Kardinal Marx

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Kardinal Marx - der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort?

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Edi
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Edi » Donnerstag 10. April 2014, 22:58

Vatikan bringt Erzbischof Marx in Erklärungsnot
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... gsnot.html
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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ad_hoc
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von ad_hoc » Donnerstag 10. April 2014, 23:09

Der Artikel ist bereits uralt, und selbstverständlich von "Die Welt"

Gruß, ad_hoc
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Siard
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Siard » Freitag 11. April 2014, 09:59

Kardinal Marx hat jedenfalls damals seine Kompetenzen weit überschritten und unrechtmäßig gehandelt.
Ob die Vorwürfe berechtigt waren (oder nicht) spielt dafür kaum eine Rolle.

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Quasinix
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Quasinix » Freitag 11. April 2014, 14:38

ad_hoc hat geschrieben:Über Bischof TvE will ich mich derzeit nicht auslassen.
Was aber das Kloster Ettal anbelangt, so hat sich der nunmehrige Kardinal Marx dort ganz schön in die Nesseln gesetzt. Es wurde ihm nämlich vorgeworfen, dass er übereilt und hektisch mit falschen Maßnahmen agiert hatte, wohl um einer Öffentlichkeit zu gefallen. Allerdings stellte sich später heraus, dass die öffentlichen und halböffentlichen Vorwürfe unberechtigt waren - und damit auch die Maßnahmen dieses traurigen Kardinals.
Egal was man von Bischof TvE halten mag (aber kostet Marxens Zentrum nicht gleich mal schlappe 100 Mio mehr als das in Limburg?): Es geht Marx einen DRECK an, was diesbezüglich in einem anderen Bistum läuft, wie es ihn auch einen DRECK anging, was im Kloster Ettal los war. Er hat da schlicht und einfach keine Jurisdiktion und wurde auch nicht als Visitator eingesetzt, da hat er sich erst recht nicht als Richter aufzuspielen, erst rechnt nicht vor Anfang irgendwelcher Erhebungen.

Wenn es ihm um die Vermeidung von Ärgernissen ginge, dürfte er auch nicht eine Frau Käßmann im Münchner Liebfrauendom von der "Pille" als Gottesgeschenk (!) schwadronieren lassen. Aber das waren halt jeweils Gelegenheiten, um sich wie auch mit wohlgefälligen Sprechblasen wie "Atomkraft ist Teufelszeug" zu produzieren und als "knallharter Aufklärer" zu gerieren. Toll, daß ausgerechnet so jemand dann zu den engsten Ratgebern in Rom gehört.
Haltet die Welt an, ich will aussteigen!

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Edi
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Edi » Freitag 11. April 2014, 14:54

Die Sprechblasen hat er auch bei einer Katechese oder wie die Versammlung da genannt wurde, gemacht. Dabei konnten Leute Fragen stellen u.a. auch zum Thema homosexuelle Verbindungen. Die Fragen haben schon unterstellt, daß solche Verbindungen doch Liebe seien.
Die magere Antwort des Kardinals: Es sei besser in einer treuen und langanhaltenden homosexuellen Verbindung zu leben als regelmässig seine Geschlechtspartner zu wechseln. Der Idealfalls aber sei die lebenslange Ehe zwischen Mann und Frau. Man dürfe aber niemanden verurteilen. Von welchem Gesichtspunkt aus, urteilt so ein Mann? Doch nicht von einem geistlichen, sonst hätte er doch klar gesagt, was in Gottes Augen gut und was nicht gut ist. Denn es steht uns aus der Sicht der heiligen Schrift durchaus zu zu urteilen und ggfs. auch zu verurteilen. Ein guter Seelsorger muß das machen, wenn jemand die Einsicht dazu fehlt. In anderen Fällen, wenn es um sein Zigarrerauchen geht, haut er doch auch auf den Putz und hängt den Chef heraus, was aber alles andere als höflich oder berechtigt war.
Ich weiß nicht, wann er gesagt hat, man dürfe niemand verurteilen, ob das vor dem selben Papstzitat war oder nachher. Wenn ich Marx lese, dann kommt mir oft genug der Begriff Murks. Bei Käßmann hat ihn ja auch der Mut verlassen. Das sind doch HS und keine Bischöfe, die Gott und Gottes Willen vertreten.
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Vir Probatus
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Vir Probatus » Freitag 11. April 2014, 20:36

