als ne Vereinheitlichung ...

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Senensis
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Senensis » Montag 25. Juli 2016, 19:55

@samenzang: Könnte das nicht sowas wie "Zusammengesang" bedeuten...?
et nos credidimus caritati

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Hubertus
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Hubertus » Montag 25. Juli 2016, 20:29

Senensis hat geschrieben:@samenzang: Könnte das nicht sowas wie "Zusammengesang" bedeuten...?
Das wäre die wörtlichste Entsprechung, denke ich auch.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Niels » Montag 25. Juli 2016, 20:50

Ja.
"Im Umgang mit der Liturgie entscheidet sich das Geschick von Glaube und Kirche." (Joseph Kardinal Ratzinger)

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Schwenkelpott » Dienstag 9. August 2016, 14:05

In Wien gibt es doch in verschiedenen Kirchen Hl. Messen auf Latein nach 1970er Messbuch. Welche dieser Zelebrationsorte (Rochuskirche, Annakirche, Peterskirche, Stephansdom, Dominikanerkirche, Malteserkirche, ?) sind denn zu empfehlen? Danke für die Antworten!

(Bitte keine Diskussion über "Gültigkeit" etc. des "NOM". Stattdessen dann lieber eine Empfehlung für einen Zelebrationsort der "außerordentlichen Form" in Wien.)
Der Katholik steht und will stehen in Allem auf historischem Boden; nur das Erdreich der Überlieferung gibt ihm Festigkeit und Nahrung; nur was sich an Überliefertes anschließt, gedeiht und treibt zu neuen Blüten und neuem Samen.
H. Bone, Cantate! 1847

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Taufpate notwendig?

Beitrag von Natbar » Freitag 12. August 2016, 01:08

Hallo

Ist es zwingend notwendig ein Taufpaten zu haben?

Natbar
Fallen ist menschlich, liegen bleiben teuflisch, aufstehen göttlich.

Gottheit tief verborgen, betend nach ich Dir, weil unter diesem Zeichen bist Du wahrhaft hier.....

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Juergen
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Re: Taufpate notwendig?

Beitrag von Juergen » Freitag 12. August 2016, 01:31

:ja:
Gruß
Jürgen

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Hubertus
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Re: Taufpate notwendig?

Beitrag von Hubertus » Freitag 12. August 2016, 07:06

Angeblich nicht mehr nach der letzten Novellierung der FKindertaufe in der oF.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Taufpate notwendig?

Beitrag von umusungu » Freitag 12. August 2016, 08:21

Natbar hat geschrieben:Hallo

Ist es zwingend notwendig ein Taufpaten zu haben?

Natbar
kurz und bündig: JA!

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Re: Taufpate notwendig?

Beitrag von Hubertus » Freitag 12. August 2016, 20:26

Hubertus hat geschrieben:Angeblich nicht mehr nach der letzten Novellierung der FKindertaufe in der oF.
Ich werde mal den Priester fragen, der mir das erzählt hat, wie er darauf kommt...
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Senensis » Freitag 12. August 2016, 20:32

Für die Nottaufe braucht man ihn ja nicht - geht ja unter Umständen nicht. Insofern ist eine entsprechende Argumentation durchaus denkbar.
et nos credidimus caritati

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Hubertus » Freitag 12. August 2016, 20:47

Senensis hat geschrieben:Für die Nottaufe braucht man ihn ja nicht - geht ja unter Umständen nicht. Insofern ist eine entsprechende Argumentation durchaus denkbar.
Das ist klar. Nene, es ging irgendwie um die neue Form der Kindertaufe. Daß die wohl auch ohne Paten auskommt. Irgendwie ... hab nicht genau genug aufgepaßt damals. :tuete:
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von taddeo » Freitag 12. August 2016, 21:38

Hubertus hat geschrieben:
Senensis hat geschrieben:Für die Nottaufe braucht man ihn ja nicht - geht ja unter Umständen nicht. Insofern ist eine entsprechende Argumentation durchaus denkbar.
Das ist klar. Nene, es ging irgendwie um die neue Form der Kindertaufe. Daß die wohl auch ohne Paten auskommt. Irgendwie ... hab nicht genau genug aufgepaßt damals. :tuete:
Das wär mir ehrlich gesagt auch neu. :hmm:
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von jackson » Freitag 12. August 2016, 21:51

Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt.

