Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

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CIC_Fan
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 14. Juli 2016, 09:19

wenn das für alle religiösen Symbole gilt sehe ich da kein Problem es sei den es gibt in der BRD andere Gerichtsentscheidungen das weiß ich nicht

Dieter
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Dieter » Donnerstag 14. Juli 2016, 09:21

Menschen in Norddeutschland (und anderswo), die keinen Bezug mehr zum christlichen Glauben haben, sind in 99 % der Fälle keine A-Theisten. Man kann sie als "gottvergessen" bezeichnen. Sie sind so mit dem Leben beschäftigt, dass sie keine Zeit mehr für Gott und die Kirche haben.

Unter einem "A-Theisten" verstehe ich jemanden, der den Glauben, egal welchen, bekämpft.

Darüber hinaus ändert sich das Glaubensverhalten in (nord-)deutschen Großstädten. Die Menschen sind heute sehr individualistisch und suchen sich die für sie passende Weltanschauung aus. Diese ist oft eine Mischung aus traditionellem Christentum, östlichen Religionen und Esoterik.

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overkott
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von overkott » Donnerstag 14. Juli 2016, 09:42

CIC_Fan hat geschrieben:
wenn das für alle religiösen Symbole gilt sehe ich da kein Problem es sei den es gibt in der BRD andere Gerichtsentscheidungen das weiß ich nicht
Ein guter Betriebsleiter hat Mitarbeiter im Kundenverkehr, die in etwa der Kundschaft entsprechen. Dabei ist er sinnvollerweise plural. Die Mitarbeiterinnen tragen dezenten Schmuck ihrer Wahl. Das fördert den Betriebsfrieden, weil die Mitarbeiterinnen sich nicht gegängelt fühlen und die Kundschaft das Gefühl der Normalität im Laden hat.

Islamkritische Einrichtungen wünschen sich eventuell eine Frau mit Kopftuch am Empfang aus derselben Motivation heraus, mit der George W. Bush bei der Beerdigung für Polizisten getanzt hat.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von ar26 » Donnerstag 14. Juli 2016, 10:11

CIC_Fan hat geschrieben:
wenn das für alle religiösen Symbole gilt sehe ich da kein Problem es sei den es gibt in der BRD andere Gerichtsentscheidungen das weiß ich nicht
Daß Du zur FSSPX gehst, ist nur lächerlich. Die BRD ist de iure ein freiheitlicher Staat. Das heißt, alles ist erlaubt, es sei denn, es gibt einen wirklich guten Grund, es zu verbieten. Einen solchen guten Grund gibt es im Arbeitsrecht allenfalls bei sogenannten Tendenzbetrieben, im vorliegenden Fall jedoch nicht.
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von ar26 » Donnerstag 14. Juli 2016, 10:19

Stephanie hat geschrieben:
Tinius hat geschrieben:
Stephanie hat geschrieben: Seit Nov wohne ich (eigentlich aus Bayern stammend) in Norddeutschland, jobbedingt. .....
Aber...irgendwie war mir wohl doch nicht klar, wie gravierend sich diese Unterschiede auf der Glaubensebene auswirken! Ich befinde mich in absoluten Heidenland.
Totaler Blödsinn. Dann nenne bitte Ross und Reiter (also deine Stadt).
Ich kann das für z.B. Ostfriesland nicht nachvollziehen.
Umgebung von Hamburg.
Bezugnehmend auf deinen Vorwurf des "totale[n] Blödsinn". Ich spreche ja von persönlichen Erfahrungen. Und ich bin selten (abgesehen von Berlin natürlich) so vielen höchst aktiven und aggressiven Atheisten begegnet, wie hier (und nein, ich missioniere nicht, und führe von mir aus auch keine Glaubensdiskussionen). Auch hatte ich bislang noch nie die Situation, dass jugendliche Schulkinder mehrheitlich noch nie von Bischöfen gehört haben, Christus auf Bildikonographien nicht erkennen, von anderen Dingen ganz zu schweigen.
Bin vorhin darauf gestoßen:
Die Landesverfassungen der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben einen Gottesbezug in der Präambel. In den Verfassungen der Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein findet sich dagegen kein Bezug auf einen Gott.
Wikipedia
Das scheint mir dann aber schon ein Anliegen der mehrheitlich dort lebenden Bevölkerung wiederzuspiegeln.
Ich denke, daß liegt an der Großstadtnähe. Meine Mitschüler, die 1994 zur sog. Jugendweihe gingen, erzählten mir schon damals von einer gemeinsamen Veranstaltung in HH. Das Oldenburger Münsterland, wo unser neuer Bischof herkommt, soll da ganz anders sein.
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von overkott » Donnerstag 14. Juli 2016, 10:33

