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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Freitag 10. März 2017, 08:11
von CIC_Fan
wieder mal eine konsequente Fortschreibung dessen was der hl. Vater will
hier Em Marx dazu
https://www.youtube.com/watch?v=fWRnmTy ... ploademail
Man könnte dazu jetzt noch etwas sagen nämlich über Konsequent aber vielleicht eröffne ich da noch eine Diskussion

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Montag 13. März 2017, 07:57
von PascalBlaise
Ehe light? http://kath.net/news/58840
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie das funktionieren soll. Ist man dann ein bisschen verheiratet?

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Montag 13. März 2017, 08:31
von taddeo
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 13. März 2017, 07:57
Ehe light? http://kath.net/news/58840
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie das funktionieren soll. Ist man dann ein bisschen verheiratet?
Was Bischof Oster damit erreichen will, ist klar: weniger katholische Ehen, die (im Grunde von vornherein absehbar) eigentlich als ungültig angesehen werden müßten, weil die Voraussetzungen dafür fehl(t)en - samt der bekannten Probleme nach einer zu erwartenden zivilen Scheidung.
Was er damit erreichen würde, sieht er offenbar nicht so klar: Die kirchliche Segnung von Konkubinaten, die nach dem Katechismus eine schwere Sünde darstellen - letztlich nur, um den Brautpaaren doch einen Rest an kirchlicher "Show" anzubieten statt die klare Aussage "So wie ihr drauf seid, gibt es keine kirchliche Zeremonie".

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Montag 13. März 2017, 08:37
von PascalBlaise
Genau. Wie stellt sich das der Bischof vor? Zuerst Segensfeier, danach der Hinweis: So und jetzt mal schön auseinander ziehen, ihr seid ja nicht verheiratet? :D Ist doch in sich unsinnig.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Montag 13. März 2017, 08:54
von taddeo
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 13. März 2017, 08:37
Genau. Wie stellt sich das der Bischof vor? Zuerst Segensfeier, danach der Hinweis: So und jetzt mal schön auseinander ziehen, ihr seid ja nicht verheiratet? :D Ist doch in sich unsinnig.
Mir erscheint das letztlich als ein Versuch, sich mit den tatsächlich bestehenden Verhältnissen in einer Form zu arrangieren, die hernach am wenigsten Schwierigkeiten macht. Die Konsequenzen halte ich aber für ziemlich verheerend.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Mittwoch 15. März 2017, 21:08
von Libertas Ecclesiae
Die Kirche wird durch den engen Schulterschluss mit der Regierung immer belangloser:

Frau Merkel und die Kirche

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Montag 20. März 2017, 22:50
von Schwenkelpott
http://www.deutsch-blog.de/das-kriegt-n ... more-11787
Deutsch-Blog hat geschrieben:„Das kriegt niemand auf die Reihe“
Wolfram Stockinger tritt zurück. Am 1. August 2017 wird er sein Amt als katholischer Dekan von Bruchsal niederlegen. Aus Protest gegen die viel zu hohe Arbeitsbelastung.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Montag 20. März 2017, 23:16
von umusungu
Schwenkelpott hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 22:50
http://www.deutsch-blog.de/das-kriegt-n ... more-11787
Deutsch-Blog hat geschrieben:„Das kriegt niemand auf die Reihe“
Wolfram Stockinger tritt zurück. Am 1. August 2017 wird er sein Amt als katholischer Dekan von Bruchsal niederlegen. Aus Protest gegen die viel zu hohe Arbeitsbelastung.
dann hat er das falsch organisiert!

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Montag 20. März 2017, 23:21
von umusungu
Der Dekan schreibt einen tollen Gedanken:

Das kirchliche Leben vor Ort hingegen müsse sehr individuell zugeschnitten werden. „Da sehe ich eine große Chance in der Ökumene“, überlegt Wolfram Stockinger. Es sei doch nicht sinnvoll, dass sich in der katholischen Kirche zehn Gläubige zur Wortgottesfeier treffen und zwei Straßen weiter zehn Evangelische ihren Gottesdienst feiern.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Montag 20. März 2017, 23:42
von PascalBlaise
umusungu hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:21
Der Dekan schreibt einen tollen Gedanken:

Das kirchliche Leben vor Ort hingegen müsse sehr individuell zugeschnitten werden. „Da sehe ich eine große Chance in der Ökumene“, überlegt Wolfram Stockinger. Es sei doch nicht sinnvoll, dass sich in der katholischen Kirche zehn Gläubige zur Wortgottesfeier treffen und zwei Straßen weiter zehn Evangelische ihren Gottesdienst feiern.
Ein Problem könnte sein, dass sich die Gläubigen weniger grün sind, als allgemein angenommen.
Jahrhunderte alte Differenzen weichen nicht vor einem Dekan. Die diversen Schismen sind die größten Siege des Widersachers und Ökumene ist ein zartes Pflänzchen.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Dienstag 21. März 2017, 00:40
von Sempre
umusungu hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:21
Der Dekan schreibt einen tollen Gedanken:

Das kirchliche Leben vor Ort hingegen müsse sehr individuell zugeschnitten werden. „Da sehe ich eine große Chance in der Ökumene“, überlegt Wolfram Stockinger. Es sei doch nicht sinnvoll, dass sich in der katholischen Kirche zehn Gläubige zur Wortgottesfeier treffen und zwei Straßen weiter zehn Evangelische ihren Gottesdienst feiern.
Da hat der Dekan wohl recht. Es wäre sicher besser, wenn es von solchen ununterscheidbaren Veranstaltungen weniger gäbe.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Dienstag 21. März 2017, 22:03
von Vir Probatus
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:42
umusungu hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:21
Der Dekan schreibt einen tollen Gedanken:

Das kirchliche Leben vor Ort hingegen müsse sehr individuell zugeschnitten werden. „Da sehe ich eine große Chance in der Ökumene“, überlegt Wolfram Stockinger. Es sei doch nicht sinnvoll, dass sich in der katholischen Kirche zehn Gläubige zur Wortgottesfeier treffen und zwei Straßen weiter zehn Evangelische ihren Gottesdienst feiern.
Ein Problem könnte sein, dass sich die Gläubigen weniger grün sind, als allgemein angenommen.
Jahrhunderte alte Differenzen weichen nicht vor einem Dekan. Die diversen Schismen sind die größten Siege des Widersachers und Ökumene ist ein zartes Pflänzchen.
Dann sollten diese "Gläubigen" sich besinnen.
Aber die gegenseitige Ablehnung wurde Ihnen doch von den gleichen Funktionsträgern eingeimpft, die heute fordern, man solle sich zu einem Gottesdienst treffen. Man erntet also nur, was man selbst gesät hat.
Da ist kein Widersacher im Spiel sondern der Klerus.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Dienstag 21. März 2017, 22:11
von PascalBlaise
Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 22:03
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:42
umusungu hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:21
Der Dekan schreibt einen tollen Gedanken:

Das kirchliche Leben vor Ort hingegen müsse sehr individuell zugeschnitten werden. „Da sehe ich eine große Chance in der Ökumene“, überlegt Wolfram Stockinger. Es sei doch nicht sinnvoll, dass sich in der katholischen Kirche zehn Gläubige zur Wortgottesfeier treffen und zwei Straßen weiter zehn Evangelische ihren Gottesdienst feiern.
Ein Problem könnte sein, dass sich die Gläubigen weniger grün sind, als allgemein angenommen.
Jahrhunderte alte Differenzen weichen nicht vor einem Dekan. Die diversen Schismen sind die größten Siege des Widersachers und Ökumene ist ein zartes Pflänzchen.
Dann sollten diese "Gläubigen" sich besinnen.
Aber die gegenseitige Ablehnung wurde Ihnen doch von den gleichen Funktionsträgern eingeimpft, die heute fordern, man solle sich zu einem Gottesdienst treffen. Man erntet also nur, was man selbst gesät hat.
Da ist kein Widersacher im Spiel sondern der Klerus.
Ich gebe Dir in der Sache recht. Was mir nicht gefällt, sind die Anführungszeichen bei den "Gläubigen". Wie soll man das verstehen, wenn nicht herablassend?

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Dienstag 21. März 2017, 22:17
von Edi
umusungu hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:16
Schwenkelpott hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 22:50
http://www.deutsch-blog.de/das-kriegt-n ... more-11787
Deutsch-Blog hat geschrieben:„Das kriegt niemand auf die Reihe“
Wolfram Stockinger tritt zurück. Am 1. August 2017 wird er sein Amt als katholischer Dekan von Bruchsal niederlegen. Aus Protest gegen die viel zu hohe Arbeitsbelastung.
dann hat er das falsch organisiert!
Wieso falsch organisiert? Er sagt doch selber, daß ihm von oben, also von der Diözösanleitung immer mehr neue Aufgaben zugeschustert werden. Ist doch nichts Neues, daß nicht nur die staatliche Bürokratie laufend zunimmt, sondern auch die kirchliche. Die Oberen müssen doch ihre Existenz rechtfertigen, indem sie immer neue Vorschriften erfinden seien diese sinnvoll oder nicht, die dann halt die Untergebenen ausführen müssen.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Mittwoch 22. März 2017, 05:21
von Vir Probatus
PascalBlaise hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 22:11
Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 21. März 2017, 22:03
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:42
umusungu hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:21
Der Dekan schreibt einen tollen Gedanken:

Das kirchliche Leben vor Ort hingegen müsse sehr individuell zugeschnitten werden. „Da sehe ich eine große Chance in der Ökumene“, überlegt Wolfram Stockinger. Es sei doch nicht sinnvoll, dass sich in der katholischen Kirche zehn Gläubige zur Wortgottesfeier treffen und zwei Straßen weiter zehn Evangelische ihren Gottesdienst feiern.
Ein Problem könnte sein, dass sich die Gläubigen weniger grün sind, als allgemein angenommen.
Jahrhunderte alte Differenzen weichen nicht vor einem Dekan. Die diversen Schismen sind die größten Siege des Widersachers und Ökumene ist ein zartes Pflänzchen.
Dann sollten diese "Gläubigen" sich besinnen.
Aber die gegenseitige Ablehnung wurde Ihnen doch von den gleichen Funktionsträgern eingeimpft, die heute fordern, man solle sich zu einem Gottesdienst treffen. Man erntet also nur, was man selbst gesät hat.
Da ist kein Widersacher im Spiel sondern der Klerus.
Ich gebe Dir in der Sache recht. Was mir nicht gefällt, sind die Anführungszeichen bei den "Gläubigen". Wie soll man das verstehen, wenn nicht herablassend?
Ich hatte es so gemeint: Wenn Katholiken evangelischen Mitchristen "Nicht grün sind" nur auf Grund der Tatsache, daß die eben evangelisch sind, dann sind das für mich "Gläubige". Und hier vom "Wirken des Widersachers" zu sprechen, ist doch komplett verfehlt. Die angeblichen Teufel waren bisher immer Menschen.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Mittwoch 22. März 2017, 09:04
von Raphael
Vir Probatus hat geschrieben:
Mittwoch 22. März 2017, 05:21
Ich hatte es so gemeint: Wenn Katholiken evangelischen Mitchristen "Nicht grün sind" nur auf Grund der Tatsache, daß die eben evangelisch sind, dann sind das für mich "Gläubige". Und hier vom "Wirken des Widersachers" zu sprechen, ist doch komplett verfehlt. Die angeblichen Teufel waren bisher immer Menschen.
Eine mehr als seltsame Sichtweise angesichts der unmißverständlichen Lehre der Kirche! :hmm:

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Donnerstag 23. März 2017, 11:40
von HeGe
Was man manchmal so findet:
General-Anzeiger hat geschrieben:Vergessenes Grab in Bonner Münster entdeckt

BONN. Überraschungsfund hinter einer unscheinbaren Schieferplatte: Architekten des Büros Hahn und Helten haben in der Westkrypta des Bonner Münsters das Grab von Erzbischof Siegfried von Westerburg (1260-1297) wiederentdeckt. [...]
Das war übrigens der, der die Schlacht von Worringen verloren hat.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Freitag 24. März 2017, 20:59
von Vir Probatus
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 22. März 2017, 09:04
Vir Probatus hat geschrieben:
Mittwoch 22. März 2017, 05:21
Ich hatte es so gemeint: Wenn Katholiken evangelischen Mitchristen "Nicht grün sind" nur auf Grund der Tatsache, daß die eben evangelisch sind, dann sind das für mich "Gläubige". Und hier vom "Wirken des Widersachers" zu sprechen, ist doch komplett verfehlt. Die angeblichen Teufel waren bisher immer Menschen.
Eine mehr als seltsame Sichtweise angesichts der unmißverständlichen Lehre der Kirche! :hmm:
Wenn der Katholik sich nicht beherrschen kann, sind die Erbsünde oder "der Widersacher" Schuld.
Das stimmt eben einfach nicht, mag es auch die Lehre der Kirche sein.

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Freitag 24. März 2017, 21:47
von umusungu
Raphael hat geschrieben:
Mittwoch 22. März 2017, 09:04
Vir Probatus hat geschrieben:
Mittwoch 22. März 2017, 05:21
Ich hatte es so gemeint: Wenn Katholiken evangelischen Mitchristen "Nicht grün sind" nur auf Grund der Tatsache, daß die eben evangelisch sind, dann sind das für mich "Gläubige". Und hier vom "Wirken des Widersachers" zu sprechen, ist doch komplett verfehlt. Die angeblichen Teufel waren bisher immer Menschen.
Eine mehr als seltsame Sichtweise angesichts der unmißverständlichen Lehre der Kirche! :hmm:
wie soll denn diese Lehre der Kirche lauten?

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Freitag 24. März 2017, 21:57
von Torsten
Vir Probatus hat geschrieben:
Mittwoch 22. März 2017, 05:21
Die angeblichen Teufel waren bisher immer Menschen.

Und welchen Umgang predigst du mit diesen Menschen, diesen Teufeln? Wie begegnet man ihren Teufeleien? Sind sie irgendwie zu verhindern, zu entschuldigen?

Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Verfasst: Freitag 24. März 2017, 23:28
von maliems
umusungu hat geschrieben:
Montag 20. März 2017, 23:21
Der Dekan schreibt einen tollen Gedanken:

Das kirchliche Leben vor Ort hingegen müsse sehr individuell zugeschnitten werden. „Da sehe ich eine große Chance in der Ökumene“, überlegt Wolfram Stockinger. Es sei doch nicht sinnvoll, dass sich in der katholischen Kirche zehn Gläubige zur Wortgottesfeier treffen und zwei Straßen weiter zehn Evangelische ihren Gottesdienst feiern.
naja, man weiß nicht, ob die anderen dasselbe glaube. Ich vermute mal wegen anderer Konfession: nein