Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

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Yeti
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Mittwoch 12. Februar 2014, 10:06

Über Bischof Ackermann werden wegen seines unüberlegten Interviews z.Zt. ganze Kübel voll Sch... äh, Unrat ausgekippt:
Algermissen: Ich halte nichts von der normativen Kraft des Faktischen

Ipolt: Wiederverheiratung ‚objektiver Widerspruch zum Gebot des Herrn‘

Nicht Sache eines einzelnen Bischofs!

Wahrscheinlich ist's mal wieder Zeit, die Rollläden runterzulassen. Die ganze böse Welt missversteht einen ja immer so fies. :breitgrins:
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von HeGe » Mittwoch 12. Februar 2014, 12:45

Keine Frage, es ehrt jeden Bischof, der sich in dieser Sache öffentlich gegen Ackermann positioniert. Damit dürften sie allerdings auf den Abschusslisten der Medien einige Plätze nach oben geklettert sein.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von koukol » Mittwoch 12. Februar 2014, 13:01

Und Ackermann schweigt.

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von koukol » Mittwoch 12. Februar 2014, 16:28

Katholiken aber schweigen nicht:

"Seien Sie uns doch ein guter Hirte, nicht ein Mietling!" http://www.kath.net/news/44857

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Mittwoch 12. Februar 2014, 22:10

koukol hat geschrieben:Katholiken aber schweigen nicht:

"Seien Sie uns doch ein guter Hirte, nicht ein Mietling!" http://www.kath.net/news/44857
Daraus:
Victoria Fender hat geschrieben:"Die meisten Mädchen träumen anfangs von der einen großen Liebe, der sie sich ganz schenken und mit der sie ein Leben lang zusammen bleiben möchten."
Das wird das Problem sein. Ackermann läuft ja vor allen Dingen der veröffentlichten Meinung seiner Laien-Kleriker (z.B. in der Synode) davon. In diesen Gremien und Kreisen von Hauptamtlichen gibt's aber keine jungen Menschen, im Gegenteil. Da wiehern irgendwelche Halbgrufties über "freie Sexualität", die selbst ihr primäres Geschlechtsorgan oft nicht einmal mehr zum hauptsächlichen anatomisch-medizinischen Zweck gebrauchen können. Wahrscheinlich leben diese Leute ohnehin schon seit Jahrzehnten im faktischen Zölibat mit ihren Ehefrauen bzw. Ehemännern. So oder so: Wie diese Clique aus hauptamtlichen und nebenberuflichen Menschen, deren Glaube fade geworden ist, die Kirche präsentiert und lenkt, stellt sie sich mir in einem solchen Bistum als eine fette, faule und feige Beamtenkirche dar. Kein Wunder, dass die keinen Hund mehr hinterm Ofen hervorlocken können. Lediglich das Jammern über ihre Erfolglosigkeit lassen sie sich gut bezahlen: Als Ordinariatsrat, als Pastoralreferent, als Religionslehrer und manchmal eben auch als Priester oder gar Bischof. Mit diesem Interview hat der Bischof nun selbst vor seinen Aufgaben bedingungslos kapituliert, sie haben sich also als zu groß für ihn erwiesen. Infolgedessen bin ich der Meinung, dass er seine innere Haltung der äußeren angleichen und resignieren sollte.

Wenn er Ambitionen auf den freiwerdenden Posten in der DBK gehabt haben sollte, so hat er sicherlich seine Chancen gründlich zerstört. Er ist der veröffentlichten Meinung eben ein wenig zu tief ins Gesäß gekrochen. Das hinterlässt nun mal Spuren und meist einen unangenehmen Geruch, um nicht von "G'schmäckle" reden zu müssen.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von ad_hoc » Donnerstag 13. Februar 2014, 01:38

:ikb_thumbsup:

Klar und deutlich geschrieben. Das versteht jeder, auch dann, wenn einer nicht verstehen will. :)

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Freitag 14. Februar 2014, 13:21