ar26 hat geschrieben:
Stephanie hat geschrieben:
Tinius hat geschrieben:
Stephanie hat geschrieben: Seit Nov wohne ich (eigentlich aus Bayern stammend) in Norddeutschland, jobbedingt. .....
Aber...irgendwie war mir wohl doch nicht klar, wie gravierend sich diese Unterschiede auf der Glaubensebene auswirken! Ich befinde mich in absoluten Heidenland.
Totaler Blödsinn. Dann nenne bitte Ross und Reiter (also deine Stadt).
Ich kann das für z.B. Ostfriesland nicht nachvollziehen.
Umgebung von Hamburg.
Bezugnehmend auf deinen Vorwurf des "totale[n] Blödsinn". Ich spreche ja von persönlichen Erfahrungen. Und ich bin selten (abgesehen von Berlin natürlich) so vielen höchst aktiven und aggressiven Atheisten begegnet, wie hier (und nein, ich missioniere nicht, und führe von mir aus auch keine Glaubensdiskussionen). Auch hatte ich bislang noch nie die Situation, dass jugendliche Schulkinder mehrheitlich noch nie von Bischöfen gehört haben, Christus auf Bildikonographien nicht erkennen, von anderen Dingen ganz zu schweigen.
Bin vorhin darauf gestoßen:
Die Landesverfassungen der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben einen Gottesbezug in der Präambel. In den Verfassungen der Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein findet sich dagegen kein Bezug auf einen Gott.
Wikipedia
Das scheint mir dann aber schon ein Anliegen der mehrheitlich dort lebenden Bevölkerung wiederzuspiegeln.
Ich denke, daß liegt an der Großstadtnähe. Meine Mitschüler, die 1994 zur sog. Jugendweihe gingen, erzählten mir schon damals von einer gemeinsamen Veranstaltung in HH. Das Oldenburger Münsterland, wo unser neuer Bischof herkommt, soll da ganz anders sein.
Das hat so ein bisschen mit cuius regio zu tun. Die alten Glaubensgrenzen haben sich noch nicht ganz verdunstet. Der Unterschied zwischen römisch und nicht zeigt sich heute noch regional in Bezug auf Religion als Gemeinschafts- und Privatsache mit entsprechender Auswirkung auf die Verfassungen. Wo Glaube Privatsache ist, steht nicht das gemeinsame Bekenntnis zur Verantwortung vor Gott am Anfang.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von HeGe » Donnerstag 14. Juli 2016, 11:36

CIC_Fan hat geschrieben:
wenn das für alle religiösen Symbole gilt sehe ich da kein Problem es sei den es gibt in der BRD andere Gerichtsentscheidungen das weiß ich nicht
Ich werde dich an deine Aussage erinnern, wenn die ersten Christen wieder im Internierungslager landen. Solange es dann alle religiösen Menschen betrifft, ist das dann wohl auch kein Problem. :roll: :nein:

Aber passend dazu:
NZZ hat geschrieben:Kopftuch ist kein Entlassungsgrund

Ein Dienstleistungsunternehmen darf eine Angestellte nicht entlassen, weil sie beim Kontakt mit Kunden ein Kopftuch trägt. Zu diesem Schluss kommt die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs. Das Urteil der Richter steht noch aus. [...]
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von overkott » Donnerstag 14. Juli 2016, 11:48

HeGe hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
wenn das für alle religiösen Symbole gilt sehe ich da kein Problem es sei den es gibt in der BRD andere Gerichtsentscheidungen das weiß ich nicht
Ich werde dich an deine Aussage erinnern, wenn die ersten Christen wieder im Internierungslager landen. Solange es dann alle religiösen Menschen betrifft, ist das dann wohl auch kein Problem. :roll: :nein:

Aber passend dazu:
NZZ hat geschrieben:Kopftuch ist kein Entlassungsgrund

Ein Dienstleistungsunternehmen darf eine Angestellte nicht entlassen, weil sie beim Kontakt mit Kunden ein Kopftuch trägt. Zu diesem Schluss kommt die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs. Das Urteil der Richter steht noch aus. [...]
Sie können ja versuchen, das herbeizureden.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von HeGe » Donnerstag 14. Juli 2016, 12:27

overkott hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
wenn das für alle religiösen Symbole gilt sehe ich da kein Problem es sei den es gibt in der BRD andere Gerichtsentscheidungen das weiß ich nicht
Ich werde dich an deine Aussage erinnern, wenn die ersten Christen wieder im Internierungslager landen. Solange es dann alle religiösen Menschen betrifft, ist das dann wohl auch kein Problem. :roll: :nein:

Aber passend dazu:
NZZ hat geschrieben:Kopftuch ist kein Entlassungsgrund

Ein Dienstleistungsunternehmen darf eine Angestellte nicht entlassen, weil sie beim Kontakt mit Kunden ein Kopftuch trägt. Zu diesem Schluss kommt die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs. Das Urteil der Richter steht noch aus. [...]
Sie können ja versuchen, das herbeizureden.
Du kannst ja versuchen, die Entwicklung zu ignorieren.
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von overkott » Donnerstag 14. Juli 2016, 12:48

HeGe hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
wenn das für alle religiösen Symbole gilt sehe ich da kein Problem es sei den es gibt in der BRD andere Gerichtsentscheidungen das weiß ich nicht
Ich werde dich an deine Aussage erinnern, wenn die ersten Christen wieder im Internierungslager landen. Solange es dann alle religiösen Menschen betrifft, ist das dann wohl auch kein Problem. :roll: :nein:

Aber passend dazu:
NZZ hat geschrieben:Kopftuch ist kein Entlassungsgrund

Ein Dienstleistungsunternehmen darf eine Angestellte nicht entlassen, weil sie beim Kontakt mit Kunden ein Kopftuch trägt. Zu diesem Schluss kommt die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs. Das Urteil der Richter steht noch aus. [...]
Sie können ja versuchen, das herbeizureden.
Du kannst ja versuchen, die Entwicklung zu ignorieren.
Habe ich Ihnen das Du angeboten?

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 14. Juli 2016, 13:35

ar26 hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:
wenn das für alle religiösen Symbole gilt sehe ich da kein Problem es sei den es gibt in der BRD andere Gerichtsentscheidungen das weiß ich nicht
Daß Du zur FSSPX gehst, ist nur lächerlich. Die BRD ist de iure ein freiheitlicher Staat. Das heißt, alles ist erlaubt, es sei denn, es gibt einen wirklich guten Grund, es zu verbieten. Einen solchen guten Grund gibt es im Arbeitsrecht allenfalls bei sogenannten Tendenzbetrieben, im vorliegenden Fall jedoch nicht.
genau das wußte ich eben nicht in Österreich kann der Arbeitgeber das tragen religiöser Symbole untersagen wenn es mit der Arbeit nicht vereinbar ist
Aber was hat das mit der FSSPX zu tun?

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Siard » Donnerstag 14. Juli 2016, 14:25

CIC_Fan hat geschrieben:genau das wußte ich eben nicht in Österreich kann der Arbeitgeber das tragen religiöser Symbole untersagen wenn es mit der Arbeit nicht vereinbar ist
Aber was hat das mit der FSSPX zu tun?
Berechtigte Frage.

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ar26
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von ar26 » Donnerstag 14. Juli 2016, 17:11

Die FSSPX ist der Auffassung, daß der Staat das katholische Christentum zu privilegieren und andere Kulte restriktiv zu behandeln hat. CIC Fan findet es unproblematisch, wenn das Christentum restriktiv behandelt wird, solange es den falschen Kulten genauso ergeht. Das wäre so, wie wenn der Erzbischof Nordkoreas Religionspolitik gelobt hätte.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Raphael
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Raphael » Donnerstag 14. Juli 2016, 17:16

CIC_Fan hat geschrieben: in Österreich kann der Arbeitgeber das tragen religiöser Symbole untersagen wenn es mit der Arbeit nicht vereinbar ist
Unter welchen Umständen ist es denn (in Österreich) "mit der Arbeit nicht vereinbar"?
Eine Kassiererin beim Drogeriemarkt wird bei der Ausführung ihrer Tätigkeit durch das Tragen eines Kreuzes an einer Kette (oder als Anstecker) in keinster Weise gestört. Was soll da also ein Verbot? :detektiv:
Sprachphilosophie ist Theologie für den weltlichen Bereich!