Ich frage mich, wie jemand mit einer derart langen Liste an Ämtern, Posten und Funktionen noch effizient arbeiten kann.
Das wird mehr und mehr zum Problem.
"Die Frau ist für die Kirche unabdingbar und wichtiger als manche Bischöfe." (Papst Franziskus)

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Gallus
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Gallus » Freitag 11. April 2014, 21:14

Vir Probatus hat geschrieben:Ich frage mich, wie jemand mit einer derart langen Liste an Ämtern, Posten und Funktionen noch effizient arbeiten kann.
Das wird mehr und mehr zum Problem.
Mit einem guten Stab geht das schon. Es sind ja nicht alles Vollzeit-Aufgaben. Zum Problem wird es nur, wenn dann z.B. in der DBK jemand wie Langendörfer die Freiräume ungehindert nutzt, der den Apparat sehr gut im Griff und seine ganz eigene Agenda hat.

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Lupus
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Lupus » Freitag 11. April 2014, 21:19

:pfeif: Immer mit der Ruhe, er hat doch bereits einen Posten aufgegeben, nämlich den des täglichen Rasierens. einen Luftballon mit Bartstoppeln kann man ja auch nicht rasieren, er könnte platzen! :pfeif:

+L.
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Vir Probatus » Sonnabend 12. April 2014, 04:45

Gallus hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Ich frage mich, wie jemand mit einer derart langen Liste an Ämtern, Posten und Funktionen noch effizient arbeiten kann.
Das wird mehr und mehr zum Problem.
Mit einem guten Stab geht das schon. Es sind ja nicht alles Vollzeit-Aufgaben. Zum Problem wird es nur, wenn dann z.B. in der DBK jemand wie Langendörfer die Freiräume ungehindert nutzt, der den Apparat sehr gut im Griff und seine ganz eigene Agenda hat.
Es zeigt den personellen Ausverkauf dieser Kirche. Ebenso, daß nun Leute aus den Orden heraus geholt und zu Bischöfen ernannt werden. Warum nimmt man nicht Leute, die in praktischer Arbeit nachgewiesen haben, daß sie gute Seelsorger sind?
Lupus oder Pfarrer Meurer bspw.
Von der fusionierten Pfarrei ging es erst in den Pastoralverbund, dann in den Pastoralen Raum und auch dessen Grenzen sind noch flexibel und werden dem Personalbestand angepasst,
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Maurus
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Maurus » Sonnabend 12. April 2014, 08:24

Vir Probatus hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Ich frage mich, wie jemand mit einer derart langen Liste an Ämtern, Posten und Funktionen noch effizient arbeiten kann.
Das wird mehr und mehr zum Problem.
Mit einem guten Stab geht das schon. Es sind ja nicht alles Vollzeit-Aufgaben. Zum Problem wird es nur, wenn dann z.B. in der DBK jemand wie Langendörfer die Freiräume ungehindert nutzt, der den Apparat sehr gut im Griff und seine ganz eigene Agenda hat.
Es zeigt den personellen Ausverkauf dieser Kirche. Ebenso, daß nun Leute aus den Orden heraus geholt und zu Bischöfen ernannt werden.
Die Ernennung von Ordensleuten zu Bischöfen ist nun wirklich kein Phänomen unserer Zeit. Schon der Hl. Martin war vorher Mönch gewesen.