Der Magdeburger Bischof meldet sich zu Wort und ergreift Partei für Bischof Ackermann:
Bischof Feige hat geschrieben:"endlich an der Zeit, sich offen der ungeschminkten Wirklichkeit zu stellen und im Geiste Jesu Christi sensibel und fair um verantwortbare und lebensdienliche Lösungen zu ringen".
Dabei behagt ihm auch prinzipiell der Widerspruch einiger Kollegen der DBK zu Ackermanns Äußerungen nicht:
Bischof Feige hat geschrieben:"Ich halte es für unangebracht, wenn Bischöfe sich über die Medien vorführen und gegeneinander aufbringen lassen."
Merkwürdig nur, dass jener Bischof im Falle TvE so merkwürdig still blieb. Auch er misst offenbar mit zweierlei Maß und macht seinem Nachnamen alle "Ehre".
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Freitag 14. Februar 2014, 13:23

Yeti hat geschrieben:
koukol hat geschrieben:Katholiken aber schweigen nicht:

"Seien Sie uns doch ein guter Hirte, nicht ein Mietling!" http://www.kath.net/news/44857
Daraus:
Victoria Fender hat geschrieben:"Die meisten Mädchen träumen anfangs von der einen großen Liebe, der sie sich ganz schenken und mit der sie ein Leben lang zusammen bleiben möchten."
Das wird das Problem sein. Ackermann läuft ja vor allen Dingen der veröffentlichten Meinung seiner Laien-Kleriker (z.B. in der Synode) davon. In diesen Gremien und Kreisen von Hauptamtlichen gibt's aber keine jungen Menschen, im Gegenteil. Da wiehern irgendwelche Halbgrufties über "freie Sexualität", die selbst ihr primäres Geschlechtsorgan oft nicht einmal mehr zum hauptsächlichen anatomisch-medizinischen Zweck gebrauchen können. Wahrscheinlich leben diese Leute ohnehin schon seit Jahrzehnten im faktischen Zölibat mit ihren Ehefrauen bzw. Ehemännern. So oder so: Wie diese Clique aus hauptamtlichen und nebenberuflichen Menschen, deren Glaube fade geworden ist, die Kirche präsentiert und lenkt, stellt sie sich mir in einem solchen Bistum als eine fette, faule und feige Beamtenkirche dar. Kein Wunder, dass die keinen Hund mehr hinterm Ofen hervorlocken können. Lediglich das Jammern über ihre Erfolglosigkeit lassen sie sich gut bezahlen: Als Ordinariatsrat, als Pastoralreferent, als Religionslehrer und manchmal eben auch als Priester oder gar Bischof. Mit diesem Interview hat der Bischof nun selbst vor seinen Aufgaben bedingungslos kapituliert, sie haben sich also als zu groß für ihn erwiesen. Infolgedessen bin ich der Meinung, dass er seine innere Haltung der äußeren angleichen und resignieren sollte.

Wenn er Ambitionen auf den freiwerdenden Posten in der DBK gehabt haben sollte, so hat er sicherlich seine Chancen gründlich zerstört. Er ist der veröffentlichten Meinung eben ein wenig zu tief ins Gesäß gekrochen. Das hinterlässt nun mal Spuren und meist einen unangenehmen Geruch, um nicht von "G'schmäckle" reden zu müssen.
Eine kleine und gute Nachlese zum Gesagten.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von HeGe » Freitag 14. Februar 2014, 13:55

Yeti hat geschrieben:Der Magdeburger Bischof meldet sich zu Wort und ergreift Partei für Bischof Ackermann:
Bischof Feige hat geschrieben:"endlich an der Zeit, sich offen der ungeschminkten Wirklichkeit zu stellen und im Geiste Jesu Christi sensibel und fair um verantwortbare und lebensdienliche Lösungen zu ringen".
Isoliert betrachtet kann ich in dieser Aussage jedes Wort unterschreiben. Wie dies allerdings die Ackermannschen Ansichten unterstützen soll, ist mir weniger nachvollziehbar. Die "ungeschminkte Wirklichkeit" ist die Gottlosigkeit und -vergessenheit der Menschen und das Verharren der Menschen in der Sünde. Und selbstverständlich muss man versuchen, dieser Wirklichkeit und Schwäche der Menschen in der Nachfolge Jesu Christi zu entrinnen und Lösungen zu finden, die dem Leben unter Gottes Angesicht dienlich sind und vor dem vor Gott gebildeten Gewissen verantwortbar sind. Das führt aber alles nicht zur Relativierung von Ehebruch und Sodomie, ganz im Gegenteil. :hmm:
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Freitag 14. Februar 2014, 15:07

