Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

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CIC_Fan
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 12. November 2015, 16:59

wie gesagt falsch von hinten bis vorne Hw Mohr bekommt seine Beerdigung wie er es gewünscht hat von einem Priester der Petrusbruderschaft

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HeGe
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von HeGe » Donnerstag 12. November 2015, 17:07

CIC_Fan hat geschrieben:wie gesagt falsch von hinten bis vorne Hw Mohr bekommt seine Beerdigung wie er es gewünscht hat von einem Priester der Petrusbruderschaft
Das ist aber doch das Ergebnis einer Kompromisssuche, die erst aufgrund der beginnenden Proteste und Beschwerden begann, oder nicht? Die erste Anweisung war ja nur, dass dem testamentarischen Willen nicht nachgekommen werden kann, weil es sich um einen schismatischen Priester handelt.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 12. November 2015, 17:18

Nein so weit ich weiß waren da ganz bestimmte Leute am Konflikt interessiert es war nie die Frage daß Pfr Mohr im alten Ritus begraben wird es ging nur darum daß es der gewünsche Priester nicht sein kann

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Yeti
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Sonntag 20. Dezember 2015, 20:26

Trierer Bischof Ackermann stellt "dramatische Erosion" in katholischer Kirche fest... Ach echt?
Bischof Ackermann hat geschrieben:[...]"dramatische Erosion" des Glaubenslebens, was "bisherige Formen kirchlichen Lebens" betrifft. Es verschwände "eine bestimmte Art, Kirche zu sein und Kirche zu leben"[...]
Kreuzknappe hat geschrieben:Ganz vorsichtige Frage: Kann es sein, dass Bischöfe wie er dazu ein klein wenig beigetragen haben?
:ja:
Leserkommentar von 'Domgucker' hat geschrieben:Es ist nur auffallend, dass es bei der Anzahl der Bistümer und der Personalstärke der Ordinariate keine Erosion gibt. Da werden Pfarreien massenhaft zusammengelegt, aber wir leisten uns den Luxus von fast 30 deutschen Bistümern.
:ja:
Zuletzt geändert von Yeti am Sonntag 20. Dezember 2015, 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Gallus
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Gallus » Sonntag 20. Dezember 2015, 20:28

Yeti hat geschrieben:Trierer Bischof Ackermann stellt "dramatische Erosion" in katholischer Kirche fest... Ach echt?
Bischof Ackermann hat geschrieben:[...]"dramatische Erosion" des Glaubenslebens, was "bisherige Formen kirchlichen Lebens" betrifft. Es verschwände "eine bestimmte Art, Kirche zu sein und Kirche zu leben"[...]
Kreuzknappe hat geschrieben:Ganz vorsichtige Frage: Kann es sein, dass Bischöfe wie er dazu ein klein wenig beigetragen haben?
:ja:
Ist ja nicht so, daß er nicht schon ein paar Jahre im Amt Zeit gehabt hätte, etwas dagegen zu tun. Aber klar, gerade hat Franz ja etwas ähnliches gesagt. Da hängt man in Trier besser mal schnell sein Fähnchen in den Wind.

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Yeti
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Sonntag 20. Dezember 2015, 20:35

Gallus hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:Trierer Bischof Ackermann stellt "dramatische Erosion" in katholischer Kirche fest... Ach echt?
Bischof Ackermann hat geschrieben:[...]"dramatische Erosion" des Glaubenslebens, was "bisherige Formen kirchlichen Lebens" betrifft. Es verschwände "eine bestimmte Art, Kirche zu sein und Kirche zu leben"[...]
Kreuzknappe hat geschrieben:Ganz vorsichtige Frage: Kann es sein, dass Bischöfe wie er dazu ein klein wenig beigetragen haben?
:ja:
Ist ja nicht so, daß er nicht schon ein paar Jahre im Amt Zeit gehabt hätte, etwas dagegen zu tun. Aber klar, gerade hat Franz ja etwas ähnliches gesagt. Da hängt man in Trier besser mal schnell sein Fähnchen in den Wind.
Ich fürchte, damit will er eher das rechtfertigen, was seine "Synode" so beschlossen hat. Die hauptamtlichen Fritzen drehen's sich so, dass es passt. Da hätte Papst Franziskus auch sagen können: "Stephan, du bist einfach nur scheiße." Und er hätte draus gemacht: "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle vergänglich sind." Oder so. Das ist Speichelleckerei, ja. Aber nicht gegenüber Rom, glaube ich.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von overkott » Sonntag 20. Dezember 2015, 21:05

