Nachrichten aus den Bistümern V

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Torsten
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Torsten » Sonnabend 3. Februar 2018, 17:55

Matthäus 23,8 Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen; denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. 23,9 Ihr sollt auch nicht [jemanden] auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, [nämlich] der im Himmel. 23,10 Laßt euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus.
Wie bringt man das auf kleinster Ebene in Einklang, wie bringt man das in Einklang mit der Familie, mit Vater, Mutter und Kindern? Was meint ihr? Ich kann es euch sagen: Das ist nicht in Einklang zu bringen. Auch nicht mit "Brüdern und Schwestern", die miteinander solche Familien bilden. Der "Aufbruch", die "Reform" setzt genau da an. Oder würde genau da ansetzen, denn wer weiß, vielleicht steht der Tag des Gerichts unmittelbar bevor?

Es sind Brüder und Schwestern, die als Mütter und Söhne ein keusches und unbeflecktes Leben miteinander führen. So "brutal" ist es, sich als Teil der Menschheit sehen zu dürfen. Ist es brutal? Es ist eine nicht ganz völlig neue Form von Liebe und Hingabe, die in dieser Welt massivst unterdrückt wird: Es ist die Wahrheit.(Ja, das trau ich mir so zu sagen.)

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Torsten
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Torsten » Sonnabend 3. Februar 2018, 18:05

Um wieder ein bisschen auf den Boden zurückzukehren, als den kleinsten Nenner der Verständlichkeit, und wirklich mein letzter Beitrag hier für heute:

Kein Priester soll ein Homo-Paar segnen, sondern es ist jeder von dem Paar aufgerufen, sich ein Beispiel an dem Priester zu nehmen. Als erster Schritt zur Menschwerdung ..

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 3. Februar 2018, 18:58

Was meinst Du mit "Menschwerdung"

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Torsten
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Torsten » Sonnabend 3. Februar 2018, 20:11

DU hast dich hier schon lange verabschiedet. Weshalb sollte ich mit dir noch reden? Mir fällt kein Grund ein.
____________________________________________________________

Eine Initiative von Bischof Bode, dem das "Gesicht der katholischen Kirche in Deutschland" folgt. Folgt diesen Gesichtern. Oder vertraut mir. Wenigstens in solchen Fragen.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von umusungu » Sonnabend 3. Februar 2018, 21:23

Torsten hat geschrieben:
Sonnabend 3. Februar 2018, 20:11
DU hast dich hier schon lange verabschiedet. Weshalb sollte ich mit dir noch reden? Mir fällt kein Grund ein.
____________________________________________________________

Eine Initiative von Bischof Bode, dem das "Gesicht der katholischen Kirche in Deutschland" folgt. Folgt diesen Gesichtern. Oder vertraut mir. Wenigstens in solchen Fragen.
Wer hier schreibt, ist anwesend......

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 4. Februar 2018, 09:34

Torsten hat geschrieben:
Sonnabend 3. Februar 2018, 20:11
DU hast dich hier schon lange verabschiedet. Weshalb sollte ich mit dir noch reden? Mir fällt kein Grund ein.
____________________________________________________________

Eine Initiative von Bischof Bode, dem das "Gesicht der katholischen Kirche in Deutschland" folgt. Folgt diesen Gesichtern. Oder vertraut mir. Wenigstens in solchen Fragen.
und so drückt man sich wenns kritisch wird

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Torsten
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Torsten » Sonntag 4. Februar 2018, 09:57

Was ist Menschwerdung? Fernab jeder religiösen Überhöhung oder "magischen Denkens":

Menschwerdung ist Evolution. Teilhard de Chardin beobachtet im Rahmen seiner Arbeit die Verringerung des Fußabdrucks als eine Art Konstante der Entwicklung. Die Menschwerdung ist eine weitere Verringerung des Fußabdrucks durch den Kniefall der besseren Hälfte. Was auch den Wegfall derer Ansprüche bedeutet, eine enorme Entlastung und Erleichterung für den Boden, auf dem wir alle leben, durch das Ende von Maßlosigkeit und Bereicherung auf Kosten anderer.

(Wenn euch die Antwort nicht gefällt, das ist mir auch egal.)

