Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

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PigRace
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von PigRace » Sonnabend 6. Dezember 2014, 22:16

100% agree, Yeti. Ich hätte noch den traurigen Smiley setzen müssen.

:( Da ist er, da passt er hin.

PigRace

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Yeti
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Donnerstag 18. Dezember 2014, 21:08

Nun ist die Story auch im "Spiegel". "Die Geister, die ich rief..." [...], die spucken dir jetzt in die Suppe. Das geschieht ihm recht. Wer zu lange dem Pöbel ins Gesäß kriechen will, trägt eben Haltungsschäden davon und verströmt einen unangenehmen Geruch. Und auch anderswo in seinem Bistum brennt's lichterloh:
Trierischer Volksfreund hat geschrieben:Nach dem Durchgreifen des Bischofs: Köllerbacher Verwaltungsrat wirft hin
.
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overkott
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von overkott » Donnerstag 18. Dezember 2014, 22:35

Yeti hat geschrieben:
PigRace hat geschrieben:Wobei man zur Verteidigung sagen könnte, daß solches im Bistum Trier durchaus im guten Glauben geschehen kann, mit dergleichem lediglich die Vorgaben des V2 korrekt umzusetzen. Anbei ein Text zum vermeintlich erforderlichen Rückbau von Kommunionbänken aus dem Süden des Trierer Bistums:
Antoniusirche in Niedersaubach hat geschrieben:1977-1980 umfangreiche Reparaturarbeiten und eine Umgestaltung des Kircheninneren [...] Der Altarraum wurde gemäß den Anforderungen der Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils neu gestaltet. Die Kommunionbank wurde entfernt, ein neuer Altar in der Mitte des Chorraums errichtet. An der Stelle des früheren Hochaltars fand em neuer Tabernakel und das Retabel des früher an der rechten Kirchenseite befindlichen Antoniusaltars seinen Platz. Ein neuer Ambo wurde angeschafft [...]
Da stellt sich die im Forum oft beliebte Frage, ob es eben der dezidierte Wille der V2-Dokumente war, die Kniebänke herauszureißen. Und da meine ich: nein. Es war derjenige der deutschen Bischöfe.
Der evangelischen?

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Raphael
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Raphael » Freitag 19. Dezember 2014, 05:52

overkott hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:Da stellt sich die im Forum oft beliebte Frage, ob es eben der dezidierte Wille der V2-Dokumente war, die Kniebänke herauszureißen. Und da meine ich: nein. Es war derjenige der deutschen Bischöfe.
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Seit wann haben die denn überhaupt welche? :roll:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

Siard
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Siard » Freitag 19. Dezember 2014, 18:49

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:Da stellt sich die im Forum oft beliebte Frage, ob es eben der dezidierte Wille der V2-Dokumente war, die Kniebänke herauszureißen. Und da meine ich: nein. Es war derjenige der deutschen Bischöfe.
Der evangelischen?
Seit wann haben die denn überhaupt welche? :roll:
In meiner ev. Heimatpfarre gab es jedenfalls welche: für den Empfang des Abendmahls.

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Hubertus
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Hubertus » Freitag 19. Dezember 2014, 19:50

Siard hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:Da stellt sich die im Forum oft beliebte Frage, ob es eben der dezidierte Wille der V2-Dokumente war, die Kniebänke herauszureißen. Und da meine ich: nein. Es war derjenige der deutschen Bischöfe.
Der evangelischen?
Seit wann haben die denn überhaupt welche? :roll:
In meiner ev. Heimatpfarre gab es jedenfalls welche: für den Empfang des Abendmahls.
Ähm ... es ging doch um Bischöfe. Auf die werden sie sich doch wohl nicht knien, oder? ;D
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Siard » Freitag 19. Dezember 2014, 20:07

Hubertus hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:Da stellt sich die im Forum oft beliebte Frage, ob es eben der dezidierte Wille der V2-Dokumente war, die Kniebänke herauszureißen. Und da meine ich: nein. Es war derjenige der deutschen Bischöfe.
Der evangelischen?
Seit wann haben die denn überhaupt welche? :roll:
In meiner ev. Heimatpfarre gab es jedenfalls welche: für den Empfang des Abendmahls.
Ähm ... es ging doch um Bischöfe. Auf die werden sie sich doch wohl nicht knien, oder? ;D
Hm, ich dachte, es ging um Kniebänke … ;D
Die ev. "Bischöfe" eher nicht – manche Gemeindeglieder schon. :pfeif:

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Juergen
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Juergen » Donnerstag 16. April 2015, 13:38

Es gibt einen neuen Brief von Gläubigen an Bischof Stephan in der Sache um die Pfarrei Beckingen und ihren ehemaligen Pfarrer.
Peter Winnemöller (aka Cicero) hat ihn abgedruckt: http://katholon.de/?p=8548
Gruß
Jürgen

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Niels
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Niels » Donnerstag 16. April 2015, 13:43

Es fällt schwer, zu glauben, dass Leute wie Herr Ackermann daran glauben, dass sie vor Gott für ihr Bistum verantwortlich sind und irgendwann auch Rechenschaft werden ablegen müssen... da hilft dann wohl auch nicht die "Ausrede", das habe alles der (von ihm ernannte) Generalvikar vermurkst...

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Vir Probatus » Donnerstag 16. April 2015, 14:11

Niels hat geschrieben:Es fällt schwer, zu glauben, dass Leute wie Herr Ackermann daran glauben, dass sie vor Gott für ihr Bistum verantwortlich sind und irgendwann auch Rechenschaft werden ablegen müssen... da hilft dann wohl auch nicht die "Ausrede", das habe alles der (von ihm ernannte) Generalvikar vermurkst...
Ohne sich durch Rücksprache mit den gewählten Vertretern in den Gremien von der pastoralen Situation zu überzeugen, trafen Sie Ihre Entscheidung über die Köpfe der Laien hinweg
.

Was ist daran unnormal ? Das ist doch Normalität. Wenn irgendein Laie glaubt, er werde tatsächlich um seine Meinung gefragt oder seine Meinung habe Einfluss auf irgendetwas, dann verstellt ihm doch nur der eigene Selbstverwirklichungstrip die Sicht auf die Realität. Etwas einfordern, auch wenn es hundertmal so besprochen ist, das gibt es für Laien in der Kirche nicht und wird es wohl auch nie geben.
"Die Frau ist für die Kirche unabdingbar und wichtiger als manche Bischöfe." (Papst Franziskus)

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Maurus
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Maurus » Donnerstag 16. April 2015, 14:26

Vir Probatus hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Es fällt schwer, zu glauben, dass Leute wie Herr Ackermann daran glauben, dass sie vor Gott für ihr Bistum verantwortlich sind und irgendwann auch Rechenschaft werden ablegen müssen... da hilft dann wohl auch nicht die "Ausrede", das habe alles der (von ihm ernannte) Generalvikar vermurkst...
Ohne sich durch Rücksprache mit den gewählten Vertretern in den Gremien von der pastoralen Situation zu überzeugen, trafen Sie Ihre Entscheidung über die Köpfe der Laien hinweg
.

Was ist daran unnormal ? Das ist doch Normalität. Wenn irgendein Laie glaubt, er werde tatsächlich um seine Meinung gefragt oder seine Meinung habe Einfluss auf irgendetwas, dann verstellt ihm doch nur der eigene Selbstverwirklichungstrip die Sicht auf die Realität. Etwas einfordern, auch wenn es hundertmal so besprochen ist, das gibt es für Laien in der Kirche nicht und wird es wohl auch nie geben.
Erstens behaupten die Kirchenoberen ja aber gerade immer, dass alles im Dialog geschehe. Daher ist es schon zweckmäßig, einmal den Finger in die Wunde zu legen und darauf aufmerksam zu machen, dass dies eben nicht der Fall ist. Wie man dazu steht, ist ja eine andere Frage. Wegen mir kann der Bischof alles allein entscheiden. Nur kann er dann halt hinterher nicht mehr von Dialog sprechen. Entweder, oder.
Zweitens ist das keineswegs ein Phänomen zwischen Laien und Priestern, sondern zwischen Funktionären und Nicht-Funktionären. Auch laikale Funktionäre wissen genau, wie sie das durchsetzen können, was sie durchsetzen wollen, und binden Nicht-Funktionäre oftmals nur ein, um hinterher behaupten zu können, dass alles ja in bestem Einvernehmen gemeinsam entschieden worden sei.

