Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

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Juergen
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Juergen » Dienstag 9. Juni 2015, 16:02

maliems hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Daraus
Aus der Ernennung von Heiner Koch zum neuen Berliner Erzbischof ergibt sich nun folgendes Bild der deutschen Kirche. Die meisten deutschen Diözesanbischöfe waren zuerst Kölner Weihbischöfe.
Wie? Vor der Ernennung von Heiner Koch kamen weniger Diözesanbischöfe aus Köln?

Fünf Diözesanbischöfe waren vorher Weihbischof in Paderborn (Paderborn, Fulda, Osnabrück, Speyer, München-Freising), darunter ein Kardinal. Wieviel mehr kommen denn aus Köln, wenn tatsächlich die meisten aus Köln kommen? Ich komme nämlich auch nur auf fünf (Hofmann, Trelle, Woelki, Koch, Hesse)?
:hmm:
Wer ist "Hesse"? Ich kenne das Kölner Umfeld seit 3 Jahren, aber der Name ist mir nicht geläufig.
Entschuldige bitte! Der schreibt sich mit ß und nicht mit ss. War ein Fehler meinerseits. Da ist verständlich, daß ihn keiner erkennt.

-> http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_He%C3%9Fe
Gruß
Jürgen

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Libertas Ecclesiae
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Dienstag 9. Juni 2015, 17:42

Protasius hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Daraus
Aus der Ernennung von Heiner Koch zum neuen Berliner Erzbischof ergibt sich nun folgendes Bild der deutschen Kirche. Die meisten deutschen Diözesanbischöfe waren zuerst Kölner Weihbischöfe.
Wie? Vor der Ernennung von Heiner Koch kamen weniger Diözesanbischöfe aus Köln?

Fünf Diözesanbischöfe waren vorher Weihbischof in Paderborn (Paderborn, Fulda, Osnabrück, Speyer, München-Freising), darunter ein Kardinal. Wieviel mehr kommen denn aus Köln, wenn tatsächlich die meisten aus Köln kommen? Ich komme nämlich auch nur auf fünf (Hofmann, Trelle, Woelki, Koch, Hesse)?
:hmm:
Hesse war aber kein Weihbischof, sondern Administrator in Köln, wenn die Daten auf catholic-hierarchy.org stimmen. Diesen Daten zufolge sind die Bischöfe von Hildesheim, Berlin, Köln und Würzburg vorher Weihbischöfe in Köln gewesen (4); die Bischöfe von Osnabrück, Paderborn, Fulda, Speyer und München-Freising waren Weihbischöfe in Paderborn (5); die Bischöfe von Münster und Trier waren Weihbischöfe in Trier, die Bischöfe von Trier und Magdeburg waren Weihbischöfe in ihrem jetzigen Bistum, der Bischof von Essen war Weihbischof von Münster (zusammen 5); und die anderen Diözesanbischöfe waren Priester, bevor sie Diözesanbischof wurden (6).
Nach dieser Auflistung komme ich aber nicht auf 27 bzw. aktuell 25 amtierende Diözesanbischöfe, sondern nur auf 20. Daher ein neuer Versuch:

Von den 25 amtierenden Diözesanbischöfen waren

5 Weihbischöfe in Paderborn (Osnabrück, Paderborn, Fulda, Speyer und München-Freising)
4 Weihbischöfe in Köln (Hildesheim, Würzburg, Köln und [ernannt] Berlin)
2 Weihbischöfe in Trier (Münster und Trier)
1 Weihbischof in Fulda (Bamberg)
1 Weihbischof in Magdeburg (Magdeburg)
1 Weihbischof in Münster (Essen)*
1 Weihbischof in Mainz (Erfurt)
1 Bischof von Görlitz (Augsburg)
1 Benediktinerabt (Eichstätt)
8 Weltpriester (Aachen, Görlitz, Hamburg, Mainz, Rottenburg-Stuttgart, Freiburg, Regensburg und Passau), darunter drei Theologieprofessoren (Mainz, Regensburg und Passau) sowie ein Akademiedirektor (Rottenburg-Stuttgart)

