Mißbrauchsanschuldigungen II

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Raphael
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonntag 13. August 2017, 11:56

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 11:20
ich erwarte mir etwas charakter der Vorgesetzten ,daß wenn so etwas vorgefallen sein könnte die behörden benachrichtigen, wie es z.b. jede Schule jede Behinderten Einrichtung ect tut auch wenn keine Anzeigepflicht besteht
die Herrn Bischöfe haben blos versetzt
was zeigt wie schlechte Charaktere das offenbar sind
Sind die Oberen der Kirche Obere in der Kirche um Deine Erwartungen zu erfüllen? :detektiv:
JESUS CHRISTUS ist ein guter Lehrer:
Erst führt ER die Schüler an ihre Grenzen und dann darüber hinaus!

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Raphael
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonntag 13. August 2017, 11:59

Vir Probatus hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 11:55

Von mir aus kann jeder machen was er will, er soll nur nicht Gläubige belügen. ...............
Aha, wenn also ein Kleriker Kinder mißbraucht und das dann überall herumerzählt, dann ist das in Ordnung, weil er ja niemanden belogen hat? :vogel:
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 12:00

deine Äußerung daß keine moralische Pflicht besteht eine Anzeige zu erstatten wenn keine juristische Anzeigepflicht besteht, wie das andere Organisationen ganz selbstverständlich tun, insbesondere dann wenn sie ethische Ansprüche stellen zu können glauben, zeigt mir was du für ein Mensch bist mehr ist dazu nicht zu sagen

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 12:02

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 11:56
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 11:20
ich erwarte mir etwas charakter der Vorgesetzten ,daß wenn so etwas vorgefallen sein könnte die behörden benachrichtigen, wie es z.b. jede Schule jede Behinderten Einrichtung ect tut auch wenn keine Anzeigepflicht besteht
die Herrn Bischöfe haben blos versetzt
was zeigt wie schlechte Charaktere das offenbar sind
Sind die Oberen der Kirche Obere in der Kirche um Deine Erwartungen zu erfüllen? :detektiv:
du hast dich für mich charakterlich für jedes weitere Gespräch hier im Forum disqualifiziert

Vir Probatus
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Vir Probatus » Sonntag 13. August 2017, 12:06

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 11:59
Vir Probatus hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 11:55

Von mir aus kann jeder machen was er will, er soll nur nicht Gläubige belügen. ...............
Aha, wenn also ein Kleriker Kinder mißbraucht und das dann überall herumerzählt, dann ist das in Ordnung, weil er ja niemanden belogen hat? :vogel:
Für den etwas im mitdenken resisten User Raphael:
Von mir aus kann jeder sexuell und im Einvernehmen mit einem oder auch mehreren Erwachsenen des gleichen oder des anderen Geschlechts machen was er will.
Es genügt, wenn ich das sage! (Bischof Gerhard Ludwig Müller und das Kirchenrecht)

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Fragesteller » Sonntag 13. August 2017, 12:25

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 12:00
deine Äußerung daß keine moralische Pflicht besteht eine Anzeige zu erstatten wenn keine juristische Anzeigepflicht besteht, wie das andere Organisationen ganz selbstverständlich tun, insbesondere dann wenn sie ethische Ansprüche stellen zu können glauben, zeigt mir was du für ein Mensch bist mehr ist dazu nicht zu sagen
Erstens tun andere Institutionen das auch nicht schon immer - du weißt selbst, dass es da sehr ähnliche Missstände gab. Zweitens ist es auch kein Versehen, dass die Anzeigepflicht nicht besteht - sondern die für die Gesetzgebung Verantwortlichen kamen zu dem Schluss, dass das Strafrecht eben nicht immer der richtige Weg zum Umgang mit diesen sensiblen Dingen ist. Wir sind uns vermutlich alle einig, dass es öfter, viel öfter, zur Anwendung hätte kommen sollen - aber es geht eben nicht darum, dass irgendjemand unmoralisch eine Gesetzeslücke ausgenutzt hätte.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 12:33