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Raphael » Sonntag 4. Februar 2018, 10:11

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 09:57
Menschwerdung ist Evolution.
Physikalisten aller Länder vereinigt Euch! :patsch:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 4. Februar 2018, 10:20

Torsten hat geschrieben:
Sonntag 4. Februar 2018, 09:57
Was ist Menschwerdung? Fernab jeder religiösen Überhöhung oder "magischen Denkens":

Menschwerdung ist Evolution. Teilhard de Chardin beobachtet im Rahmen seiner Arbeit die Verringerung des Fußabdrucks als eine Art Konstante der Entwicklung. Die Menschwerdung ist eine weitere Verringerung des Fußabdrucks durch den Kniefall der besseren Hälfte. Was auch den Wegfall derer Ansprüche bedeutet, eine enorme Entlastung und Erleichterung für den Boden, auf dem wir alle leben, durch das Ende von Maßlosigkeit und Bereicherung auf Kosten anderer.

(Wenn euch die Antwort nicht gefällt, das ist mir auch egal.)
Wie paßt das in dein Posting vorhin wo du vom "Beginn der Menschwerdung" durch das priesterliche Vorbild gesprochen hast in wie fern steht das im Zusammenhang mit "Evolution"

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von michaelis » Freitag 9. Februar 2018, 09:35

Der Erzbischof von Philadelphia, Erzbischof Chaput ist in einem Artikel in der dortigen Bistumszeitung u.A. auf die Äußerungen von Kardinal Marx eingegangen, ohne ihn allerdings namentlich zu nennen.

Der Artikel wurde im Blog von "Father Z" aufgegriffen und mittlerweile von einem Leser auf Deutsch übersetzt.

Ich stelle diese Übersetzung jetzt mal hier ein.
CatholicPhilly.com

Liebe, Klarheit, und ihr Gegenteil

Erzbischof Charles J. Chaput, O. F. M. Cap.

06. Februar 2018

An die Gläubigen der Kirche in Philadelphia:

Fast jeder, der versucht, das momentane Chaos um die Regierung in Washington zu verstehen, ist entweder (a) voreingenommen durch die Sichtweise einer der beiden politischen Parteien; oder (b) sehr verwirrt. Die meisten von uns werden wahrscheinlich in die zweite Kategorie fallen. Und das bedeutet, dass viele Bürger sich machtlos fühlen, dann angewidert, dann wütend. Wenn, wie die Heilige Schrift sagt, uns die Wahrheit frei macht, dann macht uns ihre Abwesenheit frustriert und schließt uns ein in einen Zustand der Ungewissheit. Oder, um es mit anderen Worten zu sagen: Verwirrung ist schlecht. Sie ist schlecht für die einzelne Seele, sie ist aber auch schlecht für die Wohlfahrt einer Gesellschaft, denn unvermeidlich folgen Spaltung und Streit.

Verwirrung kann verschiedene Ursachen haben. Einige davon sind ganz harmlos.
Jemand hört eine Nachricht falsch oder interpretiert sie falsch. Oder jemand drückt sich missverständlich aus. Oder Faktoren jenseits der eigenen Kontrolle – beispielsweise die Voreingenommenheit oder Nachlässigkeit einer Nachrichtenagentur – können die Weise der Kommunikation und Rezeption dramatisch beeinflussen und einfärben. Diese Dinge geschehen als natürlicher Teil des Lebens. Darum haben Anführer die besondere Aufgabe, klar, eindeutig, ehrlich und besonnen zu sein in dem, was sie tun und sagen. Sie müssen, “von der Liebe geleitet, die Wahrheit bezeugen” [Eph 4,15 EU], wie der heilige Apostel Paulus sagt. Leichtsinnig oder sogar absichtlich Verwirrung über eine wichtige Sache zu stiften, ist ein grober Fehler für eine jedwede Person, die Autorität hält. So ist es im öffentlichen Leben, und so ist es auch im Leben der Kirche.

Es gibt keine Liebe, keine Nächstenliebe, ohne Wahrheit. Genauso gibt es keine wahre Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit, die beseelt und geführt wird von der Wahrheit. Andererseits ist Wahrheit, die missbraucht wird, um andere zu demütigen; Wahrheit, die keine Geduld und Liebe aufweist, eine besonders hässliche Form von Gewalt.