HeGe hat geschrieben:Wie dies allerdings die Ackermannschen Ansichten unterstützen soll, ist mir weniger nachvollziehbar.

Vielleicht klärt sich das im Licht einer genaueren Berichterstattung etwas auf:
kath.net hat geschrieben:Feige zeigte sich solidarisch mit dem Trierer Bischof und betonte, es sei «endlich an der Zeit, sich offen der ungeschminkten Wirklichkeit zu stellen und im Geiste Jesu Christi sensibel und fair um verantwortbare und lebensdienliche Lösungen zu ringen». Mit Blick auf die geübte Kritik an Ackermanns Thesen sagte Feige: «Es hilft auch nicht, immer nur Verbote zu erneuern oder Bedenken vorzutragen.»
HeGe hat geschrieben:Die "ungeschminkte Wirklichkeit" ist die Gottlosigkeit und -vergessenheit der Menschen und das Verharren der Menschen in der Sünde. Und selbstverständlich muss man versuchen, dieser Wirklichkeit und Schwäche der Menschen in der Nachfolge Jesu Christi zu entrinnen und Lösungen zu finden, die dem Leben unter Gottes Angesicht dienlich sind und vor dem vor Gott gebildeten Gewissen verantwortbar sind. Das führt aber alles nicht zur Relativierung von Ehebruch und Sodomie, ganz im Gegenteil. :hmm:
An der Relativierung scheint Feige aber offenbar ein reges Interesse zu haben. Über das Ausmaß dieses Interesses kann man freilich nur spekulieren. Als ausgesprochener Ökumeniker ist es sicher sein Ziel, die Konfessionen trennende Lehrunterschiede nicht zu sehr zu betonen. Als kath. Theologe müsste er aber auch die Grenzen dieses Ziels kennen, die Ackermann ganz eindeutig und ohne "konfessionelle Not" (sicher im Gegensatz zum Bistum Magdeburg) deutlich überschritten hat.

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von koukol » Montag 24. Februar 2014, 12:59

Es war ja überhaupt kein Interview, sondern eine "Zusammenfassung eines Redaktionsgespräches".

Ackermann läßt durch einen Angestellten antworten http://www.kath.net/news/455
und sieht sich in bester Gesellschaft:

"Papst Franziskus mahnt uns in seiner Verkündigung immer wieder, die Menschen nicht zu entmutigen, sondern ihnen zu helfen, die Schönheit des Glaubens zu entdecken, damit sie in diesem Glauben wachsen können. Diesem Auftrag weiß sich Bischof Dr. Ackermann verpflichtet."

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Mittwoch 26. Februar 2014, 09:58

koukol hat geschrieben:Es war ja überhaupt kein Interview, sondern eine "Zusammenfassung eines Redaktionsgespräches".

Ackermann läßt durch einen Angestellten antworten http://www.kath.net/news/455
und sieht sich in bester Gesellschaft:

"Papst Franziskus mahnt uns in seiner Verkündigung immer wieder, die Menschen nicht zu entmutigen, sondern ihnen zu helfen, die Schönheit des Glaubens zu entdecken, damit sie in diesem Glauben wachsen können. Diesem Auftrag weiß sich Bischof Dr. Ackermann verpflichtet."
Ein Leser hat auf diesen "Brief aus Trier" sehr passend geantwortet:
Leser 'Kant' hat geschrieben:Lieber Bischof Ackermann, Sie haben den falschen Job, denn ...
1. ein guter Hirte läßt nicht zu, daß seine Worte so verkürzt werden, daß sie dann im Widerspruch zur Lehre seines Herrn stehen.
2. ein guter Hirte spielt kein doppeltes Spiel: auch wenn verkürzt – was zu lesen war, bleibt Ihre Meinung, sonst hätten Sie es hier nicht weiter verteidigt.
3. ein guter Hirte macht nicht Seelsorge, indem er öffentliche Erkärungen gegen die Lehre seines Herrn abgibt.
4. ein guter Hirte hat keine Angst vor der Wirklichkeit: die Vatikan-Umfrage hat nicht gezeigt, daß der katholischen Kirchen-Steuerzahler in Deutschland die Lehre der Kirche teilt, sondern daß er nicht wesentlich anders lebt als der Rest der Bevölkerung.
5. ein guter Hirte geht dem verloren Schaf nach und zeigt ihm die Schönheit des Glaubens, auch ohne öffentlich den Lehren seines Herrn zu widersprechen.
Liebe Exzellenz, das günstigste, was man Ihrem Fall sagen kann, ist: Sie haben einfach den falschen Job, denn als Bischof braucht man viel Mut, Gottvertrauen ... und gesunden Menschenverstand!
Zum Pressesprecher Uzulis könnte man auch viel sagen, er ist mittlerweile "berüchtigt" dafür, dass es seinen Statements manchmal an theologischer Fundierung mangelt. Das Bistum hätte sich da wohl besser einen Theologen geholt. Am besten wäre die Stelle von einem Priester besetzt worden, der hätte das neben der Seelsorge auch halbtags machen können und dem Bistum hätte es ein Sesselfurzergehalt erspart.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Sonnabend 22. März 2014, 11:55

Paradoxe Zustände im Bistum: Rekordeinnahmen und leere Kassen. Einige Pfarreien stehen hingegen kurz vor der "Insolvenz".
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Montag 24. März 2014, 21:28

Der Fastenhirtenbrief des Bischofs Ackermann Mensch Acki, das ist doch antiquiert! Wieso denn Fasten? Das versteht eh keiner mehr. Weg damit!
"Ich habe vor kurzem noch einmal die Beschlüsse der Würzburger Synode in die Hand genommen."
O je. Aber sehen wir mal.
"Unser eigentliches Problem liegt also nicht darin, dass wir zu weit von der Welt weg sind, sondern dass wir zu weit weg sind von Jesus und seiner Botschaft. Ein provozierender Satz. Er stellt unsere übliche Denkweise auf den Kopf."
Bravo!
"Wenn wir uns dagegen einfach den Verhältnissen dieser Welt anpassen, ihren Strömungen und Entwicklungen, dann mögen wir zwar für den Moment modern erscheinen. Doch, wie sagt ein schönes Wortspiel: „Vieles, was heute modérn ist, wird morgen schon módern.“
Nochmal Bravo! Toll, der hat ja doch was gelernt.
"Die Würzburger Synode hatte also Recht..."
Ach schade, ich dachte schon...andererseits im Ganzen ein schöner Hirtenbrief. Gut, die einzelnen Avancen in Richtung Würzburger Synode etc. sind nicht wirklich notwendig, aber selbst Deng-Xiaoping, der die chinesische Wirtschaftspolitik umkrempelte, musste immer wieder Mao zitierten, damit ihm die Partei nicht davonlief.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Soulfly » Montag 24. März 2014, 22:10

Ich kenne Ackermann nur aus den Medien.
Und da fällt mir eines auf: Immer wenn mal wieder auf die katholische Kirche eingedroschen
wird hat der arme Kerl ein Mikro unter der Nase und muss "sich" erklären.
Meist versucht er zu beschwichtigen. Äußert sich "volksnah".
Aber dafür kassiert er dann Prügel aus den eigenen Reihen, die sich mit Larifari nicht zufrieden geben.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von HeGe » Sonntag 16. November 2014, 15:07

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Sonntag 16. November 2014, 15:27