Yeti hat geschrieben:Trierer Bischof Ackermann stellt "dramatische Erosion" in katholischer Kirche fest... Ach echt?
Bischof Ackermann hat geschrieben:[...]"dramatische Erosion" des Glaubenslebens, was "bisherige Formen kirchlichen Lebens" betrifft. Es verschwände "eine bestimmte Art, Kirche zu sein und Kirche zu leben"[...]
Kreuzknappe hat geschrieben:Ganz vorsichtige Frage: Kann es sein, dass Bischöfe wie er dazu ein klein wenig beigetragen haben?
:ja:
Leserkommentar von 'Domgucker' hat geschrieben:Es ist nur auffallend, dass es bei der Anzahl der Bistümer und der Personalstärke der Ordinariate keine Erosion gibt. Da werden Pfarreien massenhaft zusammengelegt, aber wir leisten uns den Luxus von fast 30 deutschen Bistümern.
:ja:
Der Beobachtung von Bischof Ackermann kann man nicht widersprechen. Vor allem der die Gemeindegottesdienste prägende Fundamentalismus ist für nachdenkliche Christen nicht mehr glaubwürdig, insbesondere vor dem Hintergrund zahlreicher Skandale, von denen sich die Kirche noch nicht erholt hat. Positive Aufbrüche im Auftreten der Bischöfe sind unten in den Gemeinden noch nicht angekommen.

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umusungu
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von umusungu » Sonntag 20. Dezember 2015, 23:36

Yeti hat geschrieben:Ich fürchte, damit will er eher das rechtfertigen, was seine "Synode" so beschlossen hat. Die hauptamtlichen Fritzen drehen's sich so, dass es passt. Da hätte Papst Franziskus auch sagen können: "Stephan, du bist einfach nur scheiße." Und er hätte draus gemacht: "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle vergänglich sind." Oder so. Das ist Speichelleckerei, ja. Aber nicht gegenüber Rom, glaube ich.
Deine Salbadereien sind doch auch keine Erkenntnisse für eine gute neue Zukunft. Von dir hat es doch auch noch keinerlei brauchbare Vorschläge gegeben.......

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Siard » Montag 21. Dezember 2015, 07:20

Leserkommentar von 'Domgucker' hat geschrieben:Es ist nur auffallend, dass es bei der Anzahl der Bistümer und der Personalstärke der Ordinariate keine Erosion gibt.
In der Tat, die Entwicklung ist quasi gegenläufig.
Leserkommentar von 'Domgucker' hat geschrieben:Da werden Pfarreien massenhaft zusammengelegt, aber wir leisten uns den Luxus von fast 30 deutschen Bistümern.
Wir brauchen nicht weniger Bistümer, sonder mehr. Bischöfe, die sich wirklich um ihre Gläubigen une Priester kümmern, wie ein Hirte es tun sollte. Die Bischöfe heute sind eine Art entrückter Regierungspräsidenten.

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Protasius » Montag 21. Dezember 2015, 11:42

Siard hat geschrieben:
Leserkommentar von 'Domgucker' hat geschrieben:Es ist nur auffallend, dass es bei der Anzahl der Bistümer und der Personalstärke der Ordinariate keine Erosion gibt.
In der Tat, die Entwicklung ist quasi gegenläufig.
Leserkommentar von 'Domgucker' hat geschrieben:Da werden Pfarreien massenhaft zusammengelegt, aber wir leisten uns den Luxus von fast 30 deutschen Bistümern.
Wir brauchen nicht weniger Bistümer, sonder mehr. Bischöfe, die sich wirklich um ihre Gläubigen une Priester kümmern, wie ein Hirte es tun sollte. Die Bischöfe heute sind eine Art entrückter Regierungspräsidenten.
In Italien oder im vorrevolutionären Frankreich waren Bistümer nicht viel größer als es heute ein paar Dekanate in Deutschland zusammengenommen sind.