Geht also auch ohne. Nottaufe wurde ja schon angesprochen.

Der Normalfall sollte das aber eher nicht sein. Wenn also der Täufling nicht im Sterben liegt, oder sich in einem Nordkoreanischen Lager befindet, dann wäre das wohl nicht erlaubt.

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Juergen
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Re: Taufpate notwendig?

Beitrag von Juergen » Sonnabend 13. August 2016, 11:41

Hubertus hat geschrieben:Angeblich nicht mehr nach der letzten Novellierung der FKindertaufe in der oF.
Das hat mit dem Ritus der Kindertaufe wenig zu tun. Das ist eine Frage des Kirchenrechts.

Der entsprechende Canon wurde schon zitiert:
Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt.
„…soweit dies geschehen kann…“ läßt zwar eine theoretisch Lücke offen, doch sehe ich zumindest in Deutschland keinen Grund, warum es nicht geschehen könnte.

Deswegen bleibe ich dabei: Ein Pate ist notwendig.
Gruß
Jürgen

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Re: Taufpate notwendig?

Beitrag von taddeo » Sonnabend 13. August 2016, 12:40

Juergen hat geschrieben:
Hubertus hat geschrieben:Angeblich nicht mehr nach der letzten Novellierung der FKindertaufe in der oF.
Das hat mit dem Ritus der Kindertaufe wenig zu tun. Das ist eine Frage des Kirchenrechts.

Der entsprechende Canon wurde schon zitiert:
Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt.
„…soweit dies geschehen kann…“ läßt zwar eine theoretisch Lücke offen, doch sehe ich zumindest in Deutschland keinen Grund, warum es nicht geschehen könnte.

Deswegen bleibe ich dabei: Ein Pate ist notwendig.
Der CIC ist die allgemeine Norm, die könnte aber durch die legitimen Diözesannormen ausgelegt werden. Da der CIC mit dem "soweit dies geschehen kann" zumindest Interpretationsspielraum läßt (und der Pate dadurch sicher nicht zur Gültigkeit der Taufe notwendig ist), wären abweichende Partikularnormen denkbar. Ob es die gibt, ist mir auf Anhieb aber nicht bekannt.
nemini parcetur

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Re: Taufpate notwendig?

Beitrag von Juergen » Sonnabend 13. August 2016, 13:13

taddeo hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Hubertus hat geschrieben:Angeblich nicht mehr nach der letzten Novellierung der FKindertaufe in der oF.
Das hat mit dem Ritus der Kindertaufe wenig zu tun. Das ist eine Frage des Kirchenrechts.

Der entsprechende Canon wurde schon zitiert:
Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt.
„…soweit dies geschehen kann…“ läßt zwar eine theoretisch Lücke offen, doch sehe ich zumindest in Deutschland keinen Grund, warum es nicht geschehen könnte.

Deswegen bleibe ich dabei: Ein Pate ist notwendig.
Der CIC ist die allgemeine Norm, die könnte aber durch die legitimen Diözesannormen ausgelegt werden. Da der CIC mit dem "soweit dies geschehen kann" zumindest Interpretationsspielraum läßt (und der Pate dadurch sicher nicht zur Gültigkeit der Taufe notwendig ist), wären abweichende Partikularnormen denkbar. Ob es die gibt, ist mir auf Anhieb aber nicht bekannt.
Eine Partikularnorm kann es doch nur da geben, wo es das allgemeine Gesetz vorsieht.
z.B. kann der Diözesanbischof nach c. 874 §1 Nr. 2 das Mindestalter des Paten festlegen.
Wo aber nicht steht, das der Diözesanbischof etwas festlegen kann, kann er auch nichts festlegen.