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 14. Juli 2016, 18:38

ar26 hat geschrieben:Die FSSPX ist der Auffassung, daß der Staat das katholische Christentum zu privilegieren und andere Kulte restriktiv zu behandeln hat. CIC Fan findet es unproblematisch, wenn das Christentum restriktiv behandelt wird, solange es den falschen Kulten genauso ergeht. Das wäre so, wie wenn der Erzbischof Nordkoreas Religionspolitik gelobt hätte.
das zeigt sehr schön ein grundübel der Tradis diese Meinung alles was die FSSPX sagt ist nicht hinterfragbar und wir basteln uns unsere Sonderwelt das hat es in der Kirche nie gegeben
ich geghe in der FSSPX zur Messe teile gewisse Standpunkte der FSSPX andere nicht man ist ja da nicht in einer Sekte was nun den Staat betrifft ist dieser nirgends in der Welt katholisch wie es dem Ideal entsprechen würde
So mit muß man erwarten daß der Staat sich strikt neutrak verhält den für die bevorzugung des Christentums gibt es zumindest hier in Österreich keine rechtliche Grundlage da bin ich absoluter Legitimist und nicht eine Lösung augenzwinkernt unter der Hand
Es ist natürlich in einem Staat wie dem unseren mit der in der Verfassung vorgesehenen Mitteln hier für eine Änderung ein zu treten das können christenb tun wie auch Moslems oder irgend eine andere anerkannte Religion
Ich kann in einem laizistischen Staat und den haben wir seit 1945 nicht erwarten daß der Staat sich nach religiösen Grundsätzen richtet aner Moslems ablehnen die die Scharia wollen
Ach ja und der Trick mit dem Naturecht funktioniert nicht den wenn es ein solches gäbe dürfte es gar nicht möglich sein es zu verletzten.
für unsere Staaten ist die oberste Norm die Verfassung

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 14. Juli 2016, 18:43

Raphael hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben: in Österreich kann der Arbeitgeber das tragen religiöser Symbole untersagen wenn es mit der Arbeit nicht vereinbar ist
Unter welchen Umständen ist es denn (in Österreich) "mit der Arbeit nicht vereinbar"?
Eine Kassiererin beim Drogeriemarkt wird bei der Ausführung ihrer Tätigkeit durch das Tragen eines Kreuzes an einer Kette (oder als Anstecker) in keinster Weise gestört. Was soll da also ein Verbot? :detektiv:
wenn sich jemand entschließt in einer Ahtheistischen Buchhandlung zu arbeiten wird das absolut störend sein. oder es ist meist nicht erwünscht das muslimische Damen
Hijab tragen als Verkäuferin ect den Fall gavs hier mal in meiner Apotheke in der Nachbarschaft

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Sempre
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Sempre » Donnerstag 14. Juli 2016, 18:57

CIC_Fan hat geschrieben:der Trick mit dem Naturecht funktioniert nicht den wenn es ein solches gäbe dürfte es gar nicht möglich sein es zu verletzten.
Da weiß man vor lauter Kopfschütteln gar nicht, was man entgegen soll.

Informiere Dich am besten mal!

Natürliches sittliches Gesetz
Mit brennender Sorge hat geschrieben:36. Der gläubige Mensch hat ein unverlierbares Recht, seinen Glauben zu bekennen und in den ihm gemäßen Formen zu betätigen. Gesetze, die das Bekenntnis und die Betätigung dieses Glaubens unterdrücken oder erschweren, stehen im Widerspruch mit einem Naturgesetz.

[...]

38. Die Kirche, die berufene Hüterin und Auslegerin des göttlichen Naturrechts, kann daher gar nicht anders, als die im Zustand notorischer Unfreiheit erfolgten Schuleinschreibungen der jüngsten Vergangenheit als ein Zwangsprodukt zu erklären, dem jeglicher Rechtscharakter abgeht.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Caviteño » Donnerstag 14. Juli 2016, 19:10

ar26 hat geschrieben: Ich denke, daß liegt an der Großstadtnähe. Meine Mitschüler, die 1994 zur sog. Jugendweihe gingen, erzählten mir schon damals von einer gemeinsamen Veranstaltung in HH. Das Oldenburger Münsterland, wo unser neuer Bischof herkommt, soll da ganz anders sein.
:daumen-rauf:

Das kann man hier im Ruhrgebiet ebenfalls gut beoachten. Die Kleinstädte im Münsterland bzw. linksrheinisch sind nicht so und auf dem Land ist es nochmal ganz anders. Dort gibt es auch noch ein funktionierendes kath. Vereinsleben, von der Jugend über Kolping und DJK bis zu KAB und Kath. Frauen.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich die letzte Messe mit Ministranten erlebt habe und weiß auch nicht, ob es bei uns der Pfarrei überhaupt noch welche gibt.