Im Bistum Trier brennt es anscheinend auch anderweitig schon lichterloh: Ein Gericht musste entscheiden: Trierer Mitarbeiter siegen gegen Bischof Ackermann. Hier die Vorgeschichte. Dieses sich in der Öffentlichkeit als progressiv gebende Opportunistentum scheint bei näherer Betrachtung ausgewachsene Heuchelei zu sein. Ich bin zwar kein Trierer Bistumskind mehr, aber genau so habe ich das Ordinariat und seine Satrapen kennengelernt, aber nicht nur dort. Wo der Modernismus herrscht, bläht sich verbeamtetes Kirchenfunktionärstum und Verwaltung zum Wasserkopf auf. Wie unglaubwürdig das die Kirche macht, kann man immer wieder am Beispiel der Entlohnung von zeitlich begrenzten Arbeitsverhältnissen bei der Kirche sehen.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von kabelkeber » Montag 17. November 2014, 14:05

Gestern Abend gab es bei uns eine Veranstaltung bzgl. der in Trier tagenden Synode.
Ein Pfarrer des Dekanates, der zugleich Synodenteilnehmer ist, berichtete.
Einige Kernsätze:
"Der Bischof hat uns zu verstehen gegeben, daß er den Ergebnissen der Synode höchstes Gewicht beimißt."
"Es darf alles gesagt werden und ja, wir reden über unangenehme Dinge, die geändert werden müssen."
"Früher drohten wir den Leute mit der Hölle, heute klappt das nicht mehr, da müssen alte Zöpfe ab und moderen Sichtweisen her."
"Der Pfarrer kann nicht mehr der Mann in der Pfarrei sein, er ist einer von vielen."
"Neue Gottesdienstformen müssen her."

Ich sage jetzt mal nichts dazu.

Außer, daß ich klar mitbekommen habe, daß gespart werden wird, was das Zeugs hält, auch an der Kirchenmusik.
Ein Kollege von mir, 57 Jahre alt, seit 1 Jahr arbeitslos, ist seit 30 Jahren Kirchenmusiker, hat nun seine Stunden gekürzt bekommen und gleichzeitig
moniert, daß er nicht mehr davon leben kann, weil er so schnell keine Arbeit findet. Das interessiert in der Pfarrei niemand.
Seine Anfrage, ob er nicht vielleicht auf 450,- € - Basis den Kirchenvorplatz und den Garten pflegen könne, quasi als Hausmeister, wurde abgelehnt, mit
der Bemerkung: wir suchen jemand, der es ehrenamtlich macht.
Man ist halt sparsam im Bistum Trier, gell...!

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HeGe
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von HeGe » Montag 17. November 2014, 14:08

kabelkeber hat geschrieben:"Der Bischof hat uns zu verstehen gegeben, daß er den Ergebnissen der Synode höchstes Gewicht beimißt."
"Es darf alles gesagt werden und ja, wir reden über unangenehme Dinge, die geändert werden müssen."
Diese Redefreiheit gilt immer nur solange, wie man der Mehrheitsmeinung folgt. Ansonsten wird man als Pfarrer abgesetzt oder zum Kardinalpatron des Malteserordens ernannt.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Florianklaus » Mittwoch 19. November 2014, 11:25

Yeti hat geschrieben:
Im Bistum Trier brennt es anscheinend auch anderweitig schon lichterloh: Ein Gericht musste entscheiden: Trierer Mitarbeiter siegen gegen Bischof Ackermann. Hier die Vorgeschichte. Dieses sich in der Öffentlichkeit als progressiv gebende Opportunistentum scheint bei näherer Betrachtung ausgewachsene Heuchelei zu sein. Ich bin zwar kein Trierer Bistumskind mehr, aber genau so habe ich das Ordinariat und seine Satrapen kennengelernt, aber nicht nur dort. Wo der Modernismus herrscht, bläht sich verbeamtetes Kirchenfunktionärstum und Verwaltung zum Wasserkopf auf. Wie unglaubwürdig das die Kirche macht, kann man immer wieder am Beispiel der Entlohnung von zeitlich begrenzten Arbeitsverhältnissen bei der Kirche sehen.
Dazu in der "Welt": http://www.welt.de/regionales/rheinland ... schof.html