Wenn wir zum Beispiel die heutige Erzdiözese von Montpellier anschauen (gut 6000 km²), dann waren das vor 1801 die Diözesen von Montpellier, Agde, das Erzbistum Albi, Lavaur, Saint-Pons-de-Thomières sowie Teile des Bistums Vabre und des Erzbistums Narbonne; Albi und Lavaur wurden dann später wieder abgetrennt und zu einem neuen Bistum geschmiedet.

Oder wenn wir als Beispiel die Diözese Civitavecchia-Tarquinia betrachten, die ein Territorium von 876 km² hat, die vor 1854 sogar noch kleiner war, sehen wir eine ähnliche Größe von mehr oder weniger 1000 km² Fläche.

Das Erzbistum Paderborn und das Bistum Münster hingegen haben beide heute eine Fläche von etwa 15.000 km², Köln gut 6000 km². Beim Bistum Münster ist noch interessant, daß Münster niemals größer geworden ist; nach der Gründung um 800 hat es 1559 Territorium an die neuerrichteten Diözesen Deventer und Groningen abgegeben, 1957 Territorium an das neugegründete Bistum Essen.

Um meine Behauptung mit den Dekanaten zu untermauern: die knapp 15,000 km² in Paderborn verteilen sich auf 19 Dekanate.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Yeti
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Mittwoch 27. Januar 2016, 18:47

"Untergrenze erreicht": Trier - das älteste Bistum Deutschlands - gibt Priesterausbildung im Seminar auf!
Bischof Ackermann hat "nach reiflicher Überlegung" beschlossen, dass die theologische Ausbildung der Seminaristen "bis auf Weiteres" nicht mehr in Trier stattfindet. Ab dem kommenden Wintersemester wird die Ausbildung im ältesten Bistum Deutschlands stattdessen nach St. Georgen bei Frankfurt weitergegeben.
Na, da werden die jungen Leute ganz bestimmt lernen, wie man den römisch-katholischen Glauben vermittelt. Wenn da nur nicht ein zweites Canisius-Kolleg entsteht...erinnert mich außerdem daran:
"A young man is thinking of becoming a Catholic priest, so he goes to talk to his pastor about the different religious orders. “What can you tell me about the Dominicans?” he asks.”Oh, they were formed in the Thirteenth Century to combat the Albigensian heresy,” the priest replies.”And the Jesuits?””They formed in the Sixteenth Century in response to the Protestant Reformation.”The young man looks puzzled. “So what’s the big difference between them?” “When was the last time you saw an Albigensian?”
Bild
Aber das böse St. Pölten, gell? Erinnert sich noch einer?
Du führst mich hinaus ins Weite...:
Hintergrund der Entscheidung des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann die Seminaristen für die Studienphase nach Frankfurt zu entsenden, ist die Sicherung der Qualität der Ausbildung für die künftigen Trierer Bistumspriester. Die Ausbildungskommunität am hiesigen Priesterseminar umfasst aktuell sieben Seminaristen. Damit ist eine Untergrenze erreicht, die dem für den Priesterberuf erforderlichen menschlichen und geistlichen Wachstums- und Reifungsprozess in der Ausbildung nicht mehr förderlich ist. An der Hochschule Sankt Georgen und dem angeschlossenen Priesterseminar ist die Zahl der Priesteramtskandidaten ungleich höher, so dass dort eine gute Ausbildung sichergestellt ist. Die Theologische Fakultät Trier bleibt von der Entscheidung unberührt; Bischof Ackermann lobt die Qualität und den guten Ruf der Studienangebote, die zum Magister in Theologie sowie zum Bachelor und Master in Katholischer Religionslehre und in Katholischer Religionslehre im Nebenfach führen.
...nun könnte man ja die Zahl der Kirchgänger am Sonntag proportional zum Verwaltungspersonal im Trierer Ordinariat querrechnen und "bums-die-Maus!" - eröffnete sich eine weitere (Ein-) Sparmöglichkeit! Bitte legt Trier mit Limburg, Mainz und Speyer zusammen, setzt Kardinal Sarah als Erzbischof ein und die Leute werden in fünf Jahren wieder wissen, warum Jesus Christus am Kreuz gestorben ist.
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overkott
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von overkott » Mittwoch 27. Januar 2016, 19:59