NiklasB.
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von NiklasB. » Sonnabend 12. April 2014, 09:18

ad_hoc hat geschrieben: (.....) die schismatische Gruppierung, der dieser Schneider vorsitzt (.....)
Das ist jetzt glaube ich etwas OT, aber diese Formulierung hat mir die Augenbrauen hochgezogen! Habe ich da was nicht mitbekommen, oder sind die Protestanten inzwischen tatsächlich keine Häretiker mehr, sondern nur noch Schismatiker?
Wenn man nicht einmal mehr glauben kann, dass Menschen Heilige sein können, die ja Ebenbilder Gottes sind, wie soll man dann noch glauben, dass Orte, Gegenstände und Handlungen heilig sind und Ehrfurcht gebieten?

Siard
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Siard » Sonnabend 12. April 2014, 10:13

Vir Probatus hat geschrieben:Es zeigt den personellen Ausverkauf dieser Kirche. Ebenso, daß nun Leute aus den Orden heraus geholt und zu Bischöfen ernannt werden. Warum nimmt man nicht Leute, die in praktischer Arbeit nachgewiesen haben, daß sie gute Seelsorger sind?
Wie kommst Du darauf, das Ordensleute keine guten Seelsorger sind, bzw. keine praktische Arbeit geleistet haben?
Hier in Österreich sind große Teile der Pfarren mit Ordensleuten besetzt von denen viele hervorragende Arbeit leisten. Gäbe es sie nicht, würden Seelsorge und sonstige kirchliche Arbeit in weiten Teilen des Landes zusammenbrechen – in manchen Diözesen sind fast 50% der Pfarren Stiftspfarren oder von Ordenspriestern betreute Weltpfarren.

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lutherbeck
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von lutherbeck » Sonnabend 12. April 2014, 10:40

Lupus hat geschrieben::pfeif: Immer mit der Ruhe, er hat doch bereits einen Posten aufgegeben, nämlich den des täglichen Rasierens. einen Luftballon mit Bartstoppeln kann man ja auch nicht rasieren, er könnte platzen! :pfeif:

+L.
Ist mir zu stillos... :neinfreu:
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von taddeo » Sonnabend 12. April 2014, 10:59

Vir Probatus hat geschrieben:Es zeigt den personellen Ausverkauf dieser Kirche. Ebenso, daß nun Leute aus den Orden heraus geholt und zu Bischöfen ernannt werden. Warum nimmt man nicht Leute, die in praktischer Arbeit nachgewiesen haben, daß sie gute Seelsorger sind?
Dem muß man entschieden widersprechen.
Erstens sind Ordensleute oft genug "bessere" und erfahrenere Seelsorger als mancher zum Verwaltungsmufti mutierte Weltpriester, und zweitens sind immer schon auch Ordensleute Bischöfe gewesen (in den Ostkirchen übrigens fast ausschließlich, auch wenn das dort andere Gründe hat). Diejenigen Ordensmänner, die Bischöfe werden, sind ja nicht irgendwelche weltentrückten Trappisten o. ä., sondern stammen ausnahmslos aus "tätigen" Orden und haben einschlägige Erfahrung. Wenn ich unseren neuen Passauer Bischof anschaue, dann hat der zB wohl mehr Ahnung von praktischer Jugendseelsorge als sein Vorgänger.
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Benedikt
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Benedikt » Sonnabend 12. April 2014, 12:09

Vir Probatus hat geschrieben:
Gallus hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Ich frage mich, wie jemand mit einer derart langen Liste an Ämtern, Posten und Funktionen noch effizient arbeiten kann.
Das wird mehr und mehr zum Problem.
Mit einem guten Stab geht das schon. Es sind ja nicht alles Vollzeit-Aufgaben. Zum Problem wird es nur, wenn dann z.B. in der DBK jemand wie Langendörfer die Freiräume ungehindert nutzt, der den Apparat sehr gut im Griff und seine ganz eigene Agenda hat.
Es zeigt den personellen Ausverkauf dieser Kirche. Ebenso, daß nun Leute aus den Orden heraus geholt und zu Bischöfen ernannt werden. Warum nimmt man nicht Leute, die in praktischer Arbeit nachgewiesen haben, daß sie gute Seelsorger sind?
Diese Kirche - welche gibt es denn noch? - ist seit Gründung personell ausverkauft.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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lutherbeck
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von lutherbeck » Sonntag 13. April 2014, 11:48