*Auch der emeritierte Bischof von Limburg war Weihbischof in Münster.
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Juergen
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Juergen » Dienstag 9. Juni 2015, 17:48

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Daraus
Aus der Ernennung von Heiner Koch zum neuen Berliner Erzbischof ergibt sich nun folgendes Bild der deutschen Kirche. Die meisten deutschen Diözesanbischöfe waren zuerst Kölner Weihbischöfe.
Wie? Vor der Ernennung von Heiner Koch kamen weniger Diözesanbischöfe aus Köln?

Fünf Diözesanbischöfe waren vorher Weihbischof in Paderborn (Paderborn, Fulda, Osnabrück, Speyer, München-Freising), darunter ein Kardinal. Wieviel mehr kommen denn aus Köln, wenn tatsächlich die meisten aus Köln kommen? Ich komme nämlich auch nur auf fünf (Hofmann, Trelle, Woelki, Koch, Hesse)?
:hmm:
Hesse war aber kein Weihbischof, sondern Administrator in Köln, wenn die Daten auf catholic-hierarchy.org stimmen. Diesen Daten zufolge sind die Bischöfe von Hildesheim, Berlin, Köln und Würzburg vorher Weihbischöfe in Köln gewesen (4); die Bischöfe von Osnabrück, Paderborn, Fulda, Speyer und München-Freising waren Weihbischöfe in Paderborn (5); die Bischöfe von Münster und Trier waren Weihbischöfe in Trier, die Bischöfe von Trier und Magdeburg waren Weihbischöfe in ihrem jetzigen Bistum, der Bischof von Essen war Weihbischof von Münster (zusammen 5); und die anderen Diözesanbischöfe waren Priester, bevor sie Diözesanbischof wurden (6).
Nach dieser Auflistung komme ich aber nicht auf 27 bzw. aktuell 25 amtierende Diözesanbischöfe, sondern nur auf 20. Daher ein neuer Versuch:

Von den 25 amtierenden Diözesanbischöfen waren

5 Weihbischöfe in Paderborn (Osnabrück, Paderborn, Fulda, Speyer und München-Freising)
4 Weihbischöfe in Köln (Hildesheim, Würzburg, Köln und [ernannt] Berlin)
2 Weihbischöfe in Trier (Münster und Trier)
1 Weihbischof in Fulda (Bamberg)
1 Weihbischof in Magdeburg (Magdeburg)
1 Weihbischof in Münster (Essen)*
1 Weihbischof in Mainz (Erfurt)
1 Bischof von Görlitz (Augsburg)
1 Benediktinerabt (Eichstätt)
8 Weltpriester (Aachen, Görlitz, Hamburg, Mainz, Rottenburg-Stuttgart, Freiburg, Regensburg und Passau), darunter drei Theologieprofessoren (Mainz, Regensburg und Passau) sowie ein Akademiedirektor (Rottenburg-Stuttgart)

*Auch der emeritierte Bischof von Limburg war Weihbischof in Münster.
Bei dern Weltpriestern muß Du allerdings unterscheiden, ob sie aus der eigenen Diözese kamen oder aus einer anderen. So kam – um beim Thema Köln zu bleiben – der Erzbischof von Hamburg aus Köln.
Gruß
Jürgen

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Dienstag 9. Juni 2015, 17:56

Juergen hat geschrieben:Bei dern Weltpriestern muß Du allerdings unterscheiden, ob sie aus der eigenen Diözese kamen oder aus einer anderen. So kam – um beim Thema Köln zu bleiben – der Erzbischof von Hamburg aus Köln.
Einige Ergänzungen und noch eine kleine Korrektur:

Der Bischof von Mainz kam aus Freiburg.
Der Bischof von Aachen kam aus Münster.
Der Bischof von Regensburg kam aus München-Freising.
Der Bischof von Passau war/ist [?] Ordenspriester (Salesianer Don Boscos).