Fragesteller hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 12:25
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 12:00
deine Äußerung daß keine moralische Pflicht besteht eine Anzeige zu erstatten wenn keine juristische Anzeigepflicht besteht, wie das andere Organisationen ganz selbstverständlich tun, insbesondere dann wenn sie ethische Ansprüche stellen zu können glauben, zeigt mir was du für ein Mensch bist mehr ist dazu nicht zu sagen
Erstens tun andere Institutionen das auch nicht schon immer - du weißt selbst, dass es da sehr ähnliche Missstände gab. Zweitens ist es auch kein Versehen, dass die Anzeigepflicht nicht besteht - sondern die für die Gesetzgebung Verantwortlichen kamen zu dem Schluss, dass das Strafrecht eben nicht immer der richtige Weg zum Umgang mit diesen sensiblen Dingen ist. Wir sind uns vermutlich alle einig, dass es öfter, viel öfter, zur Anwendung hätte kommen sollen - aber es geht eben nicht darum, dass irgendjemand unmoralisch eine Gesetzeslücke ausgenutzt hätte.
Eine Organisation die für sich in Anspruch nimmt allgemeingültige moralische Normen zu sollte da sehr genau sein
Andere Institutionen wo so etwas vorkommt sehen sich kaum als moralische Autorität noch versetzten Sie betroffene Mitarbeiter um über die Sache gras wachsen zu lassen
Wenn die Kirche sich auf den Gesetzgeber beruft der ja keine Anzeigepflicht vorsieht sollte sie bitte sich auch in anderen Punkten der Auffassung des Gesetzgebers anschließen
(Empfängnisverhütung Homosexualität)

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Vir Probatus » Sonntag 13. August 2017, 12:47

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 12:33
Fragesteller hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 12:25
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 12:00
deine Äußerung daß keine moralische Pflicht besteht eine Anzeige zu erstatten wenn keine juristische Anzeigepflicht besteht, wie das andere Organisationen ganz selbstverständlich tun, insbesondere dann wenn sie ethische Ansprüche stellen zu können glauben, zeigt mir was du für ein Mensch bist mehr ist dazu nicht zu sagen
Erstens tun andere Institutionen das auch nicht schon immer - du weißt selbst, dass es da sehr ähnliche Missstände gab. Zweitens ist es auch kein Versehen, dass die Anzeigepflicht nicht besteht - sondern die für die Gesetzgebung Verantwortlichen kamen zu dem Schluss, dass das Strafrecht eben nicht immer der richtige Weg zum Umgang mit diesen sensiblen Dingen ist. Wir sind uns vermutlich alle einig, dass es öfter, viel öfter, zur Anwendung hätte kommen sollen - aber es geht eben nicht darum, dass irgendjemand unmoralisch eine Gesetzeslücke ausgenutzt hätte.
Eine Organisation die für sich in Anspruch nimmt allgemeingültige moralische Normen zu sollte da sehr genau sein
Andere Institutionen wo so etwas vorkommt sehen sich kaum als moralische Autorität noch versetzten Sie betroffene Mitarbeiter um über die Sache gras wachsen zu lassen
Wenn die Kirche sich auf den Gesetzgeber beruft der ja keine Anzeigepflicht vorsieht sollte sie bitte sich auch in anderen Punkten der Auffassung des Gesetzgebers anschließen
(Empfängnisverhütung Homosexualität)
Genau so sehe ich das auch.
Und in anderen Institutionen werden nach Vorfällen auch Konsequenzen in der Führungsebene gezogen.
In der Kirche wurde im Fall Regensburg "nach oben wegbefördert".
Nach 5 Jahren dann eine als die angeblich neue Regel verkaufte Nichtverlängerung der Amtszeit.
Hier kann er das dann noch interpretieren wie meint und sich als Opfer verkaufen, was er ja auch macht.
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonntag 13. August 2017, 13:10

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 12:00
deine Äußerung daß keine moralische Pflicht besteht eine Anzeige zu erstatten wenn keine juristische Anzeigepflicht besteht, wie das andere Organisationen ganz selbstverständlich tun, insbesondere dann wenn sie ethische Ansprüche stellen zu können glauben, zeigt mir was du für ein Mensch bist mehr ist dazu nicht zu sagen
Du verdrehst die Tatsachen! :daumen-runter:

Ich habe von keiner "moralischen Pflicht zur Anzeigeerstattung" geschrieben, sondern Dich aufgefordert, eine Begründung dafür zu geben, warum die Oberen der Kirche eine solche Anzeige hätten erstatten sollen. Diese Begründung wurde bislang von Dir nicht vorgelegt .........
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 13:15

du hast dich für mich charakterlich für jedes weitere Gespräch hier im Forum disqualifiziert

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonntag 13. August 2017, 13:15

Vir Probatus hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 12:06
Raphael hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 11:59
Vir Probatus hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 11:55

Von mir aus kann jeder machen was er will, er soll nur nicht Gläubige belügen. ...............
Aha, wenn also ein Kleriker Kinder mißbraucht und das dann überall herumerzählt, dann ist das in Ordnung, weil er ja niemanden belogen hat? :vogel:
Für den etwas im mitdenken resisten User Raphael:
Von mir aus kann jeder sexuell und im Einvernehmen mit einem oder auch mehreren Erwachsenen des gleichen oder des anderen Geschlechts machen was er will.
Drück Dich gefälligst verständlich aus, dann kann man auch erfahren, was gemeint war! :regel:

Was bedeutet eigentlich im Deutschen der Begriff "resist"? :detektiv:

Im Übrigen hast Du mit der gerade von Dir gemachten moralischen Vorgabe den Boden des Christentums verlassen! :doktor:
Zuletzt geändert von Raphael am Sonntag 13. August 2017, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonntag 13. August 2017, 13:43

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 13:15
du hast dich für mich charakterlich für jedes weitere Gespräch hier im Forum disqualifiziert
Bei dieser Einlassung handelt es sich um eine bloße Ausrede, weil Du Deine Anschuldigungen nicht näherhin begründen kannst/willst! :daumen-runter:
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 13:54

du hast dich für mich charakterlich für jedes weitere Gespräch hier im Forum disqualifiziert

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonntag 13. August 2017, 14:00

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 13:54
du hast dich für mich charakterlich für jedes weitere Gespräch hier im Forum disqualifiziert
Ein weiterer Beweis für Dein Abgleiten in den Subjektivismus! :doktor:

Darüber hinaus brauchst Du dann ja auf meine Beiträge nicht mehr reagieren! :pfeif:
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 14:11

du hast dich für mich charakterlich für jedes weitere Gespräch hier im Forum disqualifiziert
(nur weil ich persönlich angesprochen wurde)

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 13. August 2017, 14:28

Eine Verpflichtung dazu, Mißbrauchsanschuldigungen durch Staatsanwaltschaften klären zu lassen, kann man, natürlich vorausgesetzt, man kann von korrekt ermittelnden Staatsanwaltschaften ausgehen, aus der Fürsorgepflicht gegenüber Schutzbefohlenen ableiten.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 14:48

so wird das jedenfalls von humanen organisationen die sich nächstenliebe auf die Fahnen geschrieben haben gehandhabt

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 13. August 2017, 14:56

Nach dem Aufkochen des Mßbrauchsskandal auch von den deutschen Bischöfen

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 14:59

e wäre sinnvoll würde der Papst die Bischöfe verpflichtend die Behörden ein zu schalten sogar bei Androhung von kirchen rechtlichen Maßnahmen

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 13. August 2017, 15:14

Im Fall von China oder Rußland würde ich davon lieber absehen.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 15:15

wie sollte man dort in solchen fällen verfahren?

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 13. August 2017, 15:17

Rom kontrollieren lassen? Ich weiß es wirklich nicht.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 15:20

ich möchte sehen wie der Vatikan in Peking visitiert
wobei in Moskau warum sollte es dort problematisch sein die Justiz behörden einzuschalten

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 13. August 2017, 15:24

Eigentlich wollte ich sagen, um die Ermittlung des Sachstands und den Schutz der Kinder auslagern zu können, muß man sicher sein, dass der, dem man die Verantwortung zuschustert, dieser besser genügen kann als man selbst. Das gilt sicher für Westeuropa, die USA und noch andere Länder. Aber ob man deshalb alle Bischöfe kirchenrechtlich darauf verpflichten kann, da habe ich Vorbehalte.

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 15:38

natürlich ,wobei ich denke Rußland und china gehen in solchen Fällen sicher härter vor als unsere Justiz

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 13. August 2017, 15:50

Entlasten sie aber auch Unschuldige?

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 15:52

davon würde ich in Rußland zumindest ausgehen

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonntag 13. August 2017, 15:56

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 14:28
Eine Verpflichtung dazu, Mißbrauchsanschuldigungen durch Staatsanwaltschaften klären zu lassen, kann man, natürlich vorausgesetzt, man kann von korrekt ermittelnden Staatsanwaltschaften ausgehen, aus der Fürsorgepflicht gegenüber Schutzbefohlenen ableiten.
Es ist zwar nicht ersichtlich, warum Du jetzt hier für einen Kirchenfeind wie den CIC-Fan "in die Bresche zu springen" versuchst, aber auch die von Dir vorgelegte Begründung ist in keiner Weise hinreichend, denn es wird lediglich eine "Kann-Begründung" formuliert.
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Raphael » Sonntag 13. August 2017, 15:58

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 14:11
du hast dich für mich charakterlich für jedes weitere Gespräch hier im Forum disqualifiziert
(nur weil ich persönlich angesprochen wurde)
Und noch ein weiterer Beweis für Dein Abgleiten in den Subjektivismus! :doktor:

Darüber hinaus brauchst Du dann ja auf meine Beiträge nicht mehr reagieren! :pfeif:
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 13. August 2017, 16:05