Was also ist der Sinn dieser Ausführungen?

Im Lauf der letzten Wochen haben einige gewichtige Stimmen der Hierarchie der Kirche in Deutschland vorgeschlagen (oder es zumindest angedeutet), einen katholischen Ritus für die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren, die zivil verheiratet oder eine solche zivile Ehe anstreben, zu unterstützen. Oberflächlich mag diese Idee großzügig und vernünftig klingen.
Allerdings ist – und so sollte es sein! – die Unbesonnenheit solcher öffentlicher Kommentare Grund für ernste Besorgnis. Es bedarf einer Antwort, denn was die Realität in einer Ortskirche betrifft, wirkt sich unvermeidlich auch auf andere Teile der universellen Kirche aus – gegebenenfalls sogar auf unsere Diözese.

Im vorliegenden Fall würde ein “Segnungsritus” einen moralisch verbotenen Akt unterstützen, egal wie aufrichtig die Intentionen der Person sein mögen, welche einen solchen Segen erbittet. Ein solcher Ritus würde das katholische Zeugnis bezüglich der Natur von Ehe und Familie völlig aushöhlen. Er würde die Gläubigen verwirren und zu falschen Annahmen führen. Und es würde die Einheit unserer Kirche verletzen, denn so ein Vorgehen kann man nicht ignorieren oder beschweigen.

Warum aber würde ein scheinbar so barmherziger Akt ein so großes Problem hervorrufen? Personen in bestimmten Lebenssituationen zu segnen, ist praktisch eine Ermutigung zu und Bestärkung in dieser Situation – in diesem Fall gleichgeschlechtliche Beziehungen. Die gesamte christliche Geschichte hindurch war und ist ein einfacher wie weiser Fakt immer maßgeblich: lex orandi lex credendi – unsere Art zu beten formt unsere Art zu glauben. Ein neu geschaffener Ritus verkündet und avanciert eine neue Lehre allein durch den Effekt der Praxis.

Generell gibt es zwei grundlegende Prinzipien, an die wir uns erinnern
müssen: Erstens, wir müssen alle Menschen mit Respekt begegnen und ihnen unsere pastorale Sorge zuteilwerden lassen, was sie als Kinder Gottes mit einer angeborenen Würde auch verdienen. Es soll betont werden, dass dazu auch jene Menschen gehören, die sich zum selben Geschlecht hingezogen fühlen. Zweitens, es gibt keine Wahrheit, keine wahre Barmherzigkeit und kein aufrichtiges Mitgefühl darin, eine Situation zu segnen, welche Menschen von Gott entfernt. Dies darf in keiner Weise verstanden werden als Zurückweisung von Personen, die eine solche Segnung wünschen. Allerdings weigern wir uns, die erkannte Wahrheit über die Natur von Ehe, Familie und die Würde der menschlichen Sexualität einfach zu ignorieren.

Wiederum: Wir alle sind menschliche Wesen, egal welche Stärken und Schwächen wir auch haben mögen, die ein Recht darauf haben, mit Respekt behandelt zu werden, wie es unserer gottgegebenen Würde entspricht. Wir haben auch ein Recht darauf, die Wahrheit zu hören, egal ob sie uns angenehm ist oder nicht – sogar dann, wenn es leider so scheint, dass dies die Einheit der Kirche selbst verkompliziert. Um die Gedanken Thomas von Aquins zu benutzen:
Das Gut der kirchlichen Einheit, von welcher Schisma das Gegenteil ist, ist weniger wert als das Gut der göttlichen Wahrheit, von welcher Unglaube das Gegenteil ist (vgl. S. Th. IIª-IIae q. 39 a. 2 co.).

Jesus sagt uns, dass die Wahrheit uns befreien wird. Niemals aber sagte er, dass sie uns angenehm sein wird. Immer noch sollen wir die Wahrheit in aller Klarheit hören – und sie teilen, in aller Klarheit, aber immer mit Liebe.
Verwirrung zu stiften in Anliegen, die zentrale Inhalte unseres Glaubens betreffen, egal wie gut die Absichten auch sind, wird nur dazu führen, eine sowieso schon schwierige Aufgabe noch schwieriger zu gestalten.