Alles in allem ist die deutsche Bistumslandschaft ein ziemlich großer Rangierbahnhof. Nur 7 der 25 amtierenden Diözesanbischöfe stammen aus dem eigenen Heimatbistum.

P. S. Nur der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, dass der Apostolische Administrator des Bistums Limburg auch nicht aus diesem Bistum stammt, sondern Weihbischof in Paderborn ist.
Zuletzt geändert von Libertas Ecclesiae am Dienstag 9. Juni 2015, 21:28, insgesamt 2-mal geändert.
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cantus planus
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von cantus planus » Dienstag 9. Juni 2015, 18:20

Libertas Ecclesiae hat geschrieben:Von den 25 amtierenden Diözesanbischöfen waren

5 Weihbischöfe in Paderborn (Osnabrück, Paderborn, Fulda, Speyer und München-Freising)
Ja, Gott sei's geklagt.
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‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

HansHeiner
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von HansHeiner » Mittwoch 10. Juni 2015, 01:13

Münster hat nicht nur derzeit fünf Weihbischöfe sondern dies schon seit den 70er Jahren. Der damalige Bischof Tenhumberg nahm die Regionalisierung der Diözese vor und erreiche das für jede ein Weihbischof ernannt wurde. 2010 wurden drei Diözesanpriester zu (Weih)Bischöfen geweiht. 1973 waren es ebenfalls drei. Dazwischen meistens einer oder zwei. Vor der Regionalisierung gab es in Münster ein bis zwei Weihbischöfe. Eine Zeit lang gab es in Münster - rechnete man die Emeriti hinzu - elf Bischöfe.

Isidor_von_Sevilla
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Mittwoch 10. Juni 2015, 06:30

HansHeiner hat geschrieben:.......... Eine Zeit lang gab es in Münster - rechnete man die Emeriti hinzu - elf Bischöfe.
Deswegen wird ja auch mehr von Priestermangel als von Bischofsmangel gesprochen! :pfeif:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Juergen
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Juergen » Mittwoch 10. Juni 2015, 10:16

Isidor_von_Sevilla hat geschrieben:
HansHeiner hat geschrieben:.......... Eine Zeit lang gab es in Münster - rechnete man die Emeriti hinzu - elf Bischöfe.
Deswegen wird ja auch mehr von Priestermangel als von Bischofsmangel gesprochen! :pfeif:
:D

:klatsch:
Gruß
Jürgen

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Yeti
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Yeti » Sonntag 14. Juni 2015, 15:50

Der zukünftige Berliner Erzbischof hat sich in einem Hirtenbrief über seine künftigen Aufgaben geäußert.