Raphael hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 15:58
CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 13. August 2017, 14:11
du hast dich für mich charakterlich für jedes weitere Gespräch hier im Forum disqualifiziert
(nur weil ich persönlich angesprochen wurde)
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Darüber hinaus brauchst Du dann ja auf meine Beiträge nicht mehr reagieren! :pfeif:
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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lycobates » Sonntag 13. August 2017, 16:19

Romanus hat geschrieben:
Freitag 11. August 2017, 19:04
Abkapseln kann man sich letzlich nur gegen andere Lebewesen; nach meinem Verständnis. Bei der Sintflut gibt es die nicht mehr.
Als die Arche gebaut wurde, gab es sie schon noch.
Romanus hat geschrieben:
Freitag 11. August 2017, 19:04
Abgrenzen hingegen bedeutet, dass ich als Christ nach jesuanischer Ethik Kante zeige, indem ich beispielsweise straight edge lebe; indem ich anderen wachsam, demütig, barmherzig und friedvoll begegne. Dabei utilitaristisch zu denken, ist hier nicht zielführend. Man ist einfach eine Liebe und Frieden stiftende Kraft.
Ich kann mit dieser Diktion leider nichts anfangen.
"Jesuanische Ethik".
Das ist keine katholische Ausdrucksweise.

Das Christentum ist zunächst keine Ethik, obwohl natürlich der christliche Glaube, der, wenn er nicht tot ist, durch seine Werke und in seinen Werken gelebt wird, klar den Maßstab vorgibt, welches Handeln gut und welches Handeln böse ist. Das ist die christliche Moral die, spekulativ, weiter in die Aszetik und Mystik übergeht. Diese Lebenswerte können aber nicht ohne den übernatürlichen Glauben existieren, der sie erst vorgibt und ihnen die Richtung weist. Daß diese Lebenswerte heute weitgehend in unserer Gesellschaft (und da ist es "Nacht") nicht mehr akzeptiert und gelebt werden, ist ja auf den vorhergehenden Verlust des übernatürlichen Glaubens und der Sakramente, auf weiten Strecken, wie wir ihn seit 50 Jahren rasant erlebt haben, maßgeblich zurückzuführen.
Es ist die Erkenntnis und kindliche Annahme der ersten Wahrheit, die zugleich Erkenntnis und Annahme des letzten Zieles unseres Wirkens ist. Nicht das eine ohne das andere. Das heißt, daß sogar ein authentisches moralisches Handeln ohne diesen Glauben, der es ja erst begründen muß, sinn-, und letztendlich, im übernatürlichen Sinne, wertlos wäre.
Es gibt also keinen einseitigen Primat des Handelns im Christentum, auch dann nicht, wenn der Begriff "Jesuanisch" (mißfällt es so, daß Jesus der Christus, der Messias ist, daß dieser sein Name heruntergespielt werden muß?) daran angehängt wird.
Glauben im christlichen Sinne ist das mit Gewißheit verbundene Fürwahrhalten geoffenbarter Wahrheiten, und zwar nicht auf Grund einer persönlichen Einschätzung oder Erfahrung, oder eines subjektiven Gefühls, denn die Offenbarung tritt immer von außen, durch ihre Gewährsperson, die Kirche, an uns heran, sondern auf Grund der Autorität dessen, der sie der Kirche offenbart, der nicht irrt und nicht irreführen kann. Est fides sperandarum substantia rerum, argumentum non apparentium, nach dem Wort des Apostels.
Diese göttliche Gewähr des kirchlichen Lehramtes ist es, die den übernatürlichen Glauben erst ermöglicht und begründet (denn der Glaube ist aus dem Hören), der dann unser Handeln lenkt, indem die göttliche Gnade unseren Willen und unseren Verstand ergreift und zur Annahme zunächst dieses an uns angetragenen Glaubens, sodann aber auch seiner praktischen Lebensforderungen bringt.

Es ist klar, daß der Christ zwar in der Welt, aber nicht von der Welt ist. Es ist aber müßig, hier zwischen abgrenzen oder abkapseln unterscheiden zu wollen, das wäre höchstens eine Gradation, die nach den Umständen mehr oder weniger gegeben oder gerechtfertigt sein kann.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Re: Mißbrauchsanschuldigungen II

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonntag 13. August 2017, 16:32

Raphael, die Einschränkung und die Begründung dieser Einschränkung habe ich mitgeliefert. Ein "kann" war zwar überflüssig aber nicht sinnentstellend, wenn Du nach Sinn gesucht hättest.

Edit: außerdem war ich der Meinung, ihr hättet genug gegiftet und wollte auf das Thema zurück.

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