Euer Bruder in Jesus Christus,

+ Charles J. Chaput, O. F. M. Cap.
Erzbischof von Philadelphia
Quelle (Hervorhebung von mir)

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Benedikt
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Benedikt » Freitag 9. Februar 2018, 10:44

https://bistummainz.de/detailseite/ruec ... ode=detail
Rücktritt des Bischofsvikars angenommen
Giebelmann legt zum 1. Januar 2018 alle Ämter und Aufgaben nieder

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat den Rücktritt von Bischofsvikar Prälat Dietmar Giebelmann angenommen. Giebelmann tritt zum 1. Januar 2018 von allen Ämtern und Aufgaben im Bistum zurück. Bischof Kohlgraf respektiert die Entscheidung von Giebelmann, die aufgrund von unterschiedlichen Auffassungen über die Ausrichtung der Diözese erfolgt, und dankt ihm für sein großes Engagement im Bistum Mainz. Giebelmann war als Bischofsvikar für das Dezernat Pastorale Räte sowie die Stabsstelle Stiftungen und die Stabsstelle Migration und Integration im Bischöflichen Ordinariat zuständig. Davor wirkte er als Diözesanadministrator, Generalvikar und Personaldezernent in der Bistumsleitung. Die Benennung der Nachfolge erfolgt zu gegebener Zeit.
Weiß jemand genaueres über die Hintergründe?
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von HeGe » Freitag 9. Februar 2018, 10:49

Benedikt hat geschrieben:
Freitag 9. Februar 2018, 10:44
Weiß jemand genaueres über die Hintergründe?
Hier stehen ein paar Mutmaßungen: :hmm:
Allgemeine Zeitung hat geschrieben: [...] Nach AZ-Informationen liege einer der Kernpunkte der Differenzen darin, dass Giebelmann es nicht verwunden habe, dass Kohlgraf sich nicht wenigstens für den Übergang für ihn als Generalvikar entschieden habe. Der Bischof wiederum habe zunehmend über eingefahrene Seilschaften im bischöflichen Ordinariat geklagt.

Konflikte habe es dem Vernehmen nach aber vor allem mit Giebelmanns Nachfolger, Generalvikar Udo Bentz, gegeben. Insbesondere an einzelnen Personalentscheidungen von Giebelmann und an der Finanzführung des Bistums habe es vermehrt Kritik gegeben. [...] Auch über eine Strukturreform des Bistums, die möglicherweise Pfarreizusammenlegungen mit sich bringe, könnte es Unstimmigkeiten gegeben haben. [...]
(Nur vorsichtshalber möchte ich auch darauf hinweisen, dass die PM des Bistums und der Artikel jeweils schon etwa drei Monate alt sind, das ist also keine aktuelle Personalie.)
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von HeGe » Freitag 9. Februar 2018, 12:12

Gallus hat geschrieben:
Sonnabend 3. Februar 2018, 15:22
Kardinal Marx öffnet die nächste Büchse der Pandora und stellt die Segnung von Homo-Paaren in Aussicht.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 91270.html

:kotz:
Gegenüber der CNA hat Kardinal Marx richtig stellen lassen, dass er keineswegs für eine Segnung homosexueller Paare sei, sondern hier nur auf pastorale Lösungen im Einzelfall verwiesen habe:

https://www.catholicnewsagency.com/news ... ples-40772 (englisch)

Der nun korrigierte Originalartikel: https://de.catholicnewsagency.com/story ... lfall-2834
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Raphaela » Sonnabend 10. Februar 2018, 18:35

Torsten hat geschrieben:
Sonnabend 3. Februar 2018, 20:11
DU hast dich hier schon lange verabschiedet. Weshalb sollte ich mit dir noch reden? Mir fällt kein Grund ein.
Aus christlicher Nächstenliebe!
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Raphaela » Sonnabend 10. Februar 2018, 18:40

Benedikt hat geschrieben:
Freitag 9. Februar 2018, 10:44
https://bistummainz.de/detailseite/ruec ... ode=detail