Dabei zeigt sich m.E. deutlich, wie sehr er in der Vergangenheit lebt(was man sonst ja eher Konservativen vorwirft):
Bischof Heiner Koch hat geschrieben:Vom gotischen Dom in Köln zur barocken Hofkirche in Dresden und nun zur klassizistischen St. Hedwigs-Kathedrale im Herzen Berlins. Welcher Reichtum des Lebens und des Glaubens steht hinter diesen Kirchen! Wie tief ist dabei die uns verbindende Einheit des Glaubens und der Kirche, wie tief die uns zu allen Zeiten und an allen Orten geschenkte Gegenwart Gottes, in der wir leben dürfen!
Ein Bischof mit Humor, das dürfte den Berlinern gefallen.
Bischof Heiner Koch hat geschrieben:Mit ganzem Herzen übernehme ich die Verantwortung meines bischöflichen Amtes in Verbundenheit mit meinen Vorgängern Kardinal Woelki, Kardinal Sterzinsky und Kardinal Meisner, mit denen ich auf meinem bisherigen Lebensweg schon verbunden war.
Vielleicht meint er die Telefonverbindung.
Bischof Heiner Koch hat geschrieben:Auf die Begegnung mit Ihnen, den Ungetauften, freue ich mich. Vielleicht werden wir miteinander auf unserem Weg erfahren, dass nicht nur wir nach Gott fragen, sondern dass schon viel früher Gott nach uns fragt. Wahrscheinlich sind wir einander viel näher als wir es ahnen.
Papst Benedikt sagte ja in seiner Freiburger Rede, dass ein wahrhaft suchender Atheist oder Agnostiker Gott mitunter näher ist als die "Berufskatholiken". Insofern vermute ich, dass es sich mit "Wahrscheinlich sind wir einander viel näher als wir es ahnen" um eine zumindest sehr ambivalent formulierte Hoffnung handelt, wenn die, die suchen, bei denen, die Kraft ihres Amtes eigentlich gefunden haben müssten, mehr oder weniger offiziell weder Suchende noch gefunden Habende vorfinden, insofern könnten Erstere sagen: "Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir."
Bischof Heiner Koch hat geschrieben:Wir befinden uns in einem Prozess der Überlegung, wie wir inhaltlich und strukturell den Weg der Kirche und ihren Sendungsauftrag zu den Menschen hin weitergehen sollen: „Wo Glauben Raum gewinnt“.
"Wo Glauben Raum gewinnt" Schon wieder so eine ambivalente Formulierung, die könnte man auch so deuten: Wer "Raum gewinnt", rennt weg. Also verflüchtigt sich der Glaube.
Bischof Heiner Koch hat geschrieben:Gerne gehe ich mit Ihnen diesen Weg
Wie? Hat er schon die nächste Station ins Auge gefasst? Was und vor allem wie er etwas bislang von sich gibt, deutet m.E. ja darauf hin, dass er unter "chronischen Brustschmerzen" leidet. Aber welcher Bischofsstuhl wäre denn oder würde demnächst noch frei? Limburg stünde zur Wahl, Aachen (?), Mainz (wird sicher bald vakant, aber für alle drei gilt, dass der "Abstieg" vom Erzbischof zum Bischof eher unwahrscheinlich wäre)...
Bischof Heiner Koch hat geschrieben:Ich hoffe, dass wir so mit ihnen die Erfahrung teilen können, dass Gott mitten unter uns lebt und den Weg unseres Lebens mit uns geht.
Das ist eine abgeleitete Phrase aus dem Pastoralbingo, die ich als Stilmittel oder rhetorische Figur noch nie verstanden habe. Ich dachte immer, dass Gott das Ziel sei und wir uns auf ihn zubewegen sollten. Wenn er aber mit uns geht, weshalb sollten wir dann überhaupt einen Schritt tun. Wir wären doch schon da.

Ich stelle mir auch eine ganz grundsätzliche Frage. Wieso wählt man für Berlin nicht einen Bischof, der auch aus dem Osten kommt (das gilt auch für andere ostdeutsche Bistümer: Erfurt und Dresden-Meißen)?

Vielleicht täusche ich mich bei Bischof Koch, vielleicht verkenne ich ihn. Es gibt Hinweise, die dafür sprächen, dass er kein "Glaubens-Manager" ist. Vielleicht kann jemand, der ihn in seinem Bistum Dresden-Meißen erlebt hat, mehr darüber sagen. Aber wie er "einklappt" gegenüber auch nur dem Hauch einer Möglichkeit, dass eine Pressure-Group ihre Krallen ausfährt, das macht mich sehr misstrauisch. Und da Bischof Koch auch für das Thema "Familie" zuständig ist, habe ich schlimmste Befürchtungen. Als ich mir sein Interview vor dem Konklave durchgelesen hatte und seine Positionen (die wirklich welche waren) mit seinen aktuellen Äußerungen verglichen habe, war ich mir fast sicher: Der Mann ist ein Opportunist. Ich hoffe für das EB Berlin, dass ich mich irre.
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Yeti
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Yeti » Donnerstag 17. September 2015, 17:56