Yeti hat geschrieben:"Untergrenze erreicht": Trier - das älteste Bistum Deutschlands - gibt Priesterausbildung im Seminar auf!
Bischof Ackermann hat "nach reiflicher Überlegung" beschlossen, dass die theologische Ausbildung der Seminaristen "bis auf Weiteres" nicht mehr in Trier stattfindet. Ab dem kommenden Wintersemester wird die Ausbildung im ältesten Bistum Deutschlands stattdessen nach St. Georgen bei Frankfurt weitergegeben.
Na, da werden die jungen Leute ganz bestimmt lernen, wie man den römisch-katholischen Glauben vermittelt. Wenn da nur nicht ein zweites Canisius-Kolleg entsteht...erinnert mich außerdem daran:
"A young man is thinking of becoming a Catholic priest, so he goes to talk to his pastor about the different religious orders. “What can you tell me about the Dominicans?” he asks.”Oh, they were formed in the Thirteenth Century to combat the Albigensian heresy,” the priest replies.”And the Jesuits?””They formed in the Sixteenth Century in response to the Protestant Reformation.”The young man looks puzzled. “So what’s the big difference between them?” “When was the last time you saw an Albigensian?”
Bild
Aber das böse St. Pölten, gell? Erinnert sich noch einer?
Du führst mich hinaus ins Weite...:
Hintergrund der Entscheidung des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann die Seminaristen für die Studienphase nach Frankfurt zu entsenden, ist die Sicherung der Qualität der Ausbildung für die künftigen Trierer Bistumspriester. Die Ausbildungskommunität am hiesigen Priesterseminar umfasst aktuell sieben Seminaristen. Damit ist eine Untergrenze erreicht, die dem für den Priesterberuf erforderlichen menschlichen und geistlichen Wachstums- und Reifungsprozess in der Ausbildung nicht mehr förderlich ist. An der Hochschule Sankt Georgen und dem angeschlossenen Priesterseminar ist die Zahl der Priesteramtskandidaten ungleich höher, so dass dort eine gute Ausbildung sichergestellt ist. Die Theologische Fakultät Trier bleibt von der Entscheidung unberührt; Bischof Ackermann lobt die Qualität und den guten Ruf der Studienangebote, die zum Magister in Theologie sowie zum Bachelor und Master in Katholischer Religionslehre und in Katholischer Religionslehre im Nebenfach führen.
...nun könnte man ja die Zahl der Kirchgänger am Sonntag proportional zum Verwaltungspersonal im Trierer Ordinariat querrechnen und "bums-die-Maus!" - eröffnete sich eine weitere (Ein-) Sparmöglichkeit! Bitte legt Trier mit Limburg, Mainz und Speyer zusammen, setzt Kardinal Sarah als Erzbischof ein und die Leute werden in fünf Jahren wieder wissen, warum Jesus Christus am Kreuz gestorben ist.
Kardinal Sarah wird in Westafrika gebraucht. Er kann Katholiken in der Minderheit Mut zusprechen und viel zur Alphabetisierung beitragen. Seine Leistungen für den Dialog mit Gott sind nicht zu unterschätzen. Für eine Inkulturierung des Glaubens in Trier braucht es einen Bischof, der diese wunderbare Diözese von Grund auf kennt.

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Siard » Mittwoch 27. Januar 2016, 20:39

overkott hat geschrieben:Kardinal Sarah wird in Westafrika gebraucht. Er kann Katholiken in der Minderheit Mut zusprechen und viel zur Alphabetisierung beitragen. Seine Leistungen für den Dialog mit Gott sind nicht zu unterschätzen.
Kardinal Sarah wird in Trier gebraucht. Er kann Katholiken in der Minderheit Mut zusprechen und viel zur geistlichen Alphabetisierung beitragen. Seine Leistungen für den Dialog mit Gott sind nicht zu unterschätzen.
overkott hat geschrieben:Für eine Inkulturierung des Glaubens in Trier braucht es einen Bischof, der diese wunderbare Diözese von Grund auf kennt.
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Yeti
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Mittwoch 27. Januar 2016, 20:50

overkott hat geschrieben:der diese wunderbare Diözese von Grund auf kennt.
Richtig, dieses Bistum liegt ja in Rheinland-Filz.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Siard » Mittwoch 27. Januar 2016, 21:00