Für irgendwelche Interpretationen ist der „Päpstliche Rat für die Gesetzestexte“ zuständig und nicht der Diözesanbischof.
Gruß
Jürgen

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ad-fontes
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von ad-fontes » Donnerstag 18. August 2016, 16:20

Kommt die Konsekration zustande, wenn das Brot für die Eucharistie nicht aus Weizenmehl (allein) bereitet ist, sprich wenn Mehl eines anderen Getreides, beispielsweise Dinkel (angeblich ja "Urweizen", falls dies den Tatsachen entspricht; kennt sich da jemand aus?), verarbeitet wurde?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Hubertus
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Hubertus » Donnerstag 18. August 2016, 17:30

ad-fontes hat geschrieben:Kommt die Konsekration zustande, wenn das Brot für die Eucharistie nicht aus Weizenmehl (allein) bereitet ist, sprich wenn Mehl eines anderen Getreides, beispielsweise Dinkel (angeblich ja "Urweizen", falls dies den Tatsachen entspricht; kennt sich da jemand aus?), verarbeitet wurde?
Nein. Die gültige Materie ist allein reines Weizenbrot, s. De defectibus III:
Si panis non sit triticeus, vel, si triticeus, admixtus sit granis alterius generis in tanta quantitate, ut non maneat panis triticeus, vel sit alioqui corruptus, non conficitur Sacramentum.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Salmantizenser » Donnerstag 18. August 2016, 17:38

So auch Redemptionis sacramentum (2004):
48. Das Brot, das für die Feier des hochheiligen eucharistischen Opfers verwendet wird, muß ungesäuert, aus reinem Weizenmehl bereitet und noch frisch sein, so daß keine Gefahr der Verderbnis besteht. Daraus folgt, daß Brot, das aus einer anderen Substanz, wenn auch aus Getreide, bereitet ist, oder Brot, dem eine vom Weizen verschiedene Materie in so großer Menge beigemischt ist, daß es gemäß dem allgemeinen Empfinden nicht mehr als Weizenbrot bezeichnet werden kann, keine gültige Materie für den Vollzug des eucharistischen Opfers und Sakramentes darstellt.
http://www.vatican.va/roman_curia/congr ... um_ge.html

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von ad-fontes » Donnerstag 18. August 2016, 17:40

Hubertus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:Kommt die Konsekration zustande, wenn das Brot für die Eucharistie nicht aus Weizenmehl (allein) bereitet ist, sprich wenn Mehl eines anderen Getreides, beispielsweise Dinkel (angeblich ja "Urweizen", falls dies den Tatsachen entspricht; kennt sich da jemand aus?), verarbeitet wurde?
Nein. Die gültige Materie ist allein reines Weizenbrot, s. De defectibus III:
Si panis non sit triticeus, vel, si triticeus, admixtus sit granis alterius generis in tanta quantitate, ut non maneat panis triticeus, vel sit alioqui corruptus, non conficitur Sacramentum.
Demnach führt eine geringe Menge von anderem Mehl noch nicht zum Defekt, so lange es als Weizenbrot erkennbar ist? Gibt es dazu genauere Überlegungen oder Ausführungen?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Donnerstag 18. August 2016, 17:40

Hubertus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:Kommt die Konsekration zustande, wenn das Brot für die Eucharistie nicht aus Weizenmehl (allein) bereitet ist, sprich wenn Mehl eines anderen Getreides, beispielsweise Dinkel (angeblich ja "Urweizen", falls dies den Tatsachen entspricht; kennt sich da jemand aus?), verarbeitet wurde?
Nein. Die gültige Materie ist allein reines Weizenbrot. s. De defectibus III:
Si panis non sit triticeus, vel, si triticeus, admixtus sit granis alterius generis in tanta quantitate, ut non maneat panis triticeus, vel sit alioqui corruptus, non conficitur Sacramentum.
Was ist denn da mit Weizen (Triticum) konkret gemeint?
Der Begriff „Weizen“ benennt ja nur ein Gattung aber nicht ein Art und schon gar keine Sorte:

Beispiele:
- Weichweizen (Triticum aestivum)
- Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta)
- Hartweizen (Triticum durum)
- Emmer (Triticum dicoccum)
- Zwergweizen/Binkel (Triticum compactum)
etc