Erzbischof Heiner Koch: Gespräch mit Pegida war Irrtum Brav, der Herr Erzbischof. Apportiert gehorsamst den medial hingeworfenen Knochen:
Der Erzbischof warf den Pegida-Demonstranten auch vor, das Christentum zu instrumentalisieren. Als sie Weihnachtslieder gesungen hätten, sei es «weder um Gott noch um Weihnachten oder um den Glauben gegangen». «Die Situation war bizarr», erinnerte sich Koch. «Die meisten kannten kaum die zweite Strophe der Lieder, die sie sangen.» Dies habe ihm «das Drama der Heimatlosigkeit dieser Menschen vor Augen geführt».
Vielleicht sollte der Herr Erzbischof sich mal in den Ordinariaten der Bistümer informieren, wieviele von den kirchlichen Angestellten nicht nur den Text einiger bekannter Kirchenlieder kennen, sondern auch die Bedeutung?! Das wäre bestimmt spannend. Nicht nur da lehnt er sich sehr weit aus dem Fenster. Was machen solche Zeitgeistlichen, wenn sich der Wind dreht?
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offertorium
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von offertorium » Freitag 11. Dezember 2015, 05:21

Ein guter Freund von mir meinte, er kann sich keine Predigt von Heiner Koch mehr anhören. In nahezu jeder Predigt lande er immer bei Flüchtlingen und bei einer Bewunderung für Muslime. In dieser Woche hätte er zudem in der Bischofskirche Messe und Beichte ausfallen lassen, weil er ein Abendgebet mit Flüchtlingen machen wollte und sich anschließend die entsprechenden politischen Initiativen vorstellen sollten, was wohl zu einigen Unmut in der Gemeinde geführt haben soll.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von maliems » Sonnabend 12. Dezember 2015, 23:19

wie ich gerade bzgl. Woelki schrieb: auch Heiner Koch muss noch viel lernen die nächsten 20 Jahre.

An sich ist er ein guter seelsorger. Schade, dass er sich einbildet, als EB von Berlin solle er jetzt Seelsorger für Muslime sein.

Ich denke, ihm haftet noch das Thema aus Dresden an, wo er sich aufgeschlossen zu Pegida zeigte, aber dann enttäuscht wurde.

Habe mal 3 Jahre im EB Berlin gelebt und vertraue darauf: Die Berliner Katholiken werden ihn da schon freundlich aber bestimmt korrigieren. Das geht.

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umusungu
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von umusungu » Sonnabend 12. Dezember 2015, 23:30

maliems hat geschrieben:wie ich gerade bzgl. Woelki schrieb: auch Heiner Koch muss noch viel lernen die nächsten 20 Jahre.
biete ihm doch Deine Nachhilfe an!

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Yeti » Sonntag 13. Dezember 2015, 00:31

umusungu hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:wie ich gerade bzgl. Woelki schrieb: auch Heiner Koch muss noch viel lernen die nächsten 20 Jahre.
biete ihm doch Deine Nachhilfe an!
Wenn einer so hoch gekommen ist und nicht funktioniert, dann bekommt er keine Nachhilfe - dann fliegt er. Aber es ist ein geradezu logisches Gesetz: Man wird immer um eine Stelle höher befördert, als man zu leisten imstande wäre.
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von maliems » Sonntag 13. Dezember 2015, 01:57

umusungu hat geschrieben:
maliems hat geschrieben:wie ich gerade bzgl. Woelki schrieb: auch Heiner Koch muss noch viel lernen die nächsten 20 Jahre.
biete ihm doch Deine Nachhilfe an!
wieder sinnfereies Posting von dir.

Ich schrieb doch: das machen die Berliner Katholiken.