Yeti hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:der diese wunderbare Diözese von Grund auf kennt.
Richtig, dieses Bistum liegt ja in Rheinland-Filz.
Nicht nur. 8)

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Mittwoch 27. Januar 2016, 21:12

Siard hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:der diese wunderbare Diözese von Grund auf kennt.
Richtig, dieses Bistum liegt ja in Rheinland-Filz.
Nicht nur. 8)
Ja, auch im Land der "Winzer und Schwenker". :) 's sind gute Leut.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 28. Januar 2016, 11:47

Was sich da zur Zeit so alles abspielt hat man wirklich den Eindruck die Bischöfe tun aller erdenkliche um Neupriester zu verhindern

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von HeGe » Donnerstag 28. Januar 2016, 14:04

Wenn man als Diözese kein eigenes Priesterseminar mehr unterhalten möchte, würde ich mich doch erst einmal an das Priesterseminar der Metropolitandiözese wenden, oder nicht? Eine solche Zusammenlegung wäre m.E. wesentlich sinnvoller, als die Hochschule irgendeines Ordens zu wählen.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 28. Januar 2016, 14:36

warum muß es die Metropolitan Diözese sein wenn dem so wäre dürfte kein einziger DiözesanSeminarist hier sein
http://www.leopoldinum.at/

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von HeGe » Donnerstag 28. Januar 2016, 14:40

CIC_Fan hat geschrieben:warum muß es die Metropolitan Diözese sein wenn dem so wäre dürfte kein einziger DiözesanSeminarist hier sein
http://www.leopoldinum.at/
Ich habe nicht gesagt "muß", ich habe gesagt, es wäre m.E. empfehlenswerter als eine Ordenshochschule. Bei der derzeitigen Entwicklung dürfte dies nicht die letzte Schließung eines Priesterseminars gewesen sein, da halte ich überdiözesane Priesterseminare für die einzelnen Kirchenprovinzen für eine sinnvolle Lösung.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 28. Januar 2016, 17:33

Sinnvoll ist immer das was den Erwartungen entspricht und für einen Fortschritt im Sinne des Papstes ist St.Georgen grad richtig der Bischof von Trier hat das richtige gespür

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von overkott » Freitag 29. Januar 2016, 11:47

Der Bischof ermöglicht angehenden Weltpriestern in Frankfurt ein Stück weit Erfahrung von Weltkirche.

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 29. Januar 2016, 12:31

lächerlich schlicht und einfach lächerlich

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von taddeo » Freitag 29. Januar 2016, 12:54

"Erfahrung mit Weltkirche" lernt man, wenn man in Rom studiert, aber sicher nicht in einem kirchlichen Provinzkaff wie Trier oder Frankfurt.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Amanda » Freitag 29. Januar 2016, 13:04

overkott hat geschrieben:Der Bischof ermöglicht angehenden Weltpriestern in Frankfurt ein Stück weit Erfahrung von Weltkirche.
Entschuldigung, aber da schwankt jeder, der Sankt Georgen auch bloß halbwegs kennt, zwischen :kugel: , :vogel: und :panisch: !!!!

Die kriegen dort doch höchstens ihren Glauben - sofern noch vorhanden - abtrainiert und fallen der Schwulenlobby anheim.
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von PascalBlaise » Freitag 29. Januar 2016, 13:16

Amanda hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Der Bischof ermöglicht angehenden Weltpriestern in Frankfurt ein Stück weit Erfahrung von Weltkirche.
Entschuldigung, aber da schwankt jeder, der Sankt Georgen auch bloß halbwegs kennt, zwischen :kugel: , :vogel: und :panisch: !!!!

Die kriegen dort doch höchstens ihren Glauben - sofern noch vorhanden - abtrainiert und fallen der Schwulenlobby anheim.
Glauben abtrainieren? :freude: :kugel:
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Lando II » Freitag 29. Januar 2016, 15:35

Amanda hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Der Bischof ermöglicht angehenden Weltpriestern in Frankfurt ein Stück weit Erfahrung von Weltkirche.
Entschuldigung, aber da schwankt jeder, der Sankt Georgen auch bloß halbwegs kennt, zwischen :kugel: , :vogel: und :panisch: !!!!