Das gehört alles zur Gattung „Weizen“. Es gibt noch viele Arten mehr. Jede Region auf der Erde hatte ursprünglich ihren eigenen Weizen. Bei den genannten Arten gibt es dann oft noch weitere Unterarten.
Gruß
Jürgen

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von guatuso » Donnerstag 18. August 2016, 18:40

Juergen hat geschrieben:
Hubertus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:Kommt die Konsekration zustande, wenn das Brot für die Eucharistie nicht aus Weizenmehl (allein) bereitet ist, sprich wenn Mehl eines anderen Getreides, beispielsweise Dinkel (angeblich ja "Urweizen", falls dies den Tatsachen entspricht; kennt sich da jemand aus?), verarbeitet wurde?
Nein. Die gültige Materie ist allein reines Weizenbrot. s. De defectibus III:
Si panis non sit triticeus, vel, si triticeus, admixtus sit granis alterius generis in tanta quantitate, ut non maneat panis triticeus, vel sit alioqui corruptus, non conficitur Sacramentum.
Was ist denn da mit Weizen (Triticum) konkret gemeint?
Der Begriff „Weizen“ benennt ja nur ein Gattung aber nicht ein Art und schon gar keine Sorte:

Beispiele:
- Weichweizen (Triticum aestivum)
- Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta)
- Hartweizen (Triticum durum)
- Emmer (Triticum dicoccum)
- Zwergweizen/Binkel (Triticum compactum)
etc

Das gehört alles zur Gattung „Weizen“. Es gibt noch viele Arten mehr. Jede Region auf der Erde hatte ursprünglich ihren eigenen Weizen. Bei den genannten Arten gibt es dann oft noch weitere Unterarten.
Ja, wie bei den Menschen, wo es mittlerweile 60 Geschlechter gibt, findet Juergen auch beim Weizen - nee, nicht verschiedene Geschlechter, aber verschiedene Richtungen.
Es gab doch sicher mal so etwas wie Urweizen, so wie es den Urmais gab?
Ich denke vor 3000, also im Judentum, gab es die von dir genannten Sorten noch nicht, die hat man moeglicherweise erst herangezuechtet, Weizen also aus diesem Bereich, dieser Region, und nicht aus Afrika oder Europa. Und danach sollte man sich orientieren. Hatten die Dinkel¿ Nein? Faellt also weg. Hatten die Hartweizen? Nein? Faellt weg. Und so weiter.

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Donnerstag 18. August 2016, 19:09

guatuso hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Hubertus hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:Kommt die Konsekration zustande, wenn das Brot für die Eucharistie nicht aus Weizenmehl (allein) bereitet ist, sprich wenn Mehl eines anderen Getreides, beispielsweise Dinkel (angeblich ja "Urweizen", falls dies den Tatsachen entspricht; kennt sich da jemand aus?), verarbeitet wurde?
Nein. Die gültige Materie ist allein reines Weizenbrot. s. De defectibus III:
Si panis non sit triticeus, vel, si triticeus, admixtus sit granis alterius generis in tanta quantitate, ut non maneat panis triticeus, vel sit alioqui corruptus, non conficitur Sacramentum.
Was ist denn da mit Weizen (Triticum) konkret gemeint?
Der Begriff „Weizen“ benennt ja nur ein Gattung aber nicht ein Art und schon gar keine Sorte:

Beispiele:
- Weichweizen (Triticum aestivum)
- Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta)
- Hartweizen (Triticum durum)
- Emmer (Triticum dicoccum)
- Zwergweizen/Binkel (Triticum compactum)
etc