Ich kenne Koch aus seinen GV-Zeiten in Köln. ein toller Kumpel und guter Seelsorger.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von offertorium » Sonntag 13. Dezember 2015, 10:50

umusungu hat geschrieben: biete ihm doch Deine Nachhilfe an!
Man sollte hoffen, Beichte und Messe für politische Veranstaltungen zurückzustellen, wird von ihm auch ohne Nachhilfe rückblickend als Fehler erkannt werden.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von offertorium » Sonntag 13. Dezember 2015, 10:54

maliems hat geschrieben: Ich denke, ihm haftet noch das Thema aus Dresden an, wo er sich aufgeschlossen zu Pegida zeigte, aber dann enttäuscht wurde.
Er äußerte sich aufgeschlossen zu Pegida? Himmel! Dann hoffe ich doch, die Berliner kriegen jetzt nicht die Nachwehen seines Gewissens zu spüren und er fällt in das andere Extrem.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von offertorium » Sonntag 20. Dezember 2015, 13:04

http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/er ... zu-glauben

"Ob Christen oder Muslime: Die meisten leben mit Gott. Von ihnen können wir lernen zu glauben."

Man kann dieser Kirche langsam nur noch den Rücken kehren...

Dieter
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Dieter » Sonntag 20. Dezember 2015, 13:37

offertorium hat geschrieben:http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/er ... zu-glauben

"Ob Christen oder Muslime: Die meisten leben mit Gott. Von ihnen können wir lernen zu glauben."

Man kann dieser Kirche langsam nur noch den Rücken kehren...

Den Kirchen ist sehr bewusst, dass die Säkularisierung Mitteleuropas aus eigener Kraft heraus nicht mehr rückgängig zu machen ist. Aus diesem Grunde setzen sie ihre Hoffnung auf eine stärkere Islamisierung unseres Landes. Wenn in den Großstädten schon heute jedes zweite Kind, das geboren wird, einen Migrationshintergrund, in den meisten Fällen einen moslemischen, hat, wird sich unsere Gesellschaft mittelfristig wieder verändern. Allerdings wird nicht der Islam sich dem westlichen Lebensstil anpassen, wie manche Gutmenschen hoffen, sondern die hedonistischen Gesellschaften Mitteleuropas werden sich den Islam als Vorbild nehmen (müssen).

Bei vielen Klerikern und Theologen, mit denen ich mich unterhalten habe, habe ich diese Hoffnung auf ein Wiedererstarken des Christentums mit Hilfe des Islams heraushören können.
Zuletzt geändert von Dieter am Sonntag 20. Dezember 2015, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Yeti » Sonntag 20. Dezember 2015, 13:38

offertorium hat geschrieben:Er äußerte sich aufgeschlossen zu Pegida? Himmel! Dann hoffe ich doch, die Berliner kriegen jetzt nicht die Nachwehen seines Gewissens zu spüren und er fällt in das andere Extrem.
offertorium hat geschrieben:http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/er ... zu-glauben

"Ob Christen oder Muslime: Die meisten leben mit Gott. Von ihnen können wir lernen zu glauben."

Man kann dieser Kirche langsam nur noch den Rücken kehren...
Der Mann ist ein Opportunist. :ja:
#gottmensch statt #gutmensch

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Yeti » Sonntag 20. Dezember 2015, 13:40

Dieter hat geschrieben:sondern die hedonistischen Gesellschaften Mitteleuropas werden sich den Islam als Vorbild nehmen (müssen)
Das wäre nicht wirklich schlimm. Vernunft ist für die Einsichtigen, der Zwang für die, die im Irrtum verharren.
#gottmensch statt #gutmensch

Dieter
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Dieter » Sonntag 20. Dezember 2015, 13:42

Ilse Junkermann - eine wahre Gutmenschin....