Pffft - was soll das heißen? :achselzuck:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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Re: Kardinal Marx

Beitrag von PigRace » Sonntag 13. April 2014, 15:47

lutherbeck hat geschrieben:Pffft - was soll das heißen? :achselzuck:
Cool, lutherbeck, daß Du als Protestant Die Tagespost liest. I like! :daumen-rauf:

Für alle, die diese Zeitung nicht im Abo haben, hier die Auflösung lutherbecks Rätsel aus der gestrigen Ausgabe vom 12. April 2014:

"Pffft" beschreibt, was es lt. Tom Cruise bei ihm nach der Lektüre von L. Ron Hubbard gemacht habe.

Ob es sich dabei um ein Geräusch handelt, wie es nach dem Verzehr von Linsengerichten zu entweichen droht, hat Tom Cruise nicht weiter ausgeführt. Amüsant fand ich seine Eigendarstellung der Wirkung Hubbarts allemal... ;)

Euch allen noch einen schönen Sonntag!

PigRace

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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Cath1105 » Sonntag 13. April 2014, 16:14

Ja, ja - der gute Alexander Riebel. Habe ich überflogen.
ET VERBUM CARO FACTUM EST

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Re: Kardinal Marx

Beitrag von NiklasB. » Montag 14. April 2014, 14:47

Auf die Gefahr hin den Anschein von Aufdringlichkeit zu erwecken, aber es interessiert mich wirklich:
NiklasB. hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben: (.....) die schismatische Gruppierung, der dieser Schneider vorsitzt (.....)
Das ist jetzt glaube ich etwas OT, aber diese Formulierung hat mir die Augenbrauen hochgezogen! Habe ich da was nicht mitbekommen, oder sind die Protestanten inzwischen tatsächlich keine Häretiker mehr, sondern nur noch Schismatiker?
Wenn man nicht einmal mehr glauben kann, dass Menschen Heilige sein können, die ja Ebenbilder Gottes sind, wie soll man dann noch glauben, dass Orte, Gegenstände und Handlungen heilig sind und Ehrfurcht gebieten?

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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Raphael » Montag 14. April 2014, 17:37

Vir Probatus hat geschrieben:Warum nimmt man nicht Leute, die in praktischer Arbeit nachgewiesen haben, daß sie gute Seelsorger sind?
Das hat man bspw. mit Pfarrer Wagner im Bistum Linz versucht .................
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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lutherbeck
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von lutherbeck » Mittwoch 16. April 2014, 17:43

Kardinal Marx hat ein Herz für Flüchtlinge:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=& ... RHQlqlz51w

:daumen-rauf:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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Re: Kardinal Marx

Beitrag von ad_hoc » Mittwoch 16. April 2014, 21:43

Daraus:
... "Ich bitte schon darum, dass alle Möglichkeiten genutzt werden und das Kirchenasyl nur in äußerster Not in Erwägung gezogen wird. Wenn man das zu schnell oder flächendeckend praktizieren würde, müsste die staatliche Seite anders reagieren."...
Das isser, der Kardinal.....

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koukol
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von koukol » Donnerstag 17. April 2014, 12:36


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Re: Kardinal Marx

Beitrag von ad_hoc » Donnerstag 17. April 2014, 14:30

Papst Franziskus hat damit begonnen, das falsche Signal auszusenden - und Kardinal Marx setzt dies fort.
Jesus hat seinen Jüngern die Füße gewaschen, er hat nicht andere Menschen von draußen geholt. Diesen Hintergrund darf man nicht vernachlässigen.
Vielleicht gibt es dafür bereits eine weitere auf Knien entwickelte Theologie, von der ich noch nicht weiß und die dieses neue Verfahren als das einzig Senkrechte anpreist.