Das gehört alles zur Gattung „Weizen“. Es gibt noch viele Arten mehr. Jede Region auf der Erde hatte ursprünglich ihren eigenen Weizen. Bei den genannten Arten gibt es dann oft noch weitere Unterarten.
Ja, wie bei den Menschen, wo es mittlerweile 60 Geschlechter gibt, findet Juergen auch beim Weizen - nee, nicht verschiedene Geschlechter, aber verschiedene Richtungen.
Es gab doch sicher mal so etwas wie Urweizen, so wie es den Urmais gab?
Ich denke vor 3000, also im Judentum, gab es die von dir genannten Sorten noch nicht, die hat man moeglicherweise erst herangezuechtet, Weizen also aus diesem Bereich, dieser Region, und nicht aus Afrika oder Europa. Und danach sollte man sich orientieren. Hatten die Dinkel¿ Nein? Faellt also weg. Hatten die Hartweizen? Nein? Faellt weg. Und so weiter.
Dinkel ist eine sehr alte Art, die in Mitteleuropa und auch anderswo angebaut wurde. Der heutige Weizen ist ziemlich spät nach uns gekommen. Das „deutsche Getreide“ schlechthin ist natürlich der Roggen. Der meiste Roggen wird weiltweit heute noch in Deutschland angebaut. Aber hier geht es ja um Weizen.
Bis zum Ende des 19. Jh. war der Weizen in Deutschland übrigens in Bezug auf die Backeigenschaft von einer so schlechten Qualität, daß Weizen aus Frankreich importiert wurde und mit hier angebautem Weizen gemischt wurde. Aber ich schweife ab…

Möglicherweise hat die Forschung inzwischen herausgefunden, welcher Weizen zur Zeit Jesu angebaut wurde. Die Frage ist dann allerdings, ob dieser Weizen mit unserem noch viel gemein hat.

Die Wikipedia listet eine Auswahl von Weizensorten auf, und benennt auch die Herkunftsregionen.
Wikipedia hat geschrieben:https://de.wikipedia.org/wiki/Weizen
Arten (Auswahl)
  • Weichweizen (Triticum aestivum L.); wird weltweit kultiviert. Mit bis zu sieben Unterarten.
  • Triticum aethiopicum Jakubz.: Die Heimat ist Äthiopien.
  • Triticum antiquorum (Heer) Udachin. Ist vielleicht ein Synonym von Triticum aestivum.
  • Triticum baeoticum Boiss. (auch „Triticum boeoticum“ geschrieben); Wird auch als Unterart subsp. aegilopoides (Link) Thell. zu Triticum monococcum gestellt. Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor.
  • Persischer Weizen (Triticum carthlicum Nevski); wird auch als Unterart subsp. carthlicum (Nevski) Á. Löve & D. Löve zu Triticum turgidum gestellt.
  • Zwergweizen oder Binkel (Triticum compactum Host); wird auch als Unterart subsp. compactum (Host) Thell. zu Triticum aestivum gestellt; wird in Südeuropa und im südlichen Mitteleuropa kultiviert
  • Triticum dicoccoides (Asch. & Graebn.) Schweinf.: Sie kommt vom östlichen Mittelmeergebiet bis zum Kaukasus und zum Iran vor.
  • Emmer (Triticum dicoccon Schrank ex Schübl.; Syn.: Triticum turgidum subsp. palaeocolchicum Á. Löve & D. Löve, Triticum karamyschevii Nevski); wird auch als Unterart subsp. dicoccum (Schrank ex Schübl.) Thell. zu Triticum turgidum gestellt.
  • Hartweizen (Triticum durum Desf.); wird auch als Unterart subsp. durum (Desf.) Husnot zu Triticum turgidum gestellt.
  • Triticum ispahanicum Heslot: Die Heimat ist der Iran. Wird auch zur Unterart subsp. dicoccum (Schrank ex Schübl.) Thell. zu Triticum turgidum gestellt.
  • Triticum macha Dekapr. & Menabde; wird auch als Unterart subsp. macha (Dekapr. & Menabde) Mackey zu Triticum aestivum gestellt. Die Heimat ist das westliche Transkaukasien.
  • Einkorn (Triticum monococcum L.): Die Heimat ist Ost- und Südosteuropa sowie Westasien und der Kaukasus. Mit bis zu drei Unterarten.
  • Triticum parvicoccum Kislev: Kam in Südosteuropa und Vorderasien vor.
  • Triticum ×petropavlovskyi Udachin & Migush.: Die Heimat ist China (Xinjiang). Wird auch zu Triticum turgidum gestellt.
  • Polnischer Weizen (Triticum polonicum L.); wird auch als Unterart subsp. polonicum (L.) Thell. zu Triticum turgidum gestellt
  • Freidreschendes Einkorn (Triticum sinskajae Filat. & Kurkiev); wird auch als Unterart subsp. sinskajae (Filat. & Kurkiev) Valdés & H. Scholz zu Triticum monococcum gestellt.
  • Dinkel (Triticum spelta L.); wird auch als Unterart subsp. spelta (L.) Thell. zu Triticum aestivum gestellt
  • Kugelweizen (Triticum sphaerococcum Percival); wird auch als Unterart subsp. sphaerococcum (Percival) Mackey zu Triticum aestivum gestellt. Die Heimat ist der indische Subkontinent.
  • Triticum tetraurartu Gandil.
  • Triticum timopheevii (Zhuk.) Zhuk. (Syn.: Triticum timonovum Heslot & Ferrary), kommt im Gebiet des Kaukasus vor. Mit den Unterarten:
  • Triticum timopheevii subsp. armeniacum (Jakubz.) Slageren (Syn.: Triticum araraticum Jakubz.)
  • Triticum timopheevii subsp. timopheevii (Syn.: Triticum militinae Zhuk. & Migush.)
  • Khorasan-Weizen (Triticum turanicum Jakubz.); wird auch als Unterart subsp. turanicum (Jakubz.) Á. Löve & D. Löve zu Triticum turgidum gestellt. Die Heimat erstreckt sich von Irak und Iran bis zum nordwestlichen China.
  • Rauweizen oder Nacktweizen (Triticum turgidum L.; Syn.: Triticum jakubzineri (Udachin & Shakhm.) Udachin & Shakhm.; Triticum compositum L.): Die Heimat ist Westasien. Mit bis zu acht Unterarten.
  • Triticum urartu Thumanyan ex Gandilyan: Die Heimat ist Armenien, Iran, Irak, der Libanon und die östliche Türkei.
  • Triticum vavilovii Jakubz.: Die Heimat ist die Türkei, Armenien und Aserbaidschan.
  • Triticum ×zhukovskyi Menabde & Ericzjan: Ist Triticum timopheevii × Triticum monococcum; wird in Georgien kultiviert.
Die Eingangsfrage bleibt aber unbeantwortet.
Das Kirchenrecht spricht allgemein von „Weizen“ (Triticum). Welche Art gemeint ist, wird nicht gesagt.
@ad-fontes fragte nach Dinkel und Dinkel ist eine Art des Weizens.
Gruß
Jürgen