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/interv ... b3e4.html

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von offertorium » Sonntag 20. Dezember 2015, 13:51

Dieter hat geschrieben: Bei vielen Klerikern und Theologen, mit denen ich mich unterhalten habe, habe ich diese Hoffnung auf ein Wiedererstarken des Christentums mit Hilfe des Islams heraushören können.
Das mag sein, allerdings dürfte das Erstarken des Islam nicht zu einem Aufleben des Christentums führen. Da er keine Kirche kennt, kann er für viele Leute interessant sein, die jetzt schon mit einer Institutionalisierung von Religion Problem haben. Die wenigen Gebete am Tag, die ein Moslem als Pflicht vollziehen muss, sind gegenüber dem Pensum, das ein gläubiger Katholik absolviert, nahezu Wellness-Religion.
Zuletzt geändert von offertorium am Sonntag 20. Dezember 2015, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Tinius » Sonntag 20. Dezember 2015, 13:52

Dieter hat geschrieben:Ilse Junkermann - eine wahre Gutmenschin....

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/interv ... b3e4.html
Frau Junkermann stammt aus Baden-Württemberg ist damit für den Osten nicht geeignet.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Protasius » Sonntag 20. Dezember 2015, 22:17

offertorium hat geschrieben:
Dieter hat geschrieben: Bei vielen Klerikern und Theologen, mit denen ich mich unterhalten habe, habe ich diese Hoffnung auf ein Wiedererstarken des Christentums mit Hilfe des Islams heraushören können.
Das mag sein, allerdings dürfte das Erstarken des Islam nicht zu einem Aufleben des Christentums führen. Da er keine Kirche kennt, kann er für viele Leute interessant sein, die jetzt schon mit einer Institutionalisierung von Religion Problem haben. Die wenigen Gebete am Tag, die ein Moslem als Pflicht vollziehen muss, sind gegenüber dem Pensum, das ein gläubiger Katholik absolviert, nahezu Wellness-Religion.
Interessant, erzähl mehr. Und dann gibt es ja auch noch den Ramadan...
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von offertorium » Sonntag 20. Dezember 2015, 23:05

Die tagtäglichen Pflichten eines Moslems reduzieren sich auf 5 Gebete. Wenn man sich mal bei Muslimen umhört, sind das pro Gebet 5 - 10 Minuten. Das macht ein spirituelles Pensum von einer Stunde pro Tag. Das Gebet ist mit verschiedenen Körperhaltungen verbunden, d.h. es ist noch mit etwas Bewegung verbunden und entsprechend kurzweiliger als irgendeine Kontemplation.

Da kommt der engagierte Katholik mit nem täglichen Stundengebet, Heiliger Messe und Rosenkranz auf ein anstrengenderes Pensum. Um die Beichte muss man sich keine Sorgen machen, weil es sowas eh nicht gibt (bereue und deine Sünden sind dir auch so vergeben), und ne Amtskirche, die einen in der Tagespresse für unpässliche Statements ärgern könnte, gibt es eh nicht.

Die perfekte Wellnessreligion. Komplizierte Theologie fällt sowieso weg: Es gibt nur einen Gott und dem unterwirft man sich. Wie man das macht, steht dann im Koran. Was man davon macht, kann sowieso niemand kontrollieren. Ob du in den Himmel kommst, weiß auch keiner, Gott macht was er will.

Und wem der Umstieg schwer fällt, kein Problem: Jesus und Maria sind bei den Muslimen auch Thema, man kann also soft switchen.