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Juergen
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Juergen » Donnerstag 16. April 2015, 14:33

Maurus hat geschrieben:Erstens behaupten die Kirchenoberen ja aber gerade immer, dass alles im Dialog geschehe. Daher ist es schon zweckmäßig, einmal den Finger in die Wunde zu legen und darauf aufmerksam zu machen, dass dies eben nicht der Fall ist. Wie man dazu steht, ist ja eine andere Frage. Wegen mir kann der Bischof alles allein entscheiden. Nur kann er dann halt hinterher nicht mehr von Dialog sprechen. Entweder, oder.
Zweitens ist das keineswegs ein Phänomen zwischen Laien und Priestern, sondern zwischen Funktionären und Nicht-Funktionären. Auch laikale Funktionäre wissen genau, wie sie das durchsetzen können, was sie durchsetzen wollen, und binden Nicht-Funktionäre oftmals nur ein, um hinterher behaupten zu können, dass alles ja in bestem Einvernehmen gemeinsam entschieden worden sei.
:daumen-rauf:
Gruß
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Vir Probatus » Donnerstag 16. April 2015, 14:35

Maurus hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Es fällt schwer, zu glauben, dass Leute wie Herr Ackermann daran glauben, dass sie vor Gott für ihr Bistum verantwortlich sind und irgendwann auch Rechenschaft werden ablegen müssen... da hilft dann wohl auch nicht die "Ausrede", das habe alles der (von ihm ernannte) Generalvikar vermurkst...
Ohne sich durch Rücksprache mit den gewählten Vertretern in den Gremien von der pastoralen Situation zu überzeugen, trafen Sie Ihre Entscheidung über die Köpfe der Laien hinweg
.

Was ist daran unnormal ? Das ist doch Normalität. Wenn irgendein Laie glaubt, er werde tatsächlich um seine Meinung gefragt oder seine Meinung habe Einfluss auf irgendetwas, dann verstellt ihm doch nur der eigene Selbstverwirklichungstrip die Sicht auf die Realität. Etwas einfordern, auch wenn es hundertmal so besprochen ist, das gibt es für Laien in der Kirche nicht und wird es wohl auch nie geben.
Erstens behaupten die Kirchenoberen ja aber gerade immer, dass alles im Dialog geschehe. Daher ist es schon zweckmäßig, einmal den Finger in die Wunde zu legen und darauf aufmerksam zu machen, dass dies eben nicht der Fall ist. Wie man dazu steht, ist ja eine andere Frage. Wegen mir kann der Bischof alles allein entscheiden. Nur kann er dann halt hinterher nicht mehr von Dialog sprechen. Entweder, oder.
Zweitens ist das keineswegs ein Phänomen zwischen Laien und Priestern, sondern zwischen Funktionären und Nicht-Funktionären. Auch laikale Funktionäre wissen genau, wie sie das durchsetzen können, was sie durchsetzen wollen, und binden Nicht-Funktionäre oftmals nur ein, um hinterher behaupten zu können, dass alles ja in bestem Einvernehmen gemeinsam entschieden worden sei.
Eben: Die Kirchenoberen behaupten, und mehr ist das auch nicht. Sie reden den Leuten ein, sie seien wichtig und man gebe etwas um Ihre Meinung.
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Niels
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Niels » Donnerstag 16. April 2015, 14:38

:daumen-rauf:

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Juergen
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Juergen » Donnerstag 16. April 2015, 14:44

Vir Probatus hat geschrieben:Eben: Die Kirchenoberen behaupten, und mehr ist das auch nicht. Sie reden den Leuten ein, sie seien wichtig und man gebe etwas um Ihre Meinung.
Früher nannte man ein solches Verhalten schlicht: »Leute verarschen«.
Gruß
Jürgen

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Vir Probatus » Donnerstag 16. April 2015, 14:45

Juergen hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Eben: Die Kirchenoberen behaupten, und mehr ist das auch nicht. Sie reden den Leuten ein, sie seien wichtig und man gebe etwas um Ihre Meinung.
Früher nannte man ein solches Verhalten schlicht: »Leute verarschen«.
Heute heisst es "Dialog auf auf Augenhöhe".
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Juergen » Donnerstag 16. April 2015, 14:50

Vir Probatus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Eben: Die Kirchenoberen behaupten, und mehr ist das auch nicht. Sie reden den Leuten ein, sie seien wichtig und man gebe etwas um Ihre Meinung.
Früher nannte man ein solches Verhalten schlicht: »Leute verarschen«.
Heute heisst es "Dialog auf auf Augenhöhe".
Dazu gibt es passende Hilfmittel, wie ich gestern vor zwei Jahren schrieb:
-> http://kikreukreu.blogspot.de/213/4/h ... ozess.html
Gruß
Jürgen

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Vir Probatus » Donnerstag 16. April 2015, 14:58