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Edi » Sonnabend 22. November 2014, 17:17

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Sonntag 23. November 2014, 12:47

Edi hat geschrieben:http://www.kath.net/news/48358
Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft Beckingen hat geschrieben:'Bischof Ackermann, Sie haben sich dem Geheul der Wölfe gebeugt!'
Dem haben sie ordentlich eingeschenkt. Vermutlich sind in der Bischofswohnung schon die Rollläden unten. :breitgrins: Hier und hier einige Details mehr. Daraus:
"Bei einigen ist er auch angeeckt, besonders aber wohl im Bischöflichen Ordinariat."
Aha, wahrscheinlich ist er den Sesselfurzern dort nicht tief genug ins Hinterteil gekrochen. Man weiß ja, wie Modernisten - sind sie einmal an der Macht bzw. mit dem Gesäß im Sessel - die "Ethik des gewaltfreien Diskurses" umsetzen.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Montag 1. Dezember 2014, 01:22

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Vir Probatus » Montag 1. Dezember 2014, 04:29

Solche Vorgänge wie auch die Paderborner "Pastoralwerkstatt" bzw. das was sich davon im "Zukunftsbild" niedergeschlagen hat, beweisen doch immer neu, was wirklich Sache ist.
Laien sind zu jeder Form unangenehmster Arbeit für die HA berufen, sie müssen sich allerdings an die Bedingungen halten:

a) Niemals die devote Haltung (=Demut) ablegen
b) Niemals etwas in die eigene Hand nehmen
c) Niemals einen HA kritisieren
d) Niemals etwas einfordern, auch wenn es so besprochen wurde
e) Niemals für die Arbeit etwas verlangen
"Die Frau ist für die Kirche unabdingbar und wichtiger als manche Bischöfe." (Papst Franziskus)

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Montag 1. Dezember 2014, 10:20

Vir Probatus hat geschrieben:
Solche Vorgänge wie auch die Paderborner "Pastoralwerkstatt" bzw. das was sich davon im "Zukunftsbild" niedergeschlagen hat, beweisen doch immer neu, was wirklich Sache ist.
Laien sind zu jeder Form unangenehmster Arbeit für die HA berufen, sie müssen sich allerdings an die Bedingungen halten:

a) Niemals die devote Haltung (=Demut) ablegen
b) Niemals etwas in die eigene Hand nehmen
c) Niemals einen HA kritisieren
d) Niemals etwas einfordern, auch wenn es so besprochen wurde
e) Niemals für die Arbeit etwas verlangen
Das stimmt, ja (HA=Hauptamtliche?). Besonders irritierend finde ich auch immer wieder, dass solch ein Imponiergehabe und schlichtweg arrogantes Auftreten meiner Erfahrung nach öfter bei hauptamtlichen Laien als bei Klerikern anzutreffen ist, sie sich also klerikalistischer gebärden als oft Kleriker selber. Natürlich habe ich das auch schon bei Klerikern erlebt, aber eben seltener. Und dann dies von einem Bischof, der sich sonst Synoden und der Presse gegenüber aufgeschlossen, tolerant und dialogbereit gibt (bis hin zur bubihaft-naiven Mimik):
Saarbrücker Zeitung hat geschrieben:Der Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu Köllerbach verlangt von seinem Pfarrer eine schriftliche Rücknahme einer Anweisung, im Pfarrhaus ausschließlich Flüchtlinge mit christlichem Glaubensbekenntnis aufzunehmen. In einem der SZ vorliegenden Schreiben des Völklinger Dechanten Franz-Josef Werle, der auch Hirte von Herz Jesu ist, an die Mitglieder des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde vom 22. Oktober heißt es: „Die Vermietung des ersten Obergeschosses im Pfarrhaus an eine größere syrische Familie, wie Sie es vorschlagen, sehe ich positiv. Allerdings weise ich darauf hin, dass wir von Seiten des Bistums angehalten worden sind, darauf zu achten, dass kirchliche Gebäude an Christen vermietet werden sollen. Dies gilt es zu berücksichtigen.“
Ich finde das irgendwie borniert, abgesehen davon auch unchristlich; als ob Nichtchristen einen (nicht einmal geweihten) Ort irgendwie "entweihen" könnten; da steckt irgendwie eine Art von magischem Verständnis dahinter und zwar nicht nur "vorkonziliarisch", sondern v.a. "voraufklärerisch" - also antik im heidnischen Sinne.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Freitag 5. Dezember 2014, 17:45