Rücktritt des Bischofsvikars angenommen
Giebelmann legt zum 1. Januar 2018 alle Ämter und Aufgaben nieder

Weiß jemand genaueres über die Hintergründe?
Ich weiß zwar nichts, habe aber mal gegooget, wie alt Prälat Dietmar Giebelmann denn ist. Da darf er ruhig zurücktreten, er wird dieses Jahr schließlich 72 Jahre alt.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Torsten
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Torsten » Sonnabend 10. Februar 2018, 19:22

Raphaela hat geschrieben:
Sonnabend 10. Februar 2018, 18:35
Torsten hat geschrieben:
Sonnabend 3. Februar 2018, 20:11
DU hast dich hier schon lange verabschiedet. Weshalb sollte ich mit dir noch reden? Mir fällt kein Grund ein.
Aus christlicher Nächstenliebe!
Die steht hier im Forum nicht selten zurück. Von allen Seiten.

(Ich bin eben doch nicht immer an allem allein Schuld.)

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 14. Februar 2018, 10:35

Selbstbewusste Ordensfrauen
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktu ... t-hergeben
ich bin gespannt wie das ausgeht

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 16. Februar 2018, 12:18


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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Wim1964 » Sonntag 18. Februar 2018, 19:30

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2018, 12:18
Würzburg hat einen neuen Bischof

http://press.vatican.va/content/salasta ... 73.html#wu
Kennt jemand Hw. Jung? Wie ist dieser einzuordnen?

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umusungu
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von umusungu » Sonntag 18. Februar 2018, 22:11

nun lass ihn doch mal arbeiten!

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 18. Februar 2018, 22:37

Hat er doch schon. Generalvikar ist kein Job für Lauschepper.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von HeGe » Montag 19. Februar 2018, 12:26

Mons. Bernd Joachim Uhl ist als Weihbischof der Erzdiözese Freiburg zurückgetreten, zum Nachfolger wurde Domkapitular Dr. Peter Birkhofer ernannt:

http://press.vatican.va/content/salasta ... 00283.html
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von HeGe » Dienstag 20. Februar 2018, 13:40

HeGe hat geschrieben:
Freitag 9. Februar 2018, 12:12
Gallus hat geschrieben:
Sonnabend 3. Februar 2018, 15:22
Kardinal Marx öffnet die nächste Büchse der Pandora und stellt die Segnung von Homo-Paaren in Aussicht.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 91270.html

:kotz:
Gegenüber der CNA hat Kardinal Marx richtig stellen lassen, dass er keineswegs für eine Segnung homosexueller Paare sei, sondern hier nur auf pastorale Lösungen im Einzelfall verwiesen habe:

https://www.catholicnewsagency.com/news ... ples-40772 (englisch)

Der nun korrigierte Originalartikel: https://de.catholicnewsagency.com/story ... lfall-2834
Kardinal Marx: Nie für Segnung Homosexueller ausgesprochen
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 20. Februar 2018, 14:13

völlig richtig er sprach von Anfang an von Einzelfällen was die Phantasie frommer Seelen daraus macht
macht ist eine andere wenn auch psychologisch interessante Frage

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von HeGe » Dienstag 20. Februar 2018, 14:17

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 14:13
völlig richtig er sprach von Anfang an von Einzelfällen was die Phantasie frommer Seelen daraus macht
macht ist eine andere wenn auch psychologisch interessante Frage
Wieso "fromme Seelen"? Es waren doch Spiegel und Co., die behauptet haben, Marx stelle die baldige Segnung homosexueller Ehen in Aussicht.
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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 20. Februar 2018, 14:25

ich meinte in diversen foren und Blogs
"Büchse der Pandora" "Dammbruch" ect :blinker:

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von HeGe » Dienstag 20. Februar 2018, 17:13

Wim1964 hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 19:30
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2018, 12:18
Würzburg hat einen neuen Bischof

http://press.vatican.va/content/salasta ... 73.html#wu
Kennt jemand Hw. Jung? Wie ist dieser einzuordnen?
Neu-Bischof Jung: Verheiratete Priester vorstellbar
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Petrus » Mittwoch 21. Februar 2018, 09:44

danke, Dir, HeGe, für den Link.