Juergen hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Eben: Die Kirchenoberen behaupten, und mehr ist das auch nicht. Sie reden den Leuten ein, sie seien wichtig und man gebe etwas um Ihre Meinung.
Früher nannte man ein solches Verhalten schlicht: »Leute verarschen«.
Heute heisst es "Dialog auf auf Augenhöhe".
Dazu gibt es passende Hilfmittel, wie ich gestern vor zwei Jahren schrieb:
-> http://kikreukreu.blogspot.de/213/4/h ... ozess.html
Man kann das ganze abtun: aber bei genauer Betrachtung ist es eben Missbrauch.
"Die Frau ist für die Kirche unabdingbar und wichtiger als manche Bischöfe." (Papst Franziskus)

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Juergen » Donnerstag 16. April 2015, 15:01

Vir Probatus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Eben: Die Kirchenoberen behaupten, und mehr ist das auch nicht. Sie reden den Leuten ein, sie seien wichtig und man gebe etwas um Ihre Meinung.
Früher nannte man ein solches Verhalten schlicht: »Leute verarschen«.
Heute heisst es "Dialog auf auf Augenhöhe".
Dazu gibt es passende Hilfmittel, wie ich gestern vor zwei Jahren schrieb:
-> http://kikreukreu.blogspot.de/213/4/h ... ozess.html
Man kann das ganze abtun: aber bei genauer Betrachtung ist es eben Missbrauch.
Das passt doch zu einem Bischof, der der „Mißbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz“ ist. :tuete:
Gruß
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Yeti
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Freitag 30. Oktober 2015, 20:30

Kaum ist die Synode zu Ende, treten die duckmäuserischen Opportunisten nach: "Trierer Synode anspruchsvoller als römische"
"Zentralisierung geht weiter":
Einer der von den Synodalen vorgelegten Vorschläge sieht etwa die radikale Reduzierung der Pfarreien im Bistum von derzeit knapp 900 auf dann nur noch 60 eigenständige Pfarreien vor. Hat da Stephan Ackermann plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommen und die Synode deshalb in die Verlängerungsrunde geschickt? Nein, sagt der Bischof, er schrecke nicht vor Entscheidungen zurück. "Wenn Zweidrittel sagen, eine neue Strukturreform ist das Wichtigste, dann machen wir das."
Seltsamer Widerspruch: Von Rom fordert man Dezentralisierung und im eigenen Fischteich praktiziert man das Gegenteil. Wie heißt das noch gleich? Ach ja: "Heuchler".
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ziphen
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von ziphen » Freitag 30. Oktober 2015, 23:54

Yeti hat geschrieben:
...radikale Reduzierung der Pfarreien im Bistum von derzeit knapp 900 auf dann nur noch 60 eigenständige Pfarreien vor. ...
Was soll mit den ca. 30 Dekanaten geschehen. Spart man diese Ebene dann ein?
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
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Yeti
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Sonnabend 31. Oktober 2015, 14:23

ziphen hat geschrieben:
Yeti hat geschrieben:
...radikale Reduzierung der Pfarreien im Bistum von derzeit knapp 900 auf dann nur noch 60 eigenständige Pfarreien vor. ...
Was soll mit den ca. 30 Dekanaten geschehen. Spart man diese Ebene dann ein?
Das war mal vor drei Jahren angedacht:
Paulinus hat geschrieben: Im Bereich Dekanate: Stellen abbauen und Sachkosten reduzieren Durch Umstrukturierung und Zusammenlegung sollen bis Ende 2016 im Bereich der Dekanate die Kosten um 340 000 Euro gesenkt werden (die Kostensenkung im Bereich der Dekanate insgesamt beträgt 1 040 000 Euro). Die Dekanate Gerolstein-Hillesheim und Daun einerseits und die Dekanate Karden-Martental und Cochem-Zell andererseits fusionieren zum 1. Juli 2012. Die Dekanate Sulzbach und Saarbrücken sollen in der ersten Jahreshälfte 2013 fusionieren. Das Kostensenkungsvolumen wird durch den Wegfall von drei Dekanatsreferentenstellen, drei Dekanatskantorenstellen, drei Dekanatssekretärinnenstellen und der Sachkosten von drei Dekanatsbüros erzielt werden. Die Personalmaßnahmen werden bis spätestens Ende 2016 umgesetzt werden. Stellen werden auch in der Hochschulpastoral abgebaut: Um das Kostensenkungsziel von 200 000 Euro zu erreichen, fallen künftig die Stellen der Hochschulpfarrer in Koblenz und Trier sowie die Pastoralreferentenstelle in Saarbrücken weg, dadurch werden 180 000 Euro gespart. Zudem werden Sachkosten in Höhe von 20 000 Euro gespart. Im Bereich der Hochschulgemeinden ist die Bistumsleitung von ihren ursprünglichen Überlegungen, sie in ihrer jetzigen Form ganz zu schließen, abgerückt. Diese Gemeinden werden also weiter existieren unter der Leitung von Pastoralreferenten.
Daraus wurde:
Trierischer Volksfreund hat geschrieben:Umso kontroverser wurden von der Synode Vorschläge diskutiert, 60 neuartige Großpfarreien zu schaffen, in denen mehrere bisherige Pfarreien arbeitsteilig zusammengelegt werden sollen. Mehr als 20 000 Katholiken mit mehreren "Kirch-Orten" wird jede solche Pfarrei künftig umfassen.
Für mich hört sich das so an, als ob die Dekanate ganz eingespart werden würden. Ob das sein kann? Es wäre höchst untypisch. Auch die Bistümer in Deutschland streichen meist Stellen in den unteren Ebenen, aber nicht im "mittleren Management" oder gar ganze Abteilungen.
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Gallus
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Gallus » Mittwoch 11. November 2015, 15:04