Gruß, ad_hoc
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von taddeo » Donnerstag 17. April 2014, 15:10

ad_hoc hat geschrieben:Papst Franziskus hat damit begonnen, das falsche Signal auszusenden - und Kardinal Marx setzt dies fort.
Jesus hat seinen Jüngern die Füße gewaschen, er hat nicht andere Menschen von draußen geholt. Diesen Hintergrund darf man nicht vernachlässigen.
Vielleicht gibt es dafür bereits eine weitere auf Knien entwickelte Theologie, von der ich noch nicht weiß und die dieses neue Verfahren als das einzig Senkrechte anpreist.

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Joh 13,14 hat geschrieben:Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen.
:hmm:
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von ad_hoc » Donnerstag 17. April 2014, 17:51

Ja, das hat was. Im Moment weiß ich darauf noch keine Antwort. :)
Irgend etwas ist aber daran nicht schlüssig.

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Re: Kardinal Marx

Beitrag von NiklasB. » Donnerstag 17. April 2014, 20:14

Geht es nun darum, ob man überhaupt eine solche Zeremonie haben sollte, oder nur darum, ob auch Nichtchristen, bzw. überhaupt Leute von außerhalb der Kirche die Füße gewaschen bekommen sollten? :hae?:
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Edi
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Edi » Donnerstag 17. April 2014, 21:01

Das Füßewaschen bei Jesus war doch ein Symbol dafür, dass der Herr seinen Jüngern dienen wollte und sicher nicht nur denen lt. anderen Aussagen aus seinem Munde. Er hat ja auch gedient. Ob nun alle Bischöfe den Menschen dienen wollen und besonders auch Marx, daran darf man Zweifel haben. Manche dienen den Menschen sogar in falscher Weise.
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Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Re: Kardinal Marx

Beitrag von gc-148 » Donnerstag 17. April 2014, 23:25

Edi hat geschrieben:Ob nun alle Bischöfe den Menschen dienen wollen und besonders auch Marx, daran darf man Zweifel haben. Manche dienen den Menschen sogar in falscher Weise.
Bevor du solche krassen Behauptungen aufstellst, solltest Du Deine Dienste am Nächsten und der Welt mal darstellen.....

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Quasinix
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Quasinix » Donnerstag 17. April 2014, 23:49

Jesus hat seinen Jüngern in der intimen Atmosphäre des Letzten Abendmahls die Füße gewaschen, nicht den Leuten auf der Straße. Das stellt diese Handlung in ein ganz anderes Licht als das einer bloßen Demutsgeste. Marx inszeniert sich hier als ganz billiger Trittbrettfahrer, um auf der Franziskus-Welle medienwirksam mitzuschwimmen. Und es funktioniert ja auch, keiner würde ihn medial als Protzbischof niedermachen, obwohl er allein optisch schon ganz anders rüberkommt als der eher asketische TvE und sein "Dienstleistungszentrum" 130 Mio und damit knapp 100 Mio. mehr kostet als das in Limburg... Aber er wohnt ja auch nicht dort, auch ein entscheidender Vorteil.
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Siard » Freitag 18. April 2014, 10:38

ad_hoc hat geschrieben:Ja, das hat was. Im Moment weiß ich darauf noch keine Antwort. :)
Irgend etwas ist aber daran nicht schlüssig.

Gruß, ad_hoc
Einander – das heißt doch vermutlich nicht: allen anderen

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Edi
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Re: Kardinal Marx

Beitrag von Edi » Freitag 18. April 2014, 11:22

gc-148 hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Ob nun alle Bischöfe den Menschen dienen wollen und besonders auch Marx, daran darf man Zweifel haben. Manche dienen den Menschen sogar in falscher Weise.
Bevor du solche krassen Behauptungen aufstellst, solltest Du Deine Dienste am Nächsten und der Welt mal darstellen.....
Habe ich hier teilweise schon getan, suchen hilft.
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