(H)Ackermann schlägt wieder zu. Diesmal muss eine Kommunionbank dran glauben:
Der Pfarrer hatte im Mittelgang der Kirche vor dem Altarraum eine neugefertigte Kommunionbank aufgestellt, damit sich manche Gläubige – vor allem die Älteren – nicht mehr auf den Boden knien mussten, weil sie das Bedürfnis haben, den eucharistischen Herrn kniend zu empfangen. Der Pfarrer hatte der Gemeinde erkärt, dass nun jeder die Kommunion so empfangen könnte, wie der Geist es ihnen eingibt: stehend mit der Hand oder mit dem Mund oder kniend mit der Hand oder dem Mund. Es wurde so angenommen und viele Menschen kamen von weit her, weil sie hier die Kommunion kniend empfangen konnten. Nun wurde jetzt ganz plötzlich während der krankheitsbedingten Abwesenheit des Pfarrers auf Weisung des zuständigen Weihbsichofs wie angegeben die Kommunionbank entfernt. Es war auch schon vorher bekannt geworden, dass einige Kirchgänger diese Kommunionbank als “vorkonziliarisch” bezeichneten, was nun den Weihbischof zu seiner Anweisung veranlasst haben soll. Bischof Ackermann hatte bei seinem Pontifikalamt zum Jahr des heiligen Ludwigs die Kommunion vor der Bank stehend ausgeteilt. Damit war man sich eben nicht bewußt, was das Konzil über die heilige Liturgie in seiner sehr aussagekräftigen Konstitution gesagt hatte. Die Gläubigen zu zwingen stehend die Kommunion zu empfangen, erscheint uns mehr in dieser Frage auf eine Hermeneutik des Bruchs hinzuweisen, wie sie von ganz links und ganz rechts vertreten wird. Das war aber nicht die Absicht des Konzils, wie besonders Papst Benedikt XVI. immer betont hat. Die Erklärung des Pfarrer für die Aufstellung der Kommunionbank erscheint uns mehr gemäß der Hermeneutik der Kontinuität. Dass ausgerechnet in Trier jetzt dieser Rigorismus den Gläubigen gegenüber auftaucht (siehe Beckingen) erscheint uns als ein bedenkliches Zeichen. Viele Leute kündigten an, den Gottesdienst in dieser zentralen Kirche mit hohem Kirchenbesuch nicht mehr besuchen zu wollen. Auch war zu vernehmen, dass in einer Pfarrei im Sprengel Beckingen die Aufstellung einer Kommunionbank den Protest von “Konzilsgeistlern” mitverursacht hatte.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von gc-148 » Freitag 5. Dezember 2014, 20:49

ein absolut chaotischer Kommentar, der leider nichts darlegt.
Kein Weihbischof kann etwas anordnen in einer Pfarrkirche ......

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Freitag 5. Dezember 2014, 21:18

gc-148 hat geschrieben:ein absolut chaotischer Kommentar, der leider nichts darlegt.
Kein Weihbischof kann etwas anordnen in einer Pfarrkirche ......
Nun, er scheint schon insofern sein Ziel erreicht zu haben, dass diejenigen, die nicht wahrhaben wollen, es doch wahrnehmen mussten.
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von taddeo » Freitag 5. Dezember 2014, 21:20