Die kriegen dort doch höchstens ihren Glauben - sofern noch vorhanden - abtrainiert und fallen der Schwulenlobby anheim.

An dieser Stelle muss ich mich etwas in die Diskussion einklinken.
Wenn man das reine Studium betrachtet, mag deine Beobachtung nicht ganz haltlos sein.

Das Seminar, will heißen die Seminaristen, sind derzeit aber in ihrer großen Mehrheit absolut romtreu, absolute Gegner diverser deutscher Sonderwege und oft genug Freunde lateinischer Messen.
Das Seminar ist nicht mehr, was es mal war, es ist heute in großen Teilen konservativ.
Ich kann und will keine Details nennen, da dies das "forum internum" verletzen würde, doch was das Seminar betrifft, könnte es für Trier ein Glücksfall werden.

Und eine Schwulenlobby gibt es unter den Seminaristen meines Wissens nicht (ich bin derzeit selbst Seminarist, würde also zumindest eine entsprechende Grundstimmung wahrnehmen)


Die Vergangenheit kann ich nicht beurteilen. Gerüchte darüber sind aber allerdings teilweise gruselig!

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ziphen
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von ziphen » Freitag 29. Januar 2016, 17:22

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von PigRace » Freitag 29. Januar 2016, 17:58

Danke für diesen Einblick, Lando II. Eine wahre Freude, dies zu lesen!

Dir und Deiner "Truppe" alles Gute und Gottes Segen. Wir freuen uns auf Euch! :-)

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Vir Probatus » Freitag 29. Januar 2016, 18:18

Amanda hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Der Bischof ermöglicht angehenden Weltpriestern in Frankfurt ein Stück weit Erfahrung von Weltkirche.
Entschuldigung, aber da schwankt jeder, der Sankt Georgen auch bloß halbwegs kennt, zwischen :kugel: , :vogel: und :panisch: !!!!

Die kriegen dort doch höchstens ihren Glauben - sofern noch vorhanden - abtrainiert und fallen der Schwulenlobby anheim.
Da war doch mal was: http://www.monarchieliga.de/index.php?t ... um_Limburg

Aber der Herr Grohe ist ja wohl nicht nur dort angeeckt.
"Die Frau ist für die Kirche unabdingbar und wichtiger als manche Bischöfe." (Papst Franziskus)

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Amanda » Freitag 29. Januar 2016, 21:10

Lando II hat geschrieben:Das Seminar, will heißen die Seminaristen, sind derzeit aber in ihrer großen Mehrheit absolut romtreu, absolute Gegner diverser deutscher Sonderwege und oft genug Freunde lateinischer Messen.
Das Seminar ist nicht mehr, was es mal war, es ist heute in großen Teilen konservativ.
Ich kann und will keine Details nennen, da dies das "forum internum" verletzen würde, doch was das Seminar betrifft, könnte es für Trier ein Glücksfall werden.

Und eine Schwulenlobby gibt es unter den Seminaristen meines Wissens nicht (ich bin derzeit selbst Seminarist, würde also zumindest eine entsprechende Grundstimmung wahrnehmen)


Die Vergangenheit kann ich nicht beurteilen. Gerüchte darüber sind aber allerdings teilweise gruselig!
Wenn es so wäre, wie Du sagst, dann bestünde tatsächlich noch Hoffnung für das Bistum Limburg.
Bei Gott ist alles möglich.

Und wie mein Vorposter schon schrieb:
Wir freuen uns sehr auf die neuen Priester! :klatsch:
"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Lando II » Freitag 29. Januar 2016, 21:53

Ich denke schon, dass Hoffnung besteht, wobei man natürlich den Einfluss von ein paar wenigen Seminaristen (oder hoffentlich in den nächsten Jahren Priestern) auch nicht überschätzen darf.

Aktuell kann man nur sagen, dass das Seminar heute eine wirklich gute Truppe ist, wie sich das in der Zukunft entwickelt, müssen wir abwarten.
(Und 1-2 Professoren machen es uns auch nicht ganz leicht, das kann man nicht bestreiten.)

Ich bin jedenfalls gespannt darauf, ob die Trierer sich gut einfügen, oder ob sie ganz eigene Ideen haben.
Alles ist möglich...


Und: Vielen Dank! ^^

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