Wieder einmal traurige Nachrichten aus Trier: http://rorate-caeli.blogspot.com/215/1 ... .html#more

Das ist die Barmherzigkeit, von der diese Leute andauernd reden. :kotz:

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von HeGe » Mittwoch 11. November 2015, 15:18

Gallus hat geschrieben:Wieder einmal traurige Nachrichten aus Trier: http://rorate-caeli.blogspot.com/215/1 ... .html#more

Das ist die Barmherzigkeit, von der diese Leute andauernd reden. :kotz:
Ackermann war doch letzte Woche auf Pilgerschaft für die Klimagerechtigkeit (http://www.rhein-zeitung.de/region/loka ... 93244.html), da hat der noch Zeit für so etwas? Aber wie die Überschrift von Rorate-Caeli schon zutreffend darstellt, ist die schlimmste Sünde der deutsch-katholischen Kirche nach dem Nichtbezahlen der Kirchensteuer nun einmal die Feier der alten Messe, da regelt man im Zweifel auch so etwas zwischendurch. Und so lästige veraltete Rituale stören ja auch beim Solidarisieren mit den GrünInnen und anderen Menschen, die bereits in der Lebenswirklichkeit des modernen Menschen angekommen sind.

Die menschliche Seite lasse ich jetzt mal Außen vor, aber solche Verbote sollten durch Summorum Pontificum doch eigentlich der Vergangenheit angehören?

(Nicht, dass ich die Hoffnung hätte, dass Rom hier selbst auf eine Beschwerde hin einschreiten würde...)
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von martin v. tours » Mittwoch 11. November 2015, 19:55

Ja genau, DAS ist die Barmherzigkeit und Toleranz dieser Pharisäer.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Isidor_von_Sevilla » Donnerstag 12. November 2015, 07:35

Gallus hat geschrieben:Wieder einmal traurige Nachrichten aus Trier: http://rorate-caeli.blogspot.com/215/1 ... .html#more

Das ist die Barmherzigkeit, von der diese Leute andauernd reden. :kotz:
Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit den Hirnschalen von Bischöfen!

(Alte katholische Weisheit)
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 12. November 2015, 11:27

ich weiß aus trier jetzt genaueres Hw. Pfr Mohr bekommt das Requiem und die Beerdigung die er wollte, das Problem war daß er testamentarisch festgelegt hatte ein bestimmter Priester der FSSPX sollte Zelebrant sein das wollte Mgr Ackermann nicht erlauben wie mir heute morgen telefonisch mittgeteilt wurde wird die Petrusbruderschaft die Beerdigung halten
So eben erhielt ich ein Mail an Rheinschmitt von PMT weitergeleitet
zitat:

Liebe Fr. Rheinschmitt,

dem letzten Willen von Pfr. Mohr wird voll und ganz entsprochen. Sowohl
Requiem als auch Beisetzung werden im alten Ritus stattfinden. Das
Begräbnisamt ist morgen, Freitag, um 14:00 Uhr in Herschwiesen, die
Beisetzung um 16:00 Uhr in Buchholz. Ich werde der Liturgie vorstehen.