In meinem Bekannten- und im früheren Kollegenkreis gibt es eine(!) Person, die Sonntags zur Messe geht - alle andere bleiben zu Hause oder sind bereits ausgetreten. Kommt das Gespräch auf "Kirche", wird man nur mitleidig angeschaut, wenn man sich als Gottesdienstbesucher "outet".

Der Glaube verdampft hier, er ist den Menschen gleichgültig, stößt bestenfalls auf Desinteresse - in zwei, drei Dekaden wird hier im Ruhrgebiet fast nichts mehr davon zu merken sein.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von overkott » Donnerstag 14. Juli 2016, 19:41

Caviteño hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben: Ich denke, daß liegt an der Großstadtnähe. Meine Mitschüler, die 1994 zur sog. Jugendweihe gingen, erzählten mir schon damals von einer gemeinsamen Veranstaltung in HH. Das Oldenburger Münsterland, wo unser neuer Bischof herkommt, soll da ganz anders sein.
:daumen-rauf:

Das kann man hier im Ruhrgebiet ebenfalls gut beoachten. Die Kleinstädte im Münsterland bzw. linksrheinisch sind nicht so und auf dem Land ist es nochmal ganz anders. Dort gibt es auch noch ein funktionierendes kath. Vereinsleben, von der Jugend über Kolping und DJK bis zu KAB und Kath. Frauen.
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich die letzte Messe mit Ministranten erlebt habe und weiß auch nicht, ob es bei uns der Pfarrei überhaupt noch welche gibt.

In meinem Bekannten- und im früheren Kollegenkreis gibt es eine(!) Person, die Sonntags zur Messe geht - alle andere bleiben zu Hause oder sind bereits ausgetreten. Kommt das Gespräch auf "Kirche", wird man nur mitleidig angeschaut, wenn man sich als Gottesdienstbesucher "outet".

Der Glaube verdampft hier, er ist den Menschen gleichgültig, stößt bestenfalls auf Desinteresse - in zwei, drei Dekaden wird hier im Ruhrgebiet fast nichts mehr davon zu merken sein.
Tatsächlich feiert eine neue Generation von Geistlichen große Erfolge. Jung-dynamische Priester füllen ihre Kirchen wieder bis auf den letzten Platz, organisieren Wallfahrten als traditionelle Großverstanstaltungen und sammeln große Mengen Geld für soziale Projekte. Das ist die eine Seite der Medaille.

Aber es gibt auch in der Kirche die Verwalter eines sterbenden Trends, bei dem ein Überhang an Senioren nicht durch einen Mangel an jungen Leuten wieder aufgefüllt wird. Das kann man eindeutig beobachten. Der demografische Wandel und ein verändertes Verhalten im Partei- und Vereinsleben prägt das Ruhrgebiet.

Die meisten Menschen glauben nicht mehr an die großen Ideensystem der SPD oder der Grünen, sondern suchen sich gezielter Veranstaltungen und für einen überschaubareren Zeitraum Gruppen. Diese Flexibilisierung hängt sicher auch mit zunehmender Bildung zusammen sowie mit Orts- und Jobwechseln.

Ein stärkeres Engagement in den Kirchen und Gemeinden findet dann in einer bestimmten Lebensphase statt.

Vor allem junge Eltern mit kleinen Kindern sind aufgeschlossen, sich wieder mehr in den Gemeinden zu engagieren, während gleichzeitig in den Gemeinden kirchenferne Minderheiten im kleiner werden.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Donnerstag 14. Juli 2016, 21:29

Ich lebe auch im Ruhrgebiet, in unserer neuen Pfarrei, entstanden aus 14 alten, gibt es ungefähr 200 Meßdiener, Karteileichen bereits rausgerechnet. Man kann allerdings nur bei den wenigsten von ihnen auf regelmäßigen Besuch der Sonntagsmesse rechnen, wenn sie nicht auf einem Meßdienerplan stehen. Das bessert sich nur in den Wochen vor Weihnachten und Ostern, weil da alle dienen wollen und die attraktivsten Dienste entsprechend vergeben werden.