gc-148 hat geschrieben:Kein Weihbischof kann etwas anordnen in einer Pfarrkirche ......
Im Normalfall und de jure nicht, da hast Du recht. Wenn der Weihbischof aber zB gleichzeitig Regionalbischof, Bischofsvikar oder Generalvikar ist, dann u. U. durchaus.
Leider ist es aber de facto so, daß in vielen Fällen ein entsprechender Anruf aus dem Ordinariat beim Pfarrer genügt, um diesen zur "selbständigen" Ausführung des von oben Gewünschten zu bewegen. Es bedarf selten einer förmlichen Anordnung. Mobbing ist viel effektiver. (Und erzähl mir nun bitte nicht, das gebe es nicht. Ich kenn den klerikalen Laden lange und gut genug, um zu wissen, daß es stimmt.)
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Freitag 5. Dezember 2014, 21:39

taddeo hat geschrieben:
gc-148 hat geschrieben:Kein Weihbischof kann etwas anordnen in einer Pfarrkirche ......
Im Normalfall und de jure nicht, da hast Du recht. Wenn der Weihbischof aber zB gleichzeitig Regionalbischof, Bischofsvikar oder Generalvikar ist, dann u. U. durchaus.
Leider ist es aber de facto so, daß in vielen Fällen ein entsprechender Anruf aus dem Ordinariat beim Pfarrer genügt, um diesen zur "selbständigen" Ausführung des von oben Gewünschten zu bewegen. Es bedarf selten einer förmlichen Anordnung. Mobbing ist viel effektiver. (Und erzähl mir nun bitte nicht, das gebe es nicht. Ich kenn den klerikalen Laden lange und gut genug, um zu wissen, daß es stimmt.)
Ich habe so eine Ahnung, dass gc-148 das alles bereits wusste... :blinker: Vielleicht weiß er aber auch nicht, was eine Kniebank ist. Bitte sehr: Bild
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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von PigRace » Freitag 5. Dezember 2014, 22:17

Wobei man zur Verteidigung sagen könnte, daß solches im Bistum Trier durchaus im guten Glauben geschehen kann, mit dergleichem lediglich die Vorgaben des V2 korrekt umzusetzen. Anbei ein Text zum vermeintlich erforderlichen Rückbau von Kommunionbänken aus dem Süden des Trierer Bistums:
Antoniusirche in Niedersaubach hat geschrieben:1977-1980 umfangreiche Reparaturarbeiten und eine Umgestaltung des Kircheninneren [...] Der Altarraum wurde gemäß den Anforderungen der Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils neu gestaltet. Die Kommunionbank wurde entfernt, ein neuer Altar in der Mitte des Chorraums errichtet. An der Stelle des früheren Hochaltars fand em neuer Tabernakel und das Retabel des früher an der rechten Kirchenseite befindlichen Antoniusaltars seinen Platz. Ein neuer Ambo wurde angeschafft [...]

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Re: Bischof von Trier: Dr. Stephan Ackermann

Beitrag von Yeti » Sonnabend 6. Dezember 2014, 21:24

PigRace hat geschrieben:Wobei man zur Verteidigung sagen könnte, daß solches im Bistum Trier durchaus im guten Glauben geschehen kann, mit dergleichem lediglich die Vorgaben des V2 korrekt umzusetzen. Anbei ein Text zum vermeintlich erforderlichen Rückbau von Kommunionbänken aus dem Süden des Trierer Bistums:
Antoniusirche in Niedersaubach hat geschrieben:1977-1980 umfangreiche Reparaturarbeiten und eine Umgestaltung des Kircheninneren [...] Der Altarraum wurde gemäß den Anforderungen der Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils neu gestaltet. Die Kommunionbank wurde entfernt, ein neuer Altar in der Mitte des Chorraums errichtet. An der Stelle des früheren Hochaltars fand em neuer Tabernakel und das Retabel des früher an der rechten Kirchenseite befindlichen Antoniusaltars seinen Platz. Ein neuer Ambo wurde angeschafft [...]
Da stellt sich die im Forum oft beliebte Frage, ob es eben der dezidierte Wille der V2-Dokumente war, die Kniebänke herauszureißen. Und da meine ich: nein. Es war derjenige der deutschen Bischöfe.
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