Mit priesterlichem Segensgruß
P. Hahn
Zitat Ende

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von HeGe » Donnerstag 12. November 2015, 11:45

CIC_Fan hat geschrieben:ich weiß aus trier jetzt genaueres Hw. Pfr Mohr bekommt das Requiem und die Beerdigung die er wollte, das Problem war daß er testamentarisch festgelegt hatte ein bestimmter Priester der FSSPX sollte Zelebrant sein das wollte Mgr Ackermann nicht erlauben wie mir heute morgen telefonisch mittgeteilt wurde wird die Petrusbruderschaft die Beerdigung halten
So eben erhielt ich ein Mail an Rheinschmitt von PMT weitergeleitet
zitat:

Liebe Fr. Rheinschmitt,

dem letzten Willen von Pfr. Mohr wird voll und ganz entsprochen. Sowohl
Requiem als auch Beisetzung werden im alten Ritus stattfinden. Das
Begräbnisamt ist morgen, Freitag, um 14:00 Uhr in Herschwiesen, die
Beisetzung um 16:00 Uhr in Buchholz. Ich werde der Liturgie vorstehen.

Mit priesterlichem Segensgruß
P. Hahn
Zitat Ende
Ah, gut, das relativiert die Angelegenheit natürlich etwas. :daumen-rauf: Wobei man den Hinweis auf das Jahr der Barmherzigkeit natürlich aufrechterhalten kann, es ist doch etwas widersprüchlich, wenn der Papst den Priestern der FSSPX die allgemeine Erlaubnis zum Empfang der Beichte erteilt, auf der anderen Seite solche Messen aber scheinbar immer noch problematisch bleiben.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Reinhard
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 12. November 2015, 11:51

... soviel mal (wieder) an dieser Stelle dazu, wie gewisse "aufgeregte Kreise" mit ihrem Tratsch bedenkenlos bereit sind, auch Bischöfe in den Dreck zu ziehen.

Vielleicht sollte man™ doch erstmal die Fakten in Erfahrung bringen, bevor man sich über Glaubensgeschwister das Maul zerreißt ?

An dieser Stelle ausdrücklich ein Danke Dir, CIC_Fan, dass Du Dich nicht dem Hype hingegeben hast, sondern nachfragst !

kephas
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von kephas » Donnerstag 12. November 2015, 12:01

martin v. tours hat geschrieben:Ja genau, DAS ist die Barmherzigkeit und Toleranz dieser Pharisäer.
:roll: Vielleicht sollte man mit solchen Urteilen etwas vorsichtiger sein.

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 12. November 2015, 13:05

Reinhard hat geschrieben:... soviel mal (wieder) an dieser Stelle dazu, wie gewisse "aufgeregte Kreise" mit ihrem Tratsch bedenkenlos bereit sind, auch Bischöfe in den Dreck zu ziehen.

Vielleicht sollte man™ doch erstmal die Fakten in Erfahrung bringen, bevor man sich über Glaubensgeschwister das Maul zerreißt ?

An dieser Stelle ausdrücklich ein Danke Dir, CIC_Fan, dass Du Dich nicht dem Hype hingegeben hast, sondern nachfragst !
Ob es sich um Glaubensgeschwister handelt das ist die Frage
Mich hätte die ganze Sache sehr gewundert grad das Bistum Trier hat sich immer bemüht für Tradi Priester eine gute Lösung zu finden so war ein Sedi Jahrelang Bibliothekar usw

kephas
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von kephas » Donnerstag 12. November 2015, 14:10

:würg: Mal wieder tendenziöse Nachrichten von Gloria-TV (der Grund für die Verweigerung der Diözese, der FSSPX-Priester, wird unterschlagen).
http://gloria.tv/media/dZEqMi92YnB
Der Trierer Diözesanpriester Adolf Mohr (86) aus Rheinböllen wird - wie von ihm gewünscht - im Alten Ritus beerdigt. Ein Pater der Priesterbruderschaft St. Petrus wird das morgige Requiem von Hw. Mohr in der außerordentlichen Form des römischen Ritus zelebrieren.

Pfarrer Mohr starb am Freitag nach langjähriger Krebserkrankung. Er kehrte nach der Pensionierung zur Messe seiner Jugend zurück. Im Testament verfügte er, im Alten Ritus begraben zu werden. Das Bistum Trier verweigerte zunächst den schriftlich niedergelegten Willen des Geistlichen. Es plante die morgige Beerdigung im Neuen Ritus.

Nach heftigen Protesten suchte das Bistum gestern eine Lösung gemäß dem Wunsch von Hw. Mohr.

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