Schwierig wird's nur, wenn man das zu ernst nimmt. Kompromisse gibt es im Islam nicht. D.h. wenn der Arbeitgeber keinen Bart akzeptiert, musst Du den Job wechseln. Und wenn Du einem Christen zu Weihnachten gratulierst, bist Du draußen, weil Du seinen Ungehorsam gegen "Alla" förderst. Aber gut, irgendwas ist ja immer :breitgrins:

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von Tinius » Sonntag 20. Dezember 2015, 23:26

Soll dieses Geschreibsel über den Islam witzig sein? Dann bitte eine Anmerkung dazu. Du hast wenig Ahnung vom Islam. Sonst wüsstest du, dass im Koran fast nichts für die Lebensgestaltung drin steht.
Also musst du die Sunna draufhaben, die alles regelt. Und da muss sich der Muslim einarbeiten.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von umusungu » Sonntag 20. Dezember 2015, 23:30

offertorium hat geschrieben:Die tagtäglichen Pflichten eines Moslems reduzieren sich auf 5 Gebete.

Da kommt der engagierte Katholik mit nem täglichen Stundengebet, Heiliger Messe und Rosenkranz auf ein anstrengenderes Pensum. Um die Beichte muss man sich keine Sorgen machen, weil es sowas eh nicht gibt (bereue und deine Sünden sind dir auch so vergeben), und ne Amtskirche, die einen in der Tagespresse für unpässliche Statements ärgern könnte, gibt es eh nicht.:
Du magst Dir ja ein solch "anstrengendes Pensum" auferlegen - es gehört allerdings nicht zu einem normalen Katholiken dazu.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von offertorium » Sonntag 20. Dezember 2015, 23:33

@Tinius
Geschenkt. Die Sunna ist kein philosophisches Buch, das verstanden werden müsse, um es drauf zu haben. Mich kostet es jedenfalls nicht viel Mühe die Aussagen des Propheten zur Frage, ob man in einen See pinkeln darf, zu verstehen.

Du kannst aber gerne ergänzen, welche anspruchsvollen religiösen Pflichten der Muslim außer dem täglichen Gebet noch hat.
Zuletzt geändert von offertorium am Sonntag 20. Dezember 2015, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von offertorium » Sonntag 20. Dezember 2015, 23:35

umusungu hat geschrieben: Du magst Dir ja ein solch "anstrengendes Pensum" auferlegen - es gehört allerdings nicht zu einem normalen Katholiken dazu.
Das findest Du anstrengend? Ich kenne viele, für die das normale Frömmigkeit ist. Allerdings wärest Du nicht der erste, der häufig beten als Belastung empfindet. Das wird aber leider der Grund sein, warum Menschen leider die Kirche verlassen werden. Weil sie immer mehr zu einem sozialen Verein verkommt, wo eine Beziehung zum Herrn schon als etwas absonderliches gilt.

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umusungu
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von umusungu » Sonntag 20. Dezember 2015, 23:38

offertorium hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben: Du magst Dir ja ein solch "anstrengendes Pensum" auferlegen - es gehört allerdings nicht zu einem normalen Katholiken dazu.
Das findest Du anstrengend? Ich kenne viele, für die das normale Frömmigkeit ist. Allerdings wärest Du nicht der erste, der häufig beten als Belastung empfindet. Das wird aber leider der Grund sein, warum Menschen leider die Kirche verlassen werden. Weil sie immer mehr zu einem sozialen Verein verkommt, wo eine Beziehung zum Herrn schon als etwas absonderliches gilt.
Wen du kennst ist mir egal. Es gehört jedenfalls nicht zu den normalen katholischen Frömmigkeitsübungen - und war es früher auch nur für einen sehr sehr kleinen Kreis.
Und Vorschrift war es nie.... da sind die Moslems schon strenger.

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offertorium
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Re: Neuer Erzbischof für Berlin: Heiner Koch

Beitrag von offertorium » Sonntag 20. Dezember 2015, 23:41

Das Stundengebet ist seit dem letzten Konzil wohl jeden Gläubigen ans Herz gelegt und nicht nur einem kleinen Kreis. Vorschrift ist in dieser Kirche mittlerweile fast gar nichts mehr, weshalb sie so zu einem Sozialverein verkommt. Was dann wiederum leider die Moslems bestätigt.

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