Was mir aufgefallen ist, in diesem Interview, ist das:

"Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation". finde ich super.

und, last but not least:

Er ist auch ein Georgianer.

bittschön:
http://www.herzoglichesgeorgianum.de/He ... /Home.html

"aus diesem Haus
kommt Gutes raus".

ad multos annos, Franz.

Möge der Segen mit Dir sein.

Peter.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 21. Februar 2018, 09:53

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 17:13
Wim1964 hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 19:30
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2018, 12:18
Würzburg hat einen neuen Bischof

http://press.vatican.va/content/salasta ... 73.html#wu
Kennt jemand Hw. Jung? Wie ist dieser einzuordnen?
Neu-Bischof Jung: Verheiratete Priester vorstellbar
seit es die Unierten gibt sind verheiratete Priester doch für jeden vorstellbar
wie schon einmal erwähnt arbeiten in der Erzdiözese Wien verheiratete unierte Priester als Kapläne in lateinischen Pfarreien es gibt kein Problem die Erlaubnis dazu stammt übrigens von Johannes Paul II

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von Petrus » Mittwoch 21. Februar 2018, 10:01

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 21. Februar 2018, 09:53
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 17:13
Wim1964 hat geschrieben:
Sonntag 18. Februar 2018, 19:30
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 16. Februar 2018, 12:18
Würzburg hat einen neuen Bischof

http://press.vatican.va/content/salasta ... 73.html#wu
Kennt jemand Hw. Jung? Wie ist dieser einzuordnen?
Neu-Bischof Jung: Verheiratete Priester vorstellbar
seit es die Unierten gibt sind verheiratete Priester doch für jeden vorstellbar
wie schon einmal erwähnt arbeiten in der Erzdiözese Wien verheiratete unierte Priester als Kapläne in lateinischen Pfarreien es gibt kein Problem die Erlaubnis dazu stammt übrigens von Johannes Paul II
Du wirst lachen -

für mich war das schon immer vorstellbar.

Das gab's schon vorher.

Bischof Graber (Gott hab' ihn selig) war extra in Rom wegen das. damals.

Der gwesene evang.luth. Pfarrer von Neuendettelsau war konvertiert. zur Kirche. (das ist das, was der Wilhelm Löhe dann doch nicht geschafft hat),

und: der hat mich aufgenommen. in die Kirche. Danke, Gerhard Betzner.

Seine Ehefrau war Zeugin meiner Aufnahme. Das Papier hab ich noch.

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Re: Nachrichten aus den Bistümern V

Beitrag von HeGe » Mittwoch 21. Februar 2018, 12:00

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 14:17
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 20. Februar 2018, 14:13
völlig richtig er sprach von Anfang an von Einzelfällen was die Phantasie frommer Seelen daraus macht
macht ist eine andere wenn auch psychologisch interessante Frage
Wieso "fromme Seelen"? Es waren doch Spiegel und Co., die behauptet haben, Marx stelle die baldige Segnung homosexueller Ehen in Aussicht.
Zum Thema Wahrnehmung der Aussagen von Kardinal Marx in den Medien noch dieser Artikel:
Badische Zeitung hat geschrieben: Freiburger Erzbischof Burger will Homo-Ehepaaren keinen Segen geben

Katholische Homo- und Lesben-Ehepaare werden im Erzbistum Freiburg nicht gesegnet. Damit stellt sich Erzbischof Stephan Burger gegen den Chef der Bischofskonferenz. [...]
Wenn Kardinal Marx die Aussage nicht mit dem zuerst verbreiteten Inhalt treffen wollte, ist ihm zumindest vorzuwerfen, dass er immer noch nicht die Böswilligkeit der Medien erkannt hat, wenn es um die Interpretation solcher Aussagen geht. Da wird fehlinterpretiert, bis sich die Balken biegen, Hauptsache, die Aussage passt ins eigene Konzept und lässt irgendwelche internen Konflikte vermuten. :roll:

(Ein "Highlight" sind übrigens wie immer die Leserkommentare unter dem Artikel. :nuckel: )
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