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 15. Juli 2016, 10:36

Sempre hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:der Trick mit dem Naturecht funktioniert nicht den wenn es ein solches gäbe dürfte es gar nicht möglich sein es zu verletzten.
Da weiß man vor lauter Kopfschütteln gar nicht, was man entgegen soll.

Informiere Dich am besten mal!

Natürliches sittliches Gesetz
Mit brennender Sorge hat geschrieben:36. Der gläubige Mensch hat ein unverlierbares Recht, seinen Glauben zu bekennen und in den ihm gemäßen Formen zu betätigen. Gesetze, die das Bekenntnis und die Betätigung dieses Glaubens unterdrücken oder erschweren, stehen im Widerspruch mit einem Naturgesetz.

[...]

38. Die Kirche, die berufene Hüterin und Auslegerin des göttlichen Naturrechts, kann daher gar nicht anders, als die im Zustand notorischer Unfreiheit erfolgten Schuleinschreibungen der jüngsten Vergangenheit als ein Zwangsprodukt zu erklären, dem jeglicher Rechtscharakter abgeht.
Ich werde hier laufend mißverstanden
es ist eben zur zeit für unseren Staat ohne jede Bedeutung was irgendwelche Päpste schreibennn oder nicht das hat für den Staat die selbe bedeutung wie die Islam Auslegung eines Salafisten Predigers wie Herr Vogel einer ist ich abstrahiere hier ganz bewußt und nehme die Position des Staates ein

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von HeGe » Freitag 15. Juli 2016, 14:24

Der Müller-Markt hat eine solche Anweisung mittlerweile dementiert: http://www.kath.net/news/5595
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von ar26 » Sonnabend 16. Juli 2016, 12:47

CIC_Fan hat geschrieben:
ar26 hat geschrieben:Die FSSPX ist der Auffassung, daß der Staat das katholische Christentum zu privilegieren und andere Kulte restriktiv zu behandeln hat. CIC Fan findet es unproblematisch, wenn das Christentum restriktiv behandelt wird, solange es den falschen Kulten genauso ergeht. Das wäre so, wie wenn der Erzbischof Nordkoreas Religionspolitik gelobt hätte.
das zeigt sehr schön ein grundübel der Tradis diese Meinung alles was die FSSPX sagt ist nicht hinterfragbar und wir basteln uns unsere Sonderwelt das hat es in der Kirche nie gegeben
ich geghe in der FSSPX zur Messe teile gewisse Standpunkte der FSSPX andere nicht man ist ja da nicht in einer Sekte was nun den Staat betrifft ist dieser nirgends in der Welt katholisch wie es dem Ideal entsprechen würde
So mit muß man erwarten daß der Staat sich strikt neutrak verhält den für die bevorzugung des Christentums gibt es zumindest hier in Österreich keine rechtliche Grundlage da bin ich absoluter Legitimist und nicht eine Lösung augenzwinkernt unter der Hand
Es ist natürlich in einem Staat wie dem unseren mit der in der Verfassung vorgesehenen Mitteln hier für eine Änderung ein zu treten das können christenb tun wie auch Moslems oder irgend eine andere anerkannte Religion
Ich kann in einem laizistischen Staat und den haben wir seit 1945 nicht erwarten daß der Staat sich nach religiösen Grundsätzen richtet aner Moslems ablehnen die die Scharia wollen
Ach ja und der Trick mit dem Naturecht funktioniert nicht den wenn es ein solches gäbe dürfte es gar nicht möglich sein es zu verletzten.
für unsere Staaten ist die oberste Norm die Verfassung
Nur um Missverständnisse zu vermeiden, ich bin vermutlich ein Tradi, gehe aber nicht zur FSSPX. Gleichwohl beurteilte ich viele Ereignisse betreffend das kirchliche Lehramt kritisch ohne mich formal außerhalb des kirchlichen Rechtes zu bewegen. Was die Bruderschaft hier tut, ist bekannt. Sie rechtfertigt dies mit Notstand. Bezüglich einer etwaig falschen Lehre zur Religionsfreiheit scheint es für Dich keinen Notstand zu geben. Daher ist Dein Bekenntnis zur FSSPX nicht zu rechtfertigen.
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. Juli 2016, 13:38

so ein Bekenntnis hat nie jemand verlangt von mir ich gehe dort zur Messe und das wars warum sollte man da sämtliche Positionen teilen müssen die Indult Leute lehne ich ab weil sie meinen der Novus Ordo sei legitim was die Lehre zur Religionsfreiheit betrifft bin ich sicher daß kaum jemand verstanden hat worum es dabei geht vor allem jene Tradis nicht die bei jeder unpassenden Gelegenheit erklären sie sind gegen religionsfreiheit und wenn man nachfragt warum und was kommt bestenfalls "Aber der Erzbischof" ich teile im übrigen auch nicht die politischen Ansichten des Erzbischofs z.b. im Bezug auf Marschal Petain ect