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von taddeo » Donnerstag 18. August 2016, 19:25

Das wäre eine klassische Frage für eine Anfrage an die Gottesdienstkongregation.
nemini parcetur

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Juergen
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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von Juergen » Donnerstag 18. August 2016, 19:38

taddeo hat geschrieben:Das wäre eine klassische Frage für eine Anfrage an die Gottesdienstkongregation.
Hier verkauft jemand Dinkel-Hostien: http://www.hostien.com/5-ur-dinkel-br ... -4-cm.html

Klickt man auf „Zusatzinformation“ so liest man dort:
Entspricht den Vorgaben des katholischen Kirchenrechts CIC 924 §2
Gab es vielleicht schon eine Entscheidung dazu?

:hmm:
Gruß
Jürgen

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Re: Kurze Fragen - kurze Antworten VI

Beitrag von taddeo » Donnerstag 18. August 2016, 19:51

Kann sein, ich habe aber momentan keine Möglichkeit, das nachzuschauen. Im Münsterischen Kommentar zum CIC könnte (unter dem genannten Canon) vielleicht was dazu stehen, falls dir der zugänglich ist.
nemini parcetur

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Re: Taufpate notwendig?

Beitrag von umusungu » Donnerstag 18. August 2016, 20:04

taddeo hat geschrieben:Da der CIC mit dem "soweit dies geschehen kann" zumindest Interpretationsspielraum läßt (und der Pate dadurch sicher nicht zur Gültigkeit der Taufe notwendig ist), wären abweichende Partikularnormen denkbar. Ob es die gibt, ist mir auf Anhieb aber nicht bekannt.
Ein Pate ist zur Gültigkeit der Taufe nicht notwendig - siehe auch Nottaufe.

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