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von ar26 » Sonnabend 16. Juli 2016, 14:22

Es geht nicht darum, ob irgendjemand irgendein Bekenntnis von Dir verlangt. Es geht um etwas anderes. Einerseits trittst Du hier im Forum als harscher Kritiker jener Priester und Priestergemeinschaften auf, die die traditionelle Liturgie praktizieren ohne sich außerhalb des Kirchenrechtes zu stellen. Die FSSPX hingegen rechtfertigt ihr Verhalten damit, daß es einen lehrmäßigen Notstand gebe und es nicht nur um die Liturgie gehe. Ob dies so ist, sei mal dahingestellt. Wenn man dieser Argumentation der FSSPX nicht folgt, wie Du das hier augenscheinlich tust, zugleich aber dort zur Messe gehst, stellt sich die Frage nach dem warum. Mancherorts mag es so sein, daß man als Gläubiger sein Recht auf die traditionelle Liturgie nur bei der FSSPX einfordern kann. In Wien gibt es verschiedenste Möglichkeiten ohne NOM aber in Einklang mit dem Kirchenrecht den Glauben zu praktizieren. Daß dort der NOM als legitim anerkannt wird, könnte Dir dabei wurscht sein, denn keiner zwingt Dich, ihn zu besuchen. Daß der Petrus-Priester alle Jubeljahre mal in seiner Predigt erwähnt, der NOM sei in Ordnung, könnte Dir dabei genau so egal sein, wie diejenigen Auffassungen der FSSPX, die Du nicht teilst. Letztlich scheinst Du aus meiner Sicht zur FSSPX zu gehen, weil Dir ein gewisses Privatchristentum sympathisch ist.


PS: Einen Indult gibt es nicht, vielmehr gibt es in der lateinischen Ritenkirche zwei Messbücher.
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 16. Juli 2016, 14:35

auch das geltende Kirchenrecht ist aus traditioneller sicht ilegitim
ich bin übrigens auch nicht den blödsinn von 2 Formen in einem Ritus zu akzeptieren den diese sicht ist nicht in der Tradition verankert
alle Indult gemeinschaften sagen der NOM ist legitim schon alleine deshalb geh ich da nicht hin da schon lieber zu unierten

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Sempre » Sonntag 17. Juli 2016, 03:32

CIC_Fan hat geschrieben:alle Indult gemeinschaften sagen der NOM ist legitim schon alleine deshalb geh ich da nicht hin da schon lieber zu unierten
Da Du es erwähnst, eine Frage. Kennst Du Unierte, die den NOM als nicht legitim bezeichnen? Mir bekannt ist da nur eine Gemeinschaft in der Ukraine, die mit der FSSPX zusammenarbeitet. Kannst Du andere Unierte nennen, die den NOM als nicht legitim bezeichnen?
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Sempre
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Sempre » Sonntag 17. Juli 2016, 06:39

CIC_Fan hat geschrieben:Ich werde hier laufend mißverstanden
CIC_Fan hat geschrieben:der Trick mit dem Naturecht funktioniert nicht den wenn es ein solches gäbe dürfte es gar nicht möglich sein es zu verletzten.
Dann übersetz' das halt mal in verständliches Deutsch, wenn das nicht bedeuten soll, was es auf Deutsch bedeutet. Du erkennst dem Naturrecht irrealen Status zu, weil Recht nur Recht sei, wenn es nicht verletzbar sei. Ketzerei ist harmlos gegenüber gemeinem Schwachsinn.
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

CIC_Fan
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 17. Juli 2016, 12:05

Sempre hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:alle Indult gemeinschaften sagen der NOM ist legitim schon alleine deshalb geh ich da nicht hin da schon lieber zu unierten
Da Du es erwähnst, eine Frage. Kennst Du Unierte, die den NOM als nicht legitim bezeichnen? Mir bekannt ist da nur eine Gemeinschaft in der Ukraine, die mit der FSSPX zusammenarbeitet. Kannst Du andere Unierte nennen, die den NOM als nicht legitim bezeichnen?
Ich sags mal so ich geh dort hin zur Messe da wird nicht gepredigt in den still Messen und nicht wie bei den Petrusbrüdern und anderen Konservativen Kompromisse gemacht
man kümmert sich nicht um das was die Lateiner tun

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 17. Juli 2016, 12:15

Sempre hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:Ich werde hier laufend mißverstanden
CIC_Fan hat geschrieben:der Trick mit dem Naturecht funktioniert nicht den wenn es ein solches gäbe dürfte es gar nicht möglich sein es zu verletzten.
Dann übersetz' das halt mal in verständliches Deutsch, wenn das nicht bedeuten soll, was es auf Deutsch bedeutet. Du erkennst dem Naturrecht irrealen Status zu, weil Recht nur Recht sei, wenn es nicht verletzbar sei. Ketzerei ist harmlos gegenüber gemeinem Schwachsinn.
wenn man aus einem Posting nur Fragmente nimmt versteht man nartürlich nicht was gemeint ist
Ein letzter Versuch
Warum sollte den Staat der ja mittlerweile völlig laizistisch ist irgendwelche katholische Vorstellungen interessieren selbst wenn diese unter dem Namen Naturecht präsentiert werden ?
was hat es den für praktische Konsequenzen wenn man sich nicht daran hält
hier das päpstliche Lehramt anzuführen nützt nichts den es hat nicht mehr bedeutung für den Staat als die Ausführungen eines Geistlichen egal welcher Religion nämlich keine die Religion verliert an Einfluß und Bedeutung
oder ich formuliere es noch provokanter wäre die Kirche in der Nazizeit in dem Zustand gewesen wie heute mit kaum einen Einfluß auf die Bevölkerung hätte der Bischof von Münster auf der Kanzel von St Lamberti Saltos schlagen können es hätte niemand interessiert
Eine andere Frage ist was ziehe ich als christ daraus für Konsequenzen aber das ist ein Thema für einen eigenen Thread wenn jemand das diskutiern möchte kann er einen gerne eröffnen ich stehe zur Verfügung

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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von Marion » Sonntag 17. Juli 2016, 14:43

ar26 hat geschrieben: Daß dort der NOM als legitim anerkannt wird, könnte Dir dabei wurscht sein, denn keiner zwingt Dich, ihn zu besuchen.
Die Piusbruderschaft bezeichnet die Promulgation des Neuen Messritus ebenfalls, wie auch die Petrusbruderschaft als gültig und legitim promulgiert
Doktrinelle Präambel von Bischof Fellay (15. April 2012) hat geschrieben:7. Wir erklären, dass wir die Gültigkeit des Messopfers und der Sakramente, die in der Absicht gespendet werden zu tun, was die Kirche tut, anerkennen, wenn sie gemäß den Riten der Editiones typicae des Römischen Messbuches und der Vorschriften zur Spendung der Sakramente, wie sie von den Päpsten Paul VI. und Johannes Paul II. rechtmäßig promulgiert wurden, gespendet werden.
Der einzige Unterschied zu den Indultmessepriestern ist, daß die Piusbruderschaft behauptet der Papst könne "Schädliches für den Glauben", was man auch Reizmittel zur Gottlosigkeit nennen kann, also Illegitimes bei der Messfeier rechtmäßig vorschreiben, was eine Häresie ist.

Um sich nicht als Häretiker außerhalb die Kirche zu stellen bleibt nichts anderes, als entweder zu sagen die Messe ist legitim und legitim promulgiert oder die Messe ist nicht legitim und somit auch nicht legitim promulgiert. Also Sedi (Nom ist überhaupt nicht promulgiert) oder Indultmesse ( Ob Nom oder alte Messe besuchen, als reine Geschmacksache ansehen, vorausgesetzt es wird so gefeiert wie in den Messbüchern vorgeschrieben ist).

Das Mittelding (illegitime Messe legitim promulgiert), was die FSSPX macht, geht nicht innerhalb der dogmatisch gesteckten Grenze der Kirche.
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Re: Atheisten, Kirchenhasser, Konfessionslose & Co.

Beitrag von HeGe » Montag 8. August 2